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Montag, 28. März 2011

Walter Schmidt state of the art auf der Höhe der Zeit

Walter Schmidt ist der legendäre "Lehrer aus Leipzig", mithin Pädagoge: German Horror Picture Show

"Erst wenn der letzte Baum gefällt wurde, das letzte Atomkraftwerk explodiert ist und das letzte Windrad in der Nordsee das Zeitliche gesegnet hat, werdet ihr merken, daß die Kernkraft doch eine vergleichsweise umweltfreundliche Brückentechnologie war!"

Mittwoch, 2. März 2011

Walter Schmidt, der "Lehrer zu Leipzig", endlich wieder da

Lange habe ich ihn vermisst auf der Achse des Guten, den legendären "Lehrer zu Leipzig", Walter Schmidt, den ich lange für ein Alter Ego, einen Doppelgänger von Henryk M. Broder gehalten habe, der uns mit umstürzlerischen Thesen zum Holocaust II, zur Genese des islamischen Antisemitismus aus dem Bauch Rebekkas und über die Möglichkeit eines makroskopischen Teilchens, zur gleichen Zeit am Strand und in einer LPG zu sein, in ehrfürchtiges Erstaunen gesetzt hat.

Jetzt ist er zurück mit einem eigenen Blog,


greift unter anderem die "gute alte Tradition" wieder auf, die weiland Henryk M. Broder "in Leben gerufen hat", nämlich den "Schmock des Monats"! Eine wahre Weltneuheit, Innovation ist jedoch das von Walter Schmidt ins Leben gerufene creative reading.

Am 23. Februar nimmt Walter Schmidt Stéphane Hessels Büchlein "Empört Euch" unter die Lupe Stéphane Hessel empört sich.


Um kurzen Prozess zu machen: der erste Absatz "Wie ist ein derartig merkwürdiges Vorgehen ..." ist in Hessels Büchlein nicht enthalten; diese Frage legt Walter Schmidt dem "Rentner in Rage" in den Mund. Stattdessen steht dort

"Ich weiß: Unter der Hamas, die die letzten Wahlen gewonnen hat, wurden als Reaktion auf die Isolierung und die Blockade der Menschen im Gaza-Streifen Raketen gegen israelische Städte abgefeuert. Selbstverständlich halte ich den Terrorismus für inakzeptabel. Aber ist es wirklich realistisch zu erwarten, dass ein mit unendlich überlegenen militärischen Mittel besetzt gehaltenes Volk gewaltlos reagiert?" (S. 17)

Walter Schmidt ist der Anti-Guttenberg. Hat dieser Texte übernommen und sie nicht als Zitate ausgewiesen, denkt Walter Schmidt sich etwas aus und nimmt, um das mindeste zu sagen, in Kauf, dass dies als Zitat gelesen ist. Während der eine Texte klaut, schiebt der andere welche unter. Ist das jetzt korrekt? Das Guttenberg-Zeitalter hat schon seine Tücken. Wir wünschen Walter Schmidt noch weiterhin "viel Spaß beim Räsonnieren und Philosophieren" - er wird unsere Erwartungen nicht enttäuschen.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Henryk M. Broder, Die einzigwahre Fragestellung

Schön, dass sich "Sportsfreund" Henryk M. Broder anders als noch 2006 in Sachen WM zurückhält. Leider muss ich jetzt meine WM-Freizeit kurz unterbrechen. In seiner Post "Forscher im freien Fall" stellt Henryk M. zum wiederholten Male mit gebotener Dringlichkeit die einzigwahre Frage hinsichtlich des Antisemitismus.
Die falsche Frage ist: WARUM werden die Juden verfolgt?
Die richtige Frage ist: Warum werden die JUDEN verfolgt?
Ich kann sehr gut verstehen, dass Henryk M. diese Frage nicht kostenlos beantworten will, sondern die Forscher des ZfA, deren Antisemitismusforschung sich in einem "erbärmlichen Zustand" befinde, auffordert, sich dadurch zu rehabilieren, dass sie endlich dieser einzigwahren Frage nachgehen.
Wir dürfen allerdings davon ausgehen, dass Broder weiss, warum er die Fragestellung korrigiert.  Die Frage kann nur dann richtig beantwortet werden, wenn es sich um ein Unterscheidungskriterium handelt, das nur den JUDEN und ausschließlich den JUDEN zukommt.
Solange Henryk M. sich bescheidet, die Frage in den Ring zu werfen und sie nicht zu beantworten , müssen wir uns mit dem einen oder anderen Fingerzeig begnügen. In seinem bahnbrechenden Werk "Kritik der reinen Tolleranz" hat Henryk M. auf Seite 51f gefragt und die Richtung angegeben:
"Warum werden die Juden gehasst? Warum nicht die Zuckerbäcker, die Linkshänder oder die Radfahrer? ... Diese Fragen sind mit dem üblichen Instrumentarium der Vorurteilsforschung, der Psychologie und der Soziologie nicht zu beantworten. Eher mit Angeboten aus dem Bereich der Theologie." (S. 51f)
Beispielhaft hat dies sein Alter Ego, der legendäre "Lehrer aus Leipzig Walter Schmidt", vorgeführt:
"Anstatt sich zu fragen, warum es nicht nur einen “islamisierten”, sondern einen originär muslimischen bzw. islamischen (!) Antisemitismus gibt, der bereits auf das 1. Buch Mose in der Thora, nämlich auf den Streit zwischen Jakob und Esau im Bauch Rebekkas, zurückgeht und ..." (Fettdruck durch mich, Quelle: Achse des Guten, 13.12.2008) 
Nun ist diese grundlegende Darstellung zwar falsch - in der Bibel wird eine andere Ursprungsgeschichte erzählt, nämlich die von Itzchak und Ismael -, aber das ist irrelevant; wenn Manuel Neuer einen klaren Torschuss annulieren und das Schlachtenglück wenden kann (corriger la fortune), kann auch "Walter Schmidt" den originär islamischen Antisemitismus aus dem Bauch Rebekkas herausholen. Noch einen Fingerzeig von Henryk M.
"Kürzlich habe ich mit dem Chef der Historischen Kommission im Vatikan gesprochen. Der strenge katholische Theologe und der säkulare Jude waren sich einig, dass die Juden tatsächlich das auserwählte Volk sind. Das beste Beispiel ist der Antisemitismus. " (Quelle: Berner Zeitung, 8.2.2007)


Im Anschluss an diese Prolegomena einer einziggültigen Antwort auf Broders einzigwahre Frage will auch ich ein Schärflein beitragen, das mutmaßlich mindestens so valide ist wie die Broderschen "Spekulationen" ("Weil aber sowohl [sic!] die Volkswirtschaft wie [sic!] die Psychoanalyse ebenfalls spekulative Disziplinen sind, deren Vertreter retrospektiv immer die richtigen Voraussagen treffen, will auch ich mir eine begründete Spekuation erlauben.“ Kritik der reinen Toleranz, S. 213 f, sic: Broder beherrscht die deutsche Sprache nach Belieben). Wenn Religion und Glaube hauptsächlich in einem credo quia absurdum mit all seinen süssen und verführerischen Reizen und all seinen schrecklichen Zumutungen besteht, dann gibt es kein Volk, das dem Absurden näher steht als die JUDEN, die mit großen Buchstaben geschrieben werden.

Wenn z.B. die Christenmenschen Bernd Dahlenburg und Herbert Eiteineier nicht mehr an die Verheissungen Jahwes an sein Volk, an den Brith (Bund) glauben könnten, wären sie Artisten in der Zirkuskuppel ohne Netz und gottverlassene arme Schwäne vor dem geistigen und psychischen Abgrund. Das wäre mehr als ein Kehraus, das wäre Nichtung, Heulen und Zähneknirschen. Die  Ressentiments, die dann gären würden, will ich mir nicht ausmalen. Mir scheint, der einzige Weg zur geistigen Gesundung ist eine schwer errungene Bejahung eines deus absconditus zusammen mit einem wehmütigen, aber beherzten Adieu gegenüber allen Vorstellungen von Offenbarungen. Die Brodersche Lösung, nicht an Gott zu glauben, aber daran, dass er zu einem auserwählten Volk gehört, ist eine Farce, ein Kasperletheater, bei dem er vor dem Teufel den Schwanz einzieht und mit wachsender Begeisterung auf Krokodile einschlägt.

Ich finde die Situation sehr unbefriedigend. Dass Broder die Antwort, die er kennt, nicht extemporiert, ist so ungeheuerlich und so deprimierend, wie wenn Charles Darwin seine revolutionären Erkenntnisse über die Entstehung der Arten oder Sigmund Freud seine revolutionären Entdeckungen des Unbewußten für sich behalten hätten. Die Frage, die Broder stellt, ist ja eine Frage auf Leben und Tot, nicht eine exquisite intellektuelle Herausforderung wie der Satz des Fermat, der sich die Randbemerkung erlauben konnte "Cuius rei demonstrationem mirabilem sane detexi. Hanc marginis exiguitas non caperet (Ich habe hierfür einen wahrhaft wunderbaren Beweis gefunden, doch ist der Rand hier zu schmal, um ihn zu fassen).“  Broder, ich bitte Sie um Ihr Chef Oeuvre. Machen Sie endlich das Maul auf.

Montag, 1. Februar 2010

Potzdam - Eiszeit und Klima

Jeder Wanderer, der hier vorbeikommt, weiß auch, dass Potsdam nicht nur die Stadt Friedrichs des Grossen und des Musikalischen Opfers, sondern auch die Welthauptstadt der Welterwärmungsforschung ist. Seit über einem Monat haben wir jetzt Eiszeit in Potsdam, das ist traumhaft, an sonnigen Tagen ist Potsdam ein Wintermärchen. Bitte folgen Sie mir ein paar Schritte zuerst zum Heiligen See:

Dichte Eisdecke auf dem See, die auch hünenhafte Fahrradfahrer trägt.

Der Marmorpalais und ein Blick auf Schloß Cäcilienhof, bekannt geworden durch die Potsdamer Konferenz nach WK II.

Willige und geschäftstüchtige Ossis nutzen die Eiszeit, um ihr HARTZ IV aufzubessern. - Auf der anderen Seite Potsdams liegt der Telegraphenberg mit dem Führerhauptquartier (im Volksmund "Wolfsschanze") der Erderwärmungsforschung, dem PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V.). Zur Zeit ist es verdächtig ruhig dort, das Institut liegt hinter einer geschlossenen Schneedecke.




Hereinspaziert, keine Bange. Auch der Reichsklimameister Prof. Dr. Schellnhuber freut sich über den knackigen Winter. und Generalklimafeldmarschall Stephan Rammstorf lacht sich ins Fäustchen. - Und das trotz einer sehr, sehr steifen Brise von Peiser, Maxeiner & Miersch. Mehr als deren  Klima Spezial Grundkurs braucht man nicht absolviert zu haben, um state of the art zu sein und vollen Durchblick zu haben. Und Henryk Modest der Übergrosse bläst den Aufschneidern den Marsch:

Sonntag, 24. Januar 2010

Zwischenbilanz: Kleine Anatomie des "Netzwerkes" der Einzigwahren Freunde Israels

Bitte, stellen Sie sich  keine Verschwörung vor. in diesem Spiel stecken nicht ein paar Agenten ihre Köpfe zusammen und veranstalten intelligence service , no ladies and gentlemen, das ist doch total von gestern. Außerdem würde zum Beispiel "Schlagoberst" das Jucken bekommen, wenn er einen Abend mit "Gott-sei-bei-uns" verbringen müsste. Sie sollten sich das eher wie bei einen Schwarm vorstellen. Wenn bestimmte Botenstoffe, z.B. "Israelkritiker", "Antisemiten", "Palis", "Muselmanen", "Gutmenschen" oder "Klima" ausgeschüttet werden, beginnt der Schwarm synchron zu paddeln (Hetzmeuten) und vereint zu schlagen (Jagdmeuten), sei es gegen Boris Palmer und "Horst", Prof. Benz oder Obama und Kopenhagen.


Ob dieser Schwarm nun seiner Agenda Dienste oder Bärendienste leistet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ich habe jedoch noch nicht gehört, auch von den Schwarmgeistern nicht, dass sie z.B. die Stimmung für Israel positiv beeinflusst hätten. Im Gegenteil, permanent klagen sie an, dass der eh schon virulente Antisemitismus immer mehr gesellschaftsfähig werde bis hin zu "Horst". Aus diesem objektiven Scheitern, das sie sich selbstverständlich nicht zuschreiben, leiten sie ein "Mehr desselben" und "Weiter so!" ab, also noch mehr auf die gleiche Tour zu strampeln und noch lauter zu schreien. In dieser desolaten Lage versucht man nun über die Botenstoffe "Islam", "Islamismus", "Terror", "kleine Kopftuchträgerinnen" etc. bei grossen, aufgeregten Schwärmen anzudocken und sein Süppchen mitzukochen..


Ich darf nun die Akteure im einzelnen kurz vorstellen:


An erster Stelle ohne Frage Henryk M. Broder, nom de guerre "Schlagoberst". Henryk M. Broder, ein Tausendsassa, "a leading expert on modern antisemitism in Europe", wie ihn buddy Benjamin Weinthal vorstellt, kurz, der Urmeter für Antisemitismus, der mit ihm nicht das geringste zu tun hat, Experte für so unterschiedliche Erfahrungsbereiche wie Weihnachtslieder und pornogrannies, Experte in allen Nahostkriegen (Broder hat sich auch dann nicht getäuscht, wenn er sich getäuscht hat: „Der Irak-Krieg ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Position stets vom Umfeld und von einem bestimmten Zeitpunkt abhängt. Ich glaube inzwischen, dass der Irak-Krieg keine gute Idee war; das konnte man aber vor vier Jahren nicht absehen. Mich überzeugte damals die Absicht, in einem Land die Demokratie einzuführen…“), jetzt auch in Fragen des Klimas. Und das ist längst nicht alles. Am meisten überzeugt hat mich seine Entwicklung zu einem profunden Bevölkerungspolitiker:


"Das kleine, feige, beschissene Europa, das inzwischen sogar zum ficken zu faul ist ...Ich glaube tatsächlich, dass Europa ein übernahmereifer Kontinent ist... Ich finde es grundsätzlich [sic!] gut, dass das so genannte "weisse, heterosexuelle, blonde, arische" Europa seinem Ende entgegengeht. ...Überhaupt sollte wir uns, was Indien angeht, noch auf einiges gefasst machen. Die Inder haben das Potential Europa zu übernehmen bzw. vor der Übernahme durch die Söhne Mohammeds zu retten....Die Inder sind schneller. Und ehe der Hahn zweimal kräht, werden sie Europa übernommen haben. Wir sagen nur Tata, Mittal, Mahindra. Namaste" (siehe)

Herr Broder, wie lösen Sie den Nahostkonflikt?
"Der zweite Punkt, der nicht einmal angedacht wird, ist noch heikler. Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurde" (Quelle)

Sonntag, 3. Januar 2010

Henryk M. Broder, Leon de Winter & Walter Schmidt go science and prophecy. The best of 2009

Herr, es ist Zeit, 2009 war sehr gross; eine einzigartige Ernte konnte Von-Den-Einzigwahren-Freunden-Israels eingefahren werden. Seit September habe ich auf diesem Blog versucht, eine Chronik des laufenden Starksinns ihrer führenden Persönlichkeiten aufzuzeichnen. Ich bitte nun den glorreichen Rest der Etappenhengste Zions mit beschränkter Haftung um Verzeihung, wenn ich den Focus der Rückschau auf die Maitre Penseurs Henryk M. Broder, nom de guerre "Schlagoberst" ("Geh in die Kaffeehäuser, vielleicht kommt der Geist wieder"), Broders Alter Ego "Walter Schmidt", nom de guerre "Lehrer zu Leipzig" (zur Fragestellung der Realexistenz und Identität "Walter Schmidts") und Broders Buddy, Leon de Winter, nom de guerre "Flandern in Not", den bekannten modernen Zionisten.2, für den Amerika und der Sunset Boulevard das Gelobte Land ist, richte.Sonst wäre ich mit dieser Rückschau wohl erst am Aschermittwoch fertig und würde die Weiberfasnacht und den Rosenmontag verpassen.
 
Unter "Featuring Se Stammelf" finden Sie die Rosinen von Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, nom de guerre "Winkelement", dem feingeistigen Auschwitz-hic-et-nunc-et-semper (auf gut Deutsch: Auschwitz forever, Tag und Nacht) Deutschen ("Denn Auschwitz, das war gestern. Heute ist Deutschlandparty mit allem Drum und Dran..."), von Bernd Dahlenburg a.k.a. Castollux, nom de guerre "Gott-sei-bei-uns" ("Sie haben sich jetzt auf mich eingeschossen. Aber ich habe dich, unsere Freunde und Gott auf meiner Seite."), von Herbert Eiteneier a.k.a. Heplev, nom de guerre "Plattmacher" - und Claudio Pinocchio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe ("It was a daring raid") kann hier nachlesen, warum Claudio Pinocchio Casula musikalischer, herzhafter und überzeugender klingt als lediglich Claudio Casula. So Freunde, jetzt in medias res:

Henryk M. Broder (ab jetzt im Text H.M.B.), Leon de Winter & Walter Schmidt go science and prophecy.
Achtung: hier wird mit Entsetzen Spott getrieben, aber auch ernsthafte Fragen aufgeworfen. Sie brauchen nur 10 Minuten für die Lektüre, aber Stunden, um sich von den Schocks lachend oder weinend zu erholen.

Mittwoch, 25. November 2009

Walter Schmidt! Achse des Guten!



Freunde, habt Ihr auch das gelesen, was ich auf der Achse des Guten gelesen habe? Ich war zwar gestern in dem netten "Gruselschocker" "Paranormal Activity" (allen frisch verliebten Kavalieren sei er empfohlen), getrunken habe ich jedoch nur ein Glas Rotwein zum Abendbrot. Also noch mal ganz langsam und Wort für Wort:



Also, wo ist nun Delo? Am Strand mit Christa (Bildquelle) oder zusammen mit seinen Genossen an der POS oder in der LPG? Walter Schmidts Betrachtungen mögen im weiteren Verlauf eine wichtige Diskussion voranbringen, ich bleibe jedoch an dieser Stelle hängen, die dreht und kreist und lässt mich nicht los. Ist das jetzt die lang erhoffte Wunderwaffe, mit der die Achse des Guten das Schlachtenglück wenden wird? Eine Art geistige Neutronenbombe. Die zerdeppert dir die software und lässt die hardware stehen. - Jetzt weiss ich auch, warum ich meine Meditation über "Walter Schmidts" Betrachtungen auf der Achse des Guten über den Holocaust II am Strand von Tel Aviv immer noch aufschiebe. Ich bin jetzt selbst gespannt, ob ich das noch schaffe.

Ich weiss immer noch nicht, ob nun der "Gastautor" Walter Schmidt, legendärer Lehrer zu Leipzig, ein eigenständiges Seiendes ist oder eine der Inkarnationen Henryk M. Broders. Freunde, wo finde ich außerhalb der Achse des Guten im Internet ein Lebenszeichen von ihm? Im übrigen habe ich heute die Vorschläge zur Güte des neuen Indien-Sachverständigen Henryk M. Broder mit Schmunzeln  zur Kenntnis genommen.

Samstag, 17. Oktober 2009

Lesebefehl: "Walter Schmidt" reloaded auf der Achse des Guten, Vorsicht Satire?

"Walter Schmidt" und Hentryk M. Broder sind ein Traumpaar. Während Broder in der öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages am 16.6.2008 (wir berichteten hier) sich total sicher war, Or HaOlam zu sein, den Abgeordneten  mit seinem Antisemitenhammer einzuleuchten, und ihnen vorab mit traumwandlerischer Sicherheit versicherte, "dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben",  hat "Walter Schmidt" nur ein halbes Jahr später mit einem genialischen Eureka! Prof. Wolfgang Benz, dem Zentrum für Antisemitismusforschung und seinen verfehlten Forschungsansätzen den Garaus gemacht. Beide zusammen werden die Leitfiguren einer "kopernikanischen Wende" in der Antisemitismusforschung sein; die Paradigmen von Benz & al. werden im Orkus der Wissenschaftsgeschichte verschwinden.
Mit dem neuen Beitrag "Walter Schmidts" auf der Achse des Guten: Vorsicht, Satire? haben wir einen neuen wundervollen Beleg, wie zwei Herzen - "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder - im Dreivierteltakt schlagen. Henryk M. Broder hatte uns - wir haben darüber berichtet - die Lektüre von Klaus Bittermanns "Unter Zonis - zwanzig Jahre reichen jetzt so langsam wieder mal" ans Herz gelegt. Der springende Punkt für Henryk war dabei, dass hier und nicht weit hinter der Türkei die Brudervölker mit gleichberechtigten Anschlägen aufeinander einschlagen - und er quietschvergnügt, das Weltkind in der Mitten - als Profisachverständiger adabei sein kann. Während man gemäß Broder die gesamte Bagage samt Knüppeln gleichberechtigt in einen Sack stecken kann, macht "Schmidt", ansonsten das grobmotorische alter ego Broders, einen Rollentausch und zeigt uns in einer Apotheose der Dialektik, was Dialektik für unser Verständnis zu leisten vermag:

Dienstag, 6. Oktober 2009

Achgut und der wirkliche Grund des islamischen Antisemitismus
Archiv 15.12.2008, "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder

"Was Wolfgang Benz und die sog. “Vorurteilsforscher” vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung hier machen, ist nichts als ein Ausdruck von Ahnungslosigkeit bar jeder Kenntnis der Thora und der Geschichte und hat mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun.
Anstatt sich zu fragen, warum es nicht nur einen “islamisierten”, sondern einen originär muslimischen bzw. islamischen (!) Antisemitismus gibt, der bereits auf das 1. Buch Mose in der Thora, nämlich auf den Streit zwischen Jakob und Esau im Bauch Rebekkas, zurückgeht und wie dieser islamische Antisemitismus sich heutzutage auswirkt, nämlich konkret gesagt in den Vernichtungsdrohungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gegen Israel als Heimstatt des jüdischen Volkes, setzt Benz Antisemitismus und “Islamophobie” unter dem Oberbegriff des Rassismus oder auch der “gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” (Heitmeyer) gleich" (Fettdruck durch mich, Quelle: Achse des Guten, 13.12.2008)

"Walter Schmidt", an dem wir noch viel Freude, u.a. hat er schönes zum Holocaust II am Strand von Tel Aviv gesagt, haben werden, hat mit diesen Ausführungen die Grundsatzfragen Henryk M. Broders in seinem Chef-Oeuvre "Kritik der reinen Toleranz"  historisch und theologisch nahezu erschöpfend beantwortet:

"Warum werden die Juden gehasst? Warum nicht die Zuckerbäcker, die Linkshänder oder die Radfahrer? ... Diese Fragen sind mit dem üblichen Instrumentarium der Vorurteilsforschung, der Psychologie und der Soziologie nicht zu beantworten. Eher mit Angeboten aus dem Bereich der Theologie." (S. 51f)