Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
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Dienstag, 28. Juni 2011
Phyllis Chesler, Gaza ist in Wirklichkeit eine vorderasiatische Wohlfahrtszone
"Die Flottillenaktivisten kümmern sich nicht um Fakten vor Ort, sie lehnen es ab zu verstehen, dass der Gazastreifen mit Luxus-Hotels, Bürogebäuden, palastartigen Villen, Nachtclubs, Beachclubs und gut bestückten Märkten angefüllt ist. Sie konzentrieren sich nur auf die künstlich beibehaltenen, von Armut geplagten Gegenden ..." (Quelle)
Freitag, 27. Mai 2011
Netanyahu ist sehr großzügig, Phyllis Chesler noch großzügiger
In Washington hat Benjamin Netanyahu ein großzügiges Angebot unterbreitet, ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Netanyahu bietet eine sehr großzügige Grenzziehung an, ist sehr großzügig hinsichtlich der Unteilbarkeit von Jerusalem und der Militärpräsenz Israels im Jordantal; den "Palästinensern", die dort, ob zu Recht oder zu Unrecht sei hier nicht diskutiert, im "alten jüdischen Heimatland" wohnen, bietet er - das ist ein Präzedenzfall in der Geschichte - an
"Ich erkenne an, dass wir bei einem echten Frieden Teile unseres alten jüdischen Heimatlandes werden aufgeben müssen."
Noch viel großzügiger ist Prof. Phyllis Chesler, der spiritus rector unseres geliebten Clemens Heni; sie schlägt auf Arutz Sheva, Israel National News (auf dem auch unser Freund Herbert Eiteneier über Epidemien in Deutschland berichtet hat), The Ten State Solution vor. Also, statt der kleingeistigen Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land, eine Zehn-Staaten-Lösung. Phyllis Chesler geht von dem Befund aus, dass im gesamten Mittleren Osten, speziell jedoch in den Gebieten, die "Palästina" genannt werden, "a central, western-style nation-state has not served the interests of the indigenous people ... in general, the Arab Middle East has always been composed of many tribes, religions, sects, and ethnic groups, all at war with each other and with the government." und führt aus:
"There is no reason to assume that a Palestinian state will not become another failing Arab state, due to the fragmented society in the West Bank and Gaza, tribalism and lack of awareness of nationhood as demonstrated by the failing performance of the Palestinian authority since its establishment in 1994…Social stability is the key for political stability…the only successful model for an Arab state is the one which is based on a single consolidated traditional group such as each of the individual Arab Gulf Emirates. ...
The towns that will receive independence (from both the Palestinian Authority and Israel) are Hebron (the Arab part), Jericho, Ramallah, Nablus, Jenin, Tul-karem and Qalqilya…Bethlehem will require further consideration. ...
And that’s where one’s family, clan, tribe, ethnicity and religion take over. If you are an Arab man in need of employment, your family/tribe will arrange it for you. What we call “nepotism” is viewed as an essential custom and way of life. If you are starving, your family/tribe is supposed to feed you. If you need a husband, that, too, is arranged for you, not by the government but by your family/tribe. ...
Dr. Kedar’s proposal is useful for another very important reason. Leaving aside the obvious and maddening fact that Jordan was supposed to be the Palestinian state—a face rarely admitted—Israel absolutely cannot survive if “Palestinian” Arabs enjoy “territorial contiguity.” Prime Minister also said as much. Allow me to give him the final words:
“While Israel is prepared to make generous compromises for peace, it cannot go back to the 1967 lines — because these lines are indefensible….A peace based on illusions will crash eventually on the rocks of Middle Eastern reality."
Sofern die sogenannten "Palästinensischen" Araber besser bedient sind, wenn sie sich keiner "territorialen Kontiguität" erfreuen, stehen auch die Siedlungen im alten jüdischen Heimatland Judäa und Samaria nicht mehr in Frage. Auf Phyllis Chesler ist Verlass. Und dank Phyllis Chesler wissen wir auch, worin das großzügige Angebot Benjamin Netanyahus besteht.
Wie man über die Sicherheitsfrage im Heiligen Land nachdenken kann, lesen Sie
hier: Yaakov Lozowick, The 1967 Line (Lesebefehl von Claudio Casula) und
hier: Martin van Creveld, Israel doesn´t need the Westbank to be secure (Claudio Casula rät dringend ab)
"Ich erkenne an, dass wir bei einem echten Frieden Teile unseres alten jüdischen Heimatlandes werden aufgeben müssen."
Noch viel großzügiger ist Prof. Phyllis Chesler, der spiritus rector unseres geliebten Clemens Heni; sie schlägt auf Arutz Sheva, Israel National News (auf dem auch unser Freund Herbert Eiteneier über Epidemien in Deutschland berichtet hat), The Ten State Solution vor. Also, statt der kleingeistigen Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land, eine Zehn-Staaten-Lösung. Phyllis Chesler geht von dem Befund aus, dass im gesamten Mittleren Osten, speziell jedoch in den Gebieten, die "Palästina" genannt werden, "a central, western-style nation-state has not served the interests of the indigenous people ... in general, the Arab Middle East has always been composed of many tribes, religions, sects, and ethnic groups, all at war with each other and with the government." und führt aus:
"There is no reason to assume that a Palestinian state will not become another failing Arab state, due to the fragmented society in the West Bank and Gaza, tribalism and lack of awareness of nationhood as demonstrated by the failing performance of the Palestinian authority since its establishment in 1994…Social stability is the key for political stability…the only successful model for an Arab state is the one which is based on a single consolidated traditional group such as each of the individual Arab Gulf Emirates. ...
The towns that will receive independence (from both the Palestinian Authority and Israel) are Hebron (the Arab part), Jericho, Ramallah, Nablus, Jenin, Tul-karem and Qalqilya…Bethlehem will require further consideration. ...
And that’s where one’s family, clan, tribe, ethnicity and religion take over. If you are an Arab man in need of employment, your family/tribe will arrange it for you. What we call “nepotism” is viewed as an essential custom and way of life. If you are starving, your family/tribe is supposed to feed you. If you need a husband, that, too, is arranged for you, not by the government but by your family/tribe. ...
Dr. Kedar’s proposal is useful for another very important reason. Leaving aside the obvious and maddening fact that Jordan was supposed to be the Palestinian state—a face rarely admitted—Israel absolutely cannot survive if “Palestinian” Arabs enjoy “territorial contiguity.” Prime Minister also said as much. Allow me to give him the final words:
“While Israel is prepared to make generous compromises for peace, it cannot go back to the 1967 lines — because these lines are indefensible….A peace based on illusions will crash eventually on the rocks of Middle Eastern reality."
Sofern die sogenannten "Palästinensischen" Araber besser bedient sind, wenn sie sich keiner "territorialen Kontiguität" erfreuen, stehen auch die Siedlungen im alten jüdischen Heimatland Judäa und Samaria nicht mehr in Frage. Auf Phyllis Chesler ist Verlass. Und dank Phyllis Chesler wissen wir auch, worin das großzügige Angebot Benjamin Netanyahus besteht.
Wie man über die Sicherheitsfrage im Heiligen Land nachdenken kann, lesen Sie
hier: Yaakov Lozowick, The 1967 Line (Lesebefehl von Claudio Casula) und
hier: Martin van Creveld, Israel doesn´t need the Westbank to be secure (Claudio Casula rät dringend ab)
Freitag, 4. März 2011
Christian Böhmes Gedankenspiel, wie man Gaddafi stürzen kann
Christian Böhme ist der Chefredakteur der "Jüdische Allgemeine". Aus Berlin postuliert er am 3. März "Stürzt Gaddafi!". Böhme kann sich vorstellen, wie das gehen könnte:
"Wie wäre es mit einer kleinen Eliteeinheit, die sich darauf versteht, unliebsame Personen ohne viel Tamtam auszuschalten? Ein paar Marines, die Jungs von der GSG 9 oder eine Handvoll Mossad-Agenten könnten das Problem namens Gaddafi aus der Welt schaffen, auf welche Weise auch immer. Das käme den Menschen in Libyen zugute. Und uns, die wir kaum etwas so sehr fürchten wie Hunderttausende, die an unseren Grenzen Einlass begehren. ... Eine derartige »unterschwellige« Intervention hat nämlich auch einen großen moralischen Vorteil: Effizient ausgeführt, würde dieser Einsatz den Menschen in Libyen signalisieren, dass ihr Schicksal uns nicht gleichgültig ist. Und das Ende des Despoten wäre ein Zeichen der Hoffnung. Viel mehr ist im Moment wohl kaum möglich. Aber vielleicht hilft es der Bevölkerung bei dem Entschluss, doch in ihrer Heimat zu bleiben."
Um dieses Gedankenspiel noch erfolgreicher umzusetzen, schlage ich anstatt der Marines, der Jungs von der GSG9 oder des Dienstes den Einsatz von noch viel ausgebuffteren Jungs vor, "The Expendables"
Ich muss sagen, dass ich von diesen Mercenaries hellauf begeistert war, ich mußte nicht nur schmunzeln, sondern habe auch herzhaft gelacht, es war ja großes Kino. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Film die strategische Vorstellungskraft von Christian Böhme angeregt hat. Oder war es dieser Hinweis von Dr. Clemens Heni und Prof. Dr. Phyllis Chesler? Phyllis Chesler trug auf der Journal for the Study of Antisemitism (JSA) conference on Muslim anti-Semitism vor "Can we learn the right lessons of Holocaust in time?" :
Die Zuhörer waren sehr, sehr ruhig. Hat Dr. Christian Böhme jetzt aus dem Nähkästchen der ungewaschenen Gehirne geplaudert?
"Wie wäre es mit einer kleinen Eliteeinheit, die sich darauf versteht, unliebsame Personen ohne viel Tamtam auszuschalten? Ein paar Marines, die Jungs von der GSG 9 oder eine Handvoll Mossad-Agenten könnten das Problem namens Gaddafi aus der Welt schaffen, auf welche Weise auch immer. Das käme den Menschen in Libyen zugute. Und uns, die wir kaum etwas so sehr fürchten wie Hunderttausende, die an unseren Grenzen Einlass begehren. ... Eine derartige »unterschwellige« Intervention hat nämlich auch einen großen moralischen Vorteil: Effizient ausgeführt, würde dieser Einsatz den Menschen in Libyen signalisieren, dass ihr Schicksal uns nicht gleichgültig ist. Und das Ende des Despoten wäre ein Zeichen der Hoffnung. Viel mehr ist im Moment wohl kaum möglich. Aber vielleicht hilft es der Bevölkerung bei dem Entschluss, doch in ihrer Heimat zu bleiben."
Um dieses Gedankenspiel noch erfolgreicher umzusetzen, schlage ich anstatt der Marines, der Jungs von der GSG9 oder des Dienstes den Einsatz von noch viel ausgebuffteren Jungs vor, "The Expendables"
Ich muss sagen, dass ich von diesen Mercenaries hellauf begeistert war, ich mußte nicht nur schmunzeln, sondern habe auch herzhaft gelacht, es war ja großes Kino. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Film die strategische Vorstellungskraft von Christian Böhme angeregt hat. Oder war es dieser Hinweis von Dr. Clemens Heni und Prof. Dr. Phyllis Chesler? Phyllis Chesler trug auf der Journal for the Study of Antisemitism (JSA) conference on Muslim anti-Semitism vor "Can we learn the right lessons of Holocaust in time?" :
"“What must we do, what must be done to stop this very specific genocidal threat to the Jewish state—and the overwhelming jihadic threat against civilians everywhere? I do not think that all our documentation will be enough. I do not think we have enough time to reason with the brainwashed, one by one. Only a military victory will do it. But in the 21stcentury, military victories may look different, they may look like Stuxnet, and may include targeted assassinations that we never get to hear about.”
People were very, very quiet. (…)"
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Clemens Heni, Alex Feuerherdt, Aus welchem Schoß sind Sie denn gekrochen?
Clemens Heni habe ich immer noch nicht ganz verdaut, er liegt mir schwer im Magen; ich habe darüber in meiner vorletzten Post "Neues vom Meisterdenker Clemens Heni (2). Wer den Holocaust fortsetzt" berichtet. Ich habe mich mehr als ein halbes Leben lang immer wieder mal mit der Frage, was wir aus dem Holocaust lernen können, beschäftigt, dabei mehr oder weniger gelungene Diskurse gefunden, aber auch leider feststellen müssen, dass sich an der Diskussion dieser heiklen Frage nicht wenige dumme Menschen zu beteiligen gewagt haben. Und jetzt kommt wie ein deus ex machina ein post doc aus "Harvard" und erklärt uns zusammen mit der formidablen Gelehrten Phyllis Chesler mit knappen Worten, was "the right lesson" und was "exactly the wrong lesson" ist.
Auch die Diagnostik des exterminatorischen Antisemitismus, zu der die Einzigwahren Freunde Israels wesentliches und zumeist bestürzendes beigetragen haben, nämlich dass die Deutschen in ihrer überwiegenden Mehrheit "Otto Normalvergaser" sind, dass sich eine "Volksgemeinschaft gegen Israel" formiert habe, dass "1989 eine in einen demokratischen Jargon verpackte Fassung des Nationalsozialismus restauriert" wurde, findet in der Analyse Dr. Henis einen vorläufigen, kaum noch zu überbietenden Höhepunkt: diejenigen, die "exactly the wrong lesson" lernen, an vorderster Stelle Prof. Wolfgang Benz und das Zentrum für Antisemitismusforschung, "they continue that Holocaust" (Clemens Heni) oder, wie Phyllis Chesler formuliert "According to Dr. Heni, this is another form of either Holocaust denial or a way to continue the Holocaust". Dr. Heni ist in das Herz der Finsternis vorgestoßen.
Wenn der Virus des Antisemitismus in Deutschland nicht mehr unter Kontrolle ist, wie Herbert Eiteneier prophezeite, und pandemisch geworden ist, wie Alex Feuerherdt schon seit Menschengedenken glänzend unkt, muss die dringende Frage beantwortet werden, welche Faktoren, welche Mutationen, genetischer oder anderer Art, immunisieren die kleine, übersichtliche Schar der Einzigwahren Freunde Israels, ihre Wortführer sind neben dem Maitre die "Volksdeutschen" Alex Feuerherdt, Walter Schmidt, Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula", Herbert Eiteneier, Dr. Clemens Heni, der Magister für Evangelische Gotteskunde Bernd Dahlenburg, gegen diesen Virus? Was lässt sie nicht wanken und irre werden in ihrem Kampf?
Diese Frage stichhaltig zu beantworten, wäre wohl der Heilige Gral einer Wissenschaft, die in sich Kultur- und Sozialwissenschaft, Psychologie und Theologie fruchtbar verbindet. Der Berg mag hoch und unüberwindlich sein, wir dürfen uns jedoch nicht scheuen, erste, tapsende Schritte zu gehen. Ein erster Ansatz könnte sein, zu schauen, ob Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, den wir als profunden Kenner der Tiefen und Untiefen, des Wesens und Unwesens der deutschen Seele kennengelernt haben, uns den einen oder anderen Hinweis geben kann. Ich habe mehrmals Alex Feuerherdt als Eike Geisel redivivus vorgestellt. Gewiss mag es zur Immunisierung beitragen, wenn man Tag für Tag die Kernsätze Eike Geisels wie Mantren repetiert, aber das erklärt nicht, warum Alex Feuerherdt Eike Geisel für den Propheten der Propheten hält, ich ihn jedoch keineswegs überzeugend finde; wie Henryk M. Broder ist Eike Geisel in seiner geistigen Entwicklung nicht weitergekommen, weil er eine scharfgeschliffene Pointe für die Krönung des Erkenntnisprozesses hielt (ich weiß, das ist eine große Verführung). Gibt es etwas, was für die Denunziationen und Scharfrichtereien Eike Geisels oder Henryk M. Broders anfällig macht? Und was macht diese Scharfrichtereien so attraktiv?
In seiner Post "Deutsche Seelenwanderungen" analysiert Alex Feuerherdt, gestützt auf Ausführungen Eike Geisels, die Beweggründe von Deutschen, die zum Judentum konvertieren. Dabei spiele "eine besonders krude Art von „Vergangenheitsbewältigung“ eine große Rolle. In jedem Fall führe fast jeder deutsche Konvertit „wie unter Zwang seine höheren Beweggründe ins Feld“."
Nun, das ist keine umstürzend neue Erkenntnis; m.E. ist jede Konversion die Schaffung eines neuen Adam oder einer neuen Eva, ein Reinigungsprozess, in dem ein sacrificium intellectus durch ein anderes sacrificium intellectus ersetzt wird. Eine Konversion ist umso erfolgreicher, je mehr die ursprünglichen Konflikte und vor allem Ambivalenzen getilgt sind. Sigmund Freud hat von einem "purifizierten Lust-Ich" geschrieben („ ... das purifizierte Lust-Ich bildet sich durch Introjektion von allem, was eine Lustquelle darstellt, und durch Projektion von allem nach außen, was Gelegenheit zur Unlust gibt.“, Triebe und Triebschicksale, 1915). Die "Volksdeutschen" unter den Einzigwahren Freunden Israels, Alex Feuerherdt, Clemens Heni und die anderen sind wie Edith Lutz aus einem Schoß gekrochen, der noch fruchtbar war. Wir alle haben mit einer Vergangenheit zu tun, die nicht vergehen will. Neben den mehr oder weniger defizitären Versuchen, die eigene deutsche Vergangenheit zu "bewältigen", in dem man Jude wird, scheint es eine sehr erfolgreiche Konversion und "Bewältigung" zu geben, nämlich die Zugehörigkeit zur Kongregation der Einzigwahren Freunden Israels. Insofern ist es total falsch, hier von "selbsthassenden Deutschen" zu sprechen (ich gestehe, dass ich diesen Fehler gemacht habe). Das sind reine Seelen, mit sich im reinen, dafür ganz und gar nicht mit "den" Deutschen.
Es sei mir erlaubt, eine ungestellte Frage Alan Poseners an Dr. Heni ("Aber Antisemiten riecht er [Heni] zehn Meilen gegen den Wind. Was der Arier mit dem übergroßen Antisemitenriecher da überkompensiert, will man gar nicht erst wissen.") zu verallgemeinern "Aber Antisemiten riechen sie, die Einzigwahren Freunde Israels, zehn Meilen gegen den Wind. Was die Arier mit den übergroßen Antisemitismusriechern da überkompensieren, will man gar nicht erst wissen." - Doch, doch, ich stelle die Frage, ich würde das gerne wissen, Dr. Heni, Alex Feuerherdt, Rolf Behrens ("another day in the paradise"), Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Walter Schmidt!
Da meine Überlegungen noch ganz in den Anfängen stehen, bitte ich Sie, mir behilflich zu sein. Legen Sie mir bitte viele Stolpersteine in den Weg, so dass ich diese "Theorie" schleifen und verfeinern kann. Jegliche Erwiderung von Ihrer Seite werde ich hier auf diesem Blog einstellen. Insbesondere den fabelhaften Alex Feuerherdt würde ich hier gerne willkommen heißen.
(Leseempfehlung: Alan Posener, Stotternde Stalinisten)
Auch die Diagnostik des exterminatorischen Antisemitismus, zu der die Einzigwahren Freunde Israels wesentliches und zumeist bestürzendes beigetragen haben, nämlich dass die Deutschen in ihrer überwiegenden Mehrheit "Otto Normalvergaser" sind, dass sich eine "Volksgemeinschaft gegen Israel" formiert habe, dass "1989 eine in einen demokratischen Jargon verpackte Fassung des Nationalsozialismus restauriert" wurde, findet in der Analyse Dr. Henis einen vorläufigen, kaum noch zu überbietenden Höhepunkt: diejenigen, die "exactly the wrong lesson" lernen, an vorderster Stelle Prof. Wolfgang Benz und das Zentrum für Antisemitismusforschung, "they continue that Holocaust" (Clemens Heni) oder, wie Phyllis Chesler formuliert "According to Dr. Heni, this is another form of either Holocaust denial or a way to continue the Holocaust". Dr. Heni ist in das Herz der Finsternis vorgestoßen.
Wenn der Virus des Antisemitismus in Deutschland nicht mehr unter Kontrolle ist, wie Herbert Eiteneier prophezeite, und pandemisch geworden ist, wie Alex Feuerherdt schon seit Menschengedenken glänzend unkt, muss die dringende Frage beantwortet werden, welche Faktoren, welche Mutationen, genetischer oder anderer Art, immunisieren die kleine, übersichtliche Schar der Einzigwahren Freunde Israels, ihre Wortführer sind neben dem Maitre die "Volksdeutschen" Alex Feuerherdt, Walter Schmidt, Rolf Behrens a.k.a. "Claudio Casula", Herbert Eiteneier, Dr. Clemens Heni, der Magister für Evangelische Gotteskunde Bernd Dahlenburg, gegen diesen Virus? Was lässt sie nicht wanken und irre werden in ihrem Kampf?
Diese Frage stichhaltig zu beantworten, wäre wohl der Heilige Gral einer Wissenschaft, die in sich Kultur- und Sozialwissenschaft, Psychologie und Theologie fruchtbar verbindet. Der Berg mag hoch und unüberwindlich sein, wir dürfen uns jedoch nicht scheuen, erste, tapsende Schritte zu gehen. Ein erster Ansatz könnte sein, zu schauen, ob Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, den wir als profunden Kenner der Tiefen und Untiefen, des Wesens und Unwesens der deutschen Seele kennengelernt haben, uns den einen oder anderen Hinweis geben kann. Ich habe mehrmals Alex Feuerherdt als Eike Geisel redivivus vorgestellt. Gewiss mag es zur Immunisierung beitragen, wenn man Tag für Tag die Kernsätze Eike Geisels wie Mantren repetiert, aber das erklärt nicht, warum Alex Feuerherdt Eike Geisel für den Propheten der Propheten hält, ich ihn jedoch keineswegs überzeugend finde; wie Henryk M. Broder ist Eike Geisel in seiner geistigen Entwicklung nicht weitergekommen, weil er eine scharfgeschliffene Pointe für die Krönung des Erkenntnisprozesses hielt (ich weiß, das ist eine große Verführung). Gibt es etwas, was für die Denunziationen und Scharfrichtereien Eike Geisels oder Henryk M. Broders anfällig macht? Und was macht diese Scharfrichtereien so attraktiv?
In seiner Post "Deutsche Seelenwanderungen" analysiert Alex Feuerherdt, gestützt auf Ausführungen Eike Geisels, die Beweggründe von Deutschen, die zum Judentum konvertieren. Dabei spiele "eine besonders krude Art von „Vergangenheitsbewältigung“ eine große Rolle. In jedem Fall führe fast jeder deutsche Konvertit „wie unter Zwang seine höheren Beweggründe ins Feld“."
Nun, das ist keine umstürzend neue Erkenntnis; m.E. ist jede Konversion die Schaffung eines neuen Adam oder einer neuen Eva, ein Reinigungsprozess, in dem ein sacrificium intellectus durch ein anderes sacrificium intellectus ersetzt wird. Eine Konversion ist umso erfolgreicher, je mehr die ursprünglichen Konflikte und vor allem Ambivalenzen getilgt sind. Sigmund Freud hat von einem "purifizierten Lust-Ich" geschrieben („ ... das purifizierte Lust-Ich bildet sich durch Introjektion von allem, was eine Lustquelle darstellt, und durch Projektion von allem nach außen, was Gelegenheit zur Unlust gibt.“, Triebe und Triebschicksale, 1915). Die "Volksdeutschen" unter den Einzigwahren Freunden Israels, Alex Feuerherdt, Clemens Heni und die anderen sind wie Edith Lutz aus einem Schoß gekrochen, der noch fruchtbar war. Wir alle haben mit einer Vergangenheit zu tun, die nicht vergehen will. Neben den mehr oder weniger defizitären Versuchen, die eigene deutsche Vergangenheit zu "bewältigen", in dem man Jude wird, scheint es eine sehr erfolgreiche Konversion und "Bewältigung" zu geben, nämlich die Zugehörigkeit zur Kongregation der Einzigwahren Freunden Israels. Insofern ist es total falsch, hier von "selbsthassenden Deutschen" zu sprechen (ich gestehe, dass ich diesen Fehler gemacht habe). Das sind reine Seelen, mit sich im reinen, dafür ganz und gar nicht mit "den" Deutschen.
Es sei mir erlaubt, eine ungestellte Frage Alan Poseners an Dr. Heni ("Aber Antisemiten riecht er [Heni] zehn Meilen gegen den Wind. Was der Arier mit dem übergroßen Antisemitenriecher da überkompensiert, will man gar nicht erst wissen.") zu verallgemeinern "Aber Antisemiten riechen sie, die Einzigwahren Freunde Israels, zehn Meilen gegen den Wind. Was die Arier mit den übergroßen Antisemitismusriechern da überkompensieren, will man gar nicht erst wissen." - Doch, doch, ich stelle die Frage, ich würde das gerne wissen, Dr. Heni, Alex Feuerherdt, Rolf Behrens ("another day in the paradise"), Herbert Eiteneier, Bernd Dahlenburg, Walter Schmidt!
Da meine Überlegungen noch ganz in den Anfängen stehen, bitte ich Sie, mir behilflich zu sein. Legen Sie mir bitte viele Stolpersteine in den Weg, so dass ich diese "Theorie" schleifen und verfeinern kann. Jegliche Erwiderung von Ihrer Seite werde ich hier auf diesem Blog einstellen. Insbesondere den fabelhaften Alex Feuerherdt würde ich hier gerne willkommen heißen.
(Leseempfehlung: Alan Posener, Stotternde Stalinisten)
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