König Abdullah soll Obama am Telefon zusammengestaucht haben
"Mubarak und König Abdullah sind nicht nur Verbündete, sondern auch Freunde. Der König wird nicht dabei zuschauen, wie sein Freund weggeschoben und erniedrigt wird", zitierte die "Times" einen Diplomaten. Nach den Unruhen in Ägypten verbliebe den USA derzeit nur noch ein stabiler Partner in der arabischen Welt: Saudi-Arabien. "Und die Saudis werden die USA genau daran erinnern", ergänzte der Diplomat." (Quelle)
Ist in Saudi-Arabien nicht der Wahhabismus Staatsreligion, wird dort nicht die Schari´a buchstabengetreu umgesetzt und ist Saudi-Arabien nicht Exporteur des wahhabitischen Radikal-Islams?
Geschenke mit Sprengkraft
Saudi-Arabien finanziert Terror
Wie heisst das Unwort des Jahres 2010? Alternativlos. Aber es passt irgendwie zur Bündnispolitik des freien Westens, zu seiner Realpolitik. Die Realpolitik von Zauberlehrlingen, die im Treibsand des Nahen Ostens versacken.
Eine Legende bei den Wüstensöhnen
Und noch eine Legende bei den Wüstensöhnen
Wird sich Obama beugen?
siehe: Allahs Fundis und Fanatiker
Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
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Donnerstag, 10. Februar 2011
Montag, 7. Februar 2011
Omar Suleiman - der Favorit des freien Westens
Auf der Münchener Sicherheitskonferenz haben sich die Politiker des freien Westens auf einen Übergang zur Demokratie geeinigt.
"Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. ... längst hat sich in Washington Ägyptens neuer Vizepräsident Omar Suleiman als Top-Favorit auf die Mubarak-Nachfolge herauskristallisiert."
Omar Suleiman, seit 1993 Direktor des ägyptischen Geheimdienstes Muchabarat, ist ein gediegener Mann in feinen Anzügen und mit vorzüglichen Manieren, kein Prolet wie weiland Erich Fritz Emil Mielke.
In der deutschen Wikipedia lesen wir über ihn
"Zwischen 1962 und 1973 war er auf verschiedenen Positionen an allen Kriegen Ägyptens mit Israel beteiligt und wurde 1991 schließlich Leiter der militärischen Aufklärung. Suleiman vermittelte 2000 während der Intifada zwischen Israel und den pälastinensischen Aufständischen, er wird in diplomatischen Kreisen als gemäßigte Kraft eingeschätzt. "
Weit mehr erfahren wir in der englischen Wikipedia
"Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. ... längst hat sich in Washington Ägyptens neuer Vizepräsident Omar Suleiman als Top-Favorit auf die Mubarak-Nachfolge herauskristallisiert."
Omar Suleiman, seit 1993 Direktor des ägyptischen Geheimdienstes Muchabarat, ist ein gediegener Mann in feinen Anzügen und mit vorzüglichen Manieren, kein Prolet wie weiland Erich Fritz Emil Mielke.
In der deutschen Wikipedia lesen wir über ihn
"Zwischen 1962 und 1973 war er auf verschiedenen Positionen an allen Kriegen Ägyptens mit Israel beteiligt und wurde 1991 schließlich Leiter der militärischen Aufklärung. Suleiman vermittelte 2000 während der Intifada zwischen Israel und den pälastinensischen Aufständischen, er wird in diplomatischen Kreisen als gemäßigte Kraft eingeschätzt. "
Weit mehr erfahren wir in der englischen Wikipedia
Sonntag, 6. Februar 2011
1989 Sicherheitskonferenz des Warschauer Paktes in Prag: Der Ostblock steht hinter Erich Honecker - noch
Wie sich Geschichte doch wiederholen kann. Ich beziehe mich auf den SPON- Beitrag "Münchener Sicherheitskonferenz. Der Westen stützt Mubarak - noch". Ein Déjà-vu
"Das nennt man Realpolitik: Die Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes wollen den Machthaber der Deutschen Demokratischen Republik, Erich Honecker, noch halten, wenn er im Gegenzug den Übergang zur Demokratie begleitet. Mittelfristig setzt der Ostblock auf den Minister der Staatssicherheit Erich Fritz Emil Mielke - und hofft, dass er beim Volk auch ankommt.
Es ist ein starkes Signal, das Wjatscheslaw Iwanowitsch Kotschemassow da sendet. Ein Signal, das die Masse der Demonstranten in der Deutschen Demokratischen Republik wohl enttäuschen wird. Der Botschafter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Michail Sergejewitsch Gorbatschow ist gerade zurückgekehrt aus Ostberlin und berichtet nun, über einen Bildschirm zugeschaltet, der Prager Sicherheitskonferenz über seine Gespräche.
Kotschemassows zentraler Satz: "Generalsekretär Erich Honecker hat seinem Land 40 Jahre gedient und steht jetzt vor der Aufgabe, die Deutsche Demokratische Republik in die Zukunft zu führen." Hatte Michail Sergjewitsch Gorbatschow nicht erst am Freitag gesagt, wer zu spät kommt, bestraft das Leben und Honecker müsse jetzt "darauf hören, was das deutsche Volk sagt"? Und das sagt hunderttausendfach etwas ganz anderes.
Jetzt also doch: Auf in die Zukunft mit Erich Honecker ? Wirklich?
Nicht ganz. Dahinter steckt etwas anderes. Man will Honecker den Abgang in Würde ermöglichen. Man will den Übergang zur Demokratie. Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. Entsprechend berichtet Kotschemassow, Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow wünsche sich, "dass wir respektvoll kommunizieren mit einem Menschen, der ein alter Freund der Sowjetunion ist". Er meint Honecker. Kotschemassow vergisst auch nicht zu erwähnen, dass Honecker ja bereits erklärt habe, bei Wahlen nicht zu kandidieren. "Die Rolle von Generalsekretär Honecker bleibt absolut entscheidend in den nächsten Tagen. Es ist seine Chance, selbst über sein Vermächtnis zu bestimmen", sagt der Gesandte.
"Das nennt man Realpolitik: Die Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes wollen den Machthaber der Deutschen Demokratischen Republik, Erich Honecker, noch halten, wenn er im Gegenzug den Übergang zur Demokratie begleitet. Mittelfristig setzt der Ostblock auf den Minister der Staatssicherheit Erich Fritz Emil Mielke - und hofft, dass er beim Volk auch ankommt.
Es ist ein starkes Signal, das Wjatscheslaw Iwanowitsch Kotschemassow da sendet. Ein Signal, das die Masse der Demonstranten in der Deutschen Demokratischen Republik wohl enttäuschen wird. Der Botschafter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Michail Sergejewitsch Gorbatschow ist gerade zurückgekehrt aus Ostberlin und berichtet nun, über einen Bildschirm zugeschaltet, der Prager Sicherheitskonferenz über seine Gespräche.
Kotschemassows zentraler Satz: "Generalsekretär Erich Honecker hat seinem Land 40 Jahre gedient und steht jetzt vor der Aufgabe, die Deutsche Demokratische Republik in die Zukunft zu führen." Hatte Michail Sergjewitsch Gorbatschow nicht erst am Freitag gesagt, wer zu spät kommt, bestraft das Leben und Honecker müsse jetzt "darauf hören, was das deutsche Volk sagt"? Und das sagt hunderttausendfach etwas ganz anderes.
Jetzt also doch: Auf in die Zukunft mit Erich Honecker ? Wirklich?
Nicht ganz. Dahinter steckt etwas anderes. Man will Honecker den Abgang in Würde ermöglichen. Man will den Übergang zur Demokratie. Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. Entsprechend berichtet Kotschemassow, Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow wünsche sich, "dass wir respektvoll kommunizieren mit einem Menschen, der ein alter Freund der Sowjetunion ist". Er meint Honecker. Kotschemassow vergisst auch nicht zu erwähnen, dass Honecker ja bereits erklärt habe, bei Wahlen nicht zu kandidieren. "Die Rolle von Generalsekretär Honecker bleibt absolut entscheidend in den nächsten Tagen. Es ist seine Chance, selbst über sein Vermächtnis zu bestimmen", sagt der Gesandte.
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