Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
Samstag, 5. Februar 2011
Von den Einzigwahren Freunden Israels auf dem Brightsblog
Nur wenig trösten kann mich an diesem Tag (Bayern hat sich in Kölle die Lederhosen ausziehen lassen), dass meine Recherche "Caroline Glick, Der Mann in der Menge der islamistischen Straße" auf dem Blog "Brights - Die Natur des Zweifels" veröffentlicht wird. Die Brights sind jedem metaphysischen Obskurantismus abhold. Ich selbst bin kein wissender Atheist, halte es als Agnostiker eher mit Hamlet "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumt", werde jedoch sehr mißtrauisch, wenn in irdischen Agenda (gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist) metaphysische Prämissen und Hinterwelten in Anschlag gebracht werden. Und ich verachte Fälscher und Verleumder.
Mein Gott, Bayern, 2:3 gegen Poldi und den Karnevalsclub
Shit happens. 2:0 geführt und dann geschlottert. Bernd Dahlenburg, wie ich ein zumeist verwöhnter Bayern-Fan, wollen wir jetzt nicht zusammen einen saufen, wenn Sie sich schon standhaft weigern, mit mir mal in der Allianz-Arena zu feiern?
Donnerstag, 3. Februar 2011
Wen verrät der "Westen"?
Wen verrät der "Westen"? Die suspekten arabischen "Straßen", die zwar "Freiheit" schreien, aber noch keine Lizenz für die richtige Demokratie haben, oder arabische Despoten, "Diktaturen light", die zuverlässige Bündnispartner des freien Westens und der einzigen Demokratie im Nahen Osten waren?
Es lohnt sich, diese beiden Artikel über Kreuz zu lesen
Jakob Augstein, Das Ende der westlichen Glaubwürdigkeit
Ari Shavit, Die arabische Revolution und der Untergang des Westens
Ari Shavit ist - ebenso wie Caroline Glick - ein "skeptischer Israeli, der - so Spirit of Entebbe - für nichts anderes steht als für die Stimme der Vernunft"; er analysiert
"So wie die Offiziersrevolution in den 1950ern den arabischen Monarchismus, der auf die Kolonialmächte gebaut hatte, zu Fall brachte, bringt die 2011er Revolution die arabischen Tyrannen, die von den Vereinigten Staaten abhängig waren, zu Fall. ... Etwa sechzig Jahre lang gab der Westen der Welt eine zwar unvollkommene, doch stabile Ordnung. Er baute eine Art postimperiales Reich, das relative Ruhe und maximalen Frieden versprach. ... Doch der schwache Umgang der westlichen Länder mit dem Nahen Osten beweist, dass sie nicht länger führend sind. Vor unseren Augen verwandeln sich die Supermächte in Palavermächte. ... Es ist nicht nur der Verrat an einem Staatsführer, der dem Westen gegenüber loyal war, der der Stabilität diente und zur Mäßigung beitrug. Es ist der Verrat an jedem Verbündeten des Westens im Nahen Osten und in den Entwicklungsländern. Die Botschaft ist klar und deutlich: Das Wort des Westens gilt nichts. Eine Allianz mit dem Westen ist keine. Der Westen hat verloren. Der Westen hat aufgehört, eine führende und stabilisierende Rolle in der Welt zu spielen. ... Doch die übergreifende Folge wird der Kollaps der nordatlantischen politischen Hegemonie sein, und dies nicht erst in Jahrzehnten, sondern bereits in Jahren. Wenn die Vereinigten Staaten und Europa Mubarak jetzt beerdigen, beerdigen sie auch die Macht, die sie einst hatten. Auf dem Tahrir-Platz von Kairo schwindet das Zeitalter der westlichen Hegemonie."
Hier schreit einer aus dem Glashaus, scheint mir. Ari Shavit ist wütend, sehr wütend; lesen Sie seinen Beitrag, Sie finden dort einen Lobgesang auf George Walker Bush und starke Diatriben gegen die Verräter Jimmy Carter und Barak Hussein Obama. Was Shavit verschweigt: Es mag auch um die Hegemonie des "Westens" gehen, vor allem geht es jedoch um die Hegemonie Israels in der Region, für die der "Westen", an der Spitze Israels großer Alliierter Bündnispartner kaufte. Solange diese "relative Ruhe und maximalen Frieden" garantierten, war es schnurzegal, ob diese Despoten light oder hardcore waren.
Es lohnt sich, diese beiden Artikel über Kreuz zu lesen
Jakob Augstein, Das Ende der westlichen Glaubwürdigkeit
Ari Shavit, Die arabische Revolution und der Untergang des Westens
Ari Shavit ist - ebenso wie Caroline Glick - ein "skeptischer Israeli, der - so Spirit of Entebbe - für nichts anderes steht als für die Stimme der Vernunft"; er analysiert
"So wie die Offiziersrevolution in den 1950ern den arabischen Monarchismus, der auf die Kolonialmächte gebaut hatte, zu Fall brachte, bringt die 2011er Revolution die arabischen Tyrannen, die von den Vereinigten Staaten abhängig waren, zu Fall. ... Etwa sechzig Jahre lang gab der Westen der Welt eine zwar unvollkommene, doch stabile Ordnung. Er baute eine Art postimperiales Reich, das relative Ruhe und maximalen Frieden versprach. ... Doch der schwache Umgang der westlichen Länder mit dem Nahen Osten beweist, dass sie nicht länger führend sind. Vor unseren Augen verwandeln sich die Supermächte in Palavermächte. ... Es ist nicht nur der Verrat an einem Staatsführer, der dem Westen gegenüber loyal war, der der Stabilität diente und zur Mäßigung beitrug. Es ist der Verrat an jedem Verbündeten des Westens im Nahen Osten und in den Entwicklungsländern. Die Botschaft ist klar und deutlich: Das Wort des Westens gilt nichts. Eine Allianz mit dem Westen ist keine. Der Westen hat verloren. Der Westen hat aufgehört, eine führende und stabilisierende Rolle in der Welt zu spielen. ... Doch die übergreifende Folge wird der Kollaps der nordatlantischen politischen Hegemonie sein, und dies nicht erst in Jahrzehnten, sondern bereits in Jahren. Wenn die Vereinigten Staaten und Europa Mubarak jetzt beerdigen, beerdigen sie auch die Macht, die sie einst hatten. Auf dem Tahrir-Platz von Kairo schwindet das Zeitalter der westlichen Hegemonie."
Hier schreit einer aus dem Glashaus, scheint mir. Ari Shavit ist wütend, sehr wütend; lesen Sie seinen Beitrag, Sie finden dort einen Lobgesang auf George Walker Bush und starke Diatriben gegen die Verräter Jimmy Carter und Barak Hussein Obama. Was Shavit verschweigt: Es mag auch um die Hegemonie des "Westens" gehen, vor allem geht es jedoch um die Hegemonie Israels in der Region, für die der "Westen", an der Spitze Israels großer Alliierter Bündnispartner kaufte. Solange diese "relative Ruhe und maximalen Frieden" garantierten, war es schnurzegal, ob diese Despoten light oder hardcore waren.
Schmok, Exklusivinterview mit Dr. Mustapha Barghouti
Gerne verlinke ich auf diese Post von Schmok.
Claudio Casula, hat sich bei Ihnen der Nebel bereits gelichtet? Das hier hilft, schauen Sie sich das mal an (audiatur et altera pars). Was Dr. Barghouti über die einfachen jüdischen Häuslebauer in Judäa und Samaria sagt, was meinen Sie, lügt der palästinensische Traumtänzer? Bindet der uns einen Bären auf die Nase, wenn er erzählt, dass die israelische Wohlfahrtsbehörde in Judäa und Samaria die Wasserversorgung so reguliert, dass die Palästinenser pro Kopf 50 m3 (also stinken müssen), während die jüdischen Häuslebauer pro Kopf 2.400 m3 (also gut riechen können) erhalten?
P.S. Was meinen Sie zur neuesten Frechheit von El Baradei?
"ElBaradei mahnte die israelische Regierung, sich mit dem Ende des Mubarak-Regimes abzufinden. "Die Israelis sollten verstehen, dass es in ihrem langfristigen Interesse liegt, ein demokratisches Ägypten als Nachbarn zu haben." Und dass es für gute Beziehungen zu Kairo "klug ist, die legitimen Interessen der Palästinenser zu würdigen, ihnen einen Staat zuzugestehen". (SPIEGEL)
Claudio Casula, hat sich bei Ihnen der Nebel bereits gelichtet? Das hier hilft, schauen Sie sich das mal an (audiatur et altera pars). Was Dr. Barghouti über die einfachen jüdischen Häuslebauer in Judäa und Samaria sagt, was meinen Sie, lügt der palästinensische Traumtänzer? Bindet der uns einen Bären auf die Nase, wenn er erzählt, dass die israelische Wohlfahrtsbehörde in Judäa und Samaria die Wasserversorgung so reguliert, dass die Palästinenser pro Kopf 50 m3 (also stinken müssen), während die jüdischen Häuslebauer pro Kopf 2.400 m3 (also gut riechen können) erhalten?
P.S. Was meinen Sie zur neuesten Frechheit von El Baradei?
"ElBaradei mahnte die israelische Regierung, sich mit dem Ende des Mubarak-Regimes abzufinden. "Die Israelis sollten verstehen, dass es in ihrem langfristigen Interesse liegt, ein demokratisches Ägypten als Nachbarn zu haben." Und dass es für gute Beziehungen zu Kairo "klug ist, die legitimen Interessen der Palästinenser zu würdigen, ihnen einen Staat zuzugestehen". (SPIEGEL)
Mittwoch, 2. Februar 2011
Caroline Glick, Der Mann in der Menge der islamistischen Straße
"Der Mann in der Menge" ist eine der faszinierendsten und erschreckendsten Stories von Edgar Allan Poe
"Ich habe in meinem ganzen Leben kein zweites (Antlitz) gesehen, das ihm auch nur im entferntesten glich. Aber ich erinnere mich sehr wohl, dass gleich mein erster Gedanke bei seinem Anblick war, dass jeder Maler, der nur immer den Teufel malte, dies Gesicht allen künstlerischen Darstellungen des Satans vorgezogen haben würde..."Dieser alte Mann", sagte ich endlich zu mir selbst, "ist die Verkörperung, ist der Geist des Verbrechens. Er kann nicht allein sein. Er ist der Mann in der Menge. Es wäre vergebens, ihm noch weiter nachzugehen, denn ich würde doch nichts von ihm, nichts von seinen Taten erfahren."
Caroline Glick ist die Galionsfigur, die Ikone der Einzigwahren Freunde Israels. Sie ist Managing Editor der Jerusalem Post, sie ist Senior Fellow des Middle East Affairs of the Washington, D.C.-based Center for Security Policy. In der Operation Iraqi Freedom war Caroline Glick embedded journalist, eine richtige Schützenliesel. 2003 wurde sie von Maariv zur prominentesten Frau Israels deklariert. Sie ist Editor von Latma TV. Caroline Glick ist sowas wie der Vatikan für die Israel-Gläubigen. Carolina locuta, causa finita.
Caroline Glick hat das Antlitz der ägyptischen Mengen in den Straßen von Kairo gesehen.
auf der gleichen Website wie rage boy Barak Hussein Obama
Politically Incorrect hat ihn auch in Athen gesehen
"Ich habe in meinem ganzen Leben kein zweites (Antlitz) gesehen, das ihm auch nur im entferntesten glich. Aber ich erinnere mich sehr wohl, dass gleich mein erster Gedanke bei seinem Anblick war, dass jeder Maler, der nur immer den Teufel malte, dies Gesicht allen künstlerischen Darstellungen des Satans vorgezogen haben würde..."Dieser alte Mann", sagte ich endlich zu mir selbst, "ist die Verkörperung, ist der Geist des Verbrechens. Er kann nicht allein sein. Er ist der Mann in der Menge. Es wäre vergebens, ihm noch weiter nachzugehen, denn ich würde doch nichts von ihm, nichts von seinen Taten erfahren."
Caroline Glick ist die Galionsfigur, die Ikone der Einzigwahren Freunde Israels. Sie ist Managing Editor der Jerusalem Post, sie ist Senior Fellow des Middle East Affairs of the Washington, D.C.-based Center for Security Policy. In der Operation Iraqi Freedom war Caroline Glick embedded journalist, eine richtige Schützenliesel. 2003 wurde sie von Maariv zur prominentesten Frau Israels deklariert. Sie ist Editor von Latma TV. Caroline Glick ist sowas wie der Vatikan für die Israel-Gläubigen. Carolina locuta, causa finita.
Caroline Glick hat das Antlitz der ägyptischen Mengen in den Straßen von Kairo gesehen.
Wie bei Edgar Allan Poe ist ist dieser Mann in der Menge der verfluchte Ewige Wanderer. Wir haben ihn bereits in Srinagar in Kaschmir gesehen; dort demonstriert er gegen Papst Benedikt XVI.
von Bernd Dahlenburg a.k.a. Castollux ist er in "Palästina" zusammen mit Jimmy Carter gesehen worden
Politically Incorrect hat ihn auch in Athen gesehen
Allahu akbar. Gott ist groß. Es gibt nichts, was es nicht gibt. La illaha il Allah. Und Caroline Glick hat ihn jetzt in Kairo gesehen. Bismillah irRahman irRachim.
Dienstag, 1. Februar 2011
Claudio Casula, ein lupenreiner Demokrat
Hinsichtlich der "ungeheuerlichen Enthüllung" der "Palestine Papers" bleibt "Claudio Pinocchio Casula" immer noch die Spucke weg; er will sich erst äußern, wenn "sich der Nebel über der Szenerie einigermaßen gelichtet hat." (Quelle). Ein sehr bedachter Kopf. Dabei hat Bibi Netanyahu längst Entwarnung gegeben und die Richtlinien der politischen Anschauung bestimmt, und das in Anwesenheit von Angela Merkel, der besten Freundin Israels im Bundeskanzleramt seit den Tagen Konrad Adenauers, gemeinsame Kabinettsitzungen sind an der Tagesordnung. Der SPIEGEL berichtet
"Die Stimme des Premiers wird lauter und bestimmter: Nein, nein, nicht Israel und sein fortgesetzter Siedlungsbau in den besetzten Gebieten behindert den Friedensprozess, das ist seine Botschaft. Es seien die Palästinenser, die Angst vor dem Frieden hätten, davor, den Staat Israel endgültig anzuerkennen. "Punkt", sagt Netanjahu. ...Und im Übrigen sei ja nun mal nicht der israelische Siedlungsbau im Westjordanland und Ost-Jerusalem das "Schlüsselproblem" - sondern die Unfähigkeit der Palästinenser, über den Weg zum Frieden zu sprechen.
"Warum kommt er nicht einfach vorbei?" - so macht man das im unkomplizierten Nahen Osten. Gut, dass Bibi unzweideutig klar gemacht hat, dass es die palästinensischen Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Traumfabrikanten sind, die den Weg zum Frieden nicht freimachen. Es mag wohl an der DNA liegen, dass selbst Angie die monströse Ansicht vertritt, dass der Siedlungsbau gegen geltende Vereinbarungen verstoße, dass mit einem Stopp sich nicht nur neuer Schwung in den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern bringen ließe, sondern auch ein Zeichen setzen gegen die Instabilität in der Region gesetzt werden könnte. Claudio Casula, was ist denn mit Ihrer DNA, haben Sie eine andere, eine Mutation? Hat sich mit Bibis Extemporationen der Nebel einigermaßen gelichtet?
"Die Stimme des Premiers wird lauter und bestimmter: Nein, nein, nicht Israel und sein fortgesetzter Siedlungsbau in den besetzten Gebieten behindert den Friedensprozess, das ist seine Botschaft. Es seien die Palästinenser, die Angst vor dem Frieden hätten, davor, den Staat Israel endgültig anzuerkennen. "Punkt", sagt Netanjahu. ...Und im Übrigen sei ja nun mal nicht der israelische Siedlungsbau im Westjordanland und Ost-Jerusalem das "Schlüsselproblem" - sondern die Unfähigkeit der Palästinenser, über den Weg zum Frieden zu sprechen.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sitze zehn Minuten entfernt, "warum kommt er nicht einfach vorbei?", gab Netanjahu in der Pressekonferenz den schwarzen Peter weiter. Hinter verschlossenen Türen, im Gespräch mit Merkel, soll er sich erklärt haben, dass es wohl "in der DNA der Welt" liege, das immerzu Israel als unnachgiebig gelte."
"Warum kommt er nicht einfach vorbei?" - so macht man das im unkomplizierten Nahen Osten. Gut, dass Bibi unzweideutig klar gemacht hat, dass es die palästinensischen Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Traumfabrikanten sind, die den Weg zum Frieden nicht freimachen. Es mag wohl an der DNA liegen, dass selbst Angie die monströse Ansicht vertritt, dass der Siedlungsbau gegen geltende Vereinbarungen verstoße, dass mit einem Stopp sich nicht nur neuer Schwung in den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern bringen ließe, sondern auch ein Zeichen setzen gegen die Instabilität in der Region gesetzt werden könnte. Claudio Casula, was ist denn mit Ihrer DNA, haben Sie eine andere, eine Mutation? Hat sich mit Bibis Extemporationen der Nebel einigermaßen gelichtet?
Montag, 31. Januar 2011
"Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten." - Soll das so bleiben?
Dass Israel die einzige Demokratrie im Nahen Osten sei, umgeben von einem Meer von Despotie, Fundamentalismus, Fanatismus und Terror, ist eines der Mantren, die wir immer wieder von den Einzigwahren Freunden Israels, den Etappenhengsten Zions mit beschränkter Haftung und von der Springer-Presse zu hören bekommen.
Die Lemma und Dilemmata dieser lupenreinen Demokraten werden auf den schätzenswerten und zuweilen brilliant argumentierenden Blogs Schmok und MondoPrinte präzise auf den Punkt gebracht
Der Zentralrat macht sich Sorgen um Mubarak (Schmok)
"Und die Moral von der Geschicht’? Die einzige Demokratie im Nahen Osten kann anscheinend nur so weiter fuhrwerken, wenn es um sie herum ordentlich undemokratisch zugeht. "
Die Lemma und Dilemmata dieser lupenreinen Demokraten werden auf den schätzenswerten und zuweilen brilliant argumentierenden Blogs Schmok und MondoPrinte präzise auf den Punkt gebracht
Der Zentralrat macht sich Sorgen um Mubarak (Schmok)
"Und die Moral von der Geschicht’? Die einzige Demokratie im Nahen Osten kann anscheinend nur so weiter fuhrwerken, wenn es um sie herum ordentlich undemokratisch zugeht. "
Sonntag, 30. Januar 2011
Hemmungslose Freiheitskämpfer tummeln sich auf der Achse des Guten
Henryk "Moses" Broder ist an Weihnachten von der WELT-Gruppe als "hemmungsloser Freiheitskämpfer" begrüßt worden. "Er ist ein hemmungsloser Freiheitskämpfer. Ich bin froh, einen Kollegen wie ihn bei der Welt-Gruppe begrüssen zu dürfen." (Quelle)
Jetzo wird er sich noch mehr als in seinem bisherigen Kampf ins Zeug legen, den lahmen Europäern den Marsch zu blasen und Feuer unter dem .rsch anzuzünden
"Gerade eben wollte ich über die Autononen herfallen und mich darüber beschweren, dass sie ihre alternativen Ärsche nicht hochbekommen, um wenigstens eine klitzekleine Demo als Zeichen der Solidarität mit den Ägyptern hinzukriegen, die trotz aller Ausgehverbote weiter demonstrieren und die Abdankung von Mubarak fordern...Das ist doch genau, was die Ägypter wollen! Freie Wahlen, gleiche Rechte für Männer und Frauen, mehr Arbeitsplätze, weniger Bevormundung - ein selbstbestimmtes Leben. " (Quelle)
So lieben wir Henryk Moses. Für die Freiheit hemmungslos auf die Barrikaden. Doch halt, sind Freiheitsbewegungen nicht ein zweischneidiges Schwert? Die Europäer, warnt Gil Yaron auf der Achse des Guten, werden noch Ihr blaues Wunder erleben.
"Endlich wach? Nach dreißig Jahren Ausnahmezustand in Kairo hast Du endlich entdeckt, dass Hosni Mubarak ein brutaler Diktator ist? So solidarisch, wie Du den demonstrierenden Massen in Ägypten zujubelst und hoffst, dass die Jordanier, Syrer und Saudis es ihnen nachtun. ... Dein fataler Fehler, mit Barack Obama den Demonstranten in Kairo zuzujubeln und einen Deiner treusten Verbündeten im Stich zu lassen, basiert auf drei grundlegenden Fehlannahmen. ... In einer Region, in der man Innenpolitik mit Kalaschnikows betreibt, erweist Du Dich als unzuverlässiger Bündnispartner, der kneift wenn es hart auf hart kommt. Viele Freunde werden Dir da nicht bleiben. ... Den Menschen in Ägypten gebührt die Freiheit, die ihnen mit Hilfe der USA und Europa bisher vorenthalten wurde. Doch Jubel nicht, Europa! Für Freiheit in Ägypten wirst auch Du zahlen. Mubarak machte für Deine Geheimdienste die Drecksarbeit. Er sperrte die Attentäter ein, die sonst in Europa in die Luft geflogen wären. Genau wie der Reichtum Europas auch auf den Ressourcen der Dritten Welt beruhte, so rührt die Freiheit Europas auch aus der Unfreiheit Arabiens. Das ist nun vorbei. Jetzt musst Du Dich allein schützen. Es mag ein guter Morgen sein, das böse Erwachen steht aber noch bevor. "
Lesebefehl! Lesen Sie den ganzen Artikel von Gil Yaron. Hier wird konsistent vorgedacht. Hier bekommen wir zu hören, dass 1. wir Europäer das Regime Mubarak zu verantworten haben und seine hauptsächlichen Nutznießer waren, dass wir 2. feige Verräter sind, die unsere Bündnispartner im Stich lassen und den rsch zusammenkneifen, wenn es hart auf hart kommt, dass 3. der Traum der Freiheit Ungeheuer gebären wird. Weil überhaupt nicht relevant, wird von Yaron nicht vermerkt, dass Ägypten unter dem Mubarak Regime mit jährlich 1.5 Milliarden US-$ nach der nahöstlichen Vormacht Israel seit Carter, Reagan, Bush I, Clinton, Bush II, Obama der bei weitem größte Empfänger von Auslandshilfe der USA ist (Israel und Ägypten erhalten zusammen 2/3 der US-Auslandshilfe) und dadurch bester Verbündeter Israels in der arabischen Welt wurde. Dadurch hatte Israel eine wichtige Flanke frei für seine Version des "Friedensprozesses".
Jetzo wird er sich noch mehr als in seinem bisherigen Kampf ins Zeug legen, den lahmen Europäern den Marsch zu blasen und Feuer unter dem .rsch anzuzünden
"Gerade eben wollte ich über die Autononen herfallen und mich darüber beschweren, dass sie ihre alternativen Ärsche nicht hochbekommen, um wenigstens eine klitzekleine Demo als Zeichen der Solidarität mit den Ägyptern hinzukriegen, die trotz aller Ausgehverbote weiter demonstrieren und die Abdankung von Mubarak fordern...Das ist doch genau, was die Ägypter wollen! Freie Wahlen, gleiche Rechte für Männer und Frauen, mehr Arbeitsplätze, weniger Bevormundung - ein selbstbestimmtes Leben. " (Quelle)
So lieben wir Henryk Moses. Für die Freiheit hemmungslos auf die Barrikaden. Doch halt, sind Freiheitsbewegungen nicht ein zweischneidiges Schwert? Die Europäer, warnt Gil Yaron auf der Achse des Guten, werden noch Ihr blaues Wunder erleben.
"Endlich wach? Nach dreißig Jahren Ausnahmezustand in Kairo hast Du endlich entdeckt, dass Hosni Mubarak ein brutaler Diktator ist? So solidarisch, wie Du den demonstrierenden Massen in Ägypten zujubelst und hoffst, dass die Jordanier, Syrer und Saudis es ihnen nachtun. ... Dein fataler Fehler, mit Barack Obama den Demonstranten in Kairo zuzujubeln und einen Deiner treusten Verbündeten im Stich zu lassen, basiert auf drei grundlegenden Fehlannahmen. ... In einer Region, in der man Innenpolitik mit Kalaschnikows betreibt, erweist Du Dich als unzuverlässiger Bündnispartner, der kneift wenn es hart auf hart kommt. Viele Freunde werden Dir da nicht bleiben. ... Den Menschen in Ägypten gebührt die Freiheit, die ihnen mit Hilfe der USA und Europa bisher vorenthalten wurde. Doch Jubel nicht, Europa! Für Freiheit in Ägypten wirst auch Du zahlen. Mubarak machte für Deine Geheimdienste die Drecksarbeit. Er sperrte die Attentäter ein, die sonst in Europa in die Luft geflogen wären. Genau wie der Reichtum Europas auch auf den Ressourcen der Dritten Welt beruhte, so rührt die Freiheit Europas auch aus der Unfreiheit Arabiens. Das ist nun vorbei. Jetzt musst Du Dich allein schützen. Es mag ein guter Morgen sein, das böse Erwachen steht aber noch bevor. "
Lesebefehl! Lesen Sie den ganzen Artikel von Gil Yaron. Hier wird konsistent vorgedacht. Hier bekommen wir zu hören, dass 1. wir Europäer das Regime Mubarak zu verantworten haben und seine hauptsächlichen Nutznießer waren, dass wir 2. feige Verräter sind, die unsere Bündnispartner im Stich lassen und den rsch zusammenkneifen, wenn es hart auf hart kommt, dass 3. der Traum der Freiheit Ungeheuer gebären wird. Weil überhaupt nicht relevant, wird von Yaron nicht vermerkt, dass Ägypten unter dem Mubarak Regime mit jährlich 1.5 Milliarden US-$ nach der nahöstlichen Vormacht Israel seit Carter, Reagan, Bush I, Clinton, Bush II, Obama der bei weitem größte Empfänger von Auslandshilfe der USA ist (Israel und Ägypten erhalten zusammen 2/3 der US-Auslandshilfe) und dadurch bester Verbündeter Israels in der arabischen Welt wurde. Dadurch hatte Israel eine wichtige Flanke frei für seine Version des "Friedensprozesses".
Henryk M. Broder, Ins Schwarze getroffen und sich selbst fotografiert
In meiner Jugendzeit waren auf den Rummelplätzen die Schießbuden mit "Ins Schwarze getroffen und sich selbst fotografiert" für mich die größte Attraktion. Auf der Achse des Guten ist das jetzt für mich das "Bild der Woche". Freunde, ich sage Euch ... jeder Schuß ein Treffer. Kostproben zum Andopen, also Vorsicht, wenn Du ein Suchtcharakter bist
Es gibt Zeiten, da habe ich keine Lust, Broder & Co GmbH zu lesen, same as it ever was. Da mach ich mir dann ein Vergnügen mit den Bildchen. Nach wie vor mein Lieblingsbild von Henryk Moses Broder ist das im SPIEGEL-Essay "Der ideale Kandidat". Das Pic sehen Sie, wenn Sie den Artikel als PDF öffnen. "Henryk Moses Broder führt das Volk aus der Düsternis der Holocaust-Religion in das Reich der Broder-Seligkeit".
Moses? Das erste Pic war auf Achgut in der dritten KW 2011 mit "Moses & Kurt" untertitelt.
Es gibt Zeiten, da habe ich keine Lust, Broder & Co GmbH zu lesen, same as it ever was. Da mach ich mir dann ein Vergnügen mit den Bildchen. Nach wie vor mein Lieblingsbild von Henryk Moses Broder ist das im SPIEGEL-Essay "Der ideale Kandidat". Das Pic sehen Sie, wenn Sie den Artikel als PDF öffnen. "Henryk Moses Broder führt das Volk aus der Düsternis der Holocaust-Religion in das Reich der Broder-Seligkeit".
Moses? Das erste Pic war auf Achgut in der dritten KW 2011 mit "Moses & Kurt" untertitelt.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Das letzte und beste vom Meisterdenker Clemens Heni: In seiner eigenen Sache
"Wie Sie jedoch mit einem Agitator wie Zuckermann öffentlich auftreten können, wo dieser mit seiner Hetze namentlich auch gegen meine Person in Erscheinung tritt, das
ist so infam, perfide und absurd, dass es noch der Entwicklung von Wörtern bedarf um diesen Sachverhalt adäquat zu fassen."
(Quelle; Anmerkung: ich beziehe mich hier auf die Urfassung der Post "Die verlorene Reputation der Dr. Margit Reiter" vom 11.01.2011, die im folgenden als "Version 1" bezeichnet wird; Dr. Clemens Heni hat die Urfassung in der "veränderten Version, 13.01.2011" um einige wichtige selbstreferentielle Passagen bereinigt, im folgenden "Version 2"; Fettdruck durch mich)
Schockschwerenot. Wir kennen Dr. Clemens Heni als einen Mann, der nicht Zeit und Mühe scheut, sich dem Biest unserer Tage entgegenzuwerfen, egal wo es auftritt, sei es bei Harald Schmidt, bei Prof. Benz, die um einen faschistischen Bahnhof kämpfenden Stuttgarter e tutti quanti und dabei um die richtigen Worte nicht verlegen ist, so hat er die besagten Stuttgarter treffend dadurch gekennzeichnet, dass sie "nicht ganz knusprig" sind. Was zum Donner ist jetzt passiert, dass Dr. Heni die Spucke wegbleibt, gegen wen schleudert er den Bannfluch, das Anathema, wie es weiland die Kirche bei schwerwiegeneden Fällen von Sünde ohne Wille zur Umkehr verhängt hat?
Die fragliche Person ist eine Dr. Margit Reiter, Dozentin am Institut für Zeitgeschcihte an der Universität Wien; forscht unter anderem über Israelkritik, Antisemitismus und Antiamerikanismus in Europa. Nach Dr. Clemens Heni ist sie ein absoluter "no-name"
"In der internationalen, wissenschaftlichen pro-Israel, gegen Antisemitismus, Neonazismus und Islamismus gerichteten Community sind Sie auch ein no-name, warum auch immer." (Version 1),
ganz im Gegensatz zu ihm, wie er in Version 1 nicht müde wird, so ausführlich wie geboten und gerade nötig hervorzuheben
Was hat dieses unsägliche Frauenzimmer, diese Null verbrochen?
Das Frauenzimmer hat einen Prof. Moshe Zimmermann [auf Hinweis von Lesern korrigiere ich: Moshe Zuckermann] zur Präsentation und Diskussion seines neuesten Buches "Antisemit! - Ein Vorwurf als Herrschaftsinstument" in das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eingeladen. Wie z.B. Prof. Micha Brumlik vertritt auch Moshe Zimmermann [dito] u.a. die These, dass eine Gruppe von Autoren wie Henryk M. Broder, Matthias Küntzel, Benjamin Weinthal und Clemens Heni (namentlich genannt) in ihrem Elan, der Bestie des Antisemitismus entgegenzutreten und ohne Wenn und Aber für Israel einzustehen, systematisch über das Ziel hinausschießen und damit kontraproduktiv werden. U.a. haben sie nach Micha Brumlik Prof. Benz "zumindest in die Nähe des Antisemitismus gerückt". Darf ein solcher Mann eingeladen werden und eine solche These an einem Universitätsinstitut pro und contra diskutiert werden? Nein, postuliert Dr. Clemens Heni
"Was besonders schockiert ist die Tatsache, dass Sie als angeblich seriöse Historikerin oder Politikwissenschaftlerin einem Mann eine Plattform geben, der ganz offen gegen Juden wie Henryk M. Broder und Benjamin Weinthal wie auch gegen andere Kritiker des Antisemitismus wie Dr. Matthias Küntzel oder meine Person offen Hetze betreibt und natürlich – in dieser Hinsicht ganz ähnlich wie Neonazis – kleine Details völlig falsch zitiert" (Version 2)
Es wird das bleibende Verdienst Dr. Clemens Henis bleiben, aufgedeckt zu haben, dass eine strittige Tagung des ZfA in einer Verlagsanzeige des Promedia Verlags für Zimmermanns [dito] Buch falsch datiert wurde, statt auf den Dezember 2008 auf den Dezember 2009.
Kleine Details völlig richtig zu zitieren halte ich wie Dr. Clemens Heni für minima moralia wissenschaftlicher Arbeit. Frau Dr. Margit Reiter fragt er
"Sie sagten in Wien, wie mir berichtet wurde, dass Benz als „Antisemit“ bezeichnet würde. Wo ist Ihre Quelle?" (Version 2)
Halten wir fest, dass Clemens Heni hier ausführt, dass Prof. Benz sich von seinem Doktorvater, einem Nazi und ganz elenden Feigling nie distanziert habe, dass er den Antisemitismus via Muslimmarkt fördere, dass er durch "Gleichsetzung" von Antisemitismus und Islamkritik, fälschlicherweise von Benz als "Islamophobie" charakterisiert, den Antisemitismus fördere und damit das Präzendenzlose der Shoah derealisiere; an anderer Stelle - ich habe darüber berichtet - hat Clemens Heni darauf hingewiesen, dass er durch diese Gleichsetzung entweder den Holocaust leugne oder ihn fortsetze. Halten wir jedoch fest, dass Dr. Heni (und die weiteren postapokalytischen Reiter, an deren Heimsuchung nicht nur Prof. Benz mit shock and awe zurückdenken) Prof. Benz nie als "Antisemiten" bezeichnet habe. Das wird man sich merken müssen. Wenn jemand einen Einwand gegen my way, kleine Details richtig zu zitieren, hat, möge er sich bitte melden.
Darüber hinaus verbietet sich eine Diskussion mit Prof. Zimmermann [dito] schon dadurch, dass er persönlich nicht ganz kosher oder knusprig ist
"Nun ist Zuckermann als Feind Israels und Freund von Holocaustleugnern bzw. des direkten Umfelds von Holocaustleugnern wie von Norman Finkelstein bekannt." (Version 2)
Weil es auf die kleinen Details ankommt, möchte ich Dr. Clemens Heni um eine Antwort bitten: Man kann ja über Norman Finkelstein alles mögliche sagen, neu ist mir jedoch, dass er ein Holocaustleugner sein soll. Wo bitte, Dr. Heni, ist Ihre Quelle?
Stellen wir weiterhin fest, dass Dr. Heni nirgendwo behauptet, dass Dr. Margit Reiter Antizionistin, gar exterminatorische Antizionistin sei, dass er jedoch sein Anschreiben an sie so abschließt
"Sie persönlich, Frau Reiter, unterstützten mit der gestrigen Veranstaltung die Destabilisierung des jüdischen Staates Israel. Ein winziger Beitrag, sicher.
Aber einer, der unendlich schmerzt. Er zeigt, was deutsche und österreichische Forscherinnen und Forscher im Innern anzutreiben scheint.
Schließlich haben mich weitere Berichte über die Veranstaltung erreicht. Ein anonymisiertes Zitat fand ich bemerkenswert, da es zwar konkret um die VA mit Zuckermann geht, jedoch die Sprache und Herangehensweise von Akademikerinnen und Akademikern generell gemeint ist:
Also wenn das keine maskierte Holocaustleugnung state of the art ist! Hier haben Sie Clemens Henis work in progress, hier können Sie ihm auf die Finger schauen, wie z.B. von einem Einzelfall auf die community deutscher und österreichischer Forscher geschlossen werden kann; kalt sind sie, wie Hundeschnauzen.
Hat Dr. Heni seine eigene Reputation wieder hergestellt, indem er die von Frau Dr. Reiter lege arte auseinander nahm? Tja, die Lage ist nach wie vor nicht gut für Dr. Heni. Während solche Flachzangen wie Frau Dr. Reiter eine Dozentur an einem Universitätsinstitut besetzt halten, muss er, trotz bester Reputation und allerbesten Verbindungen, seine Brötchen als "research fellow" des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA), Hebrew University, Jerusalem backen. Helft Dr. Clemens Heni endlich! Jetzt bewirbt er sich schon via San Diego Jewish World
"We have to teach German and European history, the Shoah and anti-Semitism.
In order to fight anti-Zionism and Israel hatred we have to be aware of history, too. Scholars have the responsibility to teach history accurately.
These are the reasons I would be happy to teach in the United States of America." (Quelle)
Amerika, du hast es besser, erbarme dich unser. Nimm Dr. Heni, he would be very, very happy. Holocaust Teachings sind die schönste akademische Laufbahn der Welt. I can´t help, wenn ich mir Dr. Heni als prominenten scholar der Antisemitismus- und Holocaust-Forschung vorstelle, sucht mich diese Überlegung heim
Weil sie letztlich nur "eingebettete" Experten brauchen können, bringen diese Disziplinen keine echten Wissenschaften hervor und erschweren den Übergang zum Niveau nicht-selbstbedienender Theoriebildung (Peter Sloterdijk, Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt/M, 2011, S. 683)
Nachtrag: Schmok: Denunziant des Tages: Clemens Heni
ist so infam, perfide und absurd, dass es noch der Entwicklung von Wörtern bedarf um diesen Sachverhalt adäquat zu fassen."
(Quelle; Anmerkung: ich beziehe mich hier auf die Urfassung der Post "Die verlorene Reputation der Dr. Margit Reiter" vom 11.01.2011, die im folgenden als "Version 1" bezeichnet wird; Dr. Clemens Heni hat die Urfassung in der "veränderten Version, 13.01.2011" um einige wichtige selbstreferentielle Passagen bereinigt, im folgenden "Version 2"; Fettdruck durch mich)
Schockschwerenot. Wir kennen Dr. Clemens Heni als einen Mann, der nicht Zeit und Mühe scheut, sich dem Biest unserer Tage entgegenzuwerfen, egal wo es auftritt, sei es bei Harald Schmidt, bei Prof. Benz, die um einen faschistischen Bahnhof kämpfenden Stuttgarter e tutti quanti und dabei um die richtigen Worte nicht verlegen ist, so hat er die besagten Stuttgarter treffend dadurch gekennzeichnet, dass sie "nicht ganz knusprig" sind. Was zum Donner ist jetzt passiert, dass Dr. Heni die Spucke wegbleibt, gegen wen schleudert er den Bannfluch, das Anathema, wie es weiland die Kirche bei schwerwiegeneden Fällen von Sünde ohne Wille zur Umkehr verhängt hat?
Die fragliche Person ist eine Dr. Margit Reiter, Dozentin am Institut für Zeitgeschcihte an der Universität Wien; forscht unter anderem über Israelkritik, Antisemitismus und Antiamerikanismus in Europa. Nach Dr. Clemens Heni ist sie ein absoluter "no-name"
"In der internationalen, wissenschaftlichen pro-Israel, gegen Antisemitismus, Neonazismus und Islamismus gerichteten Community sind Sie auch ein no-name, warum auch immer." (Version 1),
ganz im Gegensatz zu ihm, wie er in Version 1 nicht müde wird, so ausführlich wie geboten und gerade nötig hervorzuheben
Was hat dieses unsägliche Frauenzimmer, diese Null verbrochen?
Das Frauenzimmer hat einen Prof. Moshe Zimmermann [auf Hinweis von Lesern korrigiere ich: Moshe Zuckermann] zur Präsentation und Diskussion seines neuesten Buches "Antisemit! - Ein Vorwurf als Herrschaftsinstument" in das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eingeladen. Wie z.B. Prof. Micha Brumlik vertritt auch Moshe Zimmermann [dito] u.a. die These, dass eine Gruppe von Autoren wie Henryk M. Broder, Matthias Küntzel, Benjamin Weinthal und Clemens Heni (namentlich genannt) in ihrem Elan, der Bestie des Antisemitismus entgegenzutreten und ohne Wenn und Aber für Israel einzustehen, systematisch über das Ziel hinausschießen und damit kontraproduktiv werden. U.a. haben sie nach Micha Brumlik Prof. Benz "zumindest in die Nähe des Antisemitismus gerückt". Darf ein solcher Mann eingeladen werden und eine solche These an einem Universitätsinstitut pro und contra diskutiert werden? Nein, postuliert Dr. Clemens Heni
"Was besonders schockiert ist die Tatsache, dass Sie als angeblich seriöse Historikerin oder Politikwissenschaftlerin einem Mann eine Plattform geben, der ganz offen gegen Juden wie Henryk M. Broder und Benjamin Weinthal wie auch gegen andere Kritiker des Antisemitismus wie Dr. Matthias Küntzel oder meine Person offen Hetze betreibt und natürlich – in dieser Hinsicht ganz ähnlich wie Neonazis – kleine Details völlig falsch zitiert" (Version 2)
Es wird das bleibende Verdienst Dr. Clemens Henis bleiben, aufgedeckt zu haben, dass eine strittige Tagung des ZfA in einer Verlagsanzeige des Promedia Verlags für Zimmermanns [dito] Buch falsch datiert wurde, statt auf den Dezember 2008 auf den Dezember 2009.
Kleine Details völlig richtig zu zitieren halte ich wie Dr. Clemens Heni für minima moralia wissenschaftlicher Arbeit. Frau Dr. Margit Reiter fragt er
"Sie sagten in Wien, wie mir berichtet wurde, dass Benz als „Antisemit“ bezeichnet würde. Wo ist Ihre Quelle?" (Version 2)
Halten wir fest, dass Clemens Heni hier ausführt, dass Prof. Benz sich von seinem Doktorvater, einem Nazi und ganz elenden Feigling nie distanziert habe, dass er den Antisemitismus via Muslimmarkt fördere, dass er durch "Gleichsetzung" von Antisemitismus und Islamkritik, fälschlicherweise von Benz als "Islamophobie" charakterisiert, den Antisemitismus fördere und damit das Präzendenzlose der Shoah derealisiere; an anderer Stelle - ich habe darüber berichtet - hat Clemens Heni darauf hingewiesen, dass er durch diese Gleichsetzung entweder den Holocaust leugne oder ihn fortsetze. Halten wir jedoch fest, dass Dr. Heni (und die weiteren postapokalytischen Reiter, an deren Heimsuchung nicht nur Prof. Benz mit shock and awe zurückdenken) Prof. Benz nie als "Antisemiten" bezeichnet habe. Das wird man sich merken müssen. Wenn jemand einen Einwand gegen my way, kleine Details richtig zu zitieren, hat, möge er sich bitte melden.
Darüber hinaus verbietet sich eine Diskussion mit Prof. Zimmermann [dito] schon dadurch, dass er persönlich nicht ganz kosher oder knusprig ist
"Nun ist Zuckermann als Feind Israels und Freund von Holocaustleugnern bzw. des direkten Umfelds von Holocaustleugnern wie von Norman Finkelstein bekannt." (Version 2)
Weil es auf die kleinen Details ankommt, möchte ich Dr. Clemens Heni um eine Antwort bitten: Man kann ja über Norman Finkelstein alles mögliche sagen, neu ist mir jedoch, dass er ein Holocaustleugner sein soll. Wo bitte, Dr. Heni, ist Ihre Quelle?
Stellen wir weiterhin fest, dass Dr. Heni nirgendwo behauptet, dass Dr. Margit Reiter Antizionistin, gar exterminatorische Antizionistin sei, dass er jedoch sein Anschreiben an sie so abschließt
"Sie persönlich, Frau Reiter, unterstützten mit der gestrigen Veranstaltung die Destabilisierung des jüdischen Staates Israel. Ein winziger Beitrag, sicher.
Aber einer, der unendlich schmerzt. Er zeigt, was deutsche und österreichische Forscherinnen und Forscher im Innern anzutreiben scheint.
Schließlich haben mich weitere Berichte über die Veranstaltung erreicht. Ein anonymisiertes Zitat fand ich bemerkenswert, da es zwar konkret um die VA mit Zuckermann geht, jedoch die Sprache und Herangehensweise von Akademikerinnen und Akademikern generell gemeint ist:
„Wenn das Wort Holocaust fiel (von Shoah war nicht die Rede), dachte ich, es geht ihr um einem Auto- oder Skiunfall.“" (Version 2)
Also wenn das keine maskierte Holocaustleugnung state of the art ist! Hier haben Sie Clemens Henis work in progress, hier können Sie ihm auf die Finger schauen, wie z.B. von einem Einzelfall auf die community deutscher und österreichischer Forscher geschlossen werden kann; kalt sind sie, wie Hundeschnauzen.
Hat Dr. Heni seine eigene Reputation wieder hergestellt, indem er die von Frau Dr. Reiter lege arte auseinander nahm? Tja, die Lage ist nach wie vor nicht gut für Dr. Heni. Während solche Flachzangen wie Frau Dr. Reiter eine Dozentur an einem Universitätsinstitut besetzt halten, muss er, trotz bester Reputation und allerbesten Verbindungen, seine Brötchen als "research fellow" des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA), Hebrew University, Jerusalem backen. Helft Dr. Clemens Heni endlich! Jetzt bewirbt er sich schon via San Diego Jewish World
"We have to teach German and European history, the Shoah and anti-Semitism.
In order to fight anti-Zionism and Israel hatred we have to be aware of history, too. Scholars have the responsibility to teach history accurately.
These are the reasons I would be happy to teach in the United States of America." (Quelle)
Amerika, du hast es besser, erbarme dich unser. Nimm Dr. Heni, he would be very, very happy. Holocaust Teachings sind die schönste akademische Laufbahn der Welt. I can´t help, wenn ich mir Dr. Heni als prominenten scholar der Antisemitismus- und Holocaust-Forschung vorstelle, sucht mich diese Überlegung heim
Weil sie letztlich nur "eingebettete" Experten brauchen können, bringen diese Disziplinen keine echten Wissenschaften hervor und erschweren den Übergang zum Niveau nicht-selbstbedienender Theoriebildung (Peter Sloterdijk, Du mußt Dein Leben ändern, Frankfurt/M, 2011, S. 683)
Nachtrag: Schmok: Denunziant des Tages: Clemens Heni
Mittwoch, 5. Januar 2011
Claudio Casula? Was macht der Frieden im Gelobten Land? Teil II
Friedensprozess im Kindergarten. Ist das nur Satire? Was meinen Sie und Ihre Freunde auf Spirit of Entebbe zu den "unsettling ideas" der Friedensfreunde aus dem Lager der Siedler?
Dass dies in Israel gezeigt wird, ist das kein Skandal? Sind das etwa selbsthassende Israelis?
Claudio Casula, Was macht der Frieden im Gelobten Land? Teil I
Dass dies in Israel gezeigt wird, ist das kein Skandal? Sind das etwa selbsthassende Israelis?
Claudio Casula, Was macht der Frieden im Gelobten Land? Teil I
Dienstag, 4. Januar 2011
Jahresrückblick 2010, Vom Deutschen Wesen bis zum Frieden im Gelobten Land
2010 verweht. "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?" (Mattheus 7:16)
Ich möchte wieder darauf hinweisen, dass es sich bei den Einzig Wahren Freunden Israels nicht um eine Verschwörung, sondern um einen „koadaptiven Mem-Komplex“ (Richard Dawkins) handelt; wenn es sich um eine „zionistische Verschwörung“ handeln würde, hätte der Mossad sein Bodenpersonal noch fahrlässiger ausgesucht als der Allerhöchste.
Ich mache hier keine Quellenangaben; vertrauen Sie mir, dass ich korrekt zitiere; auf Anfrage kann ich Ihnen die Quellen und Kontexte nennen. Sofern nicht anders vermerkt sind alle Zitate dem Genius Henryk M. Broders entsprungen. Treten Sie ein, Sie werden schon nicht den Kopf verlieren, Sie werden hier auf ein bemerkenswert hochkonsistentes Weltbild, in dem der Satz vom Widerspruch nicht gilt, stoßen. Incipit:
Weihnachten 2010 war eine publizistische Zeitenwende, der Börne unserer Zeit, der „Polemiker“ vor dem Herrn wechselt ohne großes Aufsehen vom SPIEGEL zur Welt-Gruppe des Axel Springer Verlags. Der Chefredakteur aller Welt-Titel, Jan-Eric Peters, begrüsst ihn als „hemmungslosen Freiheitskämpfer“.
Ich möchte wieder darauf hinweisen, dass es sich bei den Einzig Wahren Freunden Israels nicht um eine Verschwörung, sondern um einen „koadaptiven Mem-Komplex“ (Richard Dawkins) handelt; wenn es sich um eine „zionistische Verschwörung“ handeln würde, hätte der Mossad sein Bodenpersonal noch fahrlässiger ausgesucht als der Allerhöchste.
Ich mache hier keine Quellenangaben; vertrauen Sie mir, dass ich korrekt zitiere; auf Anfrage kann ich Ihnen die Quellen und Kontexte nennen. Sofern nicht anders vermerkt sind alle Zitate dem Genius Henryk M. Broders entsprungen. Treten Sie ein, Sie werden schon nicht den Kopf verlieren, Sie werden hier auf ein bemerkenswert hochkonsistentes Weltbild, in dem der Satz vom Widerspruch nicht gilt, stoßen. Incipit:
Weihnachten 2010 war eine publizistische Zeitenwende, der Börne unserer Zeit, der „Polemiker“ vor dem Herrn wechselt ohne großes Aufsehen vom SPIEGEL zur Welt-Gruppe des Axel Springer Verlags. Der Chefredakteur aller Welt-Titel, Jan-Eric Peters, begrüsst ihn als „hemmungslosen Freiheitskämpfer“.
Montag, 3. Januar 2011
Hiram7 Review, Zum Ausklang eines Jahrzehnts der Angst und der Hoffnung
Nirgendwo anders habe ich eine bedenkenswertere Fragestellung zum Jahreswechsel vorgefunden als auf Hiram7 Review, bei meinem unwilligen und störrischen Freund David Berger a.k.a. Narcisse Caméléon
"Was ist ein Menschenleben wert in einem vom Informationsüberfluss behafteten Zeitalter? Was ist der Menschen Leben im Zeitalter des “letzten Menschen”, in dem Freizeit Freiheit definitiv begraben hat?"
David Berger hat, ihm sei herzlich gedankt, ein Tondokument ausgegraben, auf dem Martin Heidegger das Gedicht "Was ist des Menschen Leben?" von Friedrich Hölderlin vorliest. Eine Lichtung des Seins. Für uns heutige Ohren ein Lesen und Vorlesen, das alles, nur nicht professionalisiert ist. Hiram7 Review.
"Was ist ein Menschenleben wert in einem vom Informationsüberfluss behafteten Zeitalter? Was ist der Menschen Leben im Zeitalter des “letzten Menschen”, in dem Freizeit Freiheit definitiv begraben hat?"
David Berger hat, ihm sei herzlich gedankt, ein Tondokument ausgegraben, auf dem Martin Heidegger das Gedicht "Was ist des Menschen Leben?" von Friedrich Hölderlin vorliest. Eine Lichtung des Seins. Für uns heutige Ohren ein Lesen und Vorlesen, das alles, nur nicht professionalisiert ist. Hiram7 Review.
Freitag, 31. Dezember 2010
Claudio Casula? Was macht der Frieden im Gelobten Land?
Klar bin ich in dieser kleinen Zwischeneiszeit lieber an der frischen Luft. Es ist gespurt ins nächste Jahr, der Horizont ist greifbar, man überschreitet keine Linie, man geht nicht verloren.
Aber ein Anliegen habe ich noch in diesem Jahr 2010, nämlich Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula" und seine Friedensexperten von Spirit of Entebbe nach dem "Friedensprozess" im Gelobten Land zu befragen. "Claudio Casula" (a.k.a. "eisealuf") hat uns immer wieder luzide dargestellt, dass das Besatzungsregime, nein, sagen wir besser Protektorat (Schutzgebiet) in den biblischen Stammlanden Samaria und Judäa, das bei weitem beste und wohltätigste ist, das es seit Erschaffung der Welt gab, und dass der Frieden dort schon längst ausgebrochen wäre, hätten ihn nicht die Blockadekräfte, Halunken, Jammerlappen, Traumfabrikanten der "Palästinenser" und ihre fellowtraveller all over the world (selbsthassende Juden und andere Antisemiten) Tag für Tag hintertrieben. Ich habe mich z.B. hier und hier und hier und insbesondere hier "Heplev meets spirit of entebbe: Plattmachen" gerne an Claudio Casulas nüchternem Realismus orientiert.
Besinnung, Ruhe und Standfestigkeit tun not, gerade in einem Konflikt, über den der große französische Denker Jacques Derrida geraunt hat
"Der Krieg um die >Aneignung von Jerusalem< ist heute der Weltkrieg. Er findet überall statt, er ist die Welt, er ist heute die singuläre Figur ihres >out-of-joint<-Seins." (Marx´Gespenster, Frankfurt a.M. 1995)
Aber ein Anliegen habe ich noch in diesem Jahr 2010, nämlich Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula" und seine Friedensexperten von Spirit of Entebbe nach dem "Friedensprozess" im Gelobten Land zu befragen. "Claudio Casula" (a.k.a. "eisealuf") hat uns immer wieder luzide dargestellt, dass das Besatzungsregime, nein, sagen wir besser Protektorat (Schutzgebiet) in den biblischen Stammlanden Samaria und Judäa, das bei weitem beste und wohltätigste ist, das es seit Erschaffung der Welt gab, und dass der Frieden dort schon längst ausgebrochen wäre, hätten ihn nicht die Blockadekräfte, Halunken, Jammerlappen, Traumfabrikanten der "Palästinenser" und ihre fellowtraveller all over the world (selbsthassende Juden und andere Antisemiten) Tag für Tag hintertrieben. Ich habe mich z.B. hier und hier und hier und insbesondere hier "Heplev meets spirit of entebbe: Plattmachen" gerne an Claudio Casulas nüchternem Realismus orientiert.
Besinnung, Ruhe und Standfestigkeit tun not, gerade in einem Konflikt, über den der große französische Denker Jacques Derrida geraunt hat
"Der Krieg um die >Aneignung von Jerusalem< ist heute der Weltkrieg. Er findet überall statt, er ist die Welt, er ist heute die singuläre Figur ihres >out-of-joint<-Seins." (Marx´Gespenster, Frankfurt a.M. 1995)
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