Donnerstag, 16. September 2010

Deutschland abschaffen! Und Europa gleich mit!


Dass der unbedingte totale "Israelismus" der Einzigwahren Freunde Israels mit einem profunden antideutschen Affekt Hand in Hand geht, ist den aufmerksamen Lesern dieses Blogs, die sich den Quellen, auf die ich verlinkt habe, stellten, sicher nicht entgangen. Dies heisst keineswegs, dass diejenigen, die sich für Israel engagieren per se Deutschhasser sind, da gibt es keine signifikante Korrelation. Manche Wanderer , die aus Israel,  der DIG oder den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vorbeikommen, dürften sich über diese Kohabition die Augen reiben und den Kopf schütteln.

Bernd Dahlenburg und Alex Feuerherdt: Dem unbeschwerten deutschen Neonationalismus  nicht auf den Leim gehen

Am 1. Juli 2010 hatte der Deutsche Bundestag einstimmig eine Resolution zur Blockade Gazas durch Israel verabschiedet, eine Aufhebung der Seeblockade gefordert. Die Einordnung dieser Resolution in die Fundamente der Deutschen Nachkriegspolitik verdanken wir meiner besten Spürnase für das, was die Welt der Einzigwahren Freunde Israels im Innersten zusammenhält, Bernd Dahlenburg a.k.a. Castollux, Magister für Evangelische Gotteskunde und Chefrepräsentant einer Erkenntnis sola_fide (allein durch den Glauben),  seiner Post "German Tanks mit Leichtlauföl?" am 3. Juli

"Was sich heutzutage in Deutschland abspielt ist eben nicht nur die Neuauflage eines Fußball-Sommermärchens, sondern so ganz nebenbei die Zementierung eines Leitmotivs der deutschen Politik generell seit 1945:

Entledigen wir uns des Problems „Israel“, dann können wir noch unbeschwerter unsere Fanmeilen in Szene setzen, uns noch unbeschwerter feiern, denn merke: Juden stören beim Feiern, besonders dann, wenn sie sich ihrer Haut wehren, während sich Parlaments-Teutonen im Siegesrausch befinden. [Fettdruck durch mich]
So, jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Eliminatorischer Antiisraelismus = Antisemitismus, weil uns Israel bzw. Juden beim Feiern stören, und das als Leitmotiv der deutschen Politik generell seit 1945. Jeder, der hier vorbeikommt, weiss, dass ich Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt schon mehrfach als Profi des Deutschen  Unwesens, der deutschen Identität post Auschwitz gefeiert habe. Alex Feuerherdt ist Eike Geisel redivivus, hält die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen bis hoch zum ehemaligen Bundeshorst für "Otto Normalvergaser", hat uns erklärt, warum die Pullerattacke von noch grünen Jungs auf die deutsche Fahne eine vergleichsweise gute Sache war und warum deutsche Winkelemente auf Pro-Israel-Kundgebungen nichts verloren haben. Am meisten stinkt Alex Feuerherdt, dass Auschwitz gestern war, während jetzt Deutschlandparty mit allem Drum und dran sein soll. So tourt er seit der WM 2006 durch die Bundesrepublik, um vor dem neuen unbeschwerten modernisierten Nationalismus á la 2006, der in gewisser Weise produktiver als der alte ist, zu warnen:

"Denn ein Kennzeichen dieses neues Nationalismus ist es, stolz auf die deutsche »Vergangenheitsbewältigung« zu sein. Das Symbol dafür ist das Holocaust-Mahnmal – das größte Mahnmal der Welt, das es ohne den größten Massenmord der Geschichte gar nicht gäbe. Dem WM-Nationalismus vorausgegangen ist übrigens das, was ich als Lena-Nationalismus bezeichnen würde … Und ich sage, dass man diesem neuen Nationalismus nicht auf den Leim gehen darf. Denn die Feinde sind letztlich die alten geblieben, nur wirft man ihnen jetzt vor, sich zu benehmen wie früher die Nazis. So läutern sich die Deutschen selbst." (Quelle)

Und die Gaza Resolution des Deutschen Bundestages ist der Schlußstein im Gewölbe der deutschen  Läuterung und des Wohlfühl-Nationalismus:

"Es gibt keine Parteien mehr... sondern nur noch Deutsche...Alle Mitglieder des Deutschen Bundestages, von links bis rechts und ohne jede Ausnahme, haben einem antisemitischen, weil antiisraelischen Beschluss ihre Stimme gegeben. ... Es ist dies die Vollendung der Volksgemeinschaft gegen Israel, die parlamentarische Entsprechung dessen, was außerhalb des Plenarsaals ohnehin nahezu unhinterfragter Konsens ist. Die Volksvertreter, sie haben sich ihren Namen redlichst verdient." (Quelle) [Fettdruck durch mich]

Was hülfe da noch? Gleich Bomber Harris, von der Maas bis an die Neisse, Bomben drauf, hau weg die Sch....? Oder vielleicht doch noch mal Reeducation?



Die Sarrazin Krise bei den Einzigwahren Freunde Israels.

"Deutschland schafft sich ab" titelt Sarrazin und unkt, dass in diesem Land in 50 Jahren keiner mehr Wanderers Nachtlied zitieren könne (und ich befürchte z.B., dass es auch keinen Nachwuchs mehr für Bachchöre geben wird und dass man Grimms Märchen nur noch durch Hollywood kennt - und das grämt mich doch, auch wenn ich bis dahin längst das Zeitliche gesegnet habe). Hinter all dem Schlachtenlärm um eine genetische Entität geht es ja auch um die  Frage, ob es denn ein deutsches kollektives Identitätsmuster (wie bei Broders "Mustervölkern", den Isländern, Armeniern, den Juden) gibt, das für und in die Zukunft in einem Konzert der Nationen zu retten sei, für das sich ein Einsatz lohnt. Klar ist, dass ein deutsches Identätsangebot, das hauptsächlich durch Hitler und Auschwitz definiert wird, keinem Menschen auf der Welt Lust macht, in Deutschland "Deutscher" zu werden. Klar ist auch, dass eine selbstbewusste Mehrheitsbevölkerung, die hinsichtlich ihres "Egoismus der Gene" nicht schwächelt, mit Einwanderung besser zurechtkommt, die United Colours besser integrieren und assimilieren kann, weil ihre Farbe kräftig genug ist.

Eigentlich müsste Thilo Sarrazins Endkampf für "Deutschland" und das Echo, das er z.B. in BILD, die vox populi ist, findet, bei Alex Feuerherdt und den anderen Einzigwahren Freunden Israels alle Alarmglocken läuten und Synapsen feuern lassen. BILD, Printausgabe am 4. September 2010
"BILD kämpft für Meinungsfreiheit: Das wird man wohl noch sagen dürfen "Ich will mich nicht entschuldigen müssen, ein Deutscher zu sein!" (S. 1),  "Weil Hitler "Doitschland" schrie und 60 Millionen Menschen dafür sterben mussten, tun wir heute bei jeder Auslandsreise so, als kämen wir aus Schweden, Irland oder Holland. Stolz aufs Deutschsein sind wir lieber nicht." (S. 3).  BILD fordert, dass wir uns wegen Auschwitz weder entschuldigen noch schämen müssen; das ist Schnee von gestern. Das ist, nicht weiter erstaunlich, insbesondere Henryk M. Broder schnurzegal, da BILD auch für seine Meinungsfreiheit gekämpft hat, dass er endlich sagen konnte, dass Friedman ein Riesenarschloch sei. (S. 3). Während Henryk M. Broder, sekundiert durch seinen alerten Adlatus Bernd Zeller, ganz allein auf weiter Flur gegen den Mainstream der deutschen Presse, der vehementeste Unterstützer Sarrazins ist, bleibt bei Alex Feuerherdt der See bemerkenswert ruhig, sine ira et studio, etwas müde und gelangweilt räuspert er, dass Leon de Winters Satire über Sarrazins "jüdisches Gen" doch "ein veritabler Lichtblick in einer reichlich düsteren Debatte" sei. Das war´s dann schon von dem Vorkämpfer gegen den modernen unbeschwerten deutschen Nationalismus á la 2006.

Dr. Clemens Heni: Für was steht eigentlich "Deutschland"? Was ist am heutigen Deutschland so schön und wegweisend?

Der einzige, der Witterung aufnimmt, ist eine Randfigur der Einzigwahren Freunde Israels, Dr. Clemens Heni, wahrscheinlich ihr tiefster Denker, jedoch ein eher naiver Akademiker und Post-doc Researcher, der über der Frage, was denn nun wahr sein, den Nutzen einer  Mesalliance ("Die Feinde meiner Feinde sind meine Verbündeten", "Das sind Hurensöhne, aber meine Hurensöhne") nicht begreifen will. Clemens Heni meint alles, was er unterschreibt, todernst, keinesfalls würde er ein indecent proposal annehmen. Ein Idealist wie Jimmy Carter, kein Realpolitiker wie Henry Kissinger. Wenn Henryk M. Broder der Urmeter für Antisemitismus ist, ist Dr. Heni sein untrüglicher Seismograph,  eine signifikante Zacke gab es bei "Harald Schmidt", ein wildes Ausschlagen des Zeigers bei "Prof. Benz" und bei "Deutschland" befindet sich der Pegel auf einem derartig konstant hohen Niveau, dass man nicht mehr von lokalen Beben, sondern von Plattentektonik sprechen muss. Bei Dr. Heni ist die alleinig entscheidende Gretchen-Frage unserer Zeit: "Sach mal, wie hälst Du´s mit Israel?", aus dieser Relation ergeben sich alle Bewertungen, gut oder böse, ins Töpfchen oder in Kröpfchen.

Es gibt wenige Analysen, vor denen ich andächtig in einem  Heideggerschen Sinne werde. Clemens Henis "Blühende Landschaften. Stolzdeutscher Arbeitsfetischismus oder Islamkritik?" gehört dazu. Ich empfehle Ihnen wärmstens, diese Meditation von vorn bis hinten zu lesen, Sie werden mit einem, wie Freud es nannte, Lustgewinn wie bei einem guten Witz belohnt.  Ein Appetizer

"Für was steht eigentlich „Deutschland“?
Wie ‚gebildet‘ ist dieses Deutschland bzw. seine Bevölkerung? Schützt der Besuch eines Gymnasiums in diesem Land vor Antisemitismus, Jihadismus und Antiamerikanismus oder eher nicht? Gab und gibt es nicht eine ganze Reihe ‚intelligenter‘ Nazis mit Abitur? ...
Wenn Sarrazin wehleidig und populistisch die ‚Abschaffung Deutschlands‘ am Horizont sieht – WAS ist am heutigen Deutschland so schön und wegweisend?
....  Arbeit hat gerade in Deutschland einen Wert an und für sich, dem Warenfetischismus stellt sich eine Fetischisierung von abstrakter Arbeit zur Seite. Die Tische stehen auf dem Kopf und tanzen uns die Melodie vor, Subjekt und Objekt sind seit langem vertauscht. Das ist zu keiner Millisekunde ein Plädoyer für alte Zeiten. Es ist eine Erkenntnis, dass Geschichte, selbst gemachte, erst noch beginnen muss. Nach Auschwitz ist das nicht mehr möglich."

Nehmen Sie Ihren leichten Taumel als einen Hinweis, dass Sie Erstaunliches verpassen würden, wenn Sie den Text nicht lesen. Prophylaktisch sollte man jedoch so schnell wie möglich das Gymnasium und Abitur abschaffen, damit nichts Schlimmes mehr aus diesem Schoß kriecht. Was auch den Vorteil hätte, dass man für manche Arbeit nicht mehr tauglich wäre, infolgedessen nicht ausgenutzt werden könnte.

Was wollen Broder? Ein Riesenzwerg spielt Völkerball

So edel, hilfreich und gut diese Betrachtung des Dr. Clemens Heni (mehr zu Dr. Henis konspirativen Treibjagden mit Henryk M. Broder & Co hier bei Starke Meinungen, die Kerle spielen nicht nur, aber aufgepasst! wenn hier der Dienst die Finger im Spiel hätte, wäre der blueprint "Unser Mann in Havannah") jedoch sein mag, wir dürfen annehmen, dass sie für Henryk M. Broder keine Millisekunde Lektüre wert ist, für ihn ist es gänzlich irrelevant, ob eine Geschichte, selbst gemachte,  erst noch beginnen muss und ob dies nach Auschwitz möglich oder unmöglich sei. Solche akademischen Glasperlenspiele sind nichts für einen Tatmenschen, der noch was bewegen will, zumal wenn er das konkrete Tun und Handeln denen überlassen will, die bisher kläglich versagt haben. Ebenso dürfen wir voraussetzen, dass Broder nicht von einem Saulus zu einem Paulus geworden ist, der Sarrazins Sorge um das deutsche Volk oder deutsche Kulturnation teilt; Sarrazins Sorge um die schwächelnde Fertilität hat Broder schon längst, gut gelaunt an einem Frühstücksbuffet am Züri-See, ad acta gelegt

"... Ich finde es grundsätzlich [sic!] gut, dass das so genannte «weisse, heterosexuelle, blonde, arische» Europa seinem Ende entgegengeht…” (Interview mit der Berner Zeitung am 8.2.2007)

"Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. ...Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben"(Quelle)

Na sowas, er würde gerne das weisse Europa aufgeben. Auf diesem Bild sehen Sie den Meister  neben Stefan Herre von Politically Incorrect im Mittelpunkt von Schrumpfgermanen, mit denen er sich weiland 2005 zu einem Pro-Westlichen Heimatabend auf dem Nockerberg in München traf. Wir dürfen annehmen, dass dies nicht die Mannschaften sind, die einen höheren Fertilitäsquotienten als der Durchschnitt der deutschen Jungmänner haben, Mannen, die sich trauen würden, einem deutschen Alpha-Mädel, auf die kommt es ja an, oder auch einer süssen Madame Butterfly oder einer grazilen Gazelle aus Afrika ein überzeugendes Angebot zu machen; für Broder ist es ausreichend, wenn sie im Internet gegen die Muselmanen mobil machen.

Um was geht es also Broder, wenn er sich für Sarrazin stark und gegen die Muselmanen mobil macht? Um ein demokratisches Europa? Welcher Demos mit welchen Kulturen und Traditionen darin ist von sekundärer Bedeutung, es können nach Broder die Inder, die den Kohlenpott auf Vordermann bringen und den deutschen Hartz4-Empfängern zeigen, was entrepreneurship ist, oder die Schinesen sein, die MacPomm bevölkern. Der Phantasie eines großen Bevölkerungspolitikers ist keine Grenze gesetzt. Ich erlaube mir jetzt eine begründete Spekulation nach der Definion Broders. Also ad fontes:  Bei der bezaubernden Thea Dorn hat er dargestellt, was er von den "Europäern" hält und erwartet.

"Es gibt eine zweite Agenda. Die Auslagerung der europäischen Geschichte in den Nahen Osten. ...Psychoanalyse ist eine spekulative Wissenschaft, aber da die Volkswirtschaft auch eine spekulative Wissenschaft ist, darf ich psychoanalytisch spekulieren: Europa hat ein Unbehagen an sich selbst, nennen Sie es Antisemitismus ... Israel als Corpus delicti oder meine Existenz sind Erinnerer an den Holocaust ... das europäische schlechte Gewissen wäre enorm erleichtet, wenn jemand anders den "Job" [(Holocaust II] übernehmen würde ... Die Europäer würden es gut finden, weil 1.  der erste Holocaust im Dunst der Geschichte verschwinden würde, 2. damit bewiesen wäre, dass mit den Juden keiner kann, 3. man an die Überlebenden Care-Pakete schicken könnte. ... Dies mag spekulativ sein, aber auch nicht spekulativer als das Verleihen von Geld an Griechenland."

 Sagen Sie, wäre es nicht ein guter Schachzug, diejenigen, die den "Job" outsourcen wollen, und die, die den "Job" übernehmen sollen, gegenseitig in Stellung zu bringen? Den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen? Zu sehr um die Ecke gedacht? Egal, ich nehme für mich in Anspruch, dass meine Spekulationen mindestens so begründet sind wie die Broders. Bitte falsifizieren Sie!

Wanderers Nachtlied. Eine Bitte an die Jugend

Dieser düsteren Dystopie will ich als Anregung "Wanderers Nachtlied" entgegensetzen:

Der du von dem Himmel bist,
Alle Freud und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest;
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all die Qual und Lust?
Süßer Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!

Jungs und Mädels, ist das nicht ergreifend oder, wenn Ihr wollt, auch geil oder voll krass? Wir wollen doch nicht, dass Thilo Sarrazin der letzte ist, der davon noch eine Ahnung hat. Ein kleine Anstrengung ist notwendig. Kulturbanausen wie Henryk M. Broder haben andere Lieder.

P.S. Die Fahnen und Spruchbänder wurden nicht von Broder, Heni, Feuerherdt, Dahlenburg getragen; sie wurden bei Antifa-Demos fotographiert. But: Great minds think alike, n´est pas?

Kommentare:

mondoprinte hat gesagt…

Ach ja, anfangs war die antinationale Sache recht sympathisch - aber das Umschlagen in Sektiererei und Rassismus "für" Israel hat mich ganz schön abgetörnt...

Anonym hat gesagt…

chapeau !

ihr bester artikel: so langsam kommt man der "anti-deutschen" hurglertruppe auf die schliche ...

a propos: auch ich bin fan des bomber-harris, vorausgesetzt er schafft es, mit "chirurgischer präzision" (rumsfeld) die "alles-gute-kommt-von-oben"-fans aus der nächsten demo dem herbeigesehnten suizid zuzuführen. keine gute zeiten für die "einzig-wahren-freunde-israels" ! vielleicht würde ich dann auf der bombe sogar eine widmung für sie malen ...

Anonym hat gesagt…

klasse ist die entdeckung des dr. clemens heni, das ist der direkte nachfolger von aristoteles. dass tische auf dem kopf stehen können und tanzen !!!!! na sowas. war es nicht aristoteles selbst, der meinte dass auch ein tisch einen inneren willen hat ?

was doktoren so von sich geben, müsste man nicht manchem posthum seinen titel aberkennen ??

aus Freiburg hat gesagt…

Mehr Fußball, weniger Politik, mein Lieber. Deine Glossen zur WM haben mir gut gefallen. Dieser Artikel überzeugt mich zu ersten Mal, dass Deine Beschäftigung mit Deinen "Freunden" nicht nur ein schräger Zeitvertreib ist.

Modest hat gesagt…

Ist "Modest" Broder Fachmann für Deportationen? Den Juden Schleswig-Holstein, das größtes Unglück der Palästinenser, dass sie nicht weit genug vertrieben wurden.

Oscar Mercator hat gesagt…

@Anonym
Für mich liest sich das so, dass Prae doc Clemens Heni sich in K-Schulungsgruppen "bildete" und mit Hegel, Marx dilettierte. Als Qualitätsmerkmal galt ja dann, durch gequirlte Zitate zu brillieren, derart, dass das Publikum wenig verstand, aber vor der ungeheuren Gelehrsamkeit, die sie hinter der Unverständlichkeit vermutete, staunte und verstummte.

Oscar Mercator hat gesagt…

@aus Freiburg.
Danke mein Lieber. Nachdem "meine" Bayern nicht so richtig in Fahrt kommen, freue ich mich natürlich umso mehr über den Lauf des SC. Schlagt die Schalker!
Mohammed ist ein Prophet,
der von Fußball nix versteht,
Felix Magath, kauf nur ein!
Der SC schenkt Dir klaren Wein.

Geht das durch? Ich käme dann auf 99 anerkannte Schalke Hymnen.

Oscar Mercator hat gesagt…

@Modest
Fachmann glaube ich nicht. Tun und Handeln überlässt Ihr Namensvetter lieber denen, die kläglich versagen. Ich denke er ist Visionär.

Hans Kolpak hat gesagt…

Thilo Sarrazin füllt neuen Wein in alte Schläuche. Kein Wunder, wenn diese durch die Scheindebatten platzen! Warum zitiert Thilo Sarrazin Ferdinand Lassalle? "Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist."

Lasalle liebte es, das Geld von Steuerzahlern ausgeben zu lassen: "Nur wenn die Arbeiter selbst Produktionsgenossenschaften gründeten, die Scheidung zwischen Arbeitslohn und Unternehmergewinn damit aufheben würden und so der volle Ertrag ihrer Arbeit ihnen zufließen würde, wäre dieses Dilemma beseitigt. Der Staat müsse die Arbeiterschaft fördernd und entwickelnd, u.a. mit Krediten unterstützen."

Zeugt es etwa von Mut, die sozialdemokratische Partei einem neuen politischen Diskurs zu unterwerfen, während alle Parteien per Gesetz darin versagen müssen, den Willen wählender Bürger zu bündeln und parlamentarisch abzubilden?

Das "Goldene Zeitalter" der BRD von 1950 bis 1964 ist vorbei. Die Kuh ist gemolken. Ihre Umrüstung zu einem trojanischen Pferd endete in hoffnungsloser Überschuldung der Öffentlichen Hand. Zwar haben wir immerhin eine Staatsquote von 50 Prozent, doch langsam, aber sicher geht uns die Luft aus.

Kommt als Nächster der Haircut der Schafe? Die Deutschen haben viel Geld gespart. Schuldenfreie Behörden wären doch eine feine Sache, nicht wahr? Und der Sündenbock ist auch schon da. Zwar hat die Bundesregierung die kostenträchtige Multikultur geschaffen, doch zieht sie sich jetzt aus der Verantwortung. "Wasch mich, aber mach mich nicht naß!" Und der deutsche Michel kauft das Buch auch noch. So machen die Claqueure Thilo Sarrazin zum Millionär. "Brot und Spiele" läßt grüßen. "Die spinnen wohl, die Römer!". "Es gäbe noch viel zu sagen, doch ihr würdet es jetzt nicht ertragen!"

Schaumerma, was dem deutschen Volk dient und was dem Erhalt der Eliten dient, die das deutsche Volk ausbeuten.