Posts mit dem Label Der Westen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Der Westen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 10. Februar 2011

Der letzte stabile Partner des freien Westens in der arabischen Welt

König Abdullah soll Obama am Telefon zusammengestaucht haben

"Mubarak und König Abdullah sind nicht nur Verbündete, sondern auch Freunde. Der König wird nicht dabei zuschauen, wie sein Freund weggeschoben und erniedrigt wird", zitierte die "Times" einen Diplomaten. Nach den Unruhen in Ägypten verbliebe den USA derzeit nur noch ein stabiler Partner in der arabischen Welt: Saudi-Arabien. "Und die Saudis werden die USA genau daran erinnern", ergänzte der Diplomat." (Quelle)

Ist in Saudi-Arabien nicht der Wahhabismus Staatsreligion, wird dort nicht die Schari´a buchstabengetreu umgesetzt und ist Saudi-Arabien nicht Exporteur des wahhabitischen Radikal-Islams?

Geschenke mit Sprengkraft
Saudi-Arabien finanziert Terror

Wie heisst das Unwort des Jahres 2010? Alternativlos. Aber es passt irgendwie zur Bündnispolitik des freien Westens, zu seiner Realpolitik. Die Realpolitik von Zauberlehrlingen, die im Treibsand des Nahen Ostens versacken.

Eine Legende bei den Wüstensöhnen



Und noch eine Legende bei den Wüstensöhnen




Wird sich Obama beugen?



siehe: Allahs Fundis und Fanatiker

Montag, 7. Februar 2011

Omar Suleiman - der Favorit des freien Westens

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz haben sich die Politiker des freien Westens auf einen Übergang zur Demokratie geeinigt.

"Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. ... längst hat sich in Washington Ägyptens neuer Vizepräsident Omar Suleiman als Top-Favorit auf die Mubarak-Nachfolge herauskristallisiert."

Omar Suleiman, seit 1993 Direktor des ägyptischen Geheimdienstes Muchabarat, ist ein gediegener Mann in feinen Anzügen und mit vorzüglichen Manieren, kein Prolet wie weiland Erich Fritz Emil Mielke.

In der deutschen Wikipedia lesen wir über ihn

"Zwischen 1962 und 1973 war er auf verschiedenen Positionen an allen Kriegen Ägyptens mit Israel beteiligt und wurde 1991 schließlich Leiter der militärischen Aufklärung. Suleiman vermittelte 2000 während der Intifada zwischen Israel und den pälastinensischen Aufständischen, er wird in diplomatischen Kreisen als gemäßigte Kraft eingeschätzt. "

Weit mehr erfahren wir in der englischen Wikipedia

Sonntag, 6. Februar 2011

1989 Sicherheitskonferenz des Warschauer Paktes in Prag: Der Ostblock steht hinter Erich Honecker - noch

Wie sich Geschichte doch wiederholen kann. Ich beziehe mich auf den SPON- Beitrag "Münchener Sicherheitskonferenz. Der Westen stützt Mubarak - noch". Ein Déjà-vu

"Das nennt man Realpolitik: Die Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes wollen den Machthaber der Deutschen Demokratischen Republik, Erich Honecker,  noch halten, wenn er im Gegenzug den Übergang zur Demokratie begleitet. Mittelfristig setzt der Ostblock auf den Minister der Staatssicherheit Erich Fritz Emil Mielke - und hofft, dass er beim Volk auch ankommt. 


 Es ist ein starkes Signal, das  Wjatscheslaw Iwanowitsch Kotschemassow da sendet. Ein Signal, das die Masse der Demonstranten in der Deutschen Demokratischen Republik wohl enttäuschen wird. Der Botschafter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Michail Sergejewitsch Gorbatschow ist gerade zurückgekehrt aus Ostberlin und berichtet nun, über einen Bildschirm zugeschaltet, der Prager Sicherheitskonferenz über seine Gespräche.


Kotschemassows zentraler Satz: "Generalsekretär Erich Honecker hat seinem Land 40 Jahre gedient und steht jetzt vor der Aufgabe, die Deutsche Demokratische Republik in die Zukunft zu führen." Hatte Michail Sergjewitsch Gorbatschow nicht erst am Freitag gesagt, wer zu spät kommt, bestraft das Leben und Honecker müsse jetzt "darauf hören, was das deutsche Volk sagt"? Und das sagt hunderttausendfach etwas ganz anderes.


Jetzt also doch: Auf in die Zukunft mit Erich Honecker ? Wirklich?


Nicht ganz. Dahinter steckt etwas anderes. Man will Honecker den Abgang in Würde ermöglichen. Man will den Übergang zur Demokratie. Aber alles geordnet, alles nacheinander. Ohne Chaos. Entsprechend berichtet Kotschemassow, Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow  wünsche sich, "dass wir respektvoll kommunizieren mit einem Menschen, der ein alter Freund der Sowjetunion ist". Er meint Honecker. Kotschemassow vergisst auch nicht zu erwähnen, dass Honecker ja bereits erklärt habe, bei Wahlen nicht zu kandidieren. "Die Rolle von Generalsekretär Honecker bleibt absolut entscheidend in den nächsten Tagen. Es ist seine Chance, selbst über sein Vermächtnis zu bestimmen", sagt der Gesandte.