Ich empfehle Ihnen diesen Kommentar von Alan Posener wärmstens.
Ich habe jedoch zwei Einwände gegenüber den Thesen, Glaubenssätzen von Alan Posener:
Alan Posener tritt gegenüber den Neo-Rechten für die Offene Gesellschaft ein, die sich s.E. durch ethische, religiöse und kulturelle Heterogenität auszeichne. An anderer Stelle hat Posener formuliert, dass wir derart in der "liebens- und lebenswürdigsten Gesellschaft" seit Erschaffung der Welt leben. Ich habe den Eindruck, dass dieses Gesellschaftsmodell für Posener das summum bonum, oder wenn man es hegelianisch formulieren will, die höchste Verwirklichung des Geistes in der Geschichte ist, der man, sofern man guten Willens ist, beipflichtet, sofern man bösen Willens ist, Widerstand leistet. Posener scheint nicht in den Sinn zu kommen, dass es auch materielle Grundlagen psychologischer, sozialer, ökonomischer Natur gibt, die der Verwirklichung dieses summum bonum Grenzen setzen. Hier sehe ich die Berechtigung des "rechten" Protestes, die Grundlage ihres "Unbehagens an der Kultur", das ja nicht nur von von Hard-Core-Ethnizisten geteilt wird, sondern über die Leitfiguren wie Sarrazin und Broder bis zu Angela Merkel, die Multikulti für gescheitert erklärt hat, sich in der post-bürgerlichen Mitte äußert. Für Posener scheint dies nur ein irreduzibles falsches Bewußtsein oder ein irreduzibles reaktionäres Böses zu sein. Ich halte es für fatal, wenn sich die Diskussion immer in Pro und Kontra, in eindeutigen Feindbildern, Steckbriefen, verfestigt, anstatt nach der Reichweite, der richtigen Dosis, dem Optimum, der Machbarkeit zu fragen. Diese Akzentverlagerung würde ich für ein Kriterium einer wahrhaft offenen Gesellschaft halten.
Ich weiß nicht, ob Alan Posener wirklich glaubt , dass Juden "instinktiv [oder in einem erworbenen Reflex] – und aus Vernunftgründen – gegen den Nationalismus" sind, oder ob er davon ablenken will, dass Juden, ebenfalls aus Vernunftgründen, sich sehr wohl für einen Nationalismus entschieden haben, den Zionismus, den Herzl begründet hat. Mir will es scheinen, dass Posener zwar gegen den Nationalismus der Völker, deren Homogenität, argumentieren will, vom Nationalismus Israels, dessen Homogenität, jedoch schweigen.
Ich verweise auch auf Yoram Hazony, der im Merkur Januar 2011 geschrieben hat:
“Das Problem besteht darin, dass viele in Europa sich für ein Konzept internationaler Beziehungen entschieden haben, das der nationalen Unabhängigkeit sehr große Opfer abverlangt, wenn ein Volk als wirklich legitimes Mitglied der Völkergemeinschaft anerkannt sein will. Es sind Opfer, die selbst einigen europäischen Nationen schwerfallen. Realistisch betrachtet besteht keine Möglichkeit, dass Israel diese Opfer bringen wird. Israel wurde mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, ein unabhängiger Nationalstaat zu sein, der Staat des jüdischen Volkes, und das wird es aus den von mir dargelegten Gründen auch bleiben. Solange viele in Europa weiterhin daran arbeiten, ihre eigenen unabhängigen Nationalstaaten abzuschaffen, werden sie weiterhin den Übergang zu einem neuen Paradigma vorantreiben, dem es äußerst schwer fällt, einer Nation wie Israel darin einen Platz einzuräumen.
Ich bin mir bewusst, dass viele Europäer auf ein anderes Israel hoffen. Ich selber hoffe, dass wir einen Gesinnungswandel in Europa erleben werden. Anständige Menschen sollten in der Lage sein, auf Israel zu schauen und einzuräumen, dass der jüdische Staat nicht notwendig deshalb dem neuen Paradigma nicht entspricht, weil etwas faul ist in Israel, sondern weil vielleicht etwas faul ist an dem neuen Paradigma. Vielleicht ist die Europäische Union nicht in jeder Hinsicht eine so vielversprechende Idee, wie man vermutete. Vielleicht haben sich die europäischen Völker geirrt und ihre nationale Unabhängigkeit zu gering eingeschätzt und waren bereit, zu einem allzu niedrigen Preis auf sie zu verzichten. Die Geschichte ist unbeständig und wechselhaft, und wer das heute nicht zu erkennen vermag, wird es vielleicht morgen sehr deutlich erkennen.
Wenn die Europäer erst einmal Anlass haben, den Wert, den sie ihren nationalen Traditionen und ihrer nationalen Unabhängigkeit zuerkennen, zu überprüfen, ist das Beispiel Israels vielleicht von größerem Interesse für sie – in einem positiven Sinne. Und wenn das geschieht, da bin ich mir sicher, werden sich die Beziehungen zwischen Europäern und Israel verbessern, vielleicht sogar überraschend schnell.”
Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
Posts mit dem Label Anders Breivik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anders Breivik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 25. Juli 2011
Anders Breivik verstehen
Anders Breivik ist kein Irrer, kein Wirrkopf. Er hat die Welt 9 Jahre auseinander genommen und montiert, bevor er sich zur Tat entschloß. Er wird uns seine Weltanschauung noch weiter kundtun. Wir sollten uns dem nicht verweigern, genau lesen und hinhören, was er zu sagen hat. Ich versuche hier ein paar Texte zusammenzustellen, die das Denken und das Milieu, dem er sich zugehörig fühlt, darstellen; zögern Sie nicht, in die Kommentarstränge zu gehen. Vor Kurzschlüssen müssen wir uns hüten. Und es führt auch kein direkter Weg von Stichworten und Stichwortgebern zur Tat, auch wenn es verlockend erscheint, das Wort des Evangelisten zu paraphrasieren: Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gehaust.
Anders Behring Breivik, 2083 A European Declaration of Independence
Wenn Sie runterscrollen, können Sie das PDF öffnen
SPIEGEL, 1516 Seiten Wahn: Manifest des Massenmörders
SPIEGEL, Der Attentäter und die Hassblogger
Henryk M. Broder a.k.a. Fundstück, Me and the Manifesto
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Mutmaßlicher Oslo-Attentäter soll zur islamkritischen Szene gehören
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Warum?
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Osloer Merkwürdigkeiten
Martin Lichtmesz (Sezession im Netz), Das Blutbad von Norwegen
Martin Lichtmesz (Sezession im Netz), Fjordman antwortet
As der Schwerter, Zu den Anschlägen in Oslo
As der Schwerter, Warum wir nach Oslo nicht einknicken und rumheulen
Politically Incorrect, Breaking News: Bomben-Anschlag in Oslo
Politically Incorrect, Warum bombt der Islam ausgerechnet in Oslo?
Politically Incorrect, Korrektur Amoklauf Norwegen: 87 Tote
Politically Incorrect, Broder zu Broder in Breiviks Manifest
Politically Incorrect, Fall Anders B. eine konservative Katastrophe
Politically Incorrect, Der größte Feind der Islamkritik
Politically Incorrect, Utoya: Jugendliche dachten an Pali-Theater
Gates of Vienna, A Weaponized Madman
Gates of Vienna, Fjordman welcomes our new readers
Gates of Vienna, Thoughts on the recent atrocities
Mark Humphrys, The Norway attacks, 2011
Bernd Zeller (Achse des Guten), Und wenn
Anders Behring Breivik, 2083 A European Declaration of Independence
Wenn Sie runterscrollen, können Sie das PDF öffnen
SPIEGEL, 1516 Seiten Wahn: Manifest des Massenmörders
SPIEGEL, Der Attentäter und die Hassblogger
Henryk M. Broder a.k.a. Fundstück, Me and the Manifesto
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Mutmaßlicher Oslo-Attentäter soll zur islamkritischen Szene gehören
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Warum?
Manfred Kleine-Hartlage (Korrektheiten), Osloer Merkwürdigkeiten
Martin Lichtmesz (Sezession im Netz), Das Blutbad von Norwegen
Martin Lichtmesz (Sezession im Netz), Fjordman antwortet
As der Schwerter, Zu den Anschlägen in Oslo
As der Schwerter, Warum wir nach Oslo nicht einknicken und rumheulen
Politically Incorrect, Breaking News: Bomben-Anschlag in Oslo
Politically Incorrect, Warum bombt der Islam ausgerechnet in Oslo?
Politically Incorrect, Korrektur Amoklauf Norwegen: 87 Tote
Politically Incorrect, Broder zu Broder in Breiviks Manifest
Politically Incorrect, Fall Anders B. eine konservative Katastrophe
Politically Incorrect, Der größte Feind der Islamkritik
Politically Incorrect, Utoya: Jugendliche dachten an Pali-Theater
Gates of Vienna, A Weaponized Madman
Gates of Vienna, Fjordman welcomes our new readers
Gates of Vienna, Thoughts on the recent atrocities
Mark Humphrys, The Norway attacks, 2011
Bernd Zeller (Achse des Guten), Und wenn
Labels:
Anders Breivik,
As der Schwerter,
Bernd Zeller,
Gates of Vienna,
Henryk M. Broder,
Manfred Kleine-Hartlage,
Martin Lichtmesz,
Politically Incorrect
Sonntag, 24. Juli 2011
Bernd Zeller: Islamkritik ist Frieden
Bernd Zeller, der Scharfzeichner auf der Achse des Guten, ihr "Wilhelm Busch", ist nicht unbedingt mein Freund - an ihm beisse ich mir häufig meine Zähne entweder stumpf oder blutig - kommentiert das Geschehen in Norwegen:
"Muss man wirklich aussprechen, dass Kritik am Islamismus gerade nicht die Schlussfolgerung auf Individuen bedeutet und eben am Wert des Einzelnen ansetzt?
Leider ja, denn hier wird sie vom linksvölkischen Deutschtum systematisch und vorsätzlich falsch verstanden. Was ist denn, wenn Leute, die das Scheitern des Multokulto sehen, gesagt kriegen, sie seien Nazis und müssten NPD wählen? Vielleicht glauben sie es selbst und handeln entsprechend. Wenn Sarrazin der Rassist und Faschist ist und seine Leser desgleichen, dann hat man sich schön von ihnen distanziert und ist schon mal besser, aber was sollte dann die Leser noch hindern, Rassismus und Faschismus als Alternative anzunehmen?
Könnte man nicht vermuten, der Attentäter habe sich diese Missinterpretationen zueigen gemacht? Er sei darauf hereingefallen, Islamkritik würde in der Vertreibung der Moslems, in der Nachfolge des Antisemitismus, enden müssen? Hat er geglaubt, die Parolen von Gegengewalt und Widerstandsrecht gegen Verbrecherstaat und Willkür gälten auch für ihn? Ist er womöglich nicht zu wenig tolerant, sondern hat sich wegen Übertoleranz legitimiert gefühlt?"(Quelle)
Lesen Sie das ruhig zwei Mal, drei Mal. Was will uns Bernd Zeller damit sagen? Anders Breivik hat die Islamkritik gründlich mißverstanden: Islamkritik ist Frieden; Islamkritik bedeutet nicht die Vertreibung der Moslems in der Nachfolge des Antisemitismus; Islamkritik schlussfolgert nicht auf die Individuen (die "Musels", "Kameltreiber" und "Kulturbereicherer" etc. in den islamkritischen Blogs), sondern postuliert lediglich Gegengewalt und Widerstandsrecht gegen Verbrecherstaat und Willkür. Ist das klar? Warum hat Anders Breivik diese Losung der Islamkritik so gnadenlos mißverstanden? Es liegt nicht an der Islamkritik, sondern deren willkürlichen Mißinterpretation durch "linksvölkisches Deutschtum", in der Sprache Anders Breiviks der "kulturelle Marxismus" (wir Alten kennen noch die treffende Charakterisierung "Kulturbolschewismus" - da geht uns das Messer in der Tasche auf). Anders Breivik konnte gar nicht anders, als unter diesen Umständen Rassismus und Faschismus als Alternative anzunehmen.
Wie wäre es denn, wenn z.B. ein Pierre Vogel auf die Idee käme, die Islamisten hätten den Islam gründlich mißverstanden; schuld daran seien die Islamkritiker, weil sie den Islam total mißverstanden hätten, und dadurch hätten die Islamisten gar keine andere Wahl gehabt, als Islamnazis und Terroristen zu werden? Dann könnte er sich aber über das breite Schmunzeln und den donnernden Applaus "Islam ist Frieden" von Henryk und seinen Freunden freuen.
Insbesondere Henryk M. Broder muß von Breivik unglaublich mißverstanden worden sein (siehe); es wäre allerdings töricht, eine direkte Linie von der benevolenten Kritik eines Riesenintellektuellen zur Endlösung eines Breivik zu ziehen. Bekommen wir noch eine Klarstellung von Henryk M. Broder? In einem seiner aufklärerischen Momente hat er kundgetan, dass das Problem der Palästinenser nicht sei, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Was würde er denn sagen, wenn die Israelis im Geiste des Rabbi Meir Kahane, im Geiste der Gush Emunim, im Geiste von Herbert Eiteneier a.k.a. heplev ("es besteht Einigkeit, dass die Nachkommen Ismaels im Gelobten Land nichts zu suchen haben, ihr Land ist die Wüste"), nach dem Programm der Partei HaTikva einen "Transfer" der Palästinenser betreiben würden? Würde er dann einwenden "Freunde! Man darf nicht auf die Individuen schlußfolgern, man muß den Wert des Einzelnen berücksichtigen!"?
Andererseits: könnte er die Islamkritiker, seien es die Fans von Thilo Sarrazin, die Angstbeisser von Politically Incorrect, in den Niederlanden und in Norwegen nicht halbwegs sedieren, dass sie sich nicht so sehr über ihre "Abschaffung" echauffieren und in die Hose machen sollten?
"Deutschland schafft sich ab” . Wissen Sie, das sagt erst mal gar nichts, das kann gut sein oder das kann schlecht sein. ... Ich finde es grundsätzlich [sic!] gut, dass das so genannte «weisse, heterosexuelle, blonde, arische» Europa seinem Ende entgegengeht ..."
Kanonenfutter eines Strategen.
P.S. "Fundstück" schreibt "Me and the Manifesto"
"Muss man wirklich aussprechen, dass Kritik am Islamismus gerade nicht die Schlussfolgerung auf Individuen bedeutet und eben am Wert des Einzelnen ansetzt?
Leider ja, denn hier wird sie vom linksvölkischen Deutschtum systematisch und vorsätzlich falsch verstanden. Was ist denn, wenn Leute, die das Scheitern des Multokulto sehen, gesagt kriegen, sie seien Nazis und müssten NPD wählen? Vielleicht glauben sie es selbst und handeln entsprechend. Wenn Sarrazin der Rassist und Faschist ist und seine Leser desgleichen, dann hat man sich schön von ihnen distanziert und ist schon mal besser, aber was sollte dann die Leser noch hindern, Rassismus und Faschismus als Alternative anzunehmen?
Könnte man nicht vermuten, der Attentäter habe sich diese Missinterpretationen zueigen gemacht? Er sei darauf hereingefallen, Islamkritik würde in der Vertreibung der Moslems, in der Nachfolge des Antisemitismus, enden müssen? Hat er geglaubt, die Parolen von Gegengewalt und Widerstandsrecht gegen Verbrecherstaat und Willkür gälten auch für ihn? Ist er womöglich nicht zu wenig tolerant, sondern hat sich wegen Übertoleranz legitimiert gefühlt?"(Quelle)
Lesen Sie das ruhig zwei Mal, drei Mal. Was will uns Bernd Zeller damit sagen? Anders Breivik hat die Islamkritik gründlich mißverstanden: Islamkritik ist Frieden; Islamkritik bedeutet nicht die Vertreibung der Moslems in der Nachfolge des Antisemitismus; Islamkritik schlussfolgert nicht auf die Individuen (die "Musels", "Kameltreiber" und "Kulturbereicherer" etc. in den islamkritischen Blogs), sondern postuliert lediglich Gegengewalt und Widerstandsrecht gegen Verbrecherstaat und Willkür. Ist das klar? Warum hat Anders Breivik diese Losung der Islamkritik so gnadenlos mißverstanden? Es liegt nicht an der Islamkritik, sondern deren willkürlichen Mißinterpretation durch "linksvölkisches Deutschtum", in der Sprache Anders Breiviks der "kulturelle Marxismus" (wir Alten kennen noch die treffende Charakterisierung "Kulturbolschewismus" - da geht uns das Messer in der Tasche auf). Anders Breivik konnte gar nicht anders, als unter diesen Umständen Rassismus und Faschismus als Alternative anzunehmen.
Wie wäre es denn, wenn z.B. ein Pierre Vogel auf die Idee käme, die Islamisten hätten den Islam gründlich mißverstanden; schuld daran seien die Islamkritiker, weil sie den Islam total mißverstanden hätten, und dadurch hätten die Islamisten gar keine andere Wahl gehabt, als Islamnazis und Terroristen zu werden? Dann könnte er sich aber über das breite Schmunzeln und den donnernden Applaus "Islam ist Frieden" von Henryk und seinen Freunden freuen.
Insbesondere Henryk M. Broder muß von Breivik unglaublich mißverstanden worden sein (siehe); es wäre allerdings töricht, eine direkte Linie von der benevolenten Kritik eines Riesenintellektuellen zur Endlösung eines Breivik zu ziehen. Bekommen wir noch eine Klarstellung von Henryk M. Broder? In einem seiner aufklärerischen Momente hat er kundgetan, dass das Problem der Palästinenser nicht sei, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Was würde er denn sagen, wenn die Israelis im Geiste des Rabbi Meir Kahane, im Geiste der Gush Emunim, im Geiste von Herbert Eiteneier a.k.a. heplev ("es besteht Einigkeit, dass die Nachkommen Ismaels im Gelobten Land nichts zu suchen haben, ihr Land ist die Wüste"), nach dem Programm der Partei HaTikva einen "Transfer" der Palästinenser betreiben würden? Würde er dann einwenden "Freunde! Man darf nicht auf die Individuen schlußfolgern, man muß den Wert des Einzelnen berücksichtigen!"?
Andererseits: könnte er die Islamkritiker, seien es die Fans von Thilo Sarrazin, die Angstbeisser von Politically Incorrect, in den Niederlanden und in Norwegen nicht halbwegs sedieren, dass sie sich nicht so sehr über ihre "Abschaffung" echauffieren und in die Hose machen sollten?
"Deutschland schafft sich ab” . Wissen Sie, das sagt erst mal gar nichts, das kann gut sein oder das kann schlecht sein. ... Ich finde es grundsätzlich [sic!] gut, dass das so genannte «weisse, heterosexuelle, blonde, arische» Europa seinem Ende entgegengeht ..."
Kanonenfutter eines Strategen.
P.S. "Fundstück" schreibt "Me and the Manifesto"
Anders Breivik ist mein missing link
Die Freunde und Feinde, die sich auf meinem Blog tummeln, wissen, dass ich ein ceterum censeo habe:
Diejenigen, die am meisten über die Muslime und deren aggressive Fertilität, mit der sie Europa übernehmen wollen, mähren, leisten keinen oder keinen signifikanten Beitrag zur Weiterverbreitung des europäischen Genpools. Sie hocken in ihrer Matrix und zucken nur noch, wenn sie von Muslimen träumen.
In seinem Manifest " A European Declaration of Independence" schreibt Anders Breivik nach Angaben des SPIEGELS ( ich habe nicht die Ressourcen, 1.516 Seiten zu lesen) "1516 Seiten Wahn: Manifest des Massenmörders":
"Ich habe insgesamt neun Jahre an diesem Projekt gearbeitet", schreibt er. Zu Beginn habe er sich entscheiden müssen, ob er "eine Familie mit drei bis fünf Kindern" gründe oder "sich komplett auf seine Mission einer europäischen Widerstandsbewegung fokussiere".
Der familiäre Hintergrund könnte ein Plot á la Michel Houellebecq sein: Die Eltern lassen sich ein Jahr nach seiner Geburt scheiden; seit seinem 15ten Lebensjahr hat er keinen Kontakt mehr zu seinem leiblichen Vater, der sich jetzt über seinen Sohn erschüttert zeigt; sein Stiefvater "sei ein "primitives sexuelles Biest", das die meiste Zeit "mit Prostituierten in Thailand" verbringe, aber gleichzeitig ein "guter, liebenswerter Mensch".
Ist das Trauma nicht der desolate Zustand der europäischen Familie? Dann wird die Kampfzone ausgeweitet. Für was, nein, gegen was kämpft Anders Breivik?
"Menschen, die für ein friedliches Zusammenleben aller Völker eintreten, sind in seiner Welt die "Verfechter einer antieuropäischen Hassideologie", einer "demografischen Kriegsführung". Sollte ihnen nicht bald Einhalt geboten werden, drohe "die Auslöschung der westeuropäischen Rasse"."
P.S. STERN: Ein normal verkorkstes Elternhaus
P.S. SPIEGEL, Der unauffällige Massenmörder
Diejenigen, die am meisten über die Muslime und deren aggressive Fertilität, mit der sie Europa übernehmen wollen, mähren, leisten keinen oder keinen signifikanten Beitrag zur Weiterverbreitung des europäischen Genpools. Sie hocken in ihrer Matrix und zucken nur noch, wenn sie von Muslimen träumen.
In seinem Manifest " A European Declaration of Independence" schreibt Anders Breivik nach Angaben des SPIEGELS ( ich habe nicht die Ressourcen, 1.516 Seiten zu lesen) "1516 Seiten Wahn: Manifest des Massenmörders":
"Ich habe insgesamt neun Jahre an diesem Projekt gearbeitet", schreibt er. Zu Beginn habe er sich entscheiden müssen, ob er "eine Familie mit drei bis fünf Kindern" gründe oder "sich komplett auf seine Mission einer europäischen Widerstandsbewegung fokussiere".
Der familiäre Hintergrund könnte ein Plot á la Michel Houellebecq sein: Die Eltern lassen sich ein Jahr nach seiner Geburt scheiden; seit seinem 15ten Lebensjahr hat er keinen Kontakt mehr zu seinem leiblichen Vater, der sich jetzt über seinen Sohn erschüttert zeigt; sein Stiefvater "sei ein "primitives sexuelles Biest", das die meiste Zeit "mit Prostituierten in Thailand" verbringe, aber gleichzeitig ein "guter, liebenswerter Mensch".
Ist das Trauma nicht der desolate Zustand der europäischen Familie? Dann wird die Kampfzone ausgeweitet. Für was, nein, gegen was kämpft Anders Breivik?
"Menschen, die für ein friedliches Zusammenleben aller Völker eintreten, sind in seiner Welt die "Verfechter einer antieuropäischen Hassideologie", einer "demografischen Kriegsführung". Sollte ihnen nicht bald Einhalt geboten werden, drohe "die Auslöschung der westeuropäischen Rasse"."
P.S. STERN: Ein normal verkorkstes Elternhaus
P.S. SPIEGEL, Der unauffällige Massenmörder
Abonnieren
Posts (Atom)