Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
Posts mit dem Label Prof. Rolf Verleger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Prof. Rolf Verleger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 8. Februar 2011
Henryk M. Broder, Tag der Schande
Heute jährt sich zum 4. Male der Tag der "Volksschädlingsaffäre" . Näheres
Montag, 8. Februar 2010
Volksschädlingsaffäre: Henryk M. Broder heute drei Jahre ungeschoren
Mailaktion: To whom it may
concern
Sehr geehrte Damen und Herren,
Jedermann weiß, dass Henryk M.
Broder eine singuläre Gestalt ist. Jedermann weiß, dass er den Rubikon zur
Delinquenz systematisch überschreitet bzw. austestet. Henryk M. Broder ist das
Fleisch gewordene „böse Maul“ (Laschon HaRa) und die personifizierte
Schäbigkeit. .
Heute vor 3 Jahren hat Henryk M.
Broder eine Attacke von erlesener Gemeinheit gegen einen politischen „Feind“
geritten, nämlich die dumme
Häme eines geistig verwirrten alten Mannes genüsslich rapportiert. Über
dieses schäbige Bubenstück können Sie sich hier „Henryk
M. Broder und Leo Katzenberger – Meditation über Volksschädlinge“ kundig
machen. May be, dass die öffentliche Meinung im Falle Broders gänzlich
abgestumpft ist und jeder sich freut, wenn der tollwütige Hund (bitte, das ist
eine Metapher) nicht ihn beisst, sondern jemand anderen. Jede andere
Persönlichkeit des öffentlichen Lebens wäre einer öffentlichen Hinrichtung nicht
entgangen. Im Falle Broders blieb die öffentliche Meinung, insbesondere die
deutsche Qualitätspresse mucksmäuschenstill – im selben Jahr wurde Broder von
dem Qualitätsjournalisten Markwort („Fakten, Fakten, Fakten“) in der
Paulskirche als exemplarischer „freier Geist“ gewürdigt. Nie seit der Ernennung
des Gauls Incitatus zum Senator durch Caligula oder der Krönung des
Menschenfressers Jean Bédel Bokassas zum Kaiser war eine Ehrung eine derartige Groteske . Das ist – in diplomatischer Sprache - wahrlich kein Ruhmesblatt der
deutschen Republik nach „Auschwitz“.
Macht Euch kundig oder dreht Euch
rum. Letzteres wäre Euer sacrificium intellectus. Die „Freunde“ Broders,
insbesondere Maxeiner und Miersch, Vince Ebert, „Walter Schmidt“, Bernd Zeller,
Tobias Kaufmann, Alex Feuerherdt, Frau Cora Stephan etc. von der „Achse des
Guten“, bitte ich wieder einmal, ihres Broders Hüter zu sein, ihm die
Amfortas-Frage zu stellen. Seine Gegner fordere ich auf, diesen Giftzwerg
ungespitzt in den Boden zu rammen (verbal natürlich). Das kann doch nicht so
schwierig sein. Henryk M. Broder verdankt seine Stellung nicht seiner Brillanz,
sondern einzig dem deutschen Schuldgefühl und mehr oder weniger diffusen Strafängsten und Straferwartungen. Auf dieser Klaviatur spielt er, wie ich zugeben muss, virtuos. Seine profunde intellektuelle
Substanzlosigkeit wird durch schamlosen Exhibitionismus und skandalisierenden
Lärm kompensiert. Schreiben kann er auch nicht, wie Maxim Biller festgestellt
hat, er hat „Ideen“, die er durch seine Texte „prügelt“. Freunde, der Kerl
argumentiert nicht mit Euch, der argumentiert mit niemanden, der will seine
Gegner platt machen, auf persönlicher Ebene diskreditieren und dehumanisieren.
Es lohnt nicht, mit ihm zu diskutieren. Der Kerl ist ein prästabilisierter „Mein
Kampf“. Zeigt Euren Lesern, wie dünn seine Suppe ist und wie lächerlich die
Person. Arbeitet ein Stück beschämender Geschichte der Bundesrepublik auf, in
der ein Zwerggolem groß werden und bisher nach Belieben unverschämt
herumtrampeln konnte. Henryk M. Broder ist ein gutes Argument gegen jede Agenda, die
er vertritt.
Ich wünsche Ihnen eine gute
Woche
Oscar
Mercator
Samstag, 30. Januar 2010
Henryk M. Broder und Leo Katzenberger - Meditation zu Volksschädlingen
"Erst knutschen, dann köpfen" - Henryk M. Broder leistet Erinnerungsarbeit.
Nicht vertiefen, sondern nur darauf hinweisen will ich auf den genialen Kurzschluss der Überschrift, der auch durch die Meister der Titel in BILD nicht getoppt werden dürfte. Broder fasst hier folgendes zusammen "Erst knutscht Katzenberger, dann köpfen ihn dafür NS-Richter". Kann Broder noch zwischen Subjekt und Objekt bzw. Aktiv und Passiv, Täter und Opfer unterscheiden?
Es ist Broders Verdienst, dass er spät, aber immerhin doch auf das schon seit Ewigkeiten hinlänglich bekannte Skandalon hinweist, dass gerade die deutsche Justiz als "Richter in eigener Sache" nicht bis wenig bereit war, ihre Verstrickungen in das Unrechtssystem des Dritten Reiches aufzuarbeiten. Die junge Bundesrepublik war keine moralische tabula rasa, keine Jungfrauengeburt und unbefleckte Empfängnis. Es war eine Entscheidung der jungen Republik, Funktionseliten des Dritten Reiches zu übernehmen. Und es war ein langwieriger und oft schmerzhafter Kampf, den vorherrschenden Rechtspositivismus zu bekämpfen und zu überwinden. Wir, die wir in und mit der BRD aufgewachsen sind, erinnern uns alle an Filbingers "Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein." - Warum Broder nicht schlicht sagen diese Juristen sein führende Manager der Firma Freisler, warum Broder umständlich sagen "Unter diesen Umständen von den “Erben der Firma Freisler” zu sprechen, ist wirklich eine schamlose Untertreibung."? Was er wollen sagen damit? Bitte herausrücken, er doch nicht aufs Maul gefallen. Bitte, nicht schamlos untertreiben.
Was mich immer wieder irritiert, sind Zeitgenossen, die sich keinerlei Vergehens, Verbrechens, keiner Schuld bewusst sind, nicht heimgesucht werden von, sagen wir es ganz altmodisch, Gewissensbissen oder den Erynnien. Nichts scheint sie zu plagen, sie sind mit sich im reinen, das sind, wie Freud sagte, purifizierte Lust-Ichs, aber sie sind umso unerbittlicher gegen andere.
Hat Broder bei seiner Erinnerungsarbeit nicht etwas Entscheidendes vergessen? Ich habe in der Post "Betr.: Polemik et le pauvre Henryk M. Broder" auf die "Volksschädlingsaffäre", die immer noch nicht genügend in der Öffentlichkeit gewürdigt wurde, hingewiesen. In diesem Zusammenhang muss an dieses schäbige Bubenstück nochmals erinnert werden.
Dienstag, 26. Januar 2010
Betr.: Polemik et le pauvre Henryk M. Broder
Von den einzigwahren Freunden Israels ist ein polemischer Blog, d.h. die Argumente werden so zugespitzt, dass sie auch für die Zeitgenossen noch spürbar sind, die Gemüter wie Fleischerhunde haben. Es wird ausdrücklich zum Widerspruch, zum Falsifizieren nicht nur der Argumente, sondern auch der Proportionen aufgefordert. Habe ich aus einer Fliege einen Elefanten oder aus einem Elefanten eine Fliege gemacht, vergröbert oder bagatellisiert? Bei jeder Post werden die dort Massierten in einer Mail angeschrieben, mir ihre Korrekturen, Widerreden, Ergänzungen zukommen zu lassen. Diese werden sofort auf diesem Blog eingestellt. Bisher gelang es mir jedoch sehr selten, die selbsternannten Verteidiger der freien Welt hinter dem Ofen hervorzuholen und zum freien Schlagabtausch zu bewegen.
Was ich in Zukunft nicht mehr machen werde, ist, im Kommentarbereich generelles Hui und Pfui oder gar psychiatrische Ferndiagnosen meiner Person einzustellen. Ich habe nicht vor, hier Trophäen und Skalps zu präsentieren. Also dergleichen können sich die geneigten und ungeneigten Leser ersparen. Dagegen sind mir knallharte Polemiken zu Sache und Sachverhalten willkommen. Jeder kann auf diesen Blog verlinken oder daraus zitieren - sofern er die Aussage hier nicht verfälscht, ob das nun, um Extreme zu nennen, Altermedia oder die Jewish Task Force ist.
Ich bin mir wohl bewusst, dass meine Methode ad hominem gegen Broder, für den sie eine grundsätzliche Einstellung ist ("Warum zur Sache, wenn es auch persönlich geht?"), zwar nicht die Quadratur des Kreises, aber eine durchaus heikle Angelegenheit ist. Diejenigen jedoch, die meine Polemik gegen Broder & Co. als geisteskrank qualifizieren, sind in der Regel die gleichen, die sich in all den letzten Jahren daran beölt haben, wie Broder seine Gegner reihenweise in Geschlecht und rsch schlug. Ich beschränke mich hier auf sola scriptura, und bringe für jedes Argument einen Beleg, auf den ich verlinke - sehr zum Mißvergnügen meiner werten und allerwertesten Gegner. Was ich im Gegensatz zu einigen der "Kollegen" bis hoch zu ihrem Meister nicht tue, ist mangels Gegenargumenten zur verhandelten Sache an der privaten Wäsche und Unterwäsche zu schnüffeln oder gar Eltern und Großeltern mit hinein zu ziehen. Wer das tut, ist wahrlich nicht bei Trost.
In dem Interview im Kölner Stadtanzeiger "Mir schlägt Hass entgegen" v. 24.1.2010 macht Prof. Wolfgang Benz folgendes Statement:
Was ich in Zukunft nicht mehr machen werde, ist, im Kommentarbereich generelles Hui und Pfui oder gar psychiatrische Ferndiagnosen meiner Person einzustellen. Ich habe nicht vor, hier Trophäen und Skalps zu präsentieren. Also dergleichen können sich die geneigten und ungeneigten Leser ersparen. Dagegen sind mir knallharte Polemiken zu Sache und Sachverhalten willkommen. Jeder kann auf diesen Blog verlinken oder daraus zitieren - sofern er die Aussage hier nicht verfälscht, ob das nun, um Extreme zu nennen, Altermedia oder die Jewish Task Force ist.
Ich bin mir wohl bewusst, dass meine Methode ad hominem gegen Broder, für den sie eine grundsätzliche Einstellung ist ("Warum zur Sache, wenn es auch persönlich geht?"), zwar nicht die Quadratur des Kreises, aber eine durchaus heikle Angelegenheit ist. Diejenigen jedoch, die meine Polemik gegen Broder & Co. als geisteskrank qualifizieren, sind in der Regel die gleichen, die sich in all den letzten Jahren daran beölt haben, wie Broder seine Gegner reihenweise in Geschlecht und rsch schlug. Ich beschränke mich hier auf sola scriptura, und bringe für jedes Argument einen Beleg, auf den ich verlinke - sehr zum Mißvergnügen meiner werten und allerwertesten Gegner. Was ich im Gegensatz zu einigen der "Kollegen" bis hoch zu ihrem Meister nicht tue, ist mangels Gegenargumenten zur verhandelten Sache an der privaten Wäsche und Unterwäsche zu schnüffeln oder gar Eltern und Großeltern mit hinein zu ziehen. Wer das tut, ist wahrlich nicht bei Trost.
In dem Interview im Kölner Stadtanzeiger "Mir schlägt Hass entgegen" v. 24.1.2010 macht Prof. Wolfgang Benz folgendes Statement:
Montag, 5. Oktober 2009
Broder zeigt dem Deutschen Bundestag, wo der Antisemitenhammer hängt
Archiv 30.6.2008, Offener Brief
Offener Brief an den Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Ihnen bekannt, war Henryk M. Broder als Sachverständiger zur öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestages am 16.6.2008 geladen. Er war sich sicher, „dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben.“ – In der Tat, wir haben es nicht bereut.
Diese Einladung und die Publizierung der Rede Henryk M. Broders in der WELT in voller Länge zeigen, dass Broders Vorstellungen in den oberen Etagen unserer res publica für zumindest diskussionswürdig bis zu agreeable, möglicherweise für umstritten, aber keinesfalls für anstössig gehalten werden.
Ich bitte Sie, Ihre Aufmerksamkeit nochmals auf die recht einfach gestrickte, deswegen für manche verführerische Argumentation Henryk M. Broders zu richten. Diese kann man in wenigen Merksätzen, die Broder locutus ex cathedra als Dogmata formuliert, darstellen:
1. „Wir haben es beim Antisemitismus nicht mit einem Vorurteil, sondern einem Ressentiment zu tun.“
2. „…ein Ressentiment [zielt auf] dessen Existenz. Der Antisemitismus gehört in die Kategorie der Ressentiments. Der Antisemit nimmt dem Juden nicht übel, wie er ist und was er tut, sondern dass er existiert.“
3. „Antisemitismus und Antizionismus sind zwei Seiten derselben Münze… Denn auch der Antizionismus ist ein Ressentiment, wie der klassische Antisemitismus es war. Der Antizionist hat die gleiche Einstellung zu Israel wie der Antisemit zum Juden. Er stört sich nicht daran, was Israel macht oder unterlässt, sondern daran, dass es Israel gibt… Der moderne Antisemit … bekennt sich ganz unbefangen zum Antizionismus, dankbar für die Möglichkeit, seine Ressentiments in einer politisch korrekten Form auszuleben.“
Ad 2) Wenn Henryk M. Broder uns bedeuten wollte, dass diejenigen, die sich mit dem beschäftigen, was der Jude „tut“, nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, wäre das Argument durchaus diskutabel. Broder setzt jedoch als gegeben voraus, dass diejenigen, die sich mit dem Juden und dem „wie er ist und was er tut“ beschäftigen, eigentlich in ihrem Herzen auf dessen Existenz zielen. Falls ich Henryk M. Broder missverstanden habe, bitte ich um einen Hinweis.
Ad 3) Antisemitismus und Antizionismus werden gleichgesetzt. Auch hier will uns Henryk M. Broder nicht sagen, dass diejenigen, die sich daran stören „was Israel macht oder unterlässt“ nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, sondern dass auch diese auf die Existenz Israels zielen, auf die Endlösung der Israel-Frage „Und deswegen beteiligt er sich so leidenschaftlich an Debatten über eine Lösung der Palästina-Frage, die für Israel eine Endlösung bedeuten könnte.“
Wohlweislich vermeidet es Broder, „Zionismus“ zu definieren und seine Position darzustellen. Wie bekannt, reichen die Definitionen von Jeshajahu Leibowitz´ nüchternem Statement „Ich definiere den Zionismus folgendermaßen: Wir Juden haben genug von der Herrschaft der Goyim über das jüdische Volk…. Das ist das ganze Wesen des Zionismus“ bis zu dem „Zionismus“ des Rabbi Meir Kahane oder des Gush Emunim. Dazwischen gibt es viele Schattierungen. Es gibt stichhaltige Hinweise, dass Henryk M. Broder dem „Zionismus“ des Rabbi Kahane nahesteht. Ich bitte ihn um Präzisierung, ggf. um Korrektur.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Ihnen bekannt, war Henryk M. Broder als Sachverständiger zur öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestages am 16.6.2008 geladen. Er war sich sicher, „dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben.“ – In der Tat, wir haben es nicht bereut.
Diese Einladung und die Publizierung der Rede Henryk M. Broders in der WELT in voller Länge zeigen, dass Broders Vorstellungen in den oberen Etagen unserer res publica für zumindest diskussionswürdig bis zu agreeable, möglicherweise für umstritten, aber keinesfalls für anstössig gehalten werden.
Ich bitte Sie, Ihre Aufmerksamkeit nochmals auf die recht einfach gestrickte, deswegen für manche verführerische Argumentation Henryk M. Broders zu richten. Diese kann man in wenigen Merksätzen, die Broder locutus ex cathedra als Dogmata formuliert, darstellen:
1. „Wir haben es beim Antisemitismus nicht mit einem Vorurteil, sondern einem Ressentiment zu tun.“
2. „…ein Ressentiment [zielt auf] dessen Existenz. Der Antisemitismus gehört in die Kategorie der Ressentiments. Der Antisemit nimmt dem Juden nicht übel, wie er ist und was er tut, sondern dass er existiert.“
3. „Antisemitismus und Antizionismus sind zwei Seiten derselben Münze… Denn auch der Antizionismus ist ein Ressentiment, wie der klassische Antisemitismus es war. Der Antizionist hat die gleiche Einstellung zu Israel wie der Antisemit zum Juden. Er stört sich nicht daran, was Israel macht oder unterlässt, sondern daran, dass es Israel gibt… Der moderne Antisemit … bekennt sich ganz unbefangen zum Antizionismus, dankbar für die Möglichkeit, seine Ressentiments in einer politisch korrekten Form auszuleben.“
Ad 2) Wenn Henryk M. Broder uns bedeuten wollte, dass diejenigen, die sich mit dem beschäftigen, was der Jude „tut“, nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, wäre das Argument durchaus diskutabel. Broder setzt jedoch als gegeben voraus, dass diejenigen, die sich mit dem Juden und dem „wie er ist und was er tut“ beschäftigen, eigentlich in ihrem Herzen auf dessen Existenz zielen. Falls ich Henryk M. Broder missverstanden habe, bitte ich um einen Hinweis.
Ad 3) Antisemitismus und Antizionismus werden gleichgesetzt. Auch hier will uns Henryk M. Broder nicht sagen, dass diejenigen, die sich daran stören „was Israel macht oder unterlässt“ nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, sondern dass auch diese auf die Existenz Israels zielen, auf die Endlösung der Israel-Frage „Und deswegen beteiligt er sich so leidenschaftlich an Debatten über eine Lösung der Palästina-Frage, die für Israel eine Endlösung bedeuten könnte.“
Wohlweislich vermeidet es Broder, „Zionismus“ zu definieren und seine Position darzustellen. Wie bekannt, reichen die Definitionen von Jeshajahu Leibowitz´ nüchternem Statement „Ich definiere den Zionismus folgendermaßen: Wir Juden haben genug von der Herrschaft der Goyim über das jüdische Volk…. Das ist das ganze Wesen des Zionismus“ bis zu dem „Zionismus“ des Rabbi Meir Kahane oder des Gush Emunim. Dazwischen gibt es viele Schattierungen. Es gibt stichhaltige Hinweise, dass Henryk M. Broder dem „Zionismus“ des Rabbi Kahane nahesteht. Ich bitte ihn um Präzisierung, ggf. um Korrektur.
Abonnieren
Posts (Atom)