Ich empfehle, Alan Posener jüngste Post auf "Starke Meinungen": Von Juden und Außerirdischen mit der richtigen Mischung aus Schmunzeln und Tiefgang zu lesen. Posener zitiert Überlegungen eines der Betreiber der Achse des Guten, Dirk Maxeiner
"Ehrlich gesagt, konnte mir bis heute niemand so richtig erklären, was ein Jude eigentlich ist. Hat das was mit der Religion zu tun? Der Herkunft? Der Nationalität? Den Genen? Den Vorfahren? Dem Äußeren? Dem Inneren? Oder von allem ein bisschen? Wird man als Jude geboren? Oder kann man es auch später werden? Umso mehr ich diese Frage wälze, um so ratloser werde ich. Manchmal denke ich: Gibt’s Juden überhaupt? Führt aber auch nicht weiter, es muss sie irgendwie geben, schließlich sind sie an allem schuld. Wenn es keine Juden gäbe, müsste man sie also erfinden. Das nächste Mal vielleicht als so eine Art von Außerirdischen. Die Menschen glauben gerne an kleine grüne Männchen. Überall fliegende Untertassen. Erich von Däniken wäre dafür ein begabter Drehbuchautor gewesen, er hat aber offenbar keine Lust gehabt."
Lieber Alan Posener, wundert es Sie, dass Dirk Maxeiner der Ansicht ist, dass man nichts vernünftiges, sondern nur gaga zum Thema "Juden" sagen kann, wenn er ein dicker Kumpel Henryk M. Broders ist und dessen Faustregel oder Kernaxiom geschluckt hat: alle Vorurteile in dieser Welt haben eine reale Basis, nur nicht die über Juden. Alle Phobiker sind nicht ganz unvernünftig, für ihre Angst gibt es einen realen Kern; das ist jedoch bei Antisemiten, Antizionisten, "Israelkritiker" (in irgendeiner Ausprägung sind wir das alle, man geht mit diesen Würdigungen nicht gerade wählerisch um) nicht der Fall. Das Axiom, wie es Broder im Deutschen Bundestag vorstellte:
"Zunächst einmal hat der Antisemitismus [Antizionismus, Israelkritik] wenig mit Juden [Zionisten, Israelis] und gar nichts mit deren Verhalten zu tun. ... Was auch immer der Jude [Zionist, Israeli] tut (oder unterlässt) , der Antisemit [Antizionist, Israelkritiker] macht ihm das zum Vorwurf. Deswegen nutzt es nichts, wenn der Jude [dito] sein Verhalten ändert, um dem Antisemiten [dito] entgegen zu kommen... Basiert der Antisemitismus [dito] also auf hysterischen Ängsten, Erfindungen, Projektionen und Neidgefühlen, haben die Xenophobie, Islamophobie, Arachnophobie, Agoraphobie e tutti quanti eine reale Basis."
Da kann man doch gleich phantasieren, halluzinieren, Blödsinn quatschen. Egal, was Du als Antisemit, als Antizionist, als Israelkritiker über die Juden, die Zionisten, über Israel sagst, hat nichts, gar nichts mit dem zu tun, was Juden, Zionisten, Israel tun. Insofern hat Dirk Maxeiner Recht zu sagen, was er sagt. Ich empfehle, die Juden zum Ding an sich im Sinne Kants zu erklären.
So und jetzt gehe ich zu Borussia Dortmund gegen Olympique Marseille. Wunder soll es immer wieder geben. P.S. Wunder gibt es zwar immer wieder, aber nicht immer. Leider heute nicht.
Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Ein Friedensangebot an Alan Posener
Richtige Freunde sind Alan Posener und ich nicht geworden, seitdem ich ihn im Frühsommer 2008 davor gewarnt hatte, mit falschen Prämissen und Vorstellungen in die Achse des Guten einzutreten; Alan Posener war nicht zu belehren, seine eingebildete "polit-psychologische Matrix" hatte Vorrang vor einer Realität, die er nicht wahrnehmen wollte (siehe). Von mir (und den Indizien seines vorhersehbaren Scheiterns auf der Achse) unbeirrt ist Alan Posener der Achse des Guten beigetreten und hat dort in die Posaune geblasen "Wir sind die Achse der Guten, nicht der Eiferer". Im Frühsommer 2009 ist Posener von den Betreibern der Achse des Guten gegangen worden; nach Begründung von Miersch, Maxeiner und Broder hat sich Posener wie ein hinterhältiges Kameradenschwein verhalten, nach Interpretation Poseners war der Herauswurf der Kabale einer intoleranten stalinistischen Clique zu verdanken (für die Position Poseners spricht, dass er auf der Achse des Guten ein durchaus lockere systemkritische Lippe riskierte, z.B. hier: Stotternde Stalinisten). Den Schock des unerwarteten Hinauswurfs hat Alan Posener auf verschiedenen Plattformen zu verarbeiten versucht (Die Achse der Intoleranz, Alan Posener zum Streit mit der Achse des Guten, Einige sind guter als andere, Leute mit einer stalinistischen Ader).
Der Wert der Werte, das summum bonum ist für Alan Posener "Toleranz". Den "Stalinisten" aus der Achse des Guten hat er entgegengehalten
"Toleranz verlangt nicht danach, Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Haß und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen. (Lew Kopelew)"
Der Wert der Werte, das summum bonum ist für Alan Posener "Toleranz". Den "Stalinisten" aus der Achse des Guten hat er entgegengehalten
"Toleranz verlangt nicht danach, Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Haß und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen. (Lew Kopelew)"
Israel Die wehrhafte Demokratie im Nahen Osten im Kampf gegen Terrororganisationen und Terror-Unterstützer
Alan Posener schreibt an seine "User" auf "Starke Meinungen"
"Wer mit Herrn Kaufmann über jüdische Auserwähltheit und israelische Verbrechen diskutieren will, soll es dort, bei den “einzigwahren Freunden Israels” tun." (Quelle)
Gerne gebe ich den "User" die Gelegenheit, hier mit mir über "israelische Verbrechen" zu diskutieren. In der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung v. Nikolaustag 2011 wird auf S. 8 publiziert
"Mehr Iran als Israel" Die Konservative Mehrheit in der Knesset beschliesst anti-demokratische Gesetze - die USA warnen bereits
Der Journalist Peter Münch (ist das ein Antisemit im Schafspelz des Israelkritikers?) schreibt u.a.
"...Während die USA sich bemühten, rund um den Globus die Zivilgesellschaften zu stärken, marschiere Israel in die entgegengesetzte Richtung, mahnte sie [Hillary Clinton].
...Es begann im vorigen Jahr mit der Verabschiedung des Nakba-Gesetzes, das öffentliche Gedenkfeiern unter Strafe stellt, die an die Vertreibung der Araber im Unabhängigkeitskampf von 1948 erinnern. Es folgte ein Gesetz, das es verbietet, öffentlich zum Boykott israelischer Waren oder Kultureinrichtungen aufzurufen, wie dies manche Menschrechtsgruppen gern als Akt des Protestes gemacht hatten. Ein prominenter Kolumnist der Zeitung Maariv nannte dies "Faschismus in seiner schlimmsten Form". Doch künftig muss auch er wohl vorsichtiger sein mit seinen Äußerungen, denn die Medien sind ebenfalls im Focus der rechten Abgeordneten, die ihre Gesetzesvorlagen nach Art der Stalinorgel ins Parlament feuern. In erster Leseung ging kürzlich ein Gesetz durch die Knesset, das Autoren "diffamierender" Texte Geldbußen in Höhe bis zu 60.000 Euro androht. Kritiker sprechen von einem "Maulkorb-Gesetz" für die Medien, die bei den Regierenden unter chronischem Liberalitätsverdacht stehen.
Links und friedensbewegt - so sieht für den israelischen Gesetzgeber derzeit augenscheinlich der Feind aus. Auf schwere Zeiten müssen sich deshalb diverse Organisationen wie "Peace Now" oder "Breaking the silence" einrichten, die gegen die Besatzungs- und Besiedlungspolitik sowie gegen Menschenrechtsverletzungen an den Palästinensern opponieren. Außenminister Lieberman nennt sie "Terrororganisationen und Terror-Unterstützer", und in diesem Geist arbeiten seine parlamentarischen Hintersassen an Gesetzen, die solchen politischen NGOs finanziell das Wasser abgraben."
Ich darf vermuten, dass diese Maßnahmen der wehrhaften Demokratie gegen den Terror bei den Einzigwahren Freunden Israels, Henryk M. Broder, Claudio Casula, Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Dr. Clemens Heni, Dr. Tilman Tarrach, Alex Feuerherdt eher begrüßt als abgelehnt werden. Wie sieht das mit dem Demokraten vor dem Herrn Alan Posener aus?
"Wer mit Herrn Kaufmann über jüdische Auserwähltheit und israelische Verbrechen diskutieren will, soll es dort, bei den “einzigwahren Freunden Israels” tun." (Quelle)
Gerne gebe ich den "User" die Gelegenheit, hier mit mir über "israelische Verbrechen" zu diskutieren. In der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung v. Nikolaustag 2011 wird auf S. 8 publiziert
"Mehr Iran als Israel" Die Konservative Mehrheit in der Knesset beschliesst anti-demokratische Gesetze - die USA warnen bereits
Der Journalist Peter Münch (ist das ein Antisemit im Schafspelz des Israelkritikers?) schreibt u.a.
"...Während die USA sich bemühten, rund um den Globus die Zivilgesellschaften zu stärken, marschiere Israel in die entgegengesetzte Richtung, mahnte sie [Hillary Clinton].
...Es begann im vorigen Jahr mit der Verabschiedung des Nakba-Gesetzes, das öffentliche Gedenkfeiern unter Strafe stellt, die an die Vertreibung der Araber im Unabhängigkeitskampf von 1948 erinnern. Es folgte ein Gesetz, das es verbietet, öffentlich zum Boykott israelischer Waren oder Kultureinrichtungen aufzurufen, wie dies manche Menschrechtsgruppen gern als Akt des Protestes gemacht hatten. Ein prominenter Kolumnist der Zeitung Maariv nannte dies "Faschismus in seiner schlimmsten Form". Doch künftig muss auch er wohl vorsichtiger sein mit seinen Äußerungen, denn die Medien sind ebenfalls im Focus der rechten Abgeordneten, die ihre Gesetzesvorlagen nach Art der Stalinorgel ins Parlament feuern. In erster Leseung ging kürzlich ein Gesetz durch die Knesset, das Autoren "diffamierender" Texte Geldbußen in Höhe bis zu 60.000 Euro androht. Kritiker sprechen von einem "Maulkorb-Gesetz" für die Medien, die bei den Regierenden unter chronischem Liberalitätsverdacht stehen.
Links und friedensbewegt - so sieht für den israelischen Gesetzgeber derzeit augenscheinlich der Feind aus. Auf schwere Zeiten müssen sich deshalb diverse Organisationen wie "Peace Now" oder "Breaking the silence" einrichten, die gegen die Besatzungs- und Besiedlungspolitik sowie gegen Menschenrechtsverletzungen an den Palästinensern opponieren. Außenminister Lieberman nennt sie "Terrororganisationen und Terror-Unterstützer", und in diesem Geist arbeiten seine parlamentarischen Hintersassen an Gesetzen, die solchen politischen NGOs finanziell das Wasser abgraben."
Ich darf vermuten, dass diese Maßnahmen der wehrhaften Demokratie gegen den Terror bei den Einzigwahren Freunden Israels, Henryk M. Broder, Claudio Casula, Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Dr. Clemens Heni, Dr. Tilman Tarrach, Alex Feuerherdt eher begrüßt als abgelehnt werden. Wie sieht das mit dem Demokraten vor dem Herrn Alan Posener aus?
Samstag, 3. Dezember 2011
Alan Posener: Er oder ich
In letzter Zeit habe ich unter dem nom de guerre "Alt 68er" gerne in Dialogen und Multilogen auf dem Blog "Starke Meinungen" mitgemischt. Das hatte auch damit zu tun, dass dort das Themenspektrum weiter ist als auf diesem Blog, der dezidiert "monothematisch" ist. Ich bin auf diesem Blog etwas müde geworden; zu Broder und Co. schien mir erst mal alles gesagt, ich will jedoch noch einen anderen Zugang zu dem Themenkomplex "Israel und Palästina, Juden und wir" gewinnen.
Jetzt will mich Alan Posener dort vom Platz stellen
"Er benutzt dieses Blog, um seine antisemitischen Obsessionen zu pflegen und zu verbreiten. ... Wenn die Nutzer hier nicht für einen klaren Trennstrich zu Antisemiten sorgen können oder wollen, werde ich einen Trennstrich zu diesem Blog ziehen müssen." (Quelle)
Ich werde mit etwas mehr Zeit Posener und seine Ängste genauer unter die Lupe nehmen. Vorab: Gesetzt, es stimmt, dass ich dort antisemitische Obsessionen pflege und verbreite, sind dann die "Nutzer" so "ich-schwach", dass sie meiner Propaganda erliegen? Wären meine Interventionen, die ich dort zur Diskussion anbiete, nicht eher ein Serum, durch das die Abwehrkräfte gestärkt werden? Verderbe ich unschuldige Jungs und Mädels? - Ich werde noch Stellung nehmen. In der Zwischenzeit können die "Nutzer" von Starke Meinungen in ihrem Herzen erwägen, ob ihnen Poseners Diskurs-Hygiene frommt oder schadet. Nun ja, Starke Meinungen und Alan Posener werden in Zukunft noch stärker werden.
Für die anderen Besucher dieses Blogs: Wenn Sie Zeit und Muse haben, können Sie den Diskussionsverlauf hier "Der Kampf gegen den Terror ist unteilbar" nachvollziehen.
Jetzt will mich Alan Posener dort vom Platz stellen
"Er benutzt dieses Blog, um seine antisemitischen Obsessionen zu pflegen und zu verbreiten. ... Wenn die Nutzer hier nicht für einen klaren Trennstrich zu Antisemiten sorgen können oder wollen, werde ich einen Trennstrich zu diesem Blog ziehen müssen." (Quelle)
Ich werde mit etwas mehr Zeit Posener und seine Ängste genauer unter die Lupe nehmen. Vorab: Gesetzt, es stimmt, dass ich dort antisemitische Obsessionen pflege und verbreite, sind dann die "Nutzer" so "ich-schwach", dass sie meiner Propaganda erliegen? Wären meine Interventionen, die ich dort zur Diskussion anbiete, nicht eher ein Serum, durch das die Abwehrkräfte gestärkt werden? Verderbe ich unschuldige Jungs und Mädels? - Ich werde noch Stellung nehmen. In der Zwischenzeit können die "Nutzer" von Starke Meinungen in ihrem Herzen erwägen, ob ihnen Poseners Diskurs-Hygiene frommt oder schadet. Nun ja, Starke Meinungen und Alan Posener werden in Zukunft noch stärker werden.
Für die anderen Besucher dieses Blogs: Wenn Sie Zeit und Muse haben, können Sie den Diskussionsverlauf hier "Der Kampf gegen den Terror ist unteilbar" nachvollziehen.
Montag, 5. September 2011
Ist es angemessen, Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
In dieser Post hatte ich angekündigt, dass ich noch darüber meditieren will: Ist Alan Posener ein "Sinowjew im Schlafrock"? Den Publizisten Alan Posener habe ich bisher nicht direkt zu den Einzigwahren Freunden Israels gezählt. Ich habe ihn eher als mehr oder weniger unglücklichen, verschmähten "Freund" unseres "hemmungslosen Freiheitskämpfers" Henryk M. Broder wahrgenommen und zuweilen unter die Lupe genommen.
Ich habe in letzter Zeit immer mehr an ennui, an Fadesse über die allzeit berechenbaren Einzigwahren Freunde Israels gelitten. Vielleicht rettet mich jetzt ein Abstecher zu Alan Posener. Posener scheint ein psychologisch interessanterer Fall zu sein. Während Broder in der Commedia dell´arte unserer Zeit typologisch als ein lupenreiner "Arlecchino" (Arlecchino ist die Figur, die sich auf der Bühne alles herausnehmen darf. Typisch für ihn sind seine naive Fröhlichkeit und seine Verfressenheit. Manchmal dient er sogar zwei Herren gleichzeitig, damit er mehr Essen bekommt, was zu meist lustigen Verstrickungen führt. Mit seiner ironischen Art ist er die Stimme des gemeinen Volkes zu der Zeit.) oder Hanswurst, wie er leibt und lebt, auftritt, glänzt Alan Posener im Rollenfach des "Dottore" (Dottore verkörpert meistens den gebildeten Juristen oder Gelehrten .... Dies zeigt er auch gerne durch die häufige Verwendung von Denkerposen. ... Obwohl er sehr kurzsichtig ist, sind seine Bewegungen auf der Bühne fließend und geschmeidig, Bullshit).
Dient es der Wahrheitsfindung, Dottore Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
Ich habe in letzter Zeit immer mehr an ennui, an Fadesse über die allzeit berechenbaren Einzigwahren Freunde Israels gelitten. Vielleicht rettet mich jetzt ein Abstecher zu Alan Posener. Posener scheint ein psychologisch interessanterer Fall zu sein. Während Broder in der Commedia dell´arte unserer Zeit typologisch als ein lupenreiner "Arlecchino" (Arlecchino ist die Figur, die sich auf der Bühne alles herausnehmen darf. Typisch für ihn sind seine naive Fröhlichkeit und seine Verfressenheit. Manchmal dient er sogar zwei Herren gleichzeitig, damit er mehr Essen bekommt, was zu meist lustigen Verstrickungen führt. Mit seiner ironischen Art ist er die Stimme des gemeinen Volkes zu der Zeit.) oder Hanswurst, wie er leibt und lebt, auftritt, glänzt Alan Posener im Rollenfach des "Dottore" (Dottore verkörpert meistens den gebildeten Juristen oder Gelehrten .... Dies zeigt er auch gerne durch die häufige Verwendung von Denkerposen. ... Obwohl er sehr kurzsichtig ist, sind seine Bewegungen auf der Bühne fließend und geschmeidig, Bullshit).
Dient es der Wahrheitsfindung, Dottore Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
Montag, 22. August 2011
Schwach, schwächer, starke-meinungen.de
Ich habe mich mit dem nom de guerre "Alt 68er" seit ungefähr einem Jahr immer wieder gerne an Diskussionen auf dem Autorenblog Starke Meinungen ("starke-meinungen.de" ist ein Autoren-Blog. Jeder von uns vertritt seine eigene Meinung. Wir möchten zur Diskussion anregen, auch zum Widerspruch. Reden Sie mit! Es ist Ihre Demokratie. ) - dort posten u.a. Michel Friedman, Alan Posener, Christian Böhme - beteiligt.
Nun ist mir am 17. August Alan Posener mit dieser schönen Blutgrätsche in die Beine gefahren: "Ach, Alt-68er: Erst jetzt erkenne ich, dass..." Seither werden von mir keine Kommentare mehr veröffentlicht.
Frau Heckel, die ansonsten patente Blogbetreiberin, hat mich also vom Feld gestellt. Auf Anfrage teilte mir Frau Heckel mit "Kommentare, bei denen andere Kommentatoren persönlich beschimpft werden, haben wenig Nutzwert. Kommentare, in denen sachlich - und gern auch zugespitzt argumentiert wird, sehr wohl." Auf eine weitere Nachfrage, ob wir denn die Kuh vom Eise bringen könnten oder ob ich lebenslänglich gesperrt sei, hat sie bisher mit vornehmer Zurückhaltung geschwiegen. Das ist zwar nicht gerade sportlich und fair, den Gefoulten vom Platz zu stellen, aber ich habe volles Verständnis, dass Frau Heckel nicht ihren bei weitem beliebtesten Lokalmatador vom Platz stellt, auch wenn dem die Sicherungen durchbrennen. Alan Posener stolziert gern souverän über das Spielfeld wie weiland der Kaiser, wenn ihm auf den Zahl gefühlt wird, das mag der Herr, der gerne lau badet, gar nicht; der Kaiser hatte es allerdings nie nötig, derartig den Verstand zu verlieren ("Black-Out"), das Grätschen übernahm für ihn der verdienstvolle Katsche "Eisenfuß" Schwarzenbeck.
Nun will ich keineswegs den Eindruck erwecken, dass ich auf dem Spielfeld ein Waisen- oder Chorknabe bin (wenn Sie ein Mercator-Connaisseur werden wollen oder ein Dossier anlegen, schadet es nicht, hier und hier und hier und hier in die Kommentarstränge zu schauen und "Alt 68er" auf die Finger). Offenbar hat mir der Menschenfreund und Deutschenfresser (Germanophobe) Alan Posener sehr übel genommen, dass ich ihn als "Sinowjew im Schlafrock" bezeichnet habe; das war wohl eine Majestätsbeleidigung. Nun bin ich nicht wie unser gemeinsamer Freund Henryk M. Broder ein "hemmungsloser Freiheitskämpfer" und unbedingter Vorkämpfer für das Recht zu beleidigen. Von daher finde ich es nicht apriorisch bedenklich, wenn Alan Posener sich persönlich beschimpft und schwer beleidigt fühlt - und das weder goutiert noch toleriert - und werde in der nächsten Post darüber meditieren, ob es eine zulässige Zuspitzung oder eine Überschreitung ist, ihn als "Sinowjew im Schlafrock" zu titulieren.
Ich grüsse von hier aus meine geschätzten Mitkommentatoren "EJ", "KJN", "Roland Ziegler", "Susannah Winter", "Rita E. Groda", "derblondehans", "jan volens" und die anderen, die sich sicher schon gefragt habe, ob ich jetzt nach Poseners Hammer den Geist aufgegeben habe. Ich habe den Eindruck, man ist auf "Starke Meinungen" zuweilen mucksmäuschenstark.
Siehe auch: Apropos starke-meinungen.de
Nun ist mir am 17. August Alan Posener mit dieser schönen Blutgrätsche in die Beine gefahren: "Ach, Alt-68er: Erst jetzt erkenne ich, dass..." Seither werden von mir keine Kommentare mehr veröffentlicht.
Frau Heckel, die ansonsten patente Blogbetreiberin, hat mich also vom Feld gestellt. Auf Anfrage teilte mir Frau Heckel mit "Kommentare, bei denen andere Kommentatoren persönlich beschimpft werden, haben wenig Nutzwert. Kommentare, in denen sachlich - und gern auch zugespitzt argumentiert wird, sehr wohl." Auf eine weitere Nachfrage, ob wir denn die Kuh vom Eise bringen könnten oder ob ich lebenslänglich gesperrt sei, hat sie bisher mit vornehmer Zurückhaltung geschwiegen. Das ist zwar nicht gerade sportlich und fair, den Gefoulten vom Platz zu stellen, aber ich habe volles Verständnis, dass Frau Heckel nicht ihren bei weitem beliebtesten Lokalmatador vom Platz stellt, auch wenn dem die Sicherungen durchbrennen. Alan Posener stolziert gern souverän über das Spielfeld wie weiland der Kaiser, wenn ihm auf den Zahl gefühlt wird, das mag der Herr, der gerne lau badet, gar nicht; der Kaiser hatte es allerdings nie nötig, derartig den Verstand zu verlieren ("Black-Out"), das Grätschen übernahm für ihn der verdienstvolle Katsche "Eisenfuß" Schwarzenbeck.
Nun will ich keineswegs den Eindruck erwecken, dass ich auf dem Spielfeld ein Waisen- oder Chorknabe bin (wenn Sie ein Mercator-Connaisseur werden wollen oder ein Dossier anlegen, schadet es nicht, hier und hier und hier und hier in die Kommentarstränge zu schauen und "Alt 68er" auf die Finger). Offenbar hat mir der Menschenfreund und Deutschenfresser (Germanophobe) Alan Posener sehr übel genommen, dass ich ihn als "Sinowjew im Schlafrock" bezeichnet habe; das war wohl eine Majestätsbeleidigung. Nun bin ich nicht wie unser gemeinsamer Freund Henryk M. Broder ein "hemmungsloser Freiheitskämpfer" und unbedingter Vorkämpfer für das Recht zu beleidigen. Von daher finde ich es nicht apriorisch bedenklich, wenn Alan Posener sich persönlich beschimpft und schwer beleidigt fühlt - und das weder goutiert noch toleriert - und werde in der nächsten Post darüber meditieren, ob es eine zulässige Zuspitzung oder eine Überschreitung ist, ihn als "Sinowjew im Schlafrock" zu titulieren.
Ich grüsse von hier aus meine geschätzten Mitkommentatoren "EJ", "KJN", "Roland Ziegler", "Susannah Winter", "Rita E. Groda", "derblondehans", "jan volens" und die anderen, die sich sicher schon gefragt habe, ob ich jetzt nach Poseners Hammer den Geist aufgegeben habe. Ich habe den Eindruck, man ist auf "Starke Meinungen" zuweilen mucksmäuschenstark.
Siehe auch: Apropos starke-meinungen.de
Montag, 1. August 2011
Henryk M. Broder ist überhaupt unschuldig!
Dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Er ist sogar total unschuldig. Wenn ich ihn hier gegenüber bösartigen Beschuldigungen in Schutz nehme, bin ich sicherlich gänzlich unverdächtig, dies als ein Parteigänger und Spießgeselle Broders zu tun.
In der FR postuliert Christian Bommarius, dass Broders Schriften das "Entrebillet für aggressiven Antiislamismus" seien. "„Nach den Niederlagen von Poitiers (732) und Wien (1683) sollen die Europäer nun mit den Waffen der Demografie besiegt werden.“ Aber den Satz schrieb nicht Breivik. Er stammt von Henryk M. Broder."
En passant: Warum eigentlich geben die Europäer auf diesem Schlachtfeld so ein jämmerlich schwaches Bild ab? Und auf dem Autorenblog Starke Meinungen greift Alan Posener Broder an, ohne ihn direkt beim Namen zu nennen
"Umso bezeichnender ist es, dass die neurechten Maulhelden, aus deren Dunstkreis Anders B. hervorging, ... keinen Gedanken auf Selbstkritik verwenden, sich vielmehr in bekannter Manier wehleidig schon jetzt als Opfer des linken „Mainstreams“ und jener „Kulturmarxisten“ hinstellen, die Anders B. absolut folgerichtig seinerseits als Opfer heraussuchte. ... Und es gibt einen Zusammenhang zwischen der Neuen Rechten und den Terror-Attentaten in Norwegen. Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen. Wer das leugnet, verwirkt den Anspruch, ernst genommen zu werden."
Das ist schon starker Tobak, Broder muß ganz schön einstecken und steckt es weg wie einst Aap Müller. Wankt Henryk M. Broder? Nein, aber er ist gezwungen, eine Apologie in eigener Sache zu verfassen
In der FR postuliert Christian Bommarius, dass Broders Schriften das "Entrebillet für aggressiven Antiislamismus" seien. "„Nach den Niederlagen von Poitiers (732) und Wien (1683) sollen die Europäer nun mit den Waffen der Demografie besiegt werden.“ Aber den Satz schrieb nicht Breivik. Er stammt von Henryk M. Broder."
En passant: Warum eigentlich geben die Europäer auf diesem Schlachtfeld so ein jämmerlich schwaches Bild ab? Und auf dem Autorenblog Starke Meinungen greift Alan Posener Broder an, ohne ihn direkt beim Namen zu nennen
"Umso bezeichnender ist es, dass die neurechten Maulhelden, aus deren Dunstkreis Anders B. hervorging, ... keinen Gedanken auf Selbstkritik verwenden, sich vielmehr in bekannter Manier wehleidig schon jetzt als Opfer des linken „Mainstreams“ und jener „Kulturmarxisten“ hinstellen, die Anders B. absolut folgerichtig seinerseits als Opfer heraussuchte. ... Und es gibt einen Zusammenhang zwischen der Neuen Rechten und den Terror-Attentaten in Norwegen. Ideen haben Konsequenzen. Worte haben Folgen. Wer das leugnet, verwirkt den Anspruch, ernst genommen zu werden."
Das ist schon starker Tobak, Broder muß ganz schön einstecken und steckt es weg wie einst Aap Müller. Wankt Henryk M. Broder? Nein, aber er ist gezwungen, eine Apologie in eigener Sache zu verfassen
Montag, 25. Juli 2011
Leseempfehlung: Alan Posener, Anders Breivik als Theoretiker und Propagandist der Neuen Rechten
Ich empfehle Ihnen diesen Kommentar von Alan Posener wärmstens.
Ich habe jedoch zwei Einwände gegenüber den Thesen, Glaubenssätzen von Alan Posener:
Alan Posener tritt gegenüber den Neo-Rechten für die Offene Gesellschaft ein, die sich s.E. durch ethische, religiöse und kulturelle Heterogenität auszeichne. An anderer Stelle hat Posener formuliert, dass wir derart in der "liebens- und lebenswürdigsten Gesellschaft" seit Erschaffung der Welt leben. Ich habe den Eindruck, dass dieses Gesellschaftsmodell für Posener das summum bonum, oder wenn man es hegelianisch formulieren will, die höchste Verwirklichung des Geistes in der Geschichte ist, der man, sofern man guten Willens ist, beipflichtet, sofern man bösen Willens ist, Widerstand leistet. Posener scheint nicht in den Sinn zu kommen, dass es auch materielle Grundlagen psychologischer, sozialer, ökonomischer Natur gibt, die der Verwirklichung dieses summum bonum Grenzen setzen. Hier sehe ich die Berechtigung des "rechten" Protestes, die Grundlage ihres "Unbehagens an der Kultur", das ja nicht nur von von Hard-Core-Ethnizisten geteilt wird, sondern über die Leitfiguren wie Sarrazin und Broder bis zu Angela Merkel, die Multikulti für gescheitert erklärt hat, sich in der post-bürgerlichen Mitte äußert. Für Posener scheint dies nur ein irreduzibles falsches Bewußtsein oder ein irreduzibles reaktionäres Böses zu sein. Ich halte es für fatal, wenn sich die Diskussion immer in Pro und Kontra, in eindeutigen Feindbildern, Steckbriefen, verfestigt, anstatt nach der Reichweite, der richtigen Dosis, dem Optimum, der Machbarkeit zu fragen. Diese Akzentverlagerung würde ich für ein Kriterium einer wahrhaft offenen Gesellschaft halten.
Ich weiß nicht, ob Alan Posener wirklich glaubt , dass Juden "instinktiv [oder in einem erworbenen Reflex] – und aus Vernunftgründen – gegen den Nationalismus" sind, oder ob er davon ablenken will, dass Juden, ebenfalls aus Vernunftgründen, sich sehr wohl für einen Nationalismus entschieden haben, den Zionismus, den Herzl begründet hat. Mir will es scheinen, dass Posener zwar gegen den Nationalismus der Völker, deren Homogenität, argumentieren will, vom Nationalismus Israels, dessen Homogenität, jedoch schweigen.
Ich verweise auch auf Yoram Hazony, der im Merkur Januar 2011 geschrieben hat:
“Das Problem besteht darin, dass viele in Europa sich für ein Konzept internationaler Beziehungen entschieden haben, das der nationalen Unabhängigkeit sehr große Opfer abverlangt, wenn ein Volk als wirklich legitimes Mitglied der Völkergemeinschaft anerkannt sein will. Es sind Opfer, die selbst einigen europäischen Nationen schwerfallen. Realistisch betrachtet besteht keine Möglichkeit, dass Israel diese Opfer bringen wird. Israel wurde mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, ein unabhängiger Nationalstaat zu sein, der Staat des jüdischen Volkes, und das wird es aus den von mir dargelegten Gründen auch bleiben. Solange viele in Europa weiterhin daran arbeiten, ihre eigenen unabhängigen Nationalstaaten abzuschaffen, werden sie weiterhin den Übergang zu einem neuen Paradigma vorantreiben, dem es äußerst schwer fällt, einer Nation wie Israel darin einen Platz einzuräumen.
Ich bin mir bewusst, dass viele Europäer auf ein anderes Israel hoffen. Ich selber hoffe, dass wir einen Gesinnungswandel in Europa erleben werden. Anständige Menschen sollten in der Lage sein, auf Israel zu schauen und einzuräumen, dass der jüdische Staat nicht notwendig deshalb dem neuen Paradigma nicht entspricht, weil etwas faul ist in Israel, sondern weil vielleicht etwas faul ist an dem neuen Paradigma. Vielleicht ist die Europäische Union nicht in jeder Hinsicht eine so vielversprechende Idee, wie man vermutete. Vielleicht haben sich die europäischen Völker geirrt und ihre nationale Unabhängigkeit zu gering eingeschätzt und waren bereit, zu einem allzu niedrigen Preis auf sie zu verzichten. Die Geschichte ist unbeständig und wechselhaft, und wer das heute nicht zu erkennen vermag, wird es vielleicht morgen sehr deutlich erkennen.
Wenn die Europäer erst einmal Anlass haben, den Wert, den sie ihren nationalen Traditionen und ihrer nationalen Unabhängigkeit zuerkennen, zu überprüfen, ist das Beispiel Israels vielleicht von größerem Interesse für sie – in einem positiven Sinne. Und wenn das geschieht, da bin ich mir sicher, werden sich die Beziehungen zwischen Europäern und Israel verbessern, vielleicht sogar überraschend schnell.”
Ich habe jedoch zwei Einwände gegenüber den Thesen, Glaubenssätzen von Alan Posener:
Alan Posener tritt gegenüber den Neo-Rechten für die Offene Gesellschaft ein, die sich s.E. durch ethische, religiöse und kulturelle Heterogenität auszeichne. An anderer Stelle hat Posener formuliert, dass wir derart in der "liebens- und lebenswürdigsten Gesellschaft" seit Erschaffung der Welt leben. Ich habe den Eindruck, dass dieses Gesellschaftsmodell für Posener das summum bonum, oder wenn man es hegelianisch formulieren will, die höchste Verwirklichung des Geistes in der Geschichte ist, der man, sofern man guten Willens ist, beipflichtet, sofern man bösen Willens ist, Widerstand leistet. Posener scheint nicht in den Sinn zu kommen, dass es auch materielle Grundlagen psychologischer, sozialer, ökonomischer Natur gibt, die der Verwirklichung dieses summum bonum Grenzen setzen. Hier sehe ich die Berechtigung des "rechten" Protestes, die Grundlage ihres "Unbehagens an der Kultur", das ja nicht nur von von Hard-Core-Ethnizisten geteilt wird, sondern über die Leitfiguren wie Sarrazin und Broder bis zu Angela Merkel, die Multikulti für gescheitert erklärt hat, sich in der post-bürgerlichen Mitte äußert. Für Posener scheint dies nur ein irreduzibles falsches Bewußtsein oder ein irreduzibles reaktionäres Böses zu sein. Ich halte es für fatal, wenn sich die Diskussion immer in Pro und Kontra, in eindeutigen Feindbildern, Steckbriefen, verfestigt, anstatt nach der Reichweite, der richtigen Dosis, dem Optimum, der Machbarkeit zu fragen. Diese Akzentverlagerung würde ich für ein Kriterium einer wahrhaft offenen Gesellschaft halten.
Ich weiß nicht, ob Alan Posener wirklich glaubt , dass Juden "instinktiv [oder in einem erworbenen Reflex] – und aus Vernunftgründen – gegen den Nationalismus" sind, oder ob er davon ablenken will, dass Juden, ebenfalls aus Vernunftgründen, sich sehr wohl für einen Nationalismus entschieden haben, den Zionismus, den Herzl begründet hat. Mir will es scheinen, dass Posener zwar gegen den Nationalismus der Völker, deren Homogenität, argumentieren will, vom Nationalismus Israels, dessen Homogenität, jedoch schweigen.
Ich verweise auch auf Yoram Hazony, der im Merkur Januar 2011 geschrieben hat:
“Das Problem besteht darin, dass viele in Europa sich für ein Konzept internationaler Beziehungen entschieden haben, das der nationalen Unabhängigkeit sehr große Opfer abverlangt, wenn ein Volk als wirklich legitimes Mitglied der Völkergemeinschaft anerkannt sein will. Es sind Opfer, die selbst einigen europäischen Nationen schwerfallen. Realistisch betrachtet besteht keine Möglichkeit, dass Israel diese Opfer bringen wird. Israel wurde mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, ein unabhängiger Nationalstaat zu sein, der Staat des jüdischen Volkes, und das wird es aus den von mir dargelegten Gründen auch bleiben. Solange viele in Europa weiterhin daran arbeiten, ihre eigenen unabhängigen Nationalstaaten abzuschaffen, werden sie weiterhin den Übergang zu einem neuen Paradigma vorantreiben, dem es äußerst schwer fällt, einer Nation wie Israel darin einen Platz einzuräumen.
Ich bin mir bewusst, dass viele Europäer auf ein anderes Israel hoffen. Ich selber hoffe, dass wir einen Gesinnungswandel in Europa erleben werden. Anständige Menschen sollten in der Lage sein, auf Israel zu schauen und einzuräumen, dass der jüdische Staat nicht notwendig deshalb dem neuen Paradigma nicht entspricht, weil etwas faul ist in Israel, sondern weil vielleicht etwas faul ist an dem neuen Paradigma. Vielleicht ist die Europäische Union nicht in jeder Hinsicht eine so vielversprechende Idee, wie man vermutete. Vielleicht haben sich die europäischen Völker geirrt und ihre nationale Unabhängigkeit zu gering eingeschätzt und waren bereit, zu einem allzu niedrigen Preis auf sie zu verzichten. Die Geschichte ist unbeständig und wechselhaft, und wer das heute nicht zu erkennen vermag, wird es vielleicht morgen sehr deutlich erkennen.
Wenn die Europäer erst einmal Anlass haben, den Wert, den sie ihren nationalen Traditionen und ihrer nationalen Unabhängigkeit zuerkennen, zu überprüfen, ist das Beispiel Israels vielleicht von größerem Interesse für sie – in einem positiven Sinne. Und wenn das geschieht, da bin ich mir sicher, werden sich die Beziehungen zwischen Europäern und Israel verbessern, vielleicht sogar überraschend schnell.”
Freitag, 6. Mai 2011
Jauchzet! Frohlocket!
"Damit eines gleich klar ist: Ich freue mich unbändig über den Tod Osama Bin Ladens.... ich hätte auch gerne zusammen mit den Menschen am Times Square oder an Ground Zero über diesen Triumph der Humanität über das Prinzip totalitärer Massevernichtung gejubelt. Und ich empfinde es als eine Schmach und als tief beunruhigend, dass hier in Deutschland nicht einmal ein Anflug solchen Jubels zu entdecken war." (Richard Herzinger)
"Diese Verlogenheit, diese Besserwisserei, dieses unredliche Verdammen von angeblicher Gewissenlosigkeit ärgert mich zutiefst. Und, ganz ehrlich, meine Freude über Osama bin Ladens Tod wird dadurch nochmals verstärkt. Ein Feind der Menschheit wurde ausgelöscht. Recht so! ... Jetzt hilft nur eines: Sich erst recht über den Tod eines Menschenverachters freuen, den Erfolg bejublen. Und den USA einfach mal dankbar sein." (Christian Böhme)
"Grimmige Freude am Tod des Mörders ist angebracht.
"Diese Verlogenheit, diese Besserwisserei, dieses unredliche Verdammen von angeblicher Gewissenlosigkeit ärgert mich zutiefst. Und, ganz ehrlich, meine Freude über Osama bin Ladens Tod wird dadurch nochmals verstärkt. Ein Feind der Menschheit wurde ausgelöscht. Recht so! ... Jetzt hilft nur eines: Sich erst recht über den Tod eines Menschenverachters freuen, den Erfolg bejublen. Und den USA einfach mal dankbar sein." (Christian Böhme)
"Grimmige Freude am Tod des Mörders ist angebracht.
In der deutschen Debatte über den Tod Bin Ladens überwiegt die Kritik an den USA. Ist es zu viel verlangt, grimmige Freude zu empfinden, dass der Mörder tot ist?" (Alan Posener)
"Jauchzet, frohlokket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan! Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
laßt uns den Namen des Herrschers verehren!" (Johann Sebastian Bach)
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
laßt uns den Namen des Herrschers verehren!" (Johann Sebastian Bach)
Glücklich das Land, in dem man heiß und innig diskutiert, welche Gefühle angesichts des long goodbye des Fürsten der Finsternis "angebracht" sind, "nicht zuviel verlangt". Hier gibt es offenbar ein Minimum. Gut, dieses Faß haben zuerst deutsche Bedenkenträger gegen Angie Darling aufgemacht. Beeindruckend ist jedoch das Roll-Back mit over-kill-Qualitäten durch die Einzigwahren Freunde Israel. Ich verlinke hier nicht auf die Achse des Guten, schauen Sie dort selbst nach.
Ich habe dazu in Kommentaren auf dem Autoren-Blog "Starke Meinungen" zu Leitartikeln von Alan Posener, Michel Friedman und Christian Böhme geschrieben:
Dienstag, 22. März 2011
Leseempfehlung: Alan Posener, Zwei Religionen: Gutmenschentum und Bösmenschentum
Ich hätte ja gerne diesen Essay Alan Poseners, den er bei Starke Meinungen gepostet hat, als Gastbeitrag hier eingestellt. Alan Posener schrieb mir, dass er nichts dagegen hätte, er es aber vorziehen würde, wenn ich mit einem Kommentar darauf verlinken würde. So sei es. Nach Alan Posener ist dieser Beitrag nicht 100%ig ernst gemeint, habe ein postmodernes, spielerisches Element. Trotzdem oder gerade deswegen empfehle ich Ihnen Zwei Religionen: Gutmenschentum und Bösmenschentum. Viel Vergnügen.
Montag, 1. November 2010
Apropos starke-meinungen.de
"starke-meinungen.de" ist ein Autoren-Blog. Jeder von uns vertritt seine eigene Meinung. Wir möchten zur Diskussion anregen, auch zum Widerspruch. Reden Sie mit! Es ist Ihre Demokratie. "
Wenn Sie meinen Blog und meine Einstellung kennen, wissen Sie, dass ich diese Devise sehr sympathisch finde. Und auf starke-meinungen.de gibt es Autoren und Themen, die zur Diskussion anregen, und Gründe für Widersprüche gibt es auch immer wieder. Zuletzt habe ich mich (unter meinem bekannten Psyeudonym "Oscar Mercator" und als "Franz Rabe") an der Diskussion von Alan Poseners "Katholiken an die Gebärfront!" beteiligt und hier in einer Leseempfehlung nahegelegt, Alan Poseners Post "Warum Juden nicht das Geschäft der Rassisten besorgen sollten" unter die Lupe zu nehmen. Bitte, tun Sie das.
Wenn ich Poseners Überlegungen mit wenigen Worten zusammenfassen müßte, dann sind ein paar arme, verirrte Juden, bemitleidenswerte Geschöpfe, bösen, rassistischen Ariern, die zu allen Schandtaten fähig sind, aus den "edelsten Motiven", nämlich den Erhalt Israels zu sichern, auf den Leim gegangen und unterstützen die Tiraden eines Wilders oder eines Sarrazin. Nun weiss Posener genauso gut wie ich, dass Henryk M. Broder seit einem guten Jahrzehnt den Braten gerochen hat, dass Islam und Islamismus in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung ein Megathema werden, er nicht auf Wilders und Sarrazin gewartet hat, um dieses Feuerchen zu schüren. 2006 konnte Broder bereits sein opus magnum "Hurra wir kapitulieren!" vorlegen, 2008 dann "Kritik der reinen Toleranz", in denen die Polizei- und Brandmeldungen nur so rumpeln und pumpeln. Posener wird es mir wohl sein Leben lang übel nehmen, dass ich ihn 2008 auf die Verbindung zwischen Broder und den, so Posener, "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect" hingewiesen habe, "Alan Posener empfiehlt sich für die Achse des Guten". Posener wollte partout die vorliegenden Evidenzen nicht wahrnehmen, stritt sie vehement ab (hatte eine "starke Meinung"), trat in die Achse des Guten mit dem Schlachruf "Wir sind die Achse des Guten, nicht der Eiferer" ein. Posener muss man zugestehen, dass er zwar blind, aber "mit edelsten Motiven" in die Achse eingetreten ist, und man muss ihm hoch anrechnen, dass er wie ein Löwe gegen die Attacken der Achse gegen Prof. Wolfgang Benz gekämpft hat, bis er von der Achse gegangen wurde. Aber dass er jetzt Broder als bemitleidenswertes Geschöpf, das um die Rassisten herumwedelt, sich einschmeichelt, darstellt, diese subtile Rache hat Broder wahrlich nicht verdient. Broder war Sarrazin als Prophet ein halbes Jahrzehnt voraus, er war ein Genius sui generis. Ob es an der Statur, der clownesken Attitüde oder dem nichtvorhandenen Arierausweis lag, dass es Broder, der "ideale Kandidat", nicht ganz an die Spitze der Bewegung schaffte, will ich offenlassen.
Es gibt in Poseners Ausführungen eine Kernaussage, die ich für diskussionswürdig und diskussionsbedürftig halte. Ich habe ein Frage gestellt
Dieser Kommentar wurde nicht freigeschaltet; war das ein ganz unerhörter Kommentar, war die Meinung zu stark, zu schwach? Nun kann selbstverständlich jeder Moderator seinen Blog nach eigenem Gusto hegen und pflegen, wir dürfen aber auch nach der Raison der Blogpflege fragen.
Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Post: Warum lässt es ein Moderator zu, dass ein Kommentator von einem anderen als "Nazi" und "Antisemit" verunglimpft werden kann? Auf dem schönen Blog starke-meinungen.de liegen jetzt zwei Häufchen in zwei Kommentarbereichen, die juristisch betrachtet den Tatbestand der Verleumdung und üblen Nachrede erfüllen. Es handelt sich um eine "Schmähkritik", die einen tatsächlichen Bezugspunkt vermissen lässt und den Kritisierten ohne sachlichen Bezug herabmindert. Dadurch wird dieser sowohl in seiner Ehre im Sinne des § 185 StGB als auch in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB verletzt. Diffamierende Aussagen, die einen Dritten in den Bereich rechten Gedankenguts rücken, sind rechtswidrig. Im folgenden eine Dokumentation des Tathergangs in Screenshots
Wenn Sie meinen Blog und meine Einstellung kennen, wissen Sie, dass ich diese Devise sehr sympathisch finde. Und auf starke-meinungen.de gibt es Autoren und Themen, die zur Diskussion anregen, und Gründe für Widersprüche gibt es auch immer wieder. Zuletzt habe ich mich (unter meinem bekannten Psyeudonym "Oscar Mercator" und als "Franz Rabe") an der Diskussion von Alan Poseners "Katholiken an die Gebärfront!" beteiligt und hier in einer Leseempfehlung nahegelegt, Alan Poseners Post "Warum Juden nicht das Geschäft der Rassisten besorgen sollten" unter die Lupe zu nehmen. Bitte, tun Sie das.
Wenn ich Poseners Überlegungen mit wenigen Worten zusammenfassen müßte, dann sind ein paar arme, verirrte Juden, bemitleidenswerte Geschöpfe, bösen, rassistischen Ariern, die zu allen Schandtaten fähig sind, aus den "edelsten Motiven", nämlich den Erhalt Israels zu sichern, auf den Leim gegangen und unterstützen die Tiraden eines Wilders oder eines Sarrazin. Nun weiss Posener genauso gut wie ich, dass Henryk M. Broder seit einem guten Jahrzehnt den Braten gerochen hat, dass Islam und Islamismus in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung ein Megathema werden, er nicht auf Wilders und Sarrazin gewartet hat, um dieses Feuerchen zu schüren. 2006 konnte Broder bereits sein opus magnum "Hurra wir kapitulieren!" vorlegen, 2008 dann "Kritik der reinen Toleranz", in denen die Polizei- und Brandmeldungen nur so rumpeln und pumpeln. Posener wird es mir wohl sein Leben lang übel nehmen, dass ich ihn 2008 auf die Verbindung zwischen Broder und den, so Posener, "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect" hingewiesen habe, "Alan Posener empfiehlt sich für die Achse des Guten". Posener wollte partout die vorliegenden Evidenzen nicht wahrnehmen, stritt sie vehement ab (hatte eine "starke Meinung"), trat in die Achse des Guten mit dem Schlachruf "Wir sind die Achse des Guten, nicht der Eiferer" ein. Posener muss man zugestehen, dass er zwar blind, aber "mit edelsten Motiven" in die Achse eingetreten ist, und man muss ihm hoch anrechnen, dass er wie ein Löwe gegen die Attacken der Achse gegen Prof. Wolfgang Benz gekämpft hat, bis er von der Achse gegangen wurde. Aber dass er jetzt Broder als bemitleidenswertes Geschöpf, das um die Rassisten herumwedelt, sich einschmeichelt, darstellt, diese subtile Rache hat Broder wahrlich nicht verdient. Broder war Sarrazin als Prophet ein halbes Jahrzehnt voraus, er war ein Genius sui generis. Ob es an der Statur, der clownesken Attitüde oder dem nichtvorhandenen Arierausweis lag, dass es Broder, der "ideale Kandidat", nicht ganz an die Spitze der Bewegung schaffte, will ich offenlassen.
Es gibt in Poseners Ausführungen eine Kernaussage, die ich für diskussionswürdig und diskussionsbedürftig halte. Ich habe ein Frage gestellt
Dieser Kommentar wurde nicht freigeschaltet; war das ein ganz unerhörter Kommentar, war die Meinung zu stark, zu schwach? Nun kann selbstverständlich jeder Moderator seinen Blog nach eigenem Gusto hegen und pflegen, wir dürfen aber auch nach der Raison der Blogpflege fragen.
Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Post: Warum lässt es ein Moderator zu, dass ein Kommentator von einem anderen als "Nazi" und "Antisemit" verunglimpft werden kann? Auf dem schönen Blog starke-meinungen.de liegen jetzt zwei Häufchen in zwei Kommentarbereichen, die juristisch betrachtet den Tatbestand der Verleumdung und üblen Nachrede erfüllen. Es handelt sich um eine "Schmähkritik", die einen tatsächlichen Bezugspunkt vermissen lässt und den Kritisierten ohne sachlichen Bezug herabmindert. Dadurch wird dieser sowohl in seiner Ehre im Sinne des § 185 StGB als auch in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB verletzt. Diffamierende Aussagen, die einen Dritten in den Bereich rechten Gedankenguts rücken, sind rechtswidrig. Im folgenden eine Dokumentation des Tathergangs in Screenshots
Dienstag, 26. Oktober 2010
Alan Posener auf Starke Meinungen: Warum die Juden nicht das Geschäft der Rassisten besorgen sollten
Leseempfehlung: Alan Posener, Warum die Juden nicht das Geschäft der Rassisten besorgen sollten
Alan Posener ist immer lesenswert und diskutabel. Man muss nicht mit ihm übereinstimmen, aber man kann mit ihm zusammen und an seinen Argumenten entlang denken. Sympathisch ist, wie er für Vernunft und Anstand eintritt. - Ein Einwand, der sich auf den ersten Blick einstellt: Können "Juden" nicht auch per se Rassisten sein? Und gesetzt, Broder und die Seinen, Posener nennt sie nicht namentlich, machen ihre Schweinereien und dubiosen Geschäfte aus "edelsten Motiven", bleibt denn der noble Zweck unberührt, sauber, wenn die Mittel unsauber sind? Die Kerle sind 100 Pro, aus "edelsten Motiven" davon überzeugt, dass dieser Zweck all ihre Mittel heiligt. Dort reduziert sich dann alles auf die Frage: Ist das gut für die Juden, nützt oder schadet das Israel? Müssen wir nicht mißtrauisch gegenüber jedwedem summum bonum sein?
Im übrigen sehe ich bisher von Seiten der Juden nur "Entweder Broder" oder Ralph Giordano als Lautsprecher (habe ich einen übersehen?). Der Rest der Rasselbande, das sind doch hauptsächlich anti- oder volldeutsche Volksdeutsche, wie z.B. Bernd Zeller, der zwar Bibelkundler sein mag, aber sowenig Jude ist wie die Schinkenbrötchen, die Broder gerne isst, oder der Riesenantisemitismusforscher Clemens Heni, der - baruch ha shem - auch kein Jude ist. Wir wiederum bedauern, dass der von unserem Stamme ist, wir würden ihn gerne abgeben. Aber die Kerle verstehen eben Lärm zu machen, indem sie vorgeben, für die jüdische Sache zu kämpfen, und wer ihre Agenda nicht teilt, ist Antisemit (das ist publikumswirksam, bei diesem Wort heben auch die müdesten Hunde noch ihr müdes Haupt, verliert jedoch langsam im Krieg um Aufmerksamkeit an Boden gegen "Islam"). Die Crux ist, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland ihren Geruchssinn verloren und zu wenig nachgeschaut hat, was das für Unterstützer sind, wenn sie nur die Israel-Flagge geschwenkt haben oder von Broder empfohlen wurden.
Darüber hinaus habe ich noch ein Unbehagen an der Position Poseners, das ich jedoch nicht so klar und deutlich formulieren kann, um es an dieser Stelle in die Diskussion zu bringen.
Alan Posener ist immer lesenswert und diskutabel. Man muss nicht mit ihm übereinstimmen, aber man kann mit ihm zusammen und an seinen Argumenten entlang denken. Sympathisch ist, wie er für Vernunft und Anstand eintritt. - Ein Einwand, der sich auf den ersten Blick einstellt: Können "Juden" nicht auch per se Rassisten sein? Und gesetzt, Broder und die Seinen, Posener nennt sie nicht namentlich, machen ihre Schweinereien und dubiosen Geschäfte aus "edelsten Motiven", bleibt denn der noble Zweck unberührt, sauber, wenn die Mittel unsauber sind? Die Kerle sind 100 Pro, aus "edelsten Motiven" davon überzeugt, dass dieser Zweck all ihre Mittel heiligt. Dort reduziert sich dann alles auf die Frage: Ist das gut für die Juden, nützt oder schadet das Israel? Müssen wir nicht mißtrauisch gegenüber jedwedem summum bonum sein?
Im übrigen sehe ich bisher von Seiten der Juden nur "Entweder Broder" oder Ralph Giordano als Lautsprecher (habe ich einen übersehen?). Der Rest der Rasselbande, das sind doch hauptsächlich anti- oder volldeutsche Volksdeutsche, wie z.B. Bernd Zeller, der zwar Bibelkundler sein mag, aber sowenig Jude ist wie die Schinkenbrötchen, die Broder gerne isst, oder der Riesenantisemitismusforscher Clemens Heni, der - baruch ha shem - auch kein Jude ist. Wir wiederum bedauern, dass der von unserem Stamme ist, wir würden ihn gerne abgeben. Aber die Kerle verstehen eben Lärm zu machen, indem sie vorgeben, für die jüdische Sache zu kämpfen, und wer ihre Agenda nicht teilt, ist Antisemit (das ist publikumswirksam, bei diesem Wort heben auch die müdesten Hunde noch ihr müdes Haupt, verliert jedoch langsam im Krieg um Aufmerksamkeit an Boden gegen "Islam"). Die Crux ist, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland ihren Geruchssinn verloren und zu wenig nachgeschaut hat, was das für Unterstützer sind, wenn sie nur die Israel-Flagge geschwenkt haben oder von Broder empfohlen wurden.
Darüber hinaus habe ich noch ein Unbehagen an der Position Poseners, das ich jedoch nicht so klar und deutlich formulieren kann, um es an dieser Stelle in die Diskussion zu bringen.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Clemens Heni, Alex Feuerherdt, Aus welchem Schoß sind Sie denn gekrochen?
Clemens Heni habe ich immer noch nicht ganz verdaut, er liegt mir schwer im Magen; ich habe darüber in meiner vorletzten Post "Neues vom Meisterdenker Clemens Heni (2). Wer den Holocaust fortsetzt" berichtet. Ich habe mich mehr als ein halbes Leben lang immer wieder mal mit der Frage, was wir aus dem Holocaust lernen können, beschäftigt, dabei mehr oder weniger gelungene Diskurse gefunden, aber auch leider feststellen müssen, dass sich an der Diskussion dieser heiklen Frage nicht wenige dumme Menschen zu beteiligen gewagt haben. Und jetzt kommt wie ein deus ex machina ein post doc aus "Harvard" und erklärt uns zusammen mit der formidablen Gelehrten Phyllis Chesler mit knappen Worten, was "the right lesson" und was "exactly the wrong lesson" ist.
Auch die Diagnostik des exterminatorischen Antisemitismus, zu der die Einzigwahren Freunde Israels wesentliches und zumeist bestürzendes beigetragen haben, nämlich dass die Deutschen in ihrer überwiegenden Mehrheit "Otto Normalvergaser" sind, dass sich eine "Volksgemeinschaft gegen Israel" formiert habe, dass "1989 eine in einen demokratischen Jargon verpackte Fassung des Nationalsozialismus restauriert" wurde, findet in der Analyse Dr. Henis einen vorläufigen, kaum noch zu überbietenden Höhepunkt: diejenigen, die "exactly the wrong lesson" lernen, an vorderster Stelle Prof. Wolfgang Benz und das Zentrum für Antisemitismusforschung, "they continue that Holocaust" (Clemens Heni) oder, wie Phyllis Chesler formuliert "According to Dr. Heni, this is another form of either Holocaust denial or a way to continue the Holocaust". Dr. Heni ist in das Herz der Finsternis vorgestoßen.
Wenn der Virus des Antisemitismus in Deutschland nicht mehr unter Kontrolle ist, wie Herbert Eiteneier prophezeite, und pandemisch geworden ist, wie Alex Feuerherdt schon seit Menschengedenken glänzend unkt, muss die dringende Frage beantwortet werden, welche Faktoren, welche Mutationen, genetischer oder anderer Art, immunisieren die kleine, übersichtliche Schar der Einzigwahren Freunde Israels, ihre Wortführer sind neben dem Maitre die "Volksdeutschen" Alex Feuerherdt, Walter Schmidt, Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula", Herbert Eiteneier, Dr. Clemens Heni, der Magister für Evangelische Gotteskunde Bernd Dahlenburg, gegen diesen Virus? Was lässt sie nicht wanken und irre werden in ihrem Kampf?
Diese Frage stichhaltig zu beantworten, wäre wohl der Heilige Gral einer Wissenschaft, die in sich Kultur- und Sozialwissenschaft, Psychologie und Theologie fruchtbar verbindet. Der Berg mag hoch und unüberwindlich sein, wir dürfen uns jedoch nicht scheuen, erste, tapsende Schritte zu gehen. Ein erster Ansatz könnte sein, zu schauen, ob Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, den wir als profunden Kenner der Tiefen und Untiefen, des Wesens und Unwesens der deutschen Seele kennengelernt haben, uns den einen oder anderen Hinweis geben kann. Ich habe mehrmals Alex Feuerherdt als Eike Geisel redivivus vorgestellt. Gewiss mag es zur Immunisierung beitragen, wenn man Tag für Tag die Kernsätze Eike Geisels wie Mantren repetiert, aber das erklärt nicht, warum Alex Feuerherdt Eike Geisel für den Propheten der Propheten hält, ich ihn jedoch keineswegs überzeugend finde; wie Henryk M. Broder ist Eike Geisel in seiner geistigen Entwicklung nicht weitergekommen, weil er eine scharfgeschliffene Pointe für die Krönung des Erkenntnisprozesses hielt (ich weiß, das ist eine große Verführung). Gibt es etwas, was für die Denunziationen und Scharfrichtereien Eike Geisels oder Henryk M. Broders anfällig macht? Und was macht diese Scharfrichtereien so attraktiv?
In seiner Post "Deutsche Seelenwanderungen" analysiert Alex Feuerherdt, gestützt auf Ausführungen Eike Geisels, die Beweggründe von Deutschen, die zum Judentum konvertieren. Dabei spiele "eine besonders krude Art von „Vergangenheitsbewältigung“ eine große Rolle. In jedem Fall führe fast jeder deutsche Konvertit „wie unter Zwang seine höheren Beweggründe ins Feld“."
Nun, das ist keine umstürzend neue Erkenntnis; m.E. ist jede Konversion die Schaffung eines neuen Adam oder einer neuen Eva, ein Reinigungsprozess, in dem ein sacrificium intellectus durch ein anderes sacrificium intellectus ersetzt wird. Eine Konversion ist umso erfolgreicher, je mehr die ursprünglichen Konflikte und vor allem Ambivalenzen getilgt sind. Sigmund Freud hat von einem "purifizierten Lust-Ich" geschrieben („ ... das purifizierte Lust-Ich bildet sich durch Introjektion von allem, was eine Lustquelle darstellt, und durch Projektion von allem nach außen, was Gelegenheit zur Unlust gibt.“, Triebe und Triebschicksale, 1915). Die "Volksdeutschen" unter den Einzigwahren Freunden Israels, Alex Feuerherdt, Clemens Heni und die anderen sind wie Edith Lutz aus einem Schoß gekrochen, der noch fruchtbar war. Wir alle haben mit einer Vergangenheit zu tun, die nicht vergehen will. Neben den mehr oder weniger defizitären Versuchen, die eigene deutsche Vergangenheit zu "bewältigen", in dem man Jude wird, scheint es eine sehr erfolgreiche Konversion und "Bewältigung" zu geben, nämlich die Zugehörigkeit zur Kongregation der Einzigwahren Freunden Israels. Insofern ist es total falsch, hier von "selbsthassenden Deutschen" zu sprechen (ich gestehe, dass ich diesen Fehler gemacht habe). Das sind reine Seelen, mit sich im reinen, dafür ganz und gar nicht mit "den" Deutschen.
Es sei mir erlaubt, eine ungestellte Frage Alan Poseners an Dr. Heni ("Aber Antisemiten riecht er [Heni] zehn Meilen gegen den Wind. Was der Arier mit dem übergroßen Antisemitenriecher da überkompensiert, will man gar nicht erst wissen.") zu verallgemeinern "Aber Antisemiten riechen sie, die Einzigwahren Freunde Israels, zehn Meilen gegen den Wind. Was die Arier mit den übergroßen Antisemitismusriechern da überkompensieren, will man gar nicht erst wissen." - Doch, doch, ich stelle die Frage, ich würde das gerne wissen, Dr. Heni, Alex Feuerherdt, Rolf Behrens ("another day in the paradise"), Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Walter Schmidt!
Da meine Überlegungen noch ganz in den Anfängen stehen, bitte ich Sie, mir behilflich zu sein. Legen Sie mir bitte viele Stolpersteine in den Weg, so dass ich diese "Theorie" schleifen und verfeinern kann. Jegliche Erwiderung von Ihrer Seite werde ich hier auf diesem Blog einstellen. Insbesondere den fabelhaften Alex Feuerherdt würde ich hier gerne willkommen heißen.
(Leseempfehlung: Alan Posener, Stotternde Stalinisten)
Auch die Diagnostik des exterminatorischen Antisemitismus, zu der die Einzigwahren Freunde Israels wesentliches und zumeist bestürzendes beigetragen haben, nämlich dass die Deutschen in ihrer überwiegenden Mehrheit "Otto Normalvergaser" sind, dass sich eine "Volksgemeinschaft gegen Israel" formiert habe, dass "1989 eine in einen demokratischen Jargon verpackte Fassung des Nationalsozialismus restauriert" wurde, findet in der Analyse Dr. Henis einen vorläufigen, kaum noch zu überbietenden Höhepunkt: diejenigen, die "exactly the wrong lesson" lernen, an vorderster Stelle Prof. Wolfgang Benz und das Zentrum für Antisemitismusforschung, "they continue that Holocaust" (Clemens Heni) oder, wie Phyllis Chesler formuliert "According to Dr. Heni, this is another form of either Holocaust denial or a way to continue the Holocaust". Dr. Heni ist in das Herz der Finsternis vorgestoßen.
Wenn der Virus des Antisemitismus in Deutschland nicht mehr unter Kontrolle ist, wie Herbert Eiteneier prophezeite, und pandemisch geworden ist, wie Alex Feuerherdt schon seit Menschengedenken glänzend unkt, muss die dringende Frage beantwortet werden, welche Faktoren, welche Mutationen, genetischer oder anderer Art, immunisieren die kleine, übersichtliche Schar der Einzigwahren Freunde Israels, ihre Wortführer sind neben dem Maitre die "Volksdeutschen" Alex Feuerherdt, Walter Schmidt, Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula", Herbert Eiteneier, Dr. Clemens Heni, der Magister für Evangelische Gotteskunde Bernd Dahlenburg, gegen diesen Virus? Was lässt sie nicht wanken und irre werden in ihrem Kampf?
Diese Frage stichhaltig zu beantworten, wäre wohl der Heilige Gral einer Wissenschaft, die in sich Kultur- und Sozialwissenschaft, Psychologie und Theologie fruchtbar verbindet. Der Berg mag hoch und unüberwindlich sein, wir dürfen uns jedoch nicht scheuen, erste, tapsende Schritte zu gehen. Ein erster Ansatz könnte sein, zu schauen, ob Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, den wir als profunden Kenner der Tiefen und Untiefen, des Wesens und Unwesens der deutschen Seele kennengelernt haben, uns den einen oder anderen Hinweis geben kann. Ich habe mehrmals Alex Feuerherdt als Eike Geisel redivivus vorgestellt. Gewiss mag es zur Immunisierung beitragen, wenn man Tag für Tag die Kernsätze Eike Geisels wie Mantren repetiert, aber das erklärt nicht, warum Alex Feuerherdt Eike Geisel für den Propheten der Propheten hält, ich ihn jedoch keineswegs überzeugend finde; wie Henryk M. Broder ist Eike Geisel in seiner geistigen Entwicklung nicht weitergekommen, weil er eine scharfgeschliffene Pointe für die Krönung des Erkenntnisprozesses hielt (ich weiß, das ist eine große Verführung). Gibt es etwas, was für die Denunziationen und Scharfrichtereien Eike Geisels oder Henryk M. Broders anfällig macht? Und was macht diese Scharfrichtereien so attraktiv?
In seiner Post "Deutsche Seelenwanderungen" analysiert Alex Feuerherdt, gestützt auf Ausführungen Eike Geisels, die Beweggründe von Deutschen, die zum Judentum konvertieren. Dabei spiele "eine besonders krude Art von „Vergangenheitsbewältigung“ eine große Rolle. In jedem Fall führe fast jeder deutsche Konvertit „wie unter Zwang seine höheren Beweggründe ins Feld“."
Nun, das ist keine umstürzend neue Erkenntnis; m.E. ist jede Konversion die Schaffung eines neuen Adam oder einer neuen Eva, ein Reinigungsprozess, in dem ein sacrificium intellectus durch ein anderes sacrificium intellectus ersetzt wird. Eine Konversion ist umso erfolgreicher, je mehr die ursprünglichen Konflikte und vor allem Ambivalenzen getilgt sind. Sigmund Freud hat von einem "purifizierten Lust-Ich" geschrieben („ ... das purifizierte Lust-Ich bildet sich durch Introjektion von allem, was eine Lustquelle darstellt, und durch Projektion von allem nach außen, was Gelegenheit zur Unlust gibt.“, Triebe und Triebschicksale, 1915). Die "Volksdeutschen" unter den Einzigwahren Freunden Israels, Alex Feuerherdt, Clemens Heni und die anderen sind wie Edith Lutz aus einem Schoß gekrochen, der noch fruchtbar war. Wir alle haben mit einer Vergangenheit zu tun, die nicht vergehen will. Neben den mehr oder weniger defizitären Versuchen, die eigene deutsche Vergangenheit zu "bewältigen", in dem man Jude wird, scheint es eine sehr erfolgreiche Konversion und "Bewältigung" zu geben, nämlich die Zugehörigkeit zur Kongregation der Einzigwahren Freunden Israels. Insofern ist es total falsch, hier von "selbsthassenden Deutschen" zu sprechen (ich gestehe, dass ich diesen Fehler gemacht habe). Das sind reine Seelen, mit sich im reinen, dafür ganz und gar nicht mit "den" Deutschen.
Es sei mir erlaubt, eine ungestellte Frage Alan Poseners an Dr. Heni ("Aber Antisemiten riecht er [Heni] zehn Meilen gegen den Wind. Was der Arier mit dem übergroßen Antisemitenriecher da überkompensiert, will man gar nicht erst wissen.") zu verallgemeinern "Aber Antisemiten riechen sie, die Einzigwahren Freunde Israels, zehn Meilen gegen den Wind. Was die Arier mit den übergroßen Antisemitismusriechern da überkompensieren, will man gar nicht erst wissen." - Doch, doch, ich stelle die Frage, ich würde das gerne wissen, Dr. Heni, Alex Feuerherdt, Rolf Behrens ("another day in the paradise"), Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Walter Schmidt!
Da meine Überlegungen noch ganz in den Anfängen stehen, bitte ich Sie, mir behilflich zu sein. Legen Sie mir bitte viele Stolpersteine in den Weg, so dass ich diese "Theorie" schleifen und verfeinern kann. Jegliche Erwiderung von Ihrer Seite werde ich hier auf diesem Blog einstellen. Insbesondere den fabelhaften Alex Feuerherdt würde ich hier gerne willkommen heißen.
(Leseempfehlung: Alan Posener, Stotternde Stalinisten)
Mittwoch, 29. September 2010
Alan Poseners Achse des Bösen: Kai Diekmann, Henryk M. Broder, Benedikt XVI
In meiner letzten Post habe ich Alan Posener dafür getadelt, dass er bei Papst Benedikt XVI. entweder rot oder Gespenster sieht. Ich bin mir da nicht mehr so sicher, vielleicht hat Posener recht; zwei Kommentatoren, "Kai-ser" und "Dr. Watson", denen ich für ihre hattips danke, haben mich auf diese Querverbindungen aufmerksam gemacht:
Hier hat Kai Diekamnn dem Papst seine/unsere Inaugurationsurkunde "Wir sind Papst" überreicht. Das war jedoch nicht das einzige konspirative Treffen; bei diesem zum Beispiel überreicht Kai Diekmann ein dickes Dossier, als "Volksbibel" mit Goldschnitt getarnt, eine Blaupause für Benedikts Kreuzzug gegen die Moderne und den Islam. Auf beiden Bilder adabei ist der unter "Islamkritikern" einschlägig bekannte Monsignore Gänswein.
zwischen denen es, wie wir inzwischen wissen, zu mehreren konspirativen Treffen kam, z.B. im Internetcafé, im Fond von Diekmanns Dienstwagen, in einer Kunstgalerie mit einem unbekannten IM.
Ein weiteres Indiz sind die roten Schuhe, die der "deutsche" Pontifex gerne zu offiziellen Anlässen trägt (hier der Papst ganz happy mit dem Bush-Krieger), in denen Henryk M. Broder bei wichtigen Terminen gesichtet wurde (bei Maybritt; hier berichtet ef, hier CDU-Politik.de). Das könnte das missing link für die Geheimachse Broder + Vatikan sein.
Alan Posener ist davon überzeugt, dass der Strippenzieher, Stichwortgeber im Vatikan sitzt; nach Prüfung weiterer Bilddokumente halte ich das für zweifelhaft; ich halte eher Henryk M. Broder für den Strippenzieher; ganz glücklich ist der Papst darüber nicht, aber macht gute Miene zum derben Spiel.
Das sind Belege, die man nicht übersehen kann; bitte überprüfen Sie die Relevanz.
Hier hat Kai Diekamnn dem Papst seine/unsere Inaugurationsurkunde "Wir sind Papst" überreicht. Das war jedoch nicht das einzige konspirative Treffen; bei diesem zum Beispiel überreicht Kai Diekmann ein dickes Dossier, als "Volksbibel" mit Goldschnitt getarnt, eine Blaupause für Benedikts Kreuzzug gegen die Moderne und den Islam. Auf beiden Bilder adabei ist der unter "Islamkritikern" einschlägig bekannte Monsignore Gänswein.
Achse Kai Diekmann + Henryk M. Broder
zwischen denen es, wie wir inzwischen wissen, zu mehreren konspirativen Treffen kam, z.B. im Internetcafé, im Fond von Diekmanns Dienstwagen, in einer Kunstgalerie mit einem unbekannten IM.
Ein weiteres Indiz sind die roten Schuhe, die der "deutsche" Pontifex gerne zu offiziellen Anlässen trägt (hier der Papst ganz happy mit dem Bush-Krieger), in denen Henryk M. Broder bei wichtigen Terminen gesichtet wurde (bei Maybritt; hier berichtet ef, hier CDU-Politik.de). Das könnte das missing link für die Geheimachse Broder + Vatikan sein.
Alan Posener ist davon überzeugt, dass der Strippenzieher, Stichwortgeber im Vatikan sitzt; nach Prüfung weiterer Bilddokumente halte ich das für zweifelhaft; ich halte eher Henryk M. Broder für den Strippenzieher; ganz glücklich ist der Papst darüber nicht, aber macht gute Miene zum derben Spiel.
Das sind Belege, die man nicht übersehen kann; bitte überprüfen Sie die Relevanz.
Samstag, 25. September 2010
Alan Posener wird in seinen Träumen vom Papst gequält
Dass die Una Sancta Catholica gänzlich unverdächtig ist, Rassen- oder gar Selektionspolitik zu unterstützen, wird, glaube ich, nirgends bestritten. In ihrem Schoß willkommen heißt Mutter Kirche alle, die mühselig und beladen sind, alle, die arm im Geiste sind, sie würde auch keinen neunmalklugen Alpha- oder Beta-Journalisten zurückweisen, weder Heiden noch Juden, weder Ungeborene noch Komapatienten. Sie ist die Matrix jeder Universalität ohne falsche Toleranz - sie ist die alleinseligmachende.
Ab jetzt gilt das nicht mehr ohne Wenn und Aber. Alan Posener hat eine starke Meinung und er hat sie hier geäußert:
"Nun aber zum eigentlichen Thema dieses, ich gebe es zu, bisher etwas mäandernden Essays: zu Sarrazins Stichwortgeber. Ich zitiere aus einer Rede, die Joseph Ratzinger, Chef der Glaubenskongregation im Vatikan, am 13. Mai 2004 vor dem Senat der Republik Italien hielt. Es ging um „Europas Identität“. „Europa scheint (…) von innen her leer geworden“, sagte Ratzinger. „diesem inneren Absterben entspricht es, dass auch ethnisch Europa auf dem Weg der Verabschiedung begriffen erscheint. (…) Der Vergleich mit dem untergehenden Römischen Reich drängt sich auf, das als großer geschichtlicher Rahmen noch funktionierte, aber schon von denen lebte, die es auflösen sollte, weil es selbst keine Lebenskraft hatte.“
Europa „stirbt innerlich ab“ „verabschiedet sich ethnisch“, wird „aufgelöst“ von den Zuwanderern, die es geholt hat, um von ihrer Arbeit zu leben. Schafft sich, um mit Sarrazin zu reden, ab. Ich habe diese Aussage in meinem Buch über Benedikt als „apokalyptische Hysterie“ bezeichnet, und diese Bezeichnung passt auch auf Sarrazins Thesen. Wie man aber behaupten kann, erst er habe in dieser Drastik das Problem der muslimischen Einwanderer auf den Begriff gebracht, ist mir ein Rätsel. Kann es sein, dass die meisten Leute, die über Ratzinger schreiben, seine Bücher auch nicht gelesen haben?"
HerrgottsDonnerwetter! der deutsche Papst, damals - 2004 - noch Vorsteher der Glaubenskongregation, hat, horribile dictu, von "Ethnien" und deren long goodbye gesprochen. Hat Sarrazin seine Stichworte gegeben, das Hintergrundrauschen für Sarrazins Ethno-Politik, der apokalytischen Sound "Schafft sich ab" ist fast Wort für Wort von Ratzinger. Eigentlich hätten wir das - nostra culpa - wissen müssen, hätten wir nur Ratzinger aufmerksam gelesen. Das Drehbuch für Sarrazin und die Seinen ist von Ratzinger. Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn Posener fortfährt:
"Wenn man freilich weiß, dass dies seit Jahren die offizielle Linie des Vatikans ist, wird manche Schlagzeile, manche Parteinahme und auch mancher Meinungsschwenk der letzten Wochen erklärlich."
Halt! jetzt werden sich aber Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Herr Giordano, Klaus von Dohnanyi, die Damen und Herren von Politically Incorrect, Muslimakte, Schwyz Obacht!, Flandern in Not, Pro Köln, Pax Europa e tutti quanti, vor allem aber Matthias Matussek (Katholiken nach Sachsen-Anhalt! ich habe hier berichtet) ertappt fühlen als Erfüllungsbüttel der offiziellen Linie des Vatikans. Haben es die Muselmanen nicht bereits geahnt, dass hier direkt vom Vatikan aus ein Kreuzzug gegen sie gesteuert wird? - Alan Posener weiss aber noch viel mehr: Im Vatikan hockt ein malevolenter Lustgreis, der in seinem Kreuzzug gegen die Moderne mit diebischem Vergnügen geniesst, wenn Leitfiguren dieser Moderne wie Angela Merkel, die Vollendung der Christdemokratie mit allen Mitteln und Protagonistin der "Zivilreligion der Demokratie", für die "Auschwitz" Dreh- und Angelpunkt geworden ist (siehe), in the line of fire kommen:
"Benedikt hat übrigens nicht vergessen, dass es die unbotmäßige Kanzlerin war, die ihn in Sachen Bischof Williamson zurechtgewiesen hat. Schon gar nicht hat er ihr das verziehen. Dass sie nun wegen Kritik an Positionen, die den seinen entsprechen, ihrerseits in die Schusslinie der Leitmedien der Republik gerät, wird im Vatikan gewiss genüsslich goutiert."
Posener ist seit seiner epochalen Untersuchung "Benedikts Kreuzzug. Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft" mit dem Papst bestens vertraut, steht mit ihm in regem Gedankenaustausch, er weiss sogar, was Benedikt "klammheimlich" denkt (er ist u.a. auch Stichwortgeber für die deutsche Anti-Israel-Lobby).
Daß die Una Sancta Catholica nicht die Bannerträgerin von Poseners "Moderne", der "liebens- und lebenswertesten Gesellschaft, die der Planet bislang gekannt hat", ist, sondern eine Einrichtung mit tiefen Wurzeln und Langsamkeiten, mit einem Wertekanon und Grundsätzen, die 2000 Jahre bis auf Paulus und die Kirchenväter zurückgehen, mit Einstellungen zu Familie, Sexualität und Reproduktion, die eher das Verpflichtende in der Kette der Generationen als die Verpflichtung der Individuen zum Lustgewinn und Selbstverwirklichung in unserer Gesellschaft betont, mit einem Freiheitsbegriff, der das Menschenrecht auf Beleidigung und "Verspottung des Heiligen" nicht einschließt, ist, dürfte doch hinlänglich bekannt sein. Insbesondere wird sich die Catholica, deren Fundament der Stein Petrus ("auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen", Matthäus 16,18) ist, sich nicht unter eine "Zivilreligion", deren Punkt Omega "Auschwitz" ist, beugen und ihr Angebot relativieren. Die Grundlage des Fundaments der Basis des Katholizismus (und der anderen christlichen Religionsgemeinschaften) war, ist, wird sein der Kreuzestod und die Wiederauferstehung des Heilands für die Juden und die ganze Welt, nichts anderes. Zu erwarten, dass sich Vatikan und Catholica der frohen Botschaft der Moderne anschließt, ist töricht. Daraus einen Kreuzzug, einen Angriff auf die Moderne, eine Abkehr von der Moderne, ein Rollback der Aufklärung etc. abzuleiten, bleibt Alan Poseners Alpträumen, in denen ihm vom Papst die beste seiner Welten madig und fragwürdig gemacht wird, überlassen. Die Catholica wird in der modernen Welt eine Antithese und ein Stein des Anstosses bleiben, auch wenn sich der Pontifex redlich (diesen Vorschußkredit gebe ich ihm) um Brückenschläge zur Moderne müht. Damit muss sich Posener, müssen wir uns abfinden. Der Papst wird weder Posener noch mich affirmieren. Ob Papstkritiker generell Langweiler sind, wie Hansjörg Müller auf der Achse des Guten hier behauptet, kann ich nicht beurteilen, uneingeschränkt zustimmen muss ich ihm darin:
"Trotzdem bleibt unverständlich, warum sich die Protestierenden über die Ansichten des Papstes derartig echauffieren, schließlich leben wir doch alle in einer freien, offenen und pluralistischen Gesellschaft. Niemand wird gezwungen, katholisch zu werden oder zu bleiben - wer mit dem Papst übereinstimmt, der soll ihm folgen, und wer nicht, der kann es bleiben lassen, ohne dass er irgendwelche Sanktionen befürchten muss. Wer mit der Römischen Kirche nicht einverstanden ist und trotzdem Christ bleiben möchte, der hat seit der Reformation, also seit mittlerweile über 500 Jahren, eine Vielzahl von Alternativen. Und wer stattdessen Atheist, Buddhist oder was auch immer sein möchte, der soll es werden - in der freien Welt darf jeder nach seiner Fasson selig werden. "
Ebenso von gestern wie der Vatikan sind wohl Vorstellungen von einer Zucht des Denkens; gerade Alpha-Journalisten wie Broder und Matthias Matussek sind Alpha-Journalisten, weil und wenn sie oben auf der Erregungswelle surfen. Reliabilität, d.i. Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit einer Zeitzeugenaussage, und Validität, d.i. Gültigkeit, bleiben dabei auf der Strecke. Broder hat das Stöckchen besondern tief gelegt, für ihn muss seine "begündete Spekulation" nicht solider sein als das Verleihen von Geld an Griechenland. Matussek weiss wenigstens noch, dass er nach einer Woche im "Licht der Abendsonne", also unter dem Einfluss stimmungsaufhelllender und beruhigender Pharmazeutika, das Gegenteil bezeugt und versucht die Spur zu tilgen.
Bringt Alan Posener, Dauererregungslevel "Bullshit", die Bedachtsamkeit mit, den Papst sub specie aeternitatis beurteilen zu können? Wie valide und objektiv sind seine Aussagen? Die Sünden Broders und Matusseks sind die lässlichen Sünden von Hallodris und Spitzbuben.
Poseners "Sünde" ist eine Sünde vor dem Herrn, Inkohärenz, er denkt seine Maßstäbe nicht durch.
Pabst Benedikt hält er vor dass er von "Ethnien" spricht, "his masters voice", dem Philosophen Robert Spaemann, wiederum:
Wollen wir variieren? "Deutschland verzichtet auf die ethnische Selbstdefinition, die jeden Nichtdeutschen in diesem Staat zum Fremden macht". Anders gesagt: Deutschland verschwindet. Besser könnte es auch Sarrazin nicht ausdrücken.
Einerseits: Posener wirft dem Papst vor, er sei sich "mit heutigen Vertretern eines intoleranten Islam einig in der Abwehr des Rechts auf Religionskritik... die "Verspottung des Heiligen" sei kein "Freiheitsrecht" und "nicht die Art von Toleranz, die wir alle wünschen"... (Quelle)
Andererseits gibt es jetzt eine "nennen wir sie ruhig so - Zivilreligion" (Quelle), für die Auschwitz von zentraler Bedeutung sein soll - und für diese gibt es einen kanonischen Text, von dem man kein Jota abweichen darf. Posener bekommt sich nicht mehr ein, dass Benedikt einen anderen als den kanonischen Text gesprochen hat. Wenn man in unserer Zeit schon eine Religion begründen und gründen will, gar noch auf Auschwitz, gilt dann auch hier, dass Abweichungen, Häresien, Religionskritik, Spott etc. toleriert werden müssen, oder ist dies eine notwendige Ausnahme? Mir scheint, Posener verhält sich in den heiligen Hallen dieser Zivilreligion päpstlicher als der Papst, würde er das "Freiheitsrecht" der "Verspottung des Heiligen" "tolerieren" und dafür eintreten? Mir scheint, dass in dieser neuen Zivilreligion mindestens ebensoviel Orthodoxie west wie in den traditionellen, mit Argusaugen auf Übertretungen geschaut wird. Außerdem scheint mir, dass wir für diese "Zivilreligion" zwangsrekrutiert werden, dafür haftbar gemacht, ob wir auch das Einzigrichtige sagen, und nicht austreten können. Posener würde als Hüter der reinen Lehre gewiß nicht zögern, ein "Grundgesetz von Schutz und Gehorsam" einzuführen und abwegige Gedankenspiele "klar" in die Schranken weisen. - Wären wir ohne diese auf Auschwitz begründete Zivilreligion heutzutage ohne moralischen Kompass? - aber halt, ich will den Fisch nicht im Wasser ersäufen. Für Leuchttürme unserer Epoche wie Broder, Posener et al. muss es noch zu tun geben.
Posener hört nicht auf vom Papst zu träumen, Träume sind Wunscherfüllungen, er kann dort den Papst mit dem Papst austreiben, den Papst, "der dem fundamentalistischen Islam den Rücken stärkt" (Quelle), durch den Papst, der für Sarrazin "Stichwortgeber" (Quelle) ist. Alles Papst oder wa? Nein, Posener glaubt nicht, dass er Verschwörungstheoretiker ist. Seit seiner Schulung in K-Gruppen ist er vor solchen Anfechtungen gefeit. Weltgeschichte ist eine Geschichte der Intrigen. Alle Gewalt geht vom Vatikan aus.
Ab jetzt gilt das nicht mehr ohne Wenn und Aber. Alan Posener hat eine starke Meinung und er hat sie hier geäußert:
"Nun aber zum eigentlichen Thema dieses, ich gebe es zu, bisher etwas mäandernden Essays: zu Sarrazins Stichwortgeber. Ich zitiere aus einer Rede, die Joseph Ratzinger, Chef der Glaubenskongregation im Vatikan, am 13. Mai 2004 vor dem Senat der Republik Italien hielt. Es ging um „Europas Identität“. „Europa scheint (…) von innen her leer geworden“, sagte Ratzinger. „diesem inneren Absterben entspricht es, dass auch ethnisch Europa auf dem Weg der Verabschiedung begriffen erscheint. (…) Der Vergleich mit dem untergehenden Römischen Reich drängt sich auf, das als großer geschichtlicher Rahmen noch funktionierte, aber schon von denen lebte, die es auflösen sollte, weil es selbst keine Lebenskraft hatte.“
Europa „stirbt innerlich ab“ „verabschiedet sich ethnisch“, wird „aufgelöst“ von den Zuwanderern, die es geholt hat, um von ihrer Arbeit zu leben. Schafft sich, um mit Sarrazin zu reden, ab. Ich habe diese Aussage in meinem Buch über Benedikt als „apokalyptische Hysterie“ bezeichnet, und diese Bezeichnung passt auch auf Sarrazins Thesen. Wie man aber behaupten kann, erst er habe in dieser Drastik das Problem der muslimischen Einwanderer auf den Begriff gebracht, ist mir ein Rätsel. Kann es sein, dass die meisten Leute, die über Ratzinger schreiben, seine Bücher auch nicht gelesen haben?"
HerrgottsDonnerwetter! der deutsche Papst, damals - 2004 - noch Vorsteher der Glaubenskongregation, hat, horribile dictu, von "Ethnien" und deren long goodbye gesprochen. Hat Sarrazin seine Stichworte gegeben, das Hintergrundrauschen für Sarrazins Ethno-Politik, der apokalytischen Sound "Schafft sich ab" ist fast Wort für Wort von Ratzinger. Eigentlich hätten wir das - nostra culpa - wissen müssen, hätten wir nur Ratzinger aufmerksam gelesen. Das Drehbuch für Sarrazin und die Seinen ist von Ratzinger. Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn Posener fortfährt:
"Wenn man freilich weiß, dass dies seit Jahren die offizielle Linie des Vatikans ist, wird manche Schlagzeile, manche Parteinahme und auch mancher Meinungsschwenk der letzten Wochen erklärlich."
Halt! jetzt werden sich aber Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Herr Giordano, Klaus von Dohnanyi, die Damen und Herren von Politically Incorrect, Muslimakte, Schwyz Obacht!, Flandern in Not, Pro Köln, Pax Europa e tutti quanti, vor allem aber Matthias Matussek (Katholiken nach Sachsen-Anhalt! ich habe hier berichtet) ertappt fühlen als Erfüllungsbüttel der offiziellen Linie des Vatikans. Haben es die Muselmanen nicht bereits geahnt, dass hier direkt vom Vatikan aus ein Kreuzzug gegen sie gesteuert wird? - Alan Posener weiss aber noch viel mehr: Im Vatikan hockt ein malevolenter Lustgreis, der in seinem Kreuzzug gegen die Moderne mit diebischem Vergnügen geniesst, wenn Leitfiguren dieser Moderne wie Angela Merkel, die Vollendung der Christdemokratie mit allen Mitteln und Protagonistin der "Zivilreligion der Demokratie", für die "Auschwitz" Dreh- und Angelpunkt geworden ist (siehe), in the line of fire kommen:
"Benedikt hat übrigens nicht vergessen, dass es die unbotmäßige Kanzlerin war, die ihn in Sachen Bischof Williamson zurechtgewiesen hat. Schon gar nicht hat er ihr das verziehen. Dass sie nun wegen Kritik an Positionen, die den seinen entsprechen, ihrerseits in die Schusslinie der Leitmedien der Republik gerät, wird im Vatikan gewiss genüsslich goutiert."
Posener ist seit seiner epochalen Untersuchung "Benedikts Kreuzzug. Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft" mit dem Papst bestens vertraut, steht mit ihm in regem Gedankenaustausch, er weiss sogar, was Benedikt "klammheimlich" denkt (er ist u.a. auch Stichwortgeber für die deutsche Anti-Israel-Lobby).
Daß die Una Sancta Catholica nicht die Bannerträgerin von Poseners "Moderne", der "liebens- und lebenswertesten Gesellschaft, die der Planet bislang gekannt hat", ist, sondern eine Einrichtung mit tiefen Wurzeln und Langsamkeiten, mit einem Wertekanon und Grundsätzen, die 2000 Jahre bis auf Paulus und die Kirchenväter zurückgehen, mit Einstellungen zu Familie, Sexualität und Reproduktion, die eher das Verpflichtende in der Kette der Generationen als die Verpflichtung der Individuen zum Lustgewinn und Selbstverwirklichung in unserer Gesellschaft betont, mit einem Freiheitsbegriff, der das Menschenrecht auf Beleidigung und "Verspottung des Heiligen" nicht einschließt, ist, dürfte doch hinlänglich bekannt sein. Insbesondere wird sich die Catholica, deren Fundament der Stein Petrus ("auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen", Matthäus 16,18) ist, sich nicht unter eine "Zivilreligion", deren Punkt Omega "Auschwitz" ist, beugen und ihr Angebot relativieren. Die Grundlage des Fundaments der Basis des Katholizismus (und der anderen christlichen Religionsgemeinschaften) war, ist, wird sein der Kreuzestod und die Wiederauferstehung des Heilands für die Juden und die ganze Welt, nichts anderes. Zu erwarten, dass sich Vatikan und Catholica der frohen Botschaft der Moderne anschließt, ist töricht. Daraus einen Kreuzzug, einen Angriff auf die Moderne, eine Abkehr von der Moderne, ein Rollback der Aufklärung etc. abzuleiten, bleibt Alan Poseners Alpträumen, in denen ihm vom Papst die beste seiner Welten madig und fragwürdig gemacht wird, überlassen. Die Catholica wird in der modernen Welt eine Antithese und ein Stein des Anstosses bleiben, auch wenn sich der Pontifex redlich (diesen Vorschußkredit gebe ich ihm) um Brückenschläge zur Moderne müht. Damit muss sich Posener, müssen wir uns abfinden. Der Papst wird weder Posener noch mich affirmieren. Ob Papstkritiker generell Langweiler sind, wie Hansjörg Müller auf der Achse des Guten hier behauptet, kann ich nicht beurteilen, uneingeschränkt zustimmen muss ich ihm darin:
"Trotzdem bleibt unverständlich, warum sich die Protestierenden über die Ansichten des Papstes derartig echauffieren, schließlich leben wir doch alle in einer freien, offenen und pluralistischen Gesellschaft. Niemand wird gezwungen, katholisch zu werden oder zu bleiben - wer mit dem Papst übereinstimmt, der soll ihm folgen, und wer nicht, der kann es bleiben lassen, ohne dass er irgendwelche Sanktionen befürchten muss. Wer mit der Römischen Kirche nicht einverstanden ist und trotzdem Christ bleiben möchte, der hat seit der Reformation, also seit mittlerweile über 500 Jahren, eine Vielzahl von Alternativen. Und wer stattdessen Atheist, Buddhist oder was auch immer sein möchte, der soll es werden - in der freien Welt darf jeder nach seiner Fasson selig werden. "
Ebenso von gestern wie der Vatikan sind wohl Vorstellungen von einer Zucht des Denkens; gerade Alpha-Journalisten wie Broder und Matthias Matussek sind Alpha-Journalisten, weil und wenn sie oben auf der Erregungswelle surfen. Reliabilität, d.i. Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit einer Zeitzeugenaussage, und Validität, d.i. Gültigkeit, bleiben dabei auf der Strecke. Broder hat das Stöckchen besondern tief gelegt, für ihn muss seine "begündete Spekulation" nicht solider sein als das Verleihen von Geld an Griechenland. Matussek weiss wenigstens noch, dass er nach einer Woche im "Licht der Abendsonne", also unter dem Einfluss stimmungsaufhelllender und beruhigender Pharmazeutika, das Gegenteil bezeugt und versucht die Spur zu tilgen.
Bringt Alan Posener, Dauererregungslevel "Bullshit", die Bedachtsamkeit mit, den Papst sub specie aeternitatis beurteilen zu können? Wie valide und objektiv sind seine Aussagen? Die Sünden Broders und Matusseks sind die lässlichen Sünden von Hallodris und Spitzbuben.
Poseners "Sünde" ist eine Sünde vor dem Herrn, Inkohärenz, er denkt seine Maßstäbe nicht durch.
Pabst Benedikt hält er vor dass er von "Ethnien" spricht, "his masters voice", dem Philosophen Robert Spaemann, wiederum:
"Aber Spaemann verlangt viel mehr, und gilt es, aufzuhorchen: „Ferner: Israel verzichtet auf die ethnische Selbstdefinition, die jeden Nichtjuden in diesem Staat zum Fremden macht.“ Anders gesagt. Der Judenstaat verschwindet. Besser könnte es die Hamas auch nicht formulieren.
Es ist schon bemerkenswert, was herauskommt, wenn „es“ aus führenden Katholiken wieder einmal spricht. Von Papst Benedikt wäre – gemäß dem „Grundgesetz von Schutz und Gehorsam“ eine klare Zurückweisung solcher Gedankenspiele zu verlangen."Wollen wir variieren? "Deutschland verzichtet auf die ethnische Selbstdefinition, die jeden Nichtdeutschen in diesem Staat zum Fremden macht". Anders gesagt: Deutschland verschwindet. Besser könnte es auch Sarrazin nicht ausdrücken.
Einerseits: Posener wirft dem Papst vor, er sei sich "mit heutigen Vertretern eines intoleranten Islam einig in der Abwehr des Rechts auf Religionskritik... die "Verspottung des Heiligen" sei kein "Freiheitsrecht" und "nicht die Art von Toleranz, die wir alle wünschen"... (Quelle)
Andererseits gibt es jetzt eine "nennen wir sie ruhig so - Zivilreligion" (Quelle), für die Auschwitz von zentraler Bedeutung sein soll - und für diese gibt es einen kanonischen Text, von dem man kein Jota abweichen darf. Posener bekommt sich nicht mehr ein, dass Benedikt einen anderen als den kanonischen Text gesprochen hat. Wenn man in unserer Zeit schon eine Religion begründen und gründen will, gar noch auf Auschwitz, gilt dann auch hier, dass Abweichungen, Häresien, Religionskritik, Spott etc. toleriert werden müssen, oder ist dies eine notwendige Ausnahme? Mir scheint, Posener verhält sich in den heiligen Hallen dieser Zivilreligion päpstlicher als der Papst, würde er das "Freiheitsrecht" der "Verspottung des Heiligen" "tolerieren" und dafür eintreten? Mir scheint, dass in dieser neuen Zivilreligion mindestens ebensoviel Orthodoxie west wie in den traditionellen, mit Argusaugen auf Übertretungen geschaut wird. Außerdem scheint mir, dass wir für diese "Zivilreligion" zwangsrekrutiert werden, dafür haftbar gemacht, ob wir auch das Einzigrichtige sagen, und nicht austreten können. Posener würde als Hüter der reinen Lehre gewiß nicht zögern, ein "Grundgesetz von Schutz und Gehorsam" einzuführen und abwegige Gedankenspiele "klar" in die Schranken weisen. - Wären wir ohne diese auf Auschwitz begründete Zivilreligion heutzutage ohne moralischen Kompass? - aber halt, ich will den Fisch nicht im Wasser ersäufen. Für Leuchttürme unserer Epoche wie Broder, Posener et al. muss es noch zu tun geben.
Posener hört nicht auf vom Papst zu träumen, Träume sind Wunscherfüllungen, er kann dort den Papst mit dem Papst austreiben, den Papst, "der dem fundamentalistischen Islam den Rücken stärkt" (Quelle), durch den Papst, der für Sarrazin "Stichwortgeber" (Quelle) ist. Alles Papst oder wa? Nein, Posener glaubt nicht, dass er Verschwörungstheoretiker ist. Seit seiner Schulung in K-Gruppen ist er vor solchen Anfechtungen gefeit. Weltgeschichte ist eine Geschichte der Intrigen. Alle Gewalt geht vom Vatikan aus.
Freitag, 22. Januar 2010
Necla Kelek in der FAZ
Wichtiger Artikel
Necla Kelek, Kritik der Islamkritik, Ihr habt mit Hass gekocht
Eine kleine Nebenbemerkung. Das ist zwar nicht der Kern der Debatte, aber fällt hier nicht auf, dass bei der FAZ Pro und Kontra diskutiert werden kann? Ist das bei der Achse des Guten der Fall? Hier kann man sich das ja nicht leisten, die Achse steht ja mutterseelenallein auf weiter Flur - zumindest gegen das deutsche Feuilleton
"Das deutsche Feuilleton. Da gehts derzeit zu wie bei Hinkels unterm Sofa. Man könnte meinen, irgendein Kulturkommissar würde für den Gleichklang der Stimmen sorgen. Aber so ist es nicht. Es geschieht alles freiwillig und spontan, sozusagen aus dem Bauch heraus. Es denkt in ihnen, würde Fassbinder sagen." (Quelle)
Necla Kelek, Kritik der Islamkritik, Ihr habt mit Hass gekocht
Eine kleine Nebenbemerkung. Das ist zwar nicht der Kern der Debatte, aber fällt hier nicht auf, dass bei der FAZ Pro und Kontra diskutiert werden kann? Ist das bei der Achse des Guten der Fall? Hier kann man sich das ja nicht leisten, die Achse steht ja mutterseelenallein auf weiter Flur - zumindest gegen das deutsche Feuilleton
"Das deutsche Feuilleton. Da gehts derzeit zu wie bei Hinkels unterm Sofa. Man könnte meinen, irgendein Kulturkommissar würde für den Gleichklang der Stimmen sorgen. Aber so ist es nicht. Es geschieht alles freiwillig und spontan, sozusagen aus dem Bauch heraus. Es denkt in ihnen, würde Fassbinder sagen." (Quelle)
Mittwoch, 6. Januar 2010
TaylorBob von Band of Brothers lügt, dass sich die Balken biegen
Ich erfahre gerade von einem anonymen Blogger, der sich hinter diesem Avatar (Quelle) bedeckt hält, Nickname "Taylor" oder "Taylor1944" oder "TaylorBob", Blogname "Band of Brothers" eine unbeschreibliche Würdigung. In seiner Post "Gute Vorsätze für 2010" hat dieser anonyme Gentleman aus seiner Sicht mein Treiben in der Welt des Internet, das Sie hier verfolgen können, zusammengefasst und mich kenntlich gemacht als "Anonymer Blogbetreiber der nicht genannt werden will.". Ich mag das schneidige Kerlchen, auch wenn ich ihn auf diesem Blog bisher noch nicht erwähnt habe (Sie finden ihn jedoch in meiner Blogroll) und habe ihm folgenden Kommentar geschrieben, hier der Screenshot, da ich nicht ausgeschlossen habe, dass der Kommentar, der gegen jede Netiquette und Anstand im world wide web verstößt, "Hausverbot" bekommt:
Heute werde ich in Taylors neuer Post "Im Zentrum der Macht" in zwei Abschnitten gewürdigt, die er so
"Dazu passt auch der Kommentar eines leicht Verwirrten, der nicht nur bei mir Hausverbot genießt, sondern auch ignoriert wird."
und so
"Der andere Protagonist ist der bei mir gesperrte Kommentator, der auch in anderen Blogs Hausverbot erteilt bekam." einleitet.
Anstatt nun wenigstens mit einem Link auf die Ausgeburten meines leicht verwirrten Hirns zu verweisen - wer hier vorbeikommt, kann ja das Corpus delicti in allen Einzelheiten unter die Lupe nehmen, noch von keinem Schwerverbrecher und Massenmörder, weder von Stalin, Hitler, Mao noch dem Menschenfresser Idi Amin ist derartig viel Beweismaterial liegen geblieben -, belegt Taylor seine Anklage mit drei "Beweisstücken", die ich im Falle Alan Poseners hier und im Falle Claudio Pinocchio Casulas hier zur Begutachtung der Allgemeinheit vorgestellt habe. Alan Posener hat seine Unterstellungen bisher in keiner Weise belegen können, bei Claudio Pinocchio Casula handelt es sich um einen Straftatbestand nach § 187 StGb, um eine falsche Tatsachenbehauptung, die dümmer war, als es die Polizei erlaubt.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Alan Posener auf: Hiram7 Review
ALAN POSENER´S COLUMN: FACTS ABOUT THE SWISS MINARET CONTROVERSY
Alan Posener, immer lesenswert, streitbar, kommt zur Sache. Schade, dass er diesen etwas schrägen Tick mit "Bullshit" hat. Hier teilt uns Alan Posener mit, dass Henryk M. Broder seine Vertraute im Familienministerium, die Fachpolitikerin für Islam, Integration und Extremismus, Dr. Kristina Köhler, CC über alle Aktionen auf dem laufenden hält. Familienpolitisch geht es ja nicht um die Kirche bzw. das Minarett im Dorf oder der Schweiz, sondern darum, die Gebäroffensive der Muselmanen zu stoppen, die Männer und Mädels rund um Politically Incorrect, Lizas Welt, Schwüzer obacht! und der Achse des Guten anzuregen, einen kleinen demografischen Beitrag dafür zu leisten, dass Europa nicht durch die Söhne Mohammeds übernommen wird. In diesem Zusammenhang hoffen wir natürlich, dass auch bald Vollzug im Amte der Ministerin gemeldet wird. Falls das nicht klappt, hat Henryk M. Broder einen B-Plan. Mehr dazu hier.
Alan Posener, immer lesenswert, streitbar, kommt zur Sache. Schade, dass er diesen etwas schrägen Tick mit "Bullshit" hat. Hier teilt uns Alan Posener mit, dass Henryk M. Broder seine Vertraute im Familienministerium, die Fachpolitikerin für Islam, Integration und Extremismus, Dr. Kristina Köhler, CC über alle Aktionen auf dem laufenden hält. Familienpolitisch geht es ja nicht um die Kirche bzw. das Minarett im Dorf oder der Schweiz, sondern darum, die Gebäroffensive der Muselmanen zu stoppen, die Männer und Mädels rund um Politically Incorrect, Lizas Welt, Schwüzer obacht! und der Achse des Guten anzuregen, einen kleinen demografischen Beitrag dafür zu leisten, dass Europa nicht durch die Söhne Mohammeds übernommen wird. In diesem Zusammenhang hoffen wir natürlich, dass auch bald Vollzug im Amte der Ministerin gemeldet wird. Falls das nicht klappt, hat Henryk M. Broder einen B-Plan. Mehr dazu hier.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Sonntag, 22. November 2009
Alan Posener & Hiram7 Review: Die freie Meinungsbildung in besten Händen
Nach dem long goodbye des kurzen Gastspiels auf der Achse des Guten, von dem noch zu berichten sein wird (über seinen Einstieg und seine profunde Einschätzung der Achse des Guten "Wir sind die Achse des Guten, nicht der Eiferer" habe ich bereits berichtet), hat Alan Posener sein Nachtasyl bei Hiram7 Review gefunden. Nichts ist zufällig.
Das Programm von Hiram7 Review, hinter dem David Ben-Hame steht, ist großartig
"Our belief is that the untarnished truth is freeing: with it, citizens can make informed decisions and take intelligent action, for themselves and for society, and fulfill the ideals of the American and French Revolution of Liberty and Justice." (Quelle)
Ich bin begeistert über diese Losung und die Rolle der makellosen unbefleckten Wahrheit dabei und will Sie auf einen kleinen Spaziergang mitnehmen, auf dem Sie verfolgen können, wie diese Theorie von David Ben-Hame & Alan Posener 1:1 in Praxis umgesetzt wird. Intelligent action ist dabei nicht ganz ausgeschlossen.
Am 18. Juli 2009 stellt Alan Posener auf Hiram7 Review seine Sicht über seinen Hinauswurf aus der Achse des Guten dar. Am 30. Juli dokumentiert Hiram7 Review "Neues aus der Achse der Intoleranz: digitaler Schlagabtausch zwischen Henryk M. Broder und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer"
Zu beiden Posts habe ich einen Kommentar geschrieben, die auf dem Blog eingestellt und wieder entfernt wurden.
Das Programm von Hiram7 Review, hinter dem David Ben-Hame steht, ist großartig
"Our belief is that the untarnished truth is freeing: with it, citizens can make informed decisions and take intelligent action, for themselves and for society, and fulfill the ideals of the American and French Revolution of Liberty and Justice." (Quelle)
Ich bin begeistert über diese Losung und die Rolle der makellosen unbefleckten Wahrheit dabei und will Sie auf einen kleinen Spaziergang mitnehmen, auf dem Sie verfolgen können, wie diese Theorie von David Ben-Hame & Alan Posener 1:1 in Praxis umgesetzt wird. Intelligent action ist dabei nicht ganz ausgeschlossen.
Am 18. Juli 2009 stellt Alan Posener auf Hiram7 Review seine Sicht über seinen Hinauswurf aus der Achse des Guten dar. Am 30. Juli dokumentiert Hiram7 Review "Neues aus der Achse der Intoleranz: digitaler Schlagabtausch zwischen Henryk M. Broder und Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer"
Zu beiden Posts habe ich einen Kommentar geschrieben, die auf dem Blog eingestellt und wieder entfernt wurden.
Ich will an dieser Stelle auf die Gründe der Maßnahme nicht eingehen. Meine Kommentare waren offenbar so unerhört, dass David Ben-Hame mir in einer Mail v. 9. August mitteilte "Ihre Kommentare sind mir stets willkommen". Dies als Präludium. Wahrnehmungsskotome, Zensuren trüben die Wahrheit nicht, sie wird dadurch um so makelloser. Was macht man auch mit einer schmutzigen Wahrheit? Das war wohl Arbeit am "rauhen Stein", n´est pas, Herr Ben-Hame?
Ob diese Flurbereinigung mit dem Großmeister des freien Diskurses Alan Posener abgestimmt war - ich weiss es nicht. Die nachfolgend geschilderte Herstellung der makellosen, ungetrübten Wahrheit ist jedoch ohne konzertierte Aktion zwischen Alan Posener und David Ben-Hame schwer vorstellbar. So, jetzt bitte ich Sie, dem Kommentarverlauf zu folgen. Alan Posener veröffentlicht auf Hiram7 Review "Henryk M. Broders belangloser PR Coup". Dazu mein Kommentar und Poseners Replik
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