Posts mit dem Label Achse des Guten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Achse des Guten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 6. Mai 2011

Jauchzet! Frohlocket!

"Damit eines gleich klar ist: Ich freue mich unbändig über den Tod Osama Bin Ladens.... ich hätte auch gerne zusammen mit den Menschen am Times Square oder an Ground Zero über diesen Triumph der Humanität über das Prinzip totalitärer Massevernichtung gejubelt. Und ich empfinde es als eine Schmach und als tief beunruhigend, dass hier in Deutschland nicht einmal ein Anflug solchen Jubels zu entdecken war." (Richard Herzinger)

"Diese Verlogenheit, diese Besserwisserei, dieses unredliche Verdammen von angeblicher Gewissenlosigkeit ärgert mich zutiefst. Und, ganz ehrlich, meine Freude über Osama bin Ladens Tod wird dadurch nochmals verstärkt. Ein Feind der Menschheit wurde ausgelöscht. Recht so! ... Jetzt hilft nur eines: Sich erst recht über den Tod eines Menschenverachters freuen, den Erfolg bejublen. Und den USA einfach mal dankbar sein." (Christian Böhme)

"Grimmige Freude am Tod des Mörders ist angebracht.
In der deutschen Debatte über den Tod Bin Ladens überwiegt die Kritik an den USA. Ist es zu viel verlangt, grimmige Freude zu empfinden, dass der Mörder tot ist?" (Alan Posener)

"Jauchzet, frohlokket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan! Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
laßt uns den Namen des Herrschers verehren!
" (Johann Sebastian Bach)

Glücklich das Land, in dem man heiß und innig diskutiert, welche Gefühle angesichts des long goodbye des Fürsten der Finsternis "angebracht" sind, "nicht zuviel verlangt". Hier gibt es offenbar ein Minimum. Gut, dieses Faß haben zuerst deutsche Bedenkenträger gegen Angie Darling aufgemacht. Beeindruckend ist jedoch das Roll-Back mit over-kill-Qualitäten durch die Einzigwahren Freunde Israel. Ich verlinke hier nicht auf die Achse des Guten, schauen Sie dort selbst nach. 

Ich habe dazu in Kommentaren auf dem Autoren-Blog "Starke Meinungen" zu Leitartikeln von Alan Posener, Michel Friedman und Christian Böhme geschrieben: 

Dienstag, 26. April 2011

Bernd Zeller legt ein Osterei

In der schönen guten alten Adenauer-Zeit wirkte ein Maschinengewehr Gottes, der Pater Leppich. Das Maschinengewehr der Achse des Guten ist ohne Zweifel der Zeichner und Religionsphilosoph Bernd Zeller. Wo Bernd Zeller hinhält, da wächst kein Gras mehr. Während ich bei der Lektüre von Henryk M. Broder immer eine leichte Trance, Ver-rückung, verspüre, wirkt Bernd Zeller bei mir wie ein Vorschlaghammer im limbischen System, da muß der Neo-Cortex auf Hochtouren arbeiten - und scheitern. Lesen Sie das

Ostergedanken

Nun ja, mir erschließt sich schon noch, dass Bernd Zeller mir nichts, dir nichts den Islam als eine per se garstige Sache und Religionsneurose zertrümmert. Auch, dass wir aus der Tatsache, dass wir diesen Sachverhalt nicht wahrnehmen, den Schluß ziehen müssen, dass wir durch unsere "zugehörige" Religion so tolerant geworden sind, dass wir dies nicht wahrnehmen. Ich vermute, ich stecke in einem Zirkelschluß. Und wenn ich das richtig kapiere, ist diese Toleranz, die wir unserer "zugehörigen" Religion verdanken, nur relativ etwas gutes (in gepflegten Gesprächen mit dem Papst, nicht jedoch, was die sogenannte "Religion des Friedens" angeht).  Ehrfürchtig wie ein Ochs vor dem Berg stehe ich vor den Syllogismen Bernd Zellers

"Die Antithese ist die Anregung zu bedenken: Zu jedem Wert, den der heutige Mensch als achtenswert ansieht, gibt es eine christliche Beschreibung. Es gibt zwar noch mehr Beschreibungen aus der Kirchlichkeit und der Kirchengeschichte für Angelegenheiten, die wir nicht als unbestreitbare Werte ansehen, doch sogar dazu könnte man mit dem Papst oder einem sonstigen Theologen zivilisiert sprechen. Das Recht, aus biologischen Gründen nicht an die Auferstehung zu glauben, weil die natürliche Auslese Wesen bevorzugt hätte, die zu solcher Anpassungsleistung fähig wären, dieses Recht hätten Grundgesetz und Verfassungsgericht nicht gewährleisten können ohne die Tradition aus Christentum und Aufklärung. "

Wie geht´s Ihrem Kopf, werte Leser?

Montag, 4. April 2011

Henryk M. Broder, Eine Theorie für Alles und Jedes

Vor zwei Tagen hatte ich auf eine Meditation  Abraham Melzers über Henryk M. Broder verlinkt. Ich will nicht verhehlen, dass ich bei diesem Infight auch Schadenfreude - wenig Menschliches ist mir fremd - empfunden habe. Ich habe - und das ist das erste Mal auf diesem Blog - diese Post gestern wieder gelöscht. Meine minima moralia, mein Standard auf diesem Blog ist, dass alles, was Sie hier an Lächerlichem und Erhabenem zu lesen bekommen, durch Zitate bzw. einen Link auf die Quellen belegt wird.  Abraham Melzer hat behauptet, dass Henryk M. Broder nach seiner kurzen und hochmotivierten Aliyah in der Mission eines  bezahlten Hasbara Agenten wieder zu uns herabgestiegen sei. Sei´s wie es sei, gegen derartige Hypothesen hatte ich immer wieder eingewendet, dass dann der Dienst sein Bodenpersonal noch fahrlässiger ausgesucht habe als der Allerhöchste.

Ich dagegen will Broder selbst sprechen lassen in his own words
Anti-Atom-Demos als "Nie wieder Auschwitz"

Wenn wir Broder nicht hätten, hätten wir keinen Generalschlüssel, Dietrich für Alles und Jedes, was in diesem Land der Fall ist. Über Fukushima und die Folgen war auf der Achse schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Jetzt hat auch der Meister auf seine Weise, so wie wir es von ihm erwartet haben, dazu beigetragen.

Dienstag, 22. März 2011

Auf der Achse des Guten tummeln sich die letzten Faktenmenschen

"Angeblich hat Deutschland eine neue „AKW-Debatte“. Das glaube ich nicht. Zu einer Debatte gehören zwei Seiten, die miteinander streiten, Argumente austauschen, sich zwar nicht sympathisch finden müssen, aber zumindest einen gewissen Grundrespekt voreinander an den Tag legen. Das ist hier nicht der Fall. AKW-Befürworter sind skrupellose Monstermenschen, ... Herz und Gewissen sind dafür im Überfluss auf der anderen Seite vorhanden. ...
Dabei gibt es unter den Kernkraftgegnern ein etwas irritierendes Phänomen. Die allermeisten von ihnen wissen offenbar nichts über AKWs, nichts über Radioaktivität und nichts über Atomkraft. Ihr Expertentum baut auf der Lektüre von „Die Wolke“ auf und dem Wissen, dass rund um Tschernobyl nur noch dreiköpfige Kinder zur Welt kommen. Werden sie mit unliebsamen Fakten konfrontiert, kommt als Antwort nicht mehr als ein fassungsloses „wie kannst du jetzt noch für Atomkraft sein!“
Zumindest sind das meine Erfahrungen aus der „AKW-Debatte“ der letzten Tage. ... dann kommt einer daher und verteidigt die Atomkraft und stellt Fakten in den Raum. Und die bleiben da auch stehen, die interessieren niemanden."

so der Atomkraftexperte und als "Monstermensch" diffamierte Gideon Böss auf der Achse des Guten: Bundesrepublik Pausewang. Na ja, die Fakten bleiben im Raum stehen. Ich würde gerne mal wissen, auf welchen Parties, an welchen Imbissen sich Gideon Böss herumtreibt; der gute Mann unterstellt, dass die Kernkraftgegner, halt! die "allermeisten" von ihnen, sich in dieser Krise immer noch bei Gudrun Pausewang informieren, nicht in der Lage sind, den SPIEGEL zu lesen oder sich in anderen "Mainstreammedien", geschweige denn in Fachjournalen, kundig zu machen. Keine Angst, meine Damen und Herren, der Mann ist kein Bösmensch, der heisst nur so ähnlich, aber kann noch nicht mal richtig böse, sondern nur so schwerinformiert sein, wie man das eben auf der Achse des Guten zu sein pflegt. Hier darf jeder Schütze Arsch als Experte antreten, der seine "Fakten in den Raum" stellt.  Ich hatte die Ehre, in den letzten Tagen zwei Schwergewichte der faktengesättigten Information vorzustellen, den Bodycounter Hannes Stein (Hannes Stein zählt die Seelen) und den Starmoderator David Harnasch (David Harnasch scheisst nicht in die Hosen, Warum ich über die Kernkraftwerke in Japan nicht beunruhigt bin).  Nach den beiden Rechenkünstlern und Statistikfüchsen will ich jetzt als dritten Fachmann, der die Fakten in den Raum der Achse des Guten stellt, den Experten für vergleichende Unfallforschung,  Burkhard Müller-Ullrich vorzustellen:

"Während aller Augen nach Fukushima starrten, ereignete sich am vergangenen Mittwoch ein dramatischer Zwischenfall des Schweregrades vier bis fünf im deutschen Luftraum. Ein Polizeihubschrauber vom Typ Superpuma 332, der kurz zuvor Angela Merkel zu einem Wahlkampftermin transportiert hatte, sackte aus 1600 Metern Höhe ab, nachdem beide Antriebsturbinen ausgefallen waren. Erst im letzten Moment vor dem Aufschlagen am Boden gelang es der Crew, mit Hilfe von Wasserwerfern und eiligst verlegten Notstromkabeln, ein größeres Desaster zu verhindern. Der Beinahe-Absturz zeigt aber, daß Helikopter ein nicht hinnehmbares Risiko für die Sicherheit der Bevölkerung darstellen." (Quelle)

In einer Gleichung verhält sich A zu B  wie X zu Y. In diesem Falle lautet die Gleichung bei Herrn Müller-Ullrich "Ausfall des Kühlsystems bei AKW" verhält sich zu "Hilfe von Wasserwerfern und eiligst verlegten Notstromkabeln" wie "Absturz des Kanzlerhubschraubers" zu "Hilfe von Wasserwerfern und eiligst verlegten Notstomkabeln". Nun, ich bin sehr beeindruckt, dass bei sehr unterschiedlchen Fast-Katastrophen die gleichen Maßnahmen greifen, insbesondere aber darüber, wie schnell der Katastrophenschutz für die Kanzlerin zur Stelle ist. Das beruhigt.

Man mag mir nun entgegenhalten, dass mir die größten Kartoffeln auf der Achse des Guten entgehen, ich immer nur die dümmsten Bauern finde. Ich muß gestehen, dass ich in der Informationsverarbeitung etwas überfordert bin, da die Achse hinsichtlich ihrer releases nicht nur inkontinent, sondern auch offenbar praecox west. Stellen wir uns doch vor, wie die Experten David Harnasch, Hannes Stein, Gideon Böss und Burkhard Müller-Ullrich, vielleicht noch mit Begleitschutz von Henryk M. Broder, auf eine Party gehen und dort ihre "Fakten in den Raum stellen". Da wird kein Auge trocken bleiben.

Sonntag, 13. März 2011

David Harnasch scheisst nicht in die Hosen

"Gudrun Pausewang siegt auf ganzer Linie: Tausende, vielleicht Zehntausende Menschen sterben bei einer schrecklichen Naturkatastrophe und sie interessieren die Deutschen Medien einen Dreck. Denn ein Störfall in einem Kernkraftwerk könnte mit etwas Glück Pech außer Kontrolle geraten. ... Im Moment haben die japanischen Experten die Lage wohl halbwegs unter Kontrolle. ...Während wir uns einfäkieren wegen einer Katastrophe die bisher ausbleibt, zeigt ein anderes Volk bewundernswerte Gelassenheit angesichts der tatsächlichen - allerdings rein natürlichen - Katastrophe: Die Japaner machen sich bereits still und fleißig ans Aufräumen, während noch nicht mal die Zahl der Toten feststeht." (Quelle)

Das andere Hobby der Achse des Guten, der Kampf gegen die Gutmenschen und Umweltspinner ist auf diesem Blog nur sehr beiläufig (und hier) erwähnt worden. Die Komplexität der Materie, insbesondere der Klimaforschung, hält mich davon ab, meine Meinung dazu zum Besten zu geben. Ob das Klima-Spezial, das auf der Achse des Guten als Vademecum publiziert wurde, Hand und Fuß hat, sei dahingestellt;  unfreiwillig komisch ist jedoch, wenn Laien wie Henryk M. Broder mit breiter Brust den Klimaforschern die Meinung blasen:

"Und dieselben Aufschneider, die ohne zu zögern das Klima im Jahre 2050 voraussagen, zeigen sich vom Ausbruch des Winters mitten im Dezember total überrascht. Damit konnte wirklich niemand rechnen! Fest entschlossen, den Anstieg der Durschnittstemperatur auf 2° C zu begrenzen, sind sie nicht in der Lage, das Wetter für Heiligabend vorherzusagen. Geschweige denn, die Autobahnen vom Glatteis zu befreien" (Quelle)

Der schlagende Einsatz von kurzfristigen Zeitreihen (Wettervorhersage) gegen langfristige Zeitreihen (Klimaprognose) - Broder schafft es spielend, uns in einen Taumel der statistischen Vernunft zu setzen (spricht das für den Klima-Spezial Grundkurs?).

Dieser Beitrag des Stammautors der Achse des Guten, David Harnasch, verdient jedoch eine Würdigung, lesen Sie ihn noch mal:

"Gudrun Pausewang siegt auf ganzer Linie: Tausende, vielleicht Zehntausende Menschen sterben bei einer schrecklichen Naturkatastrophe und sie interessieren die Deutschen Medien einen Dreck. Denn ein Störfall in einem Kernkraftwerk könnte mit etwas Glück Pech außer Kontrolle geraten. ... Im Moment haben die japanischen Experten die Lage wohl halbwegs unter Kontrolle. ... Während wir uns einfäkieren wegen einer Katastrophe die bisher ausbleibt, zeigt ein anderes Volk bewundernswerte Gelassenheit angesichts der tatsächlichen - allerdings rein natürlichen - Katastrophe: Die Japaner machen sich bereits still und fleißig ans Aufräumen, während noch nicht mal die Zahl der Toten feststeht."

Denken Sie mit:

1. Es gibt eine tatsächliche - allerdings rein natürliche - Katastrophe.
2. Dafür interessieren sich die Deutschen Medien einen Dreck, egal sind ihnen die Tausende und Abertausende von Toten.
3. Dann gibt es eine "Katastrophe die bisher ausbleibt" (die Experten haben die Lage "wohl halbwegs unter Kontrolle")
4. Weil die "Deutschen Medien" ein QED haben, wünschen sie klammheimlich, dass "ein Störfall" in einem KKW "außer Kontrolle" gerät.
5. Und "wir" scheißen uns in die Hose bei einer "Katastrophe die bisher ausbleibt".
6. Während "wir" in die Hose scheissen, bleiben die Japaner ganz gelassen und krempeln die Ärmel hoch. Keine Spur von unserer Hysterie vor einer "Katastrophe die bisher ausbleibt", während SPON unkt "Die Folgen des Mega-Erdbebens und der gigantischen Tsunami-Flutwellen sind unübersehbar. Aber Japans Bevölkerung ängstigt noch mehr, wie groß die unsichtbare radioaktive Verstrahlung ist. Immer neue Kraftwerkspannen werden bekannt." (Quelle).  Die Deutschen projezieren ihre Deutsche Angst auf die Japaner.

Ich vermute, dass David Harnasch von seinem point of view aus sehr konsistent argumentiert. In Deutschland wird, so David Harnasch, eine "Katastrophe die bisher ausbleibt" zu sehr durchsichtigen Zwecken instrumentalisiert. Und wenn der "Störfall" doch außer Kontrolle gerät? Keine Panik! Selbst der SPIEGEL hat, so lässt uns David Harnasch heute wissen, 2007 von "Legenden vom bösen Atom" berichtet:

"Deutsche Forscher untersuchen in Sibirien eine berüchtigte Atomfabrik aus Sowjetzeiten. Die nukleare Verseuchung, so ihr Befund, wurde überschätzt. Starben auch an den Spätfolgen der Superkatastrophen von Hiroshima und Tschernobyl weit weniger Menschen als gedacht?"

So "böse" ist das Atom gar nicht. Ich glaube, ich muß jetzt eingestehen,  dass"wir" sind zu zimperlich sind,  keine gesunde Risikotoleranz haben, eingebildete Gefährdete sind. Lassen "wir" uns dadurch beruhigen, dass "weit weniger Menschen als gedacht" das Zeitliche segnen mußten (damit man mich nicht mißversteht, ich bin für lückenlose Aufklärung).

Donnerstag, 3. Februar 2011

Wen verrät der "Westen"?

Wen verrät der "Westen"? Die suspekten arabischen "Straßen", die zwar "Freiheit" schreien, aber noch keine Lizenz für die richtige Demokratie haben, oder arabische Despoten, "Diktaturen light", die zuverlässige Bündnispartner des freien Westens und der einzigen Demokratie im Nahen Osten waren?

Es lohnt sich, diese beiden Artikel über Kreuz zu lesen

Jakob Augstein, Das Ende der westlichen Glaubwürdigkeit
Ari Shavit, Die arabische Revolution und der Untergang des Westens

Ari Shavit ist - ebenso wie Caroline Glick - ein "skeptischer Israeli, der - so Spirit of Entebbe - für nichts anderes steht als für die Stimme der Vernunft"; er analysiert

"So wie die Offiziersrevolution in den 1950ern den arabischen Monarchismus, der auf die Kolonialmächte gebaut hatte, zu Fall brachte, bringt die 2011er Revolution die arabischen Tyrannen, die von den Vereinigten Staaten abhängig waren, zu Fall. ... Etwa sechzig Jahre lang gab der Westen der Welt eine zwar unvollkommene, doch stabile Ordnung. Er baute eine Art postimperiales Reich, das relative Ruhe und maximalen Frieden versprach. ... Doch der schwache Umgang der westlichen Länder mit dem Nahen Osten beweist, dass sie nicht länger führend sind. Vor unseren Augen verwandeln sich die Supermächte in Palavermächte. ... Es ist nicht nur der Verrat an einem Staatsführer, der dem Westen gegenüber loyal war, der der Stabilität diente und zur Mäßigung beitrug. Es ist der Verrat an jedem Verbündeten des Westens im Nahen Osten und in den Entwicklungsländern. Die Botschaft ist klar und deutlich: Das Wort des Westens gilt nichts. Eine Allianz mit dem Westen ist keine. Der Westen hat verloren. Der Westen hat aufgehört, eine führende und stabilisierende Rolle in der Welt zu spielen. ... Doch die übergreifende Folge wird der Kollaps der nordatlantischen politischen Hegemonie sein, und dies nicht erst in Jahrzehnten, sondern bereits in Jahren. Wenn die Vereinigten Staaten und Europa Mubarak jetzt beerdigen, beerdigen sie auch die Macht, die sie einst hatten. Auf dem Tahrir-Platz von Kairo schwindet das Zeitalter der westlichen Hegemonie."

Hier schreit einer aus dem Glashaus, scheint mir. Ari Shavit ist wütend, sehr wütend; lesen Sie seinen Beitrag, Sie finden dort einen Lobgesang auf George Walker Bush und starke Diatriben gegen die Verräter Jimmy Carter und Barak Hussein Obama. Was Shavit verschweigt: Es mag auch um die Hegemonie des "Westens" gehen, vor allem geht es jedoch um die Hegemonie Israels in der Region, für die der "Westen", an der Spitze Israels großer Alliierter Bündnispartner kaufte. Solange diese "relative Ruhe und maximalen Frieden" garantierten, war es schnurzegal, ob diese Despoten  light oder hardcore waren.

Montag, 27. Dezember 2010

Fröhliche Weihnachten mit Henryk M. Broder

Mon Dieu, mehr als ein Monat ist seit meiner letzten Intervention vergangen. Diejenigen, die auf eine neue Post bangend oder händeringend gewartet haben, bitte ich um Verständnis; es gibt auch Anderes im Leben als einen Blog warten, und mag er noch so wichtig sein. Auch muß ich gestehen, dass ich nach Henryk M. Broders Verfeinerung seines discours de la méthode "Ich bin nicht nur zu jeder Dummheit, ich bin auch zu jeder Geschmacklosigkeit bereit." (Quelle) geschafft, am Boden, demoralisiert war. Das war ein knock-out, den Gevatter Broder meinem Narzißmus versetzte. Mit einem Gegner in den Ring zu steigen, der keine Fallhöhe hat! Sich über einen Hanswurscht lustig zu machen, heißt das nicht, sich lächerlich zu machen? Oder bin ich gar der letzte, der ihn cum grano salis ernst und wichtig nimmt? Hier hilft wohl nur noch, sich zu besaufen? Uns ist gar kannibalisch wohl / als wie fünfhundert Säuen. - Mephistopheles: Das Volk ist frei, seht an, wie wohl´s ihm geht! - Faust: Ich hätte Lust nun abzufahren. - Mephistopheles: Gib nur erst acht, die Bestialität / wird sich gar herrlich offenbaren. ...


Nun so richtig sauwohl ist mir bei solchen Exzessen nicht. Dieser modus vivendi reizt die Magenschleimhaut. Außerdem lässt sich nicht übersehen, dass das Repertoire des Maitre doch ein sehr begrenztes ist; auf dem Autorenblog "Starke Meinungen" charakterisiert Prof. Klaus Kocks ihn mir nichts, dir nichts als "Rollenkasper", einfach so, während ich gelehrte Essays pro et adversus Broder zu schreiben pflege.

Wollen wir dieser Hypothese ("Rollenkasper") auf den Zahn fühlen? Wie bekannt ist die Weihnachtszeit die Zeit, in der man den Mitmenschen am besten kennenlernen, ihm ins Herz schauen kann. Wie feiert Broder Weihnachten? Hier sein Wunschkonzert 2010 (Meister "Fundstück" ist eine seiner vielen Personifikationen)


Zu unserer Bringschuld zur Integration gehört, dass wir  keinem unserer Beutedeutschen, schon gar nicht einem, der nach Thilo Sarrazin der Prototyp der Intelligenzbestien und Kulturbereicherern ist, die wir liebend gerne bei uns aufnehmen, verargen, dass er das Geburtsfest des Herrn Jesus Christus so feiert (oder auch nicht feiert) wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Ob Henryk M. Broder einen kleinen Distinktionsgewinn dank der Gnade seiner Geburt einfährt oder den kleinen Minderwertigkeitskomplex eines Mannes, den die Natur nicht zum natural born womanizer gemacht hat, kuriert, oder ob das noch viel harmloser ist, das sei dahingestellt. Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Kennen Sie das "schönste Weihnachtslied aller Zeiten, ein Ohrwurm, der einen bis Ostern nicht loslässt"?  Broders X-mas Top Charts anno Domini 2007 sind nach wie vor aktuell und brandheiss. Ich kenne kein Antidot gegen diesen Ohrwurm. Also, wenn Sie nicht wollen, dass Ihnen "Rudolph The Red-Nosed Reindeer" bis Ostern oder Pessach in den Ohren klingelt und dann heraushängt, machen Sie den Link nicht auf.  Ich bin seit 2007, seit ich unvorsichtigerweise diesen Link geöffnet habe und Broder mich anfixte, junkie. Hier habe ich an Leib und Seele erfahren, wie recht der Dichter hatte, als er sagte "... das Schöne ist alles Schrecklichen Anfang."

Also: ist Henryk M. Broder ein "Rollenkasper" oder immer wieder für eine Überraschung gut? In diesem Sinne merry yultide from Potsdam!

P.S. ich bin halbwegs rehabilitiert. Der Springer Verlag nimmt Henryk M. Broder ebenso so ernst wie ich und bietet ihm einen Exklusivvertrag. Auch fortschreitender Alzheimer wird ihn nicht hindern,  auf dem Boulevard der Dämmerung provokant zu sein. Hier zum Mediencoup.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bernd Zeller - Mission Impossible

Für mich. An dem Kerl beisse ich mir die Zähne aus. Bernd Zeller hat keine einzige Schwachstelle, keine Achillesferse.  Bernd Zeller treibt auf der Achse des Guten seine Gegner, die "Gutmenschen" und Systempolitiker unserer Zeit, von Bundeswulf über Angie bis hin zu Fallobst wie Trittin, Claudia Roth und Wowi, durch den Ring, nie dauert die Ringschlacht länger als eine Runde. Bernd Zellers Bilanz ist makellos.

Soll niemand denken, dass Bernd Zeller nur ein Zeichner mit Killerinstinkt ist. Wie der legendäre Lehrer aus Leipzig, Walter Schmidt, den es leibhaftig gibt, wie ich mich inzwischen bei Facebook überzeugen konnte, kann Bernd Zeller auch Bibel, ist sowohl im Alten als auch im Neuen Testament zu Hause.

"Eine jüdisch-christliche Tradition gibt es und kann auch so genannt werden...Als der Arbeiterführer Moses die ägyptischen Sklaven zur Emanzipation vom Pharao ermunterte, indem er ihnen einen gerade arbeitslos gewordenen Vulkangott zuordnete, erfand er zugleich das Volk. Gott war hinter die Welt entrückt und somit gleichsam vergeistigt. Indem Gerechtigkeit göttlich war, wurde sie, wie wir heute sagen würden, objektiv bestimmbar und nicht mehr das, was der Pharao ausgibt. Es folgten dreitausend Jahre Geschichte, die durch den Bund des Volkes mit Gott dem Einzelnen die Verbindung zum Volk gaben.
Der Schritt zum Christentum ist die einer Konkretisierung auf das Individuum. Und das sind alle, so dass eine Erweiterung der religiösen Familie vollzogen wurde, die vom Volk des Ursprungs gar nicht gewünscht zu werden braucht. Tja, so kann es passieren." [Quelle]

"Meine herrschende Meinung [sic!] ist, der kulturelle Schritt zum absoluten Wert der Person wäre nicht dran gewesen, hätte nicht zuvor der Mensch gewordene Gott jeden Einzelnen geliebt.
Wer meint, seine Meinung in die Öffentlichkeit einbringen zu sollen, und ein Recht reklamiert, ernstgenommen zu werden aufgrund seiner Vernunft oder auch nur bloßen Existenz, sollte wissen, dass er dies einer jüdisch-christlich-aufgeklärten Kultur zu verdanken hat.
" [Quelle]

"Meine herrschende Meinung" - meine Güte, der Kerl ist unschlagbar. Aber vielleicht kapieren es die Juden jetzt endlich, dass sie eine große Familie haben. Dann wären einige Mißverständnisse beseitigt. Schema Henryk, spitz Deine Ohren! Herr Broder, Sie haben ein Recht, schon aufgrund Ihrer bloßen Existenz ernstgenommen zu werden! Vernunft wäre nicht schlecht, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Henryk M. Broder, ein Genie, das ein bißchen Nahostfrieden schafft

Meine Erwartungen, dass die einzigwahren Freunde Israels den sogenannten European Jewish Call for Reason sachlich und mit gebotener Schärfe zurückweisen, haben sich zu meiner vollen Zufriedenheit erfüllt. Alles, was zu JCall zu sagen ist, ist mit wenigen und vielen Sätzen gesagt worden:

"JCall übersieht geflissentlich, dass Israel genau die politische Führung hat, die das Volk gewählt hat....Aus sicherer Entfernung uns vorschreiben zu wollen, was die "echten Interessen" Israels seien und auswärtige Mächte dazu aufzufordern, uns zu unserem eigenen Besten zu zwingen, scheint mir eine ziemliche Unverschämtheit....
Dass die Israelis auf diese Belehrung, die sie so nötig haben wier eine Dürreperiode, pfeifen werden, kann ich Ihnen versichern....
Und was machen bitte die Verräter und Antisemitenfreunde von JStreet und JCall? Die hacken nicht nur auf Juden rum, die setzen sich sogar für Gedanken"gut" ein, das letzten Endes dazu führt, dass Millionen ihrer Glaubensgenossen zumindest ernsthaft bedroht, wenn nicht gar im schlimmsten Fall ermordet werden. Ende der Debatte. Mögen diese Selbsthasser verrecken, im Gegensatz zu Israel....
Die Israelis wissen sehr wohl, was sie von Feinden, Freunden und als Freunden getarnten Feinden zu halten haben.... brauchen sie ganz bestimmt keine europäischen Dummschwätzer, die ihnen diese Katastrophe [17 Jahre "Friedensprozess"] weiter schönreden wollen. Einfach grotesk." (Quelle: Spirit of Entebbe, Alles, was zu JCall zu sagen ist, 12.5.2010)

Well done, wie die Nachwuchskräfte der einzigwahren Freunde Israels bei Spirit of Entebbe den als Freunden getarnten Feinden die Maske vom Gesicht reissen. Mehr über den infamen Dolchstoß erfahren wir auf der Achse des Guten, auf der Henryk M. Broder höchstpersönlich die "Fundstücke" auswählt und präsentiert.

Samstag, 30. Januar 2010

Henryk M. Broder und Leo Katzenberger - Meditation zu Volksschädlingen

"Erst knutschen, dann köpfen" - Henryk M. Broder leistet Erinnerungsarbeit.

Nicht vertiefen, sondern nur darauf hinweisen will ich auf den genialen Kurzschluss der Überschrift, der auch durch die Meister der Titel in BILD nicht getoppt werden dürfte. Broder fasst hier folgendes zusammen "Erst knutscht Katzenberger, dann köpfen ihn dafür NS-Richter". Kann Broder noch zwischen Subjekt und Objekt bzw. Aktiv und Passiv, Täter und Opfer unterscheiden?

Es ist Broders Verdienst, dass er spät, aber immerhin doch auf das schon seit Ewigkeiten hinlänglich bekannte Skandalon hinweist, dass gerade die deutsche Justiz  als "Richter in eigener Sache" nicht bis wenig bereit war, ihre Verstrickungen in das Unrechtssystem des Dritten Reiches aufzuarbeiten. Die junge Bundesrepublik war keine moralische tabula rasa, keine Jungfrauengeburt und unbefleckte Empfängnis. Es war eine Entscheidung der jungen Republik, Funktionseliten des Dritten Reiches zu übernehmen. Und es war ein langwieriger und oft schmerzhafter Kampf, den vorherrschenden Rechtspositivismus zu bekämpfen und zu überwinden. Wir, die wir in und mit der BRD aufgewachsen sind, erinnern uns alle an Filbingers "Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein." - Warum Broder nicht schlicht sagen diese Juristen sein führende Manager der Firma Freisler, warum Broder umständlich sagen "Unter diesen Umständen von den “Erben der Firma Freisler” zu sprechen, ist wirklich eine schamlose Untertreibung."?  Was er wollen sagen damit? Bitte herausrücken, er doch nicht aufs Maul gefallen. Bitte, nicht schamlos untertreiben.

Was mich immer wieder irritiert, sind Zeitgenossen, die sich keinerlei Vergehens, Verbrechens, keiner Schuld bewusst sind, nicht heimgesucht werden von, sagen wir es ganz altmodisch, Gewissensbissen oder den Erynnien. Nichts scheint sie zu plagen, sie sind mit sich im reinen, das sind, wie Freud sagte,  purifizierte Lust-Ichs, aber sie sind umso unerbittlicher gegen andere.

Hat Broder bei seiner Erinnerungsarbeit nicht etwas Entscheidendes vergessen? Ich habe in der Post "Betr.: Polemik et le pauvre Henryk M. Broder" auf die "Volksschädlingsaffäre", die immer noch nicht genügend in der Öffentlichkeit gewürdigt wurde, hingewiesen. In diesem Zusammenhang muss an dieses schäbige Bubenstück nochmals erinnert werden.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Henryk M. Broder: Hetzer ohne Parallelen?

Der Artikel "Hetzer mit Parallelen" von Prof. Wolfgang Benz ist nicht nur eine politische, sondern auch eine existentielle Breitseite auf Henryk M. Broder, insofern "Islamkritik", von Prof. Benz infam und unverschämt  in Gänsefüßchen gesetzt (Benz spricht gar von "so genannten Islamkritikern", was erlauben Benz?), für Henryk M. Broder in den nächsten 20 Jahren das Feuerchen sein sollte, auf dem er sein Süppchen wärmt. Soll Henryk M. Broder  "Rentner" werden, anstatt als Retter des Abendlandes gefeiert zu werden? Besonders fies ist, dass der Professor Benz nicht die "Islamophobie" aufs Korn nimmt, sondern mit Bedacht einen "Paradigmenwechsel" vollzieht und die "Islamkritik", für die Broder zwar nicht das Copyright hat, aber das erste Wort, zu diskreditieren versucht. Mit dieser Kampfansage attackiert der Professor Benz unverblümt ad hominem Henryk M. Broder, den er noch nicht mal bei Namen nennt.

Dass seine  profunde Islamkritik, für die er so viele Belege gesammelt hat, dass er 1000 und eine Nacht schreiben könnte,  von Benz "verglichen" wird mit Produkten der Hysterie, der Konstruktion von Feindbildern, die eine komplexe Wirklichkeit auf die schlichte und dumme Welterklärung in Schwarz und Weiss, Gut und Böse reduzieren, die den Zweck haben, politische und soziale Frustration zu lindern und das Selbstwertgefühl zu heben, so läßt sich Broder nicht in die Suppe spucken - und schon gar nicht Hetzer nennen.

Dass diese totale Kriegserklärung durch den Professor Benz am 4. Januar 2010 9:32 Uhr bei Henryk M. Broder alle Synapsen feuern ließ, war abzusehen. Broder brauchte nur 8 Tage für die Erarbeitung seines "Schlieffen-Plans", den er am 12. Januar 18:51 Uhr auf der Achse des Guten einstellte, der dann wie ein Lauffeuer über die WELT am 13. Januar 04:00 Uhr am 13. Januar 9:31 Uhr die Fußtruppen auf Politically Incorrect erreichte und mobilisierte.

Professor Benz ist ein unverbesserlicher und faktenresistenter Wiederholungstäter. Er hat offenbar nix geschnallt und realisiert nicht die Grenzen der Vorurteilsforschung, die ihm bereits am 13.12.2008 auf der Achse des Guten mit aller Deutlichkeit und Liebe zu historischen Details demonstriert wurde:

Dienstag, 5. Januar 2010

Henryk M. Broder goes science and prophecy Best of 2009, Teil 2: Bevölkerungspolitik

Ich habe hier auf diesem Blog bereits über die erstaunlichen Ergebnisse einer 5-tägigen Promoreise ans Ende des Ganges, die Henryk M. Broder von dem Eventmanager Matthias Hoffmann geschenkt bekam, in der Post "Broder und das Potential der Inder" berichten können. "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können" (Nietzsche). Diesen Geburtswehen einer Neuen Welt durch Broder müssen wir umso mehr Aufmerksamkeit schenken, als seine Vertreterin im Deutschen Bundestag, Dr. Kristina Köhler, Fachpolititikerin für Islam, Integration und Extremismus, von Frau Merkel, unserer entscheidungsfreudigen Kanzlerin, zur Familienministerin ernannt wurde. Bescheiden und umtriebig wie Henryk ist, kam eine Festbestallung nicht in Frage; ein kleines Sitzungszimmer am Ende eines wichtigen Ganges ist jedoch für den Geheimrat reserviert. Ich habe darüber berichtet "Kristina Köhler und Henryk M. Broder: Das neue Traumpaar in der deutschen Familienpolitik. Licht am Ende des Ganges"
Achtung: die Brodersche Bevölkerungspolitik in der Nußschale ... und zweimal kräht der Hahn

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Henryk M. Broder: Alteisen, Lumpen, Papier

In den guten alten Zeiten, als die Not noch klar definiert werden konnte, gab es den Lumpensammler, einen Beruf, der mit Fleiß seinen Mann, selten eine Familie ernähren konnte. Heutzutage ist das alles nicht mehr eine Frage des Überlebenskampfes, da gibt es Leute, die sich Tag für Tag selbst ausbeuten - und keine Hungerleider sind, wie auf der Achse des Guten. Eine Erfolgsgeschichte "jenseits des Mainstreams".

Dort gibt es einen Selbstausbeuter mit dem nom de guerre "Fundstücke". Dieser Mann, unverkennbarer Stil, 14 Stunden harte tägliche Arbeit, unterbrochen durch eine Caféhaus-Pause, ist ein wahrer Linksauger, mit ihm sind Sie, wenn Sie von Information nicht genug bekommen können, auf der Höhe des Informationszeitalters. In den letzten zwei Tagen auf der Achse des Guten:

Weiter im Progrom 2, Weiter im Progrom, "Eine undemokratische Entscheidung", Einer muss den Anfang machen, Frau Katajun ist schockiert, Moslems gegen Minarette

Meister "Fundstück", Sie haben das Plansoll als Bestarbeiter erfüllt. Von der Sowjetmacht lernen, heisst siegen lernen. Die Konterrevolutionäre unter Tonnen von Information begraben. Ein wahrer Stachanow der Entropie!

Was unterscheidet Die Achse des Guten von Politically Incorrect? Hier haben sie Spürnasen, dort keine Kommentarzone. Ich wette, die Stimmung in einem Kommentarbereich der Achse des Guten wäre noch entschiedener und testosterongesättigter. Broder mit und ohne Potenz, Broder im Quadrat. Hier zum Einstimmen ein Bürger von Nürtingen  als "Gastautor" auf der Achse des Guten.

Mittwoch, 25. November 2009

Walter Schmidt! Achse des Guten!



Freunde, habt Ihr auch das gelesen, was ich auf der Achse des Guten gelesen habe? Ich war zwar gestern in dem netten "Gruselschocker" "Paranormal Activity" (allen frisch verliebten Kavalieren sei er empfohlen), getrunken habe ich jedoch nur ein Glas Rotwein zum Abendbrot. Also noch mal ganz langsam und Wort für Wort:



Also, wo ist nun Delo? Am Strand mit Christa (Bildquelle) oder zusammen mit seinen Genossen an der POS oder in der LPG? Walter Schmidts Betrachtungen mögen im weiteren Verlauf eine wichtige Diskussion voranbringen, ich bleibe jedoch an dieser Stelle hängen, die dreht und kreist und lässt mich nicht los. Ist das jetzt die lang erhoffte Wunderwaffe, mit der die Achse des Guten das Schlachtenglück wenden wird? Eine Art geistige Neutronenbombe. Die zerdeppert dir die software und lässt die hardware stehen. - Jetzt weiss ich auch, warum ich meine Meditation über "Walter Schmidts" Betrachtungen auf der Achse des Guten über den Holocaust II am Strand von Tel Aviv immer noch aufschiebe. Ich bin jetzt selbst gespannt, ob ich das noch schaffe.

Ich weiss immer noch nicht, ob nun der "Gastautor" Walter Schmidt, legendärer Lehrer zu Leipzig, ein eigenständiges Seiendes ist oder eine der Inkarnationen Henryk M. Broders. Freunde, wo finde ich außerhalb der Achse des Guten im Internet ein Lebenszeichen von ihm? Im übrigen habe ich heute die Vorschläge zur Güte des neuen Indien-Sachverständigen Henryk M. Broder mit Schmunzeln  zur Kenntnis genommen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Henryk Modest am Scheideweg


Bildquelle: Palazzo Farnese, Rom, Annibale Carracci, Herkules am Scheideweg


" Der alte Herkules a.k.a. Henryk Modest sitzt, auf seine Antisemitismuskeule gestützt, mitten im Bild. Zwar neigt sich sein Haupt dem Laster zu, der blonden Frau, die sich vor dem alten Mann entblößt und ihm ein bequemes Leben mit Schinken, Talkshows, Pornogrannies und Schlagober verspricht - die Tugend aber steht zur Rechten des Helden, sie ist züchtig bekleidet und weist auf den steilen Pfad, der Henryk Modest ewigen Ruhm einbringen wird"  (Quelle)

Als Henryk Modest seine Kippa in den Ring warf, tat er uns kund:
"Ich habe nach reiflicher Überlegung beschlossen, mich um das Amt des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland zu bewerben." (Fettdruck durch mich)

Wie es Sitte bei der Achse des Guten ist, wurden Pro und Contra ausgewogen dargestellt. Es fällt jedoch auf, dass dem Appell Michael Wuligers "Lieber Henryk, lass es sein" doch ein bisschen mehr Platz eingeräumt wurde. Es gab bereits Kommentatoren, die darin eine bequeme und schäbige Exit-Strategie sahen. Ich gehe davon aus, dass Henryk Modest sich nicht von seinem "reiflich überlegten" Weg abbringen läßt, sondern dass er mit diesem Einwurf eines "wohlwollenden" Zeitgenossen zeigen wollte, welchen fast überwältigenden Versuchungen er widerstehen muss.

Michael Wuliger, ist er Freund oder Feind?, auf jeden Fall ist er ein Versucher, hat die Chutzpah, Henryk Modest zu fragen:


"Lieber Henryk,
Hast Du Dir das wirklich gut überlegt?..."
Hat er? Hier ein Argument, das sich Henryk Modest  mit Sicherheit überlegt hat:
"Seriöse Kleidung ist für Zentralratspräsidenten Pflicht – dunkler Anzug und Krawatte. Das ist nicht nur unbequem, es wird Dir auch nicht stehen. Du hast dafür nicht die Figur. Du wirst aussehen wie Norbert Blüm."

Es ist überhaupt kein Problem, einen guten Fitness-Coach und eine hervorragende Diät-Beraterin zu finden. Wenn das nicht hilft, gibt es hervorragende Herrenschneider, die auch etwas moppeligeren Persönlichkeiten zu einer bella figura verhelfen können. Wenn Angela Merkel überaus positiv in Oslo aufffallen konnte, sollte es Henryk Modest mit etwas Arbeit an sich selbst gelingen, im nächsten Jahr in Bayreuth nicht unangenehm aufzufallen.


Schwerer ins Gewicht fällt Wuligers Schlußplädoyer
"Lieber Henryk, lass es lieber sein. Es gibt Wichtigeres als den Zentralrat. Und Bekömmlicheres. Das Schweinefilet in Sahne-Buttersoße beim Italiener bei mir an der Ecke zum Beispiel. Lass uns dort mal am nächsten jüdischen Fasttag essen gehen."

Tja, ich könnte es verstehen, wenn Henryk Modest, der potentiell stärkste Makkabäer unserer Zeit, nicht den steilen und steinigen Weg zur Unsterblichkeit geht, sondern dieser Versuchung nicht widerstehen kann "I can resist everything except temptation".  - Was wäre jedoch eine Entscheidung wert, wenn sie denn leicht fiele und nicht mit einem schweren Triebverzicht erkauft wäre? Henryk Modest, yes, you can go die Ochsentour durch die deutsch-jüdische Gemeindearbeit! Es wäre doch schade, wenn Henryk M. Broder nicht Präsident würde und mit "Horst" auf gleiche Augenhöhe käme. Anstatt Mails zu schreiben, die im Vorzimmer abgefangen werden, lädt Henryk Horst zur Audienz ein. Noch etwas: Der Schaden wäre nicht abzusehen, er wäre verheerend, wenn der jüdische Alpha-Intellektuelle Henryk M. Broder, gefragt, warum er seine Kippa wieder aus dem Ring nehme, antworten würde, dass das Schweinefilet mit Butter-Sahne-Sauce wichtiger sei als der Zentralrat. Wäre Broder ein Beispiel für geglückte Assimilation?

Freitag, 23. Oktober 2009

Henryk M. Broder goes science


Von einem Präsidenten in spe des Zentralrats der Juden in Deutschland ist es gut zu wissen, nicht wie er zur Religion, einem eher bedenklichen Ast in der menschlichen Evolutionsgeschichte, sondern wie er zur "Wissenschaft" steht. Broder redet Tacheles. Es tut uns allen gut und entlastet uns von unnützen Studien, wenn "Wissenschaft" bzw. ihre Priester entzaubert werden.

Broder berichtet auf SPON von den "Berliner Wirtschaftsgesprächen", zu denen er nie gegangen wäre, wenn nicht der leidlich bekannte Sarazzin aufgetreten wäre, leider "ungewohnt zahm". Das gibt Henryk M. Broder jedoch die Gelegenheit, allgemein verbindliche Erkenntnisse über die sog. "Wirtschaftswissenschaften" vorzustellen (en passent: dieser gewohnt zahme Beitrag von Henryk M. Broder auf SPON gibt die Gelegenheit, nochmals alle gewohnt taffen Statements Sarazzins Revue passieren zu lassen):

"Am Ende der anderthalbstündigen Debatte war vor allem eines futsch: der Glaube, Experten würden mehr von Wirtschaft verstehen als das gemeine Volk...Die Fachleute dagegen hängen ratlos unter der Kuppel und überlegen...Sie haben zur Wirtschaft dasselbe Verhältnis wie Meteorologen zum Wetter. Ihre “Vorhersagen” erklären das Gestern."

Bartel weiss, wo man den Most holt. In dem epochalen Werk "Kritik der reinen Toleranz" zieht Henryk M. Broder die Konjektur

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Broder und das Potential der Inder

Bei einem radikal monothematischen Blog wie Von den einzigwahren Freunden Israels ist es natürlich oberstes Gebot, nicht jedes Hüsteln zu registrieren und jeden Furz zum Hurrican zu deklarieren (auch wenn der der berüchtigte Schmetterling sein mag). So z.B. auch die sog. "Einladung" durch den Maharadscha nach Jodhpur, in der Tat eine recht anstrengende 5tätige Promoreise, die Henryk M. Broder von dem "Pfälzer Buben" und Event-Veranstalter  Matthias Hoffmann bezahlt bekam. Für diesen hat sich die Investition in Broder gelohnt, der return on invest war ein üppiger redaktioneller Beitrag in SPON auf der Themenseite: Broders Reisen (dort sieht man ihn auch schlemmen) "Indien für die Zirkusmanege" mit einer gestochen scharfen Bildreportage, wie wir sie von Volksreportern und 50plus Globetrottern kennen und lieben. Wir werden hier nicht überrascht, nicht schockiert, freuen uns daran, dass DuMonts Devise "Man sieht nur, was man weiss" nach wie vor gültig ist.

Also, unser Mann Broder war without any doubt tatsächlich in Indien. Wer seine Backstage Berichterstattung auf der Achse des Guten unter dem Titel "Am Ende des Ganges" mit angemessener Aufmerksamkeit verfolgte, hätte fragen können, ist der jetzt in Indien oder nur am Ende des Ganges? Die Frage ist weniger relevant, als sie scheint, insofern der Unterschied in der Wahrnehmung und Erkenntnis bei Broder hier oder dort nur minimal ist.

Für unsere Ausdauer werden wir in Folge 8 der Serie reichlich entlohnt. In Göttingen im "Maharadscha" offenbart uns Broder das Rettende (aus dem Munde des Präsidenten des Zentralrats der Juden in spe muss das berichtet werden!)

"Überhaupt sollte wir uns, was Indien angeht, noch auf einiges gefasst machen. Die Inder haben das Potential Europa [dessen Bewohner, wie wir an anderer Stelle von Broder gehört haben, zu faul zum Ficken sind] zu übernehmen bzw. vor der Übernahme durch die Söhne Mohammeds zu retten. Es wäre das Beste, was den Europäern passieren könnte..."

Noch haben wir diese Erleuchtung nicht richtig verdaut und schon werden wir von Henryk M. Broder zu einem Highlight der vergleichenden Völkerkunde auf die Toilette geschickt:

"Dort finden Sie ein Wandgemälde, das einen Mann und einen Frau bei der primären [sic!] Begegnung zeigt...Für die Berliner Landrichter, die es - wenn überhaupt - im Dunkeln, stumm und mit geschlossenen Augen treiben, wäre das schon Pornografie, für die Inder ist es die Hohe Kunst der Liebe...Und falls Sie eine weibliche achgut-Leserin in Göttingen sind: BItte gehen Sie auf die Damentoilette im Maharadscha und schreiben Sie uns, was und wer dort auf der Wand zu sehen ist"

Dieser Aufforderung kommen wir gerne nach. Meine Großtante, mit der ich Göttingen das "Maharadscha" besuchte, brachte mir von der Damentoilette folgendes Anschauungsmaterial mit:

 

Samstag, 17. Oktober 2009

Lesebefehl: "Walter Schmidt" reloaded auf der Achse des Guten, Vorsicht Satire?

"Walter Schmidt" und Hentryk M. Broder sind ein Traumpaar. Während Broder in der öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages am 16.6.2008 (wir berichteten hier) sich total sicher war, Or HaOlam zu sein, den Abgeordneten  mit seinem Antisemitenhammer einzuleuchten, und ihnen vorab mit traumwandlerischer Sicherheit versicherte, "dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben",  hat "Walter Schmidt" nur ein halbes Jahr später mit einem genialischen Eureka! Prof. Wolfgang Benz, dem Zentrum für Antisemitismusforschung und seinen verfehlten Forschungsansätzen den Garaus gemacht. Beide zusammen werden die Leitfiguren einer "kopernikanischen Wende" in der Antisemitismusforschung sein; die Paradigmen von Benz & al. werden im Orkus der Wissenschaftsgeschichte verschwinden.
Mit dem neuen Beitrag "Walter Schmidts" auf der Achse des Guten: Vorsicht, Satire? haben wir einen neuen wundervollen Beleg, wie zwei Herzen - "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder - im Dreivierteltakt schlagen. Henryk M. Broder hatte uns - wir haben darüber berichtet - die Lektüre von Klaus Bittermanns "Unter Zonis - zwanzig Jahre reichen jetzt so langsam wieder mal" ans Herz gelegt. Der springende Punkt für Henryk war dabei, dass hier und nicht weit hinter der Türkei die Brudervölker mit gleichberechtigten Anschlägen aufeinander einschlagen - und er quietschvergnügt, das Weltkind in der Mitten - als Profisachverständiger adabei sein kann. Während man gemäß Broder die gesamte Bagage samt Knüppeln gleichberechtigt in einen Sack stecken kann, macht "Schmidt", ansonsten das grobmotorische alter ego Broders, einen Rollentausch und zeigt uns in einer Apotheose der Dialektik, was Dialektik für unser Verständnis zu leisten vermag:

Samstag, 10. Oktober 2009

Die einzigwahren Freunde Israels und Barak Hussein Obama

"Spürnase" Bernd Dahlenburg, Magister für Evangelische Gotteskunde, a.k.a. Castollux ist ein großer Seher. Am 5. Oktober sah er die Enstscheidung des Nobelpreiskomitees voraus "USA auf dem Weg zu Verständigung mit dem Iran". Der Friedensnobelpreis wird für Appeasement verliehen. Wir dürfen uns bei Bernd Dahlenburg bedanken, dass er uns diese Karikatur von

Nikahang Kowsar vorgestellt hat. Als Quelle gibt Bernd Dahlenburg Rooz, Iran, 4. Oktober, an. Rooz ist eine exiliranische Online-Publikation, die in Paris verlegt wird. Diese Karikatur, die uns viele Betrachtungen und  Überlegungen erspart bzw. sie treffend zusammenfasst, ist nur in der Farsi Ausgabe von Rooz publiziert, bisher jedoch nicht  auf der English Site. Bernd Dahlenburg  hat tief geschürft.



In welcher Kontinuität sich Barak Hussein Obama befindet, hat Bernd Dahlenburg hier in Wort und Bild beindruckend analysiert (Bildmontage durch Bernd Dahlenburg?).

Wir erinnern uns, Jimmy Carter ist nach Norman Finkelstein, vielleicht mit einer Nasenlänge vor Felicia Langer, Boris Palmer und Wolfgang Benz vom ZfA der grösste Feind Israels seit Delilah. Über Barak Hussein Obama, das trojanische Pferd des Islamofaschismus im Herzen des Freien Westens,  lesen wir:

"Unter Carter war der wütende Antisemit Zbignew Brzinsky Sicherheitsberater und 2008 einer der wichtigsten Stichwortgeber in Obamas Wahlkampftruppe.

Zufall?

Hatte das Komitee bei seiner Entscheidung auch Obamas "ehemalige" Freunde Reverend Dr. Jeremiah A. Wright sowie den Islam-Nazi Louis Farrakhan im Blick? Dachte das Komitee an Obamas Wunsch nach einem „judenreinen“ Westjordanland? I wo!
Wenn ja, dann stört mich diese Auszeichnung nicht besonders, denn dann bestätigt dies endgültig, dass das Komitee so naiv ist wie es handelt und Desmond Tutu, Carter, Arafat und Konsorten keine Eintagsfliegen waren und bleiben.

Noch eine bedeutsame, für Israel höchst gefährliche Variante: Da das Nobelpreiskomitee mit seinen Entscheidungen nicht selten als Souffleur für politische Nachbeben bei der UNO sorgt, wird es dem frisch gebackenen Friedensnobelpreisträger noch schwerer fallen, einen Schlag gegen das iranische Atombombenprogramm zu führen, falls er das denn überhaupt beabsichtigte.

Hier liegt natürlich der Hase im Pfeffer. Für die einzigwahren Freunde Israels gibt es schon seit Jahr und Tag keine andere Option als the case for bombing Iran bzw. pray for bombing Iran (Mai 2007)

Dienstag, 6. Oktober 2009

Achgut und der wirkliche Grund des islamischen Antisemitismus
Archiv 15.12.2008, "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder

"Was Wolfgang Benz und die sog. “Vorurteilsforscher” vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung hier machen, ist nichts als ein Ausdruck von Ahnungslosigkeit bar jeder Kenntnis der Thora und der Geschichte und hat mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun.
Anstatt sich zu fragen, warum es nicht nur einen “islamisierten”, sondern einen originär muslimischen bzw. islamischen (!) Antisemitismus gibt, der bereits auf das 1. Buch Mose in der Thora, nämlich auf den Streit zwischen Jakob und Esau im Bauch Rebekkas, zurückgeht und wie dieser islamische Antisemitismus sich heutzutage auswirkt, nämlich konkret gesagt in den Vernichtungsdrohungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gegen Israel als Heimstatt des jüdischen Volkes, setzt Benz Antisemitismus und “Islamophobie” unter dem Oberbegriff des Rassismus oder auch der “gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” (Heitmeyer) gleich" (Fettdruck durch mich, Quelle: Achse des Guten, 13.12.2008)

"Walter Schmidt", an dem wir noch viel Freude, u.a. hat er schönes zum Holocaust II am Strand von Tel Aviv gesagt, haben werden, hat mit diesen Ausführungen die Grundsatzfragen Henryk M. Broders in seinem Chef-Oeuvre "Kritik der reinen Toleranz"  historisch und theologisch nahezu erschöpfend beantwortet:

"Warum werden die Juden gehasst? Warum nicht die Zuckerbäcker, die Linkshänder oder die Radfahrer? ... Diese Fragen sind mit dem üblichen Instrumentarium der Vorurteilsforschung, der Psychologie und der Soziologie nicht zu beantworten. Eher mit Angeboten aus dem Bereich der Theologie." (S. 51f)