Samstag, 30. Januar 2010

Henryk M. Broder und Leo Katzenberger - Meditation zu Volksschädlingen

"Erst knutschen, dann köpfen" - Henryk M. Broder leistet Erinnerungsarbeit.

Nicht vertiefen, sondern nur darauf hinweisen will ich auf den genialen Kurzschluss der Überschrift, der auch durch die Meister der Titel in BILD nicht getoppt werden dürfte. Broder fasst hier folgendes zusammen "Erst knutscht Katzenberger, dann köpfen ihn dafür NS-Richter". Kann Broder noch zwischen Subjekt und Objekt bzw. Aktiv und Passiv, Täter und Opfer unterscheiden?

Es ist Broders Verdienst, dass er spät, aber immerhin doch auf das schon seit Ewigkeiten hinlänglich bekannte Skandalon hinweist, dass gerade die deutsche Justiz  als "Richter in eigener Sache" nicht bis wenig bereit war, ihre Verstrickungen in das Unrechtssystem des Dritten Reiches aufzuarbeiten. Die junge Bundesrepublik war keine moralische tabula rasa, keine Jungfrauengeburt und unbefleckte Empfängnis. Es war eine Entscheidung der jungen Republik, Funktionseliten des Dritten Reiches zu übernehmen. Und es war ein langwieriger und oft schmerzhafter Kampf, den vorherrschenden Rechtspositivismus zu bekämpfen und zu überwinden. Wir, die wir in und mit der BRD aufgewachsen sind, erinnern uns alle an Filbingers "Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein." - Warum Broder nicht schlicht sagen diese Juristen sein führende Manager der Firma Freisler, warum Broder umständlich sagen "Unter diesen Umständen von den “Erben der Firma Freisler” zu sprechen, ist wirklich eine schamlose Untertreibung."?  Was er wollen sagen damit? Bitte herausrücken, er doch nicht aufs Maul gefallen. Bitte, nicht schamlos untertreiben.

Was mich immer wieder irritiert, sind Zeitgenossen, die sich keinerlei Vergehens, Verbrechens, keiner Schuld bewusst sind, nicht heimgesucht werden von, sagen wir es ganz altmodisch, Gewissensbissen oder den Erynnien. Nichts scheint sie zu plagen, sie sind mit sich im reinen, das sind, wie Freud sagte,  purifizierte Lust-Ichs, aber sie sind umso unerbittlicher gegen andere.

Hat Broder bei seiner Erinnerungsarbeit nicht etwas Entscheidendes vergessen? Ich habe in der Post "Betr.: Polemik et le pauvre Henryk M. Broder" auf die "Volksschädlingsaffäre", die immer noch nicht genügend in der Öffentlichkeit gewürdigt wurde, hingewiesen. In diesem Zusammenhang muss an dieses schäbige Bubenstück nochmals erinnert werden.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Achtung: Jerusalem Post löscht Artikel von Benjamin Weinthal, German scholar has 'no clue about anti-Semitism'

Inzwischen ist der Artikel "German scholar has ´no clue about anti-Semitism´" von Broders buddy Benjamin Weinthal in der Jerusalem  Post nur noch im Cache zu finden. Die Talksbacks sind gänzlich gelöscht; ebenso das schöne Pic von dem Sternenkrieger Henryk M. Broder (aber im Netz geht bekanntlich nichts verloren).

Sind der Jerusalem Post "Unsere Männer in Havannah" inzwischen so peinlich, dass man ihren "intelligent service" löscht oder hat dies andere Ursachen?
Siehe auch United Jerusalem , hier finden Sie noch den Weinthal-Artikel.

Leseempfehlung: Martin Lichtmesz, Broder vs. Benz

Eine lesens- und bedenkenswerte Meditation von Martin Lichtmesz, Broder vs. Benz.

Schärft daran die Zähne, sofern Ihr bereit seid, aus einem prästabilisierten Reflexmuster herauszutreten.

Leseempfehlung: Mathias Brodkorb, Die "Kritische Theorie" frisst ihre Kinder - Antisemitismusforscher Wolfgang Benz ist plötzlich selbst ein Antisemit

Mathias Brodkorb,
Die "Kritische Theorie" frisst ihre Kinder - Antisemitismusforscher Wolfgang Benz ist plötzlich selbst ein Antisemit
Ein Einwand: Frisst die "kritische Theorie" ihre Kinder? Macht sie plötzlich aus Wolfgang Benz einen Antisemiten? Wird diese Diffamierung nicht gezielt von der Gruppe Broder/Heni/Sahm und Co. ins Spiel gebracht? - Was zur Debatte steht, ist Universalismus versus Partikularismus. Und zweitens: Offenbar haben Broder und Co. die Wahrheit gepachtet, was denn Antisemitismus sei, an der nicht zu rütteln ist. Hier gelten Glaubenssätze, auch wenn die eigenen Definitionen dünner als Wassersuppe sind. Mit Gegnern wird nicht mehr über die Reichweiten und Grenzen der Fragestellungen und Argumente diskutiert, sondern sie müssen endgültig platt gemacht werden; und hier sind alle Mittel erlaubt. Was erlauben Broder? Er kann alles, zum Beispiel - und das ist ja kein Ausrutscher: ein mißliebiges Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland als "Volksschädling" diffamieren (soweit seine "Vergleiche"). Wenn Ihr Euch der Gemeinheit und mangelnden intellektuellen Substanz Broders nicht stellt, werdet Ihr immer in der Defensive sein. Der treibt Euch in Rudeln vor sich her! Journalisten und Wissenschaftler, fürchtet Euch nicht! Analysiert ihn, ekelt Euch zuweilen, aber nehmt ihn ins Visier! Stellt Euch diesem Riesenzwerg, der sich zur Top-Gun des freien Westens aufbläst! Broder diskutiert nicht mit Euch - warum nehmt Ihr ihn ernst? Zeigt ihn in seiner Lächerlichkeit oder - wenn Euch das zu grob ist - in seiner Ridikülität.

Dienstag, 26. Januar 2010

Betr.: Polemik et le pauvre Henryk M. Broder

Von den einzigwahren Freunden Israels ist ein polemischer Blog, d.h. die Argumente werden so zugespitzt, dass sie auch für die Zeitgenossen noch spürbar sind, die Gemüter wie Fleischerhunde haben. Es wird ausdrücklich zum Widerspruch, zum Falsifizieren nicht nur der Argumente, sondern auch der Proportionen aufgefordert. Habe ich aus einer Fliege einen Elefanten oder aus einem Elefanten eine Fliege gemacht, vergröbert oder bagatellisiert? Bei jeder Post werden die dort Massierten in einer Mail angeschrieben, mir ihre Korrekturen, Widerreden, Ergänzungen zukommen zu lassen. Diese werden sofort auf diesem Blog eingestellt. Bisher gelang es mir jedoch sehr selten, die selbsternannten Verteidiger der freien Welt hinter dem Ofen hervorzuholen und zum freien Schlagabtausch zu bewegen.


Was ich in Zukunft nicht mehr machen werde, ist, im Kommentarbereich generelles Hui und Pfui oder gar psychiatrische Ferndiagnosen meiner Person einzustellen. Ich habe nicht vor, hier Trophäen und Skalps zu präsentieren. Also dergleichen können sich die geneigten und ungeneigten Leser ersparen. Dagegen sind mir knallharte Polemiken zu Sache und Sachverhalten willkommen. Jeder kann auf diesen Blog verlinken oder daraus zitieren - sofern er die Aussage hier nicht verfälscht, ob das nun, um Extreme zu nennen, Altermedia oder die Jewish Task Force ist.


Ich bin mir wohl bewusst, dass meine Methode ad hominem gegen Broder, für den sie eine grundsätzliche Einstellung ist ("Warum zur Sache, wenn es auch persönlich geht?"), zwar nicht die Quadratur des Kreises, aber eine durchaus heikle Angelegenheit ist. Diejenigen jedoch, die meine Polemik gegen Broder & Co. als geisteskrank qualifizieren, sind in der Regel die gleichen, die sich in all den letzten Jahren daran beölt haben, wie Broder seine Gegner reihenweise in Geschlecht und rsch schlug. Ich beschränke mich hier auf sola scriptura, und bringe für jedes Argument einen Beleg, auf den ich verlinke - sehr zum Mißvergnügen meiner werten und allerwertesten Gegner. Was ich im Gegensatz zu einigen der "Kollegen" bis hoch zu ihrem Meister nicht tue, ist mangels Gegenargumenten zur verhandelten Sache an der privaten Wäsche und Unterwäsche zu schnüffeln oder gar Eltern und Großeltern mit hinein zu ziehen. Wer das tut, ist wahrlich nicht bei Trost.


In dem Interview im Kölner Stadtanzeiger "Mir schlägt Hass entgegen" v. 24.1.2010 macht Prof. Wolfgang Benz folgendes Statement:

Sonntag, 24. Januar 2010

Zwischenbilanz: Kleine Anatomie des "Netzwerkes" der Einzigwahren Freunde Israels

Bitte, stellen Sie sich  keine Verschwörung vor. in diesem Spiel stecken nicht ein paar Agenten ihre Köpfe zusammen und veranstalten intelligence service , no ladies and gentlemen, das ist doch total von gestern. Außerdem würde zum Beispiel "Schlagoberst" das Jucken bekommen, wenn er einen Abend mit "Gott-sei-bei-uns" verbringen müsste. Sie sollten sich das eher wie bei einen Schwarm vorstellen. Wenn bestimmte Botenstoffe, z.B. "Israelkritiker", "Antisemiten", "Palis", "Muselmanen", "Gutmenschen" oder "Klima" ausgeschüttet werden, beginnt der Schwarm synchron zu paddeln (Hetzmeuten) und vereint zu schlagen (Jagdmeuten), sei es gegen Boris Palmer und "Horst", Prof. Benz oder Obama und Kopenhagen.


Ob dieser Schwarm nun seiner Agenda Dienste oder Bärendienste leistet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ich habe jedoch noch nicht gehört, auch von den Schwarmgeistern nicht, dass sie z.B. die Stimmung für Israel positiv beeinflusst hätten. Im Gegenteil, permanent klagen sie an, dass der eh schon virulente Antisemitismus immer mehr gesellschaftsfähig werde bis hin zu "Horst". Aus diesem objektiven Scheitern, das sie sich selbstverständlich nicht zuschreiben, leiten sie ein "Mehr desselben" und "Weiter so!" ab, also noch mehr auf die gleiche Tour zu strampeln und noch lauter zu schreien. In dieser desolaten Lage versucht man nun über die Botenstoffe "Islam", "Islamismus", "Terror", "kleine Kopftuchträgerinnen" etc. bei grossen, aufgeregten Schwärmen anzudocken und sein Süppchen mitzukochen..


Ich darf nun die Akteure im einzelnen kurz vorstellen:


An erster Stelle ohne Frage Henryk M. Broder, nom de guerre "Schlagoberst". Henryk M. Broder, ein Tausendsassa, "a leading expert on modern antisemitism in Europe", wie ihn buddy Benjamin Weinthal vorstellt, kurz, der Urmeter für Antisemitismus, der mit ihm nicht das geringste zu tun hat, Experte für so unterschiedliche Erfahrungsbereiche wie Weihnachtslieder und pornogrannies, Experte in allen Nahostkriegen (Broder hat sich auch dann nicht getäuscht, wenn er sich getäuscht hat: „Der Irak-Krieg ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Position stets vom Umfeld und von einem bestimmten Zeitpunkt abhängt. Ich glaube inzwischen, dass der Irak-Krieg keine gute Idee war; das konnte man aber vor vier Jahren nicht absehen. Mich überzeugte damals die Absicht, in einem Land die Demokratie einzuführen…“), jetzt auch in Fragen des Klimas. Und das ist längst nicht alles. Am meisten überzeugt hat mich seine Entwicklung zu einem profunden Bevölkerungspolitiker:


"Das kleine, feige, beschissene Europa, das inzwischen sogar zum ficken zu faul ist ...Ich glaube tatsächlich, dass Europa ein übernahmereifer Kontinent ist... Ich finde es grundsätzlich [sic!] gut, dass das so genannte "weisse, heterosexuelle, blonde, arische" Europa seinem Ende entgegengeht. ...Überhaupt sollte wir uns, was Indien angeht, noch auf einiges gefasst machen. Die Inder haben das Potential Europa zu übernehmen bzw. vor der Übernahme durch die Söhne Mohammeds zu retten....Die Inder sind schneller. Und ehe der Hahn zweimal kräht, werden sie Europa übernommen haben. Wir sagen nur Tata, Mittal, Mahindra. Namaste" (siehe)

Herr Broder, wie lösen Sie den Nahostkonflikt?
"Der zweite Punkt, der nicht einmal angedacht wird, ist noch heikler. Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurde" (Quelle)

Freitag, 22. Januar 2010

Necla Kelek in der FAZ

Wichtiger Artikel


Necla Kelek, Kritik der Islamkritik, Ihr habt mit Hass gekocht 


Eine kleine Nebenbemerkung. Das ist zwar nicht der Kern der Debatte, aber fällt hier nicht auf, dass bei der FAZ Pro und Kontra diskutiert werden kann? Ist das bei der Achse des Guten der Fall? Hier kann man sich das ja nicht leisten, die Achse steht ja mutterseelenallein auf weiter Flur - zumindest gegen das deutsche Feuilleton


"Das deutsche Feuilleton. Da gehts derzeit zu wie bei Hinkels unterm Sofa. Man könnte meinen, irgendein Kulturkommissar würde für den Gleichklang der Stimmen sorgen. Aber so ist es nicht. Es geschieht alles freiwillig und spontan, sozusagen aus dem Bauch heraus. Es denkt in ihnen, würde Fassbinder sagen." (Quelle)

Donnerstag, 21. Januar 2010

Claudio Casula: Blockadekräfte, Jammerlappen, Halunken, Palästinensische Traumfarbrik

Für Claudio Pinocchio Casula  a.k.a. Spririt of Entebbe ("It was a daring raid") und seine Freunde ist es ausgemacht, dass die Friedenstauben  schon längst im Heiligen Land ihre Nester gebaut hätten, wenn nicht Blockadekräfte, Halunken, Jammerlappen und die Palästinensische Traumfabrik, also unwillige bis böswillige Palis und ihre fellow travellers השלום הישראלי , die Pax Israel sabotiert hätten.

Wie Claudio Pinocchio Casula unerschrocken gegen die Wahrnehmungsstörungen des mainstreams zeigt, ist die israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik in den "Gebieten" zwar nicht das non plus ultra, aber die wohltätigste Besatzung, die es jemals gab, die Besatzung mit den süssesten Besatzungskräften (auch hier) und einer vorbildlichen Raum- und Wohlfahrtspolitik (hier, hier, hier, hier, hier, und: So lebt es sich im "Ghetto" Westjordanland).

Undank ist der Welt Lohn (2. Korinther 12,11-18), weder die Palis noch die übrigen Gojim wissen das zu schätzen. Es gibt natürlich "Terrorversteher", die rationale und irrationale Gründe für den Hass und die Ressentiments der Palästinenser darlegen. Zum Beispiel David Grossman. Meine Leseempfehlung: "Der gelbe Wind", erschienen 1988, während der 1. Intifada, 20 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg, jetzt über 20 Jahre vor unserer Zeit. 2 Auszüge, die die Dialektik der Anerkennung von Herrschenden und Beherrschten im Heiligen Land illustrieren (wer will,  kann diese Problematik durch die Lektüre von Hegels Phänomenologie des Geistes vertiefen):

Dienstag, 19. Januar 2010

Benjamin Weinthal in Jerusalem Post "German scholar has ´no clue about antisemitism´

Broders Buddy Benjamin Weinthal sekundiert Broder in der Jerusalem Post

Jan 18, 2010 13:21 | Updated Jan 18, 2010 17:36

German scholar has 'no clue about anti-Semitism'

By BENJAMIN WEINTHAL,JERUSALEM POST CORRESPONDENT
BERLIN

Benjamin Weinthal incipit:
"He does not have a clue about Judaism, he does not have a clue about anti-Semitism, and he also does not have a clue about Islam," Henryk M. Broder, a leading expert on modern anti-Semitism in Europe and a widely read columnist in Der Spiegel, wrote about the anti-Semitism researcher Benz in the mass circulation Die Welt daily." (Fettdruck durch mich)



und Benjamin Weinthal schliesst:
"Mohr sees a playing down of the extermination of European Jewry and suggested [sic!] that Benz's comparison between Islamophobia and anti-Semitism could indicate  [sic!] that the "the Muslims are the persecuted Jews of the 21st century."

Total beeindruckend die Recherche von Benjamin Weinthal, in der einer der Kombattanten zum Kronzeugen und Chefgutachter wird. Wolle mer Weinthal Änrscht nämme änd roi loasse? Na, denn "Jewish investigative journalist has ´no clue about neutralism and objectivism`."  Der tauscht mit Broder ein paar Mails aus, dann sitzt die Post für die Jerusalem Post.

Freunde, das ist jetzt endlich einmal ein sauberes Bubenstück eines wirklich unabhängigen Journalismus!
Noch was Lustiges: Broder der Sternenkrieger (hier sieht er aus, als ob er aus einem Fitness-Studio käme. Kommt er aber nicht. Das war Burger King Size).  Das wird die Leser der Jerusalem Post schwer beeindrucken, so stellen sie sich den modernen Zionisten und leading expert of anything and nothing vor.

Samstag, 16. Januar 2010

Prof. Julius Schoeps kritisiert: "Abwegige Parallelen"


Lesen Sie bitte den Artikel "Abwegige Parallelen" in "Die Jüdische".
Wo sieht Prof. Dr. Julius Schoeps "Abwegige Parallelen" bei Prof. Wolfgang Benz und anderen? Er stösst sich an dem Satz von Prof. Benz

"Wer sich, zu Recht, über die Borniertheit der Judenfeinde entrüstet, muss aber auch das Feindbild Islam kritisch betrachten (das sich zuweilen eines aggressiven, aufgesetzten Philosemitismus bedient)". und findet bei diesem "nebulös-vagen Nebensatz" einen "überraschenden moralischen Impetus" für bedenklich. Prof. Schoeps fragt

"Sind "aggressive Philosemiten", wie er erklärt, tatsächlich die schärfsten Islam-Feinde? Bedeutet "pro-jüdisch" - wenn auch "künstlich pro-jüdisch" - automatisch so etwas wie eine Anfälligkeit für "anti-islamisch"? Muss man, in der Zuspitzung, israelkritische oder antiisraelische Positionen vertreten, um nicht in Verdacht zu geraten "islamophob" zu sein?"

Um das Argument noch mehr zuzuspitzen "Muss man, in der Zuspitzung, proisraelische Postitionen vertreten, um in den Verdacht zu geraten "islamophob" zu sein?" Ich finde, ein bißchen Feldforschung und Empirie schadet überhaupt nichts. Bevor die Diskussion sich an Sophismen festbeisst und intellektuell verzweifelt, schlage ich vor, einen kurzen Blick auf die Header und Avatare von "islamkritischen" (ich verzichte hier ausdrücklich auf den Ausdruck "islamophob", da die Damen und Herren - entweder ausdrücklich oder insinuierend -geltend machen, dass sie nicht phobisch sondern kritisch sind) Seiten zu werfen :

Politically Incorrect, Spirit of Entebbe,no blood for sauerkraut,heplev abseits vom Mainstream,Castollux


Ich weiss, die Stichprobe ist für eine sozialwissenschaftliche Untersuchung bedenklich dünn (nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die Blogrolls dieser Seiten; dort finden Sie noch mehr Belege; wenn Sie eines der High-Tech-Geräte der Zahal finden, haben Sie 100 pro auch einen mehr oder weniger bedachten "Islamkritiker" gefunden). Ich will trotzdem wagen zu verallgemeinern: die "pro-jüdische" oder "künstlich pro-jüdische" Einstellung (wer sieht schon in das Herz der Menschen?) ist signifikant einer "islamkritischen", sogar einer "aggressiv islamkritischen" Haltung korreliert (gar nicht zu schweigen von den Äußerungen Henryk M. Broders auf der Achse des Guten und anderswo, die man gewiss nicht einen aggressiv aufgeladenen  "Philosemistismus" nennen kann, sondern die mehr oder weniger unverblümte Rechtfertigung der "einzigwahren" zionistischen Doktrin, Großisrael einschließlich der "Gebiete", deren Rückseite und noch ungedeckter Wechsel Broders "noch nicht einmal angedachte" Überlegung ist, dass das Problem der Palästinenser nicht ist, "dass sie vertrieben wurden, sondern nicht weit genug vertrieben wurden." Dieser Agenda korreliert eine ständige Verbesserung des Feindbildes. Diskussion auf diesem Blog hier und hier).

Donnerstag, 14. Januar 2010

Henryk M. Broder: Hetzer ohne Parallelen?

Der Artikel "Hetzer mit Parallelen" von Prof. Wolfgang Benz ist nicht nur eine politische, sondern auch eine existentielle Breitseite auf Henryk M. Broder, insofern "Islamkritik", von Prof. Benz infam und unverschämt  in Gänsefüßchen gesetzt (Benz spricht gar von "so genannten Islamkritikern", was erlauben Benz?), für Henryk M. Broder in den nächsten 20 Jahren das Feuerchen sein sollte, auf dem er sein Süppchen wärmt. Soll Henryk M. Broder  "Rentner" werden, anstatt als Retter des Abendlandes gefeiert zu werden? Besonders fies ist, dass der Professor Benz nicht die "Islamophobie" aufs Korn nimmt, sondern mit Bedacht einen "Paradigmenwechsel" vollzieht und die "Islamkritik", für die Broder zwar nicht das Copyright hat, aber das erste Wort, zu diskreditieren versucht. Mit dieser Kampfansage attackiert der Professor Benz unverblümt ad hominem Henryk M. Broder, den er noch nicht mal bei Namen nennt.

Dass seine  profunde Islamkritik, für die er so viele Belege gesammelt hat, dass er 1000 und eine Nacht schreiben könnte,  von Benz "verglichen" wird mit Produkten der Hysterie, der Konstruktion von Feindbildern, die eine komplexe Wirklichkeit auf die schlichte und dumme Welterklärung in Schwarz und Weiss, Gut und Böse reduzieren, die den Zweck haben, politische und soziale Frustration zu lindern und das Selbstwertgefühl zu heben, so läßt sich Broder nicht in die Suppe spucken - und schon gar nicht Hetzer nennen.

Dass diese totale Kriegserklärung durch den Professor Benz am 4. Januar 2010 9:32 Uhr bei Henryk M. Broder alle Synapsen feuern ließ, war abzusehen. Broder brauchte nur 8 Tage für die Erarbeitung seines "Schlieffen-Plans", den er am 12. Januar 18:51 Uhr auf der Achse des Guten einstellte, der dann wie ein Lauffeuer über die WELT am 13. Januar 04:00 Uhr am 13. Januar 9:31 Uhr die Fußtruppen auf Politically Incorrect erreichte und mobilisierte.

Professor Benz ist ein unverbesserlicher und faktenresistenter Wiederholungstäter. Er hat offenbar nix geschnallt und realisiert nicht die Grenzen der Vorurteilsforschung, die ihm bereits am 13.12.2008 auf der Achse des Guten mit aller Deutlichkeit und Liebe zu historischen Details demonstriert wurde:

Mittwoch, 13. Januar 2010

Der ganze Henryk M. Broder für ganz Eilige

Wissenschaft ist Gesinnung. Was ist ein Studium gegen ein großes Maul? Ich bin ein Naturtalent. Eine falsche Meldung? - Macht nichts, kein Irrtum. Sport ist Mord, Völkerball und Fußball, das ist gehupft wie gesprungen, Leibesübungen sind Käse, zu was soll ich tanzen? Tanz ist Triebaufschub. Ich bin der F***er vor dem Herrn.  Hier sind die Kleinsten die Größten. Ich bin ein Naturtalent. Herzliche Grüsse an die Erben der Firma Freisler und ins hintere Kandertal! Pornogrannies sind wie die Peacegrannies zu allem bereit. Außerdem bin ich Jude. Damit ist nicht zu spassen. Wer mir nicht passt, ist entweder Antisemit oder hat keine Ahnung.  Israel als Corpus delicti oder meine Existenz sind Erinnerer an den Holocaust ... das europäische schlechte Gewissen wäre enorm erleichtet, wenn jemand anders den "Job" des Holocaust II übernehmen würde ... Der jüdische Kultus geht mir genau so am Arsch vorbei wie die sogenannte abendländische Kultur. Aber als natural born jew bin ich was ganz besonderes, das ist ein idealer Lebenszweck, gr gr. Ich bin ein Naturtalent. Dafür bezahlt mich der SPIEGEL. Rudolph, das rotnasige Nilpferd (nicht Augstein), ist das schönste Weihnachtslied aller Zeiten. Das ziehe ich mir von Weihnukka bis Pessach rein. Das ist Kultur und ich bin Kulturbereicherer. Ich bin nicht nur zu jeder Dummheit, ich bin auch zu jeder Geschmacklosigkeit bereit. Wenn du dich scheisse benimmst und keiner nimmt es dir übel, dann bist du integriert. Recht so, wenn das weisse, heterosexuelle, blonde arische Europa seinem Untergang entgegen geht. Die feigen Kerle sind zu faul zu f***en, während die Anhänger der sog. "Religion des Friedens" terrorgeil schnakseln. G´tt sei Dank sind die Inder fixer als die Söhne Mohammeds. Und ehe der Hahn zweimal kräht, werden sie Europa übernommen haben. Ich sage nur Tata, Mittal, Mahindra. Alles klar? Shalom. Ich bin auch Hunde- und Katzenfreund. Und Maxim Biller stecke ich in den Sack. Das letzte Wort behalte ich."

Fühlt sich das stimmig an? Wollen Sie noch Belege? Fragen kostet nichts!

Broders Kurzbiographie (im Internet geblitzt) hat ca. 888 Zeichen. Wer Broder in der Nußschale mit weniger Zeichen schafft, erhält von mir das Brodersche Jahrhundertwerk "Kritik der reinen Tolleranz". Hier schaut das Adlerauge.

P.S. im Juli 2010 wurde nachträglich die Textstelle eingefügt: Israel als Corpus delicti oder meine Existenz sind Erinnerer an den Holocaust ... das europäische schlechte Gewissen wäre enorm erleichtet, wenn jemand anders den "Job" des Holocaust II übernehmen würde ...
P.S. im Januar 2011 wurde nachträglich die Textstelle eingefügt: Ich bin nicht nur zu jeder Dummheit, ich bin auch zu jeder Geschmacklosigkeit bereit. Wenn du dich scheisse benimmst und keiner nimmt es dir übel, dann bist du integriert.

Dienstag, 12. Januar 2010

Henryk M. Broder proudly presents the scalps

Eines muss man dem Boxstall Broder lassen. Hier wird pingelig ausgesucht. Hier werden nur die allerstärksten Mannen in den Ring gelassen, um mit ihm um den Titel des Meisters aller Klassen zu kämpfen, vom Fliegen- bis zum Riesengewicht. Man kann sich vor dem Boxrekord Broders nur verbeugen. Diese Schrecklichen hat er erlegt. Schauen Sie

Henryk M. Broder Blog 

Ceterum quaero:  Ist "TaylorBob", der sich nicht mit Klarnamen durch das heutige Deutschland traut, etwa der Betreiber des Blogs "Lizas Welt"? Wer, in Drei-Teufels-Namen, ist der jetzt eingeführte "Linus Zavelberg"? Auch einer, der sich nicht mit Klarnamen durch das heutige Deutschland traut?

Montag, 11. Januar 2010

TaylorBob von Band of Brothers "Wenn die Dummheit zweimal klingelt"

eingestellt
2010 Januar 11, by Taylor1944

Wenn die Dummheit zweimal klingelt

Leseempfehlung! Bitte lesen Sie diesen Leitartikel zur Orientierung der einzigwahren Freunde Israels, bevor Sie meine nachfolgende Erwiderung zerpflücken!

"Aber es sind Leute nachgewachsen und lauschten Opas Heldengeschichten vom Krieg und vom Verrat und das ja alles nicht so schlimm war damals. Und von der schlimmen Besatzung und von Gefangenschaft usw. Und natürlich davon, dass es einen Staat gab und gibt, der immer damit „Kasse“ machte und „den Deutschen“ in Sippenhaft hält. Dagegen muß man sich zur Wehr setzen und „mein Held“ ist da besonders umtriebig."  Woher hat der Kerl das her? Der enttarnt nicht nur mich mit Bewertungen, die er mir einfach unterstellt, sondern weiss auch, was mein Opa für einer war. Ein "Investigativrechercheur" vor dem Herrn. - "Es heißt zwar Flossenbürg, aber hier haben wir jemanden der den Juden Auschwitz nicht verzeihen kann" Stimmt, Flossenbürg, Taylor hat recht, mich auf diesen Fehler hinzuweisen. Die Formel "den Juden Auschwitz nicht verzeihen" ist  zu jeder Zeit und Unzeit so inflationär gebraucht worden, dass sie sich einfach zu jeder Zeit und Unzeit stimmig anfühlt und den Nutzer zu jeder Zeit und Unzeit in den Gnadenstand von Samadhi, der höchsten Erleuchtung versetzt. - "Der Patenonkel meines Vaters starb 1938 an den Folgen der KZ-Haft. Aber der gute Mann findet das ja sehr lustig und denkt offenbar sowas hat es nie gegeben." Aha, nicht nur den Juden Auschwitz nicht verzeihen können, jetzt auch noch zu leugnen beginnen. - "Aber hey, war doch alles prima damals in Deutschland und die NS-Zeit hatte doch viele gute Seiten" Aber hey, Taylor, zuerst kann ich "den Juden Auschwitz nicht verzeihen" (haben die Auschwitzt verbockt?), dann finde ich alles prima im damaligen Deutschland, das passt gut zusammen. - "Gute Juden, das sind für ihn halt die, welche bereit sind ihr Judentum bis zum erbrechen zu negieren.  Dazu muß dann halt das einzige in deutsch erschienene Buch von Leibowitz herhalten." So, so, Leibowitz einer, der sein Judentum bis zum Erbrechen negiert?  Leibowitz der Stammvater der selbsthassenden Juden? Sie haben sicherlich mehr gelesen als den im Ölbaumverlag verlegten Katechismus für die einzigwahren Freunde Israels, die 60 Seiten für Seelen, die weder einen kurzen noch einen langen Weg scheuen, um ihr Wissen hieb- und stichfest zu machen, auf denen Alvin Rosenfeld, eingeführt durch den modernen Zionisten vom Sunset Boulevard, Leon de Winter, ">Fortschrittliches< Jüdisches Denken und der Neue Antisemitismus" ultimativ und erschöpfend erklärt? Ich möchte Sie bitten, mir Bücher, die Sie offenbar im Original gelesen haben, zu schicken. Machen Sie an die entsprechenden Stellen Lesezettel; ich werde mir bei der Übersetzung helfen lassen, da ich in der Tat das Hebräische nicht so gut beherrsche, dass ich Leibowitz im Original lesen könnte. Wenn Sie Ihr Inkognito nicht lüften wollen, wollen wir das über Bernd Dahlenberg erledigen? Hier eine sehr schöne Leibowitz-Seite mit einer englischen, hebräischen, italienischen, ungarischen, französischen Abteilung. - "Ich halte nichts von Vergleichen zur Nazizeit, muß aber sagen, Streicher wäre stolz auf ihn. Was dieser Mann leistet ist schon Beeindruckend. Mit Akribie und Hingabe widmet er sich seinem Lustobjekt und weiß natürlich genau, wie Eichmann auch, wie die Israelis denken." Taylor, was spricht eigentlich noch dagegen, wenn ich (bitte Ironietag beachten) mich darüber mit der Stilisierung "Hauptübeltäter" mokiere, wenn Sie mich mit Streicher und Eichmann auf Augenhöhe setzen? Verharmlosen Sie hier nicht die Endlösung und den Holocaust, indem Sie mich zur Referenzfigur machen?

Lieber Taylor, Ihre Ausführungen müsste man zur Pflichtlektüre in Rhetorikseminaren machen als Beispiel, wie man auf einen Klimax hinsteuert. Andererseits: soviel verquirltes Wirrwarr in einer einzigen Suada, wenn Sie nicht wie ein Kuhschwanz hin und her wackeln würden, würde ich sagen, dass das auf keine Kuhhaut geht.

Samstag, 9. Januar 2010

Entwarnung für Claudio Casula

Bildquelle: Spirit of Entebbe. Avatar oder Porträt?
Hallo,  Claudio Pinocchio Casula, die Staatsanwaltschaft Potsdam teilte mir am 18.09.2009 mit, daß der von mir in der Strafanzeige gegen Sie dargestellte Sachverhalt der falschen Tatsachenbehauptung und üblen Nachrede (Hintergründe)  im Wege der Privatklage nach Maßgabe der §§ 374 ff. der StPO zur strafgerichtlichen Aburteilung gebracht werden kann, ohne dass es der Anrufung und Mitwirkung der Staatsanwaltschaft bedarf. Ich habe auf die Privatklage bislang verzichtet. Der Staatsanwalt schreibt, dass der Erhebung der Privatklage in aller Regel eine Sühneverhandlung vorausgehen muss, über die der Schiedsmann, der im Bezirk des Beschuldigten wohnt, Auskunft erteilt. Wollen wir diesen umständlichen Weg nicht vermeiden? Ich schlage Ihnen vor, als Sühne 500 € an das Peres Center for Peace zu überweisen. Wenn Sie damit einverstanden sind, wäre diese alte Geschichte für mich erledigt. Ich würde dann solange darauf verzichten, Sie als Claudio Pinocchio Casula zu titulieren, bis ich Sie wieder bei einer falschen Tatsachendarstellung über mich (das reicht mir, ich muss nicht die ganze Welt vor Ihrer Interpretation retten) ertappe. Druschba? Shalom? Wenn nicht, teilen Sie mir doch bitte Ihren Wohnbezirk mit.

P.S. Im Kommentarbereich ein reichlich slapstikhafter Mail-Austausch zwischen "Claudio Casula" und mir. Er schwört Stein auf Bein, dass er tatsächlich "Claudio Casula" heißt. Ich wage das zu bezweifeln. Nun, dieser Austausch ist kein Ruhmesblatt, man bekleckert sich zuweilen. Stellen Sie sich uns beide als Figuren der Comedia dell´arte vor.Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Il Dottore oder Tartaglia sein will; mich würde sehr interessieren, welche Wahl "Claudio Casula" treffen würde.

P.S. 2.10.2010. "Claudio Casula" hat jetzt seinen Avatar geändert. Mehr und Neues auf diesem Blog in der Post v. 1.10.2010. Den bisherigen "Avatar" finden Sie nur noch auf der Achse des Guten.

Leseempfehlung: Spengler in Asia Times: A Commedia for our times





A Commedia for our times. The Complete Spengler ist schon seit langem auf meiner Leseliste. Man muss mit seinen Prämissen und Argumenten nicht übereinstimmen, um zu spüren, dass seine Fragestellungen notwendig sind, an den Nerv unserer Kultur gehen. Lieber Bernd Dahlenburg, Sie würden sich ein bleibendes Verdienst erwerben, wenn Sie diesen Artikel Spenglers, das ist mit Klarnamen David P. Goldman , besser noch his Complete Work für die Einzigwahren Freunde Israels übersetzen. Ich würde mir lieber hier die Zähne schärfen, als sie mir an dem halt- und substanzlosen Gefasel des "idealen Kandidaten" abzustumpfen. Dabei würde ich Sie mit Wohlwollen begleiten, hin und wieder werden wir eine kleine Querelle über sola_scriptura und viva vox haben, und im Grossen und Ganzen werden uns verstehen, weil wir Freude an der intellektuellen Herausforderung haben. Spengler wäre nicht nur ein guter Wetzstein für die einzigwahren Freunde Israels, sondern auch für Alan Posener und mich.

"To inform a culture that it is going to die does not necessarily win friends, and what I needed to say would be hurtful to many readers. I needed to tell the Europeans that their post-national, secular dystopia was a death-trap whence no-one would get out alive."

Optimismus ist Feigheit.

P.S. Ist "TaylorBob", der sich nicht mit Klarnamen durch das heutige Deutschland traut, etwa der Betreiber des Blogs "Lizas Welt"? Wer, in Drei-Teufels-Namen, ist der jetzt eingeführte "Linus Zavelberg"? Auch einer, der sich nicht mit Klarnamen durch das heutige Deutschlad traut? 

Freitag, 8. Januar 2010

TaylorBob von Band of Brothers gegen Othmar Kaufmann, Verteidigungsrede

(Bildquelle: Der trunkene Herkules auf einer Party geblitzt von Peter Paul Rubens, Gemäldegalerie Dresden).

Schockschwerenot. Diese Breitseite von TaylorBob a.k.a. Taylor 1944 a.k.a. Band of Brothers, nom de guerre "anonymer Blogbetreiber, der nicht mit Klarnamen genannt werden will" hat mich aber - und wie -ins Schleudern gebracht. Am Ende seines Plädoyers war ich demaskiert als einer einer Hauptübeltäter der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Erst nach einem Entspannungssprudelbad mit Weihrauch-Orange-Essenz und mutmaßlich " nach dem Genuß von 6 Fläschchen Rotwein, damit der Mutpegel steigt", nein, lieber Taylor,  es war nicht Rotwein, sondern diesmal Weisswein, ein Bianco Salento von Chateau Rossmann für nur 3 € die Flasche (reduziert von 4,95 € wegen Ausverkauf), der allerdings sehr süffig schmeckt, bin ich wieder in der Lage, einen Mucks von mir zu geben.

An den Universitäten gibt es Orchideenfächer, z.B. uralte vorderasiatische Sprachen, Ägyptologie, Koptologie, Bohemistik, Forstwissenschaft, Judaistik, Wetterkunde; ich vermute, dass dieses Tribunal ein Orchideentribunal ist, in das sich nur wirklich an Schwerverbrechen Interessierte verirren. Die Unerschrockenen und an Schlaflosigkeit leidenden, die das Plädoyer Taylors zu Ende gehört haben, frage ich, ob Sie diesen Schrecklichen lieber zum Ankläger oder zum Verteidiger haben wollen würden sollen. Da ich in meinem Zustand versucht bin, darauf herumzureiten, dass er mit der deutschen Sprache, insbesondere der Zeichensetzung, auf Kriegsfuss steht, das ist jedoch ein Nebenkriegsschauplatz, übergebe ich das Wort lieber meinem Anwalt - also könnte mir etwas besseres passieren, als dass Taylor  mein Ankläger und nicht mein  Verteidiger ist?

"Hallo wach, meine Damen und Herren Geschworene,

Sie haben das Plädoyer des Staatsanwalt Taylor, der nicht nur im Namen des Strafgesetzbuches, sondern vor dem Hintergrund des singulärenVölkermords, der in Nürnberg nicht zu Ende behandelt wurde , anklagt, möglicherweise nicht gebührend zu Kenntnis genommen. Leider sind einige von Ihnen vor Erschöpfung bereits in seiner Einleitung eingeschlafen. Wer von Ihnen kann mir darstellen, was Mr. Taylor damit sagen will?

"Lustig, oder eher tragisch komisch, sind dabei seine [des Angeklagten, Othmar Kaufmann] Versuche sich zu rechtfertigen. Dabei ist es doch Konsens, wenn man sich „kritisch“ äußert,  besonders wenn man einen Publizisten nicht leiden kann, nicht weil der Mann es wagt sich öffentlich zu äußern, sondern weil er dies als Jude macht. Wäre Henryk M. Broder Buddhist, Hindu, Christ, oder würde einer Naturreligion angehören, kein Mensch würde sich gebährden, als hätte er die Tollwut."

Was ist der "Konsens", von dem Mr. Taylor spricht?  Wer hat die Tollwut? Henryk M. Broder oder Othmar Kaufmann? Da muss man schon sehr genau hinhören, wie Claudio Pinocchio Casula zu fragen pflegt.. Wie auch immer, der verehrte Staatsanwalt führt Sie in einen mäandernden Diskurs, eiert umher, arbeitet als Bestabeiter, als Stachanow an der Entropie, dass Sie zu Recht unwillig geworden sind, seinen Ausführungen  bis ans Nürnberger Ende zu folgen, sondern lieber zu schlummern beliebten. - Kurz aufgeschreckt sind Sie natürlich, als er donnerte "... sondern weil er dies als Jude macht". Wenn Broder alle seine Schweinereien, Brodereien mit dem Gütesiegel Jude parfümiert, macht er daraus eine Judenfrage, nicht die anderen, denen er sie dann in die Schuhe schiebt. Wenn das so ist,  darf das nicht mehr befragt werden? Herr Kaufmann fragt ("ceterum censeo") seit Jahr und Tag, ob Henryk M. Broder nicht bei jedem anderen Migrationshintergund, sei es  Buddhist, Hindu, Muselman, Animist,  oder gar als natural born German, mit seinem fortlaufenden Schwachsinn, jetzt sogar als Weltklimaspezialist ("epidemischer Wahnsinn, der sich als Vernunft tarnt"), und der Methode ad hominem als Markenzeichen, derer er sich als "idealer Kandidat" im SPIEGEL brüstet (Michel Friedman "gegelte Nervensäge", Rafael Seligmann "Vertreter des Landjudentums", Micha Brumlik "Prof. Unrat der Grünen"), von  seinen Attacken im genitalen und analen Bereich auf anderen Plattformen ganz zu schweigen , auf einem der letzten Löcher im Internet pfeifen würde. Diese Fragestellung soll nicht erlaubt sein? Soll sogar antisemitisch sein? Tausende von Juden in diesem Land kommen immer wieder in Verlegenheit zu sagen "Broder ist nicht idealtypisch". - Mr. Taylor klagt einen virtuellen Pranger an, an dem Broder ausgestellt wird. Der jetzt gerade 4 Monate existiert. Die diversen elektronischen Pranger von Broder bestehen seit Jahren. Nebenbei: Herr Kaufmann hat die Bürde eines Blog auf sich genommen, um nicht den Tatsachenverdrehungen und Verleumdungen von Seiten Broders & Co. ausgesetzt zu sein.

Ich will es kurz machen, der Vortrag des Honorable Mr. Taylor verdunkelt eher als aufzuhellen. Wo und wie widerlegt er eigentlich die Aussagen Herrn Kaufmann? Dadurch, dass er ihn allgemein als unzurechnungsfähig und besonders fies charakterisiert?  Drei Punkte, bei denen honrable Mr. Taylor seine Anklage wenigstens so klar ausdrückt, dass man darauf erwidern kann; der Rest ist ein gequirltes Omelett aus Angst und Überzeugung 150 pro:

Donnerstag, 7. Januar 2010

Gegendarstellung: TaylorBob von Band of Brothers "Dummdeutsch"


eingestellt
2010 Januar 7, by taylor1944
Dummdeutsch

Gegendarstellung: Bernd Dahlenburg, Zu meinem Castollux-Logo

Bernd Dahlenburg schreibt mir heute früh am 7. Januar in einer Mail:



Zu meinem Castollux-Logo:
Das habe ich nicht selbst erstellt oder manipuliert, sondern von einem Campus-Blog in Oregon übernommen.
Dieses Blog hat letztes Jahr dichtgemacht, weil islamische und linke Judenhasser den Betreiber an Leib und Leben bedroht hatten.
Wenn Sie so fieberhaft auf Genauigkeit aus sind, dann stellen sie das bitte klar.

Und zwar sofort.

bd

Mittwoch, 6. Januar 2010

TaylorBob von Band of Brothers lügt, dass sich die Balken biegen

Ich erfahre gerade von einem anonymen Blogger, der sich hinter diesem Avatar (Quelle) bedeckt hält, Nickname "Taylor" oder "Taylor1944" oder "TaylorBob", Blogname "Band of Brothers" eine unbeschreibliche Würdigung. In seiner Post "Gute Vorsätze für 2010"  hat dieser anonyme Gentleman aus seiner Sicht mein Treiben in der Welt des Internet, das Sie hier verfolgen können, zusammengefasst und mich kenntlich gemacht als "Anonymer Blogbetreiber der nicht genannt werden will.". Ich mag das schneidige Kerlchen, auch wenn ich ihn auf diesem Blog bisher noch nicht erwähnt habe (Sie finden ihn jedoch in meiner Blogroll) und habe ihm folgenden Kommentar geschrieben, hier der Screenshot, da ich nicht ausgeschlossen habe, dass der Kommentar, der gegen jede Netiquette und Anstand im world wide web verstößt, "Hausverbot" bekommt:

Heute werde ich in Taylors neuer Post "Im Zentrum der Macht"  in zwei Abschnitten  gewürdigt, die er so

"Dazu passt auch der Kommentar eines leicht Verwirrten, der nicht nur bei mir Hausverbot genießt, sondern auch ignoriert wird."

und so

"Der andere Protagonist ist der bei mir gesperrte Kommentator, der auch in anderen Blogs Hausverbot erteilt bekam." einleitet.

Anstatt nun wenigstens mit einem Link auf die Ausgeburten meines leicht verwirrten Hirns zu verweisen - wer hier vorbeikommt, kann ja das Corpus delicti in allen Einzelheiten unter die Lupe nehmen, noch von keinem Schwerverbrecher und Massenmörder, weder von Stalin, Hitler, Mao noch dem Menschenfresser Idi Amin ist derartig viel Beweismaterial liegen geblieben -, belegt Taylor seine Anklage mit drei "Beweisstücken", die ich im Falle Alan Poseners hier und im Falle Claudio Pinocchio Casulas hier zur Begutachtung der Allgemeinheit vorgestellt habe. Alan Posener hat seine Unterstellungen bisher in keiner Weise belegen können, bei Claudio Pinocchio Casula handelt es sich um einen Straftatbestand nach § 187 StGb, um eine falsche Tatsachenbehauptung, die dümmer war, als es die Polizei erlaubt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Henryk M. Broder goes science and prophecy Best of 2009, Teil 2: Bevölkerungspolitik

Ich habe hier auf diesem Blog bereits über die erstaunlichen Ergebnisse einer 5-tägigen Promoreise ans Ende des Ganges, die Henryk M. Broder von dem Eventmanager Matthias Hoffmann geschenkt bekam, in der Post "Broder und das Potential der Inder" berichten können. "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können" (Nietzsche). Diesen Geburtswehen einer Neuen Welt durch Broder müssen wir umso mehr Aufmerksamkeit schenken, als seine Vertreterin im Deutschen Bundestag, Dr. Kristina Köhler, Fachpolititikerin für Islam, Integration und Extremismus, von Frau Merkel, unserer entscheidungsfreudigen Kanzlerin, zur Familienministerin ernannt wurde. Bescheiden und umtriebig wie Henryk ist, kam eine Festbestallung nicht in Frage; ein kleines Sitzungszimmer am Ende eines wichtigen Ganges ist jedoch für den Geheimrat reserviert. Ich habe darüber berichtet "Kristina Köhler und Henryk M. Broder: Das neue Traumpaar in der deutschen Familienpolitik. Licht am Ende des Ganges"
Achtung: die Brodersche Bevölkerungspolitik in der Nußschale ... und zweimal kräht der Hahn

Sonntag, 3. Januar 2010

Henryk M. Broder, Leon de Winter & Walter Schmidt go science and prophecy. The best of 2009

Herr, es ist Zeit, 2009 war sehr gross; eine einzigartige Ernte konnte Von-Den-Einzigwahren-Freunden-Israels eingefahren werden. Seit September habe ich auf diesem Blog versucht, eine Chronik des laufenden Starksinns ihrer führenden Persönlichkeiten aufzuzeichnen. Ich bitte nun den glorreichen Rest der Etappenhengste Zions mit beschränkter Haftung um Verzeihung, wenn ich den Focus der Rückschau auf die Maitre Penseurs Henryk M. Broder, nom de guerre "Schlagoberst" ("Geh in die Kaffeehäuser, vielleicht kommt der Geist wieder"), Broders Alter Ego "Walter Schmidt", nom de guerre "Lehrer zu Leipzig" (zur Fragestellung der Realexistenz und Identität "Walter Schmidts") und Broders Buddy, Leon de Winter, nom de guerre "Flandern in Not", den bekannten modernen Zionisten.2, für den Amerika und der Sunset Boulevard das Gelobte Land ist, richte.Sonst wäre ich mit dieser Rückschau wohl erst am Aschermittwoch fertig und würde die Weiberfasnacht und den Rosenmontag verpassen.
 
Unter "Featuring Se Stammelf" finden Sie die Rosinen von Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, nom de guerre "Winkelement", dem feingeistigen Auschwitz-hic-et-nunc-et-semper (auf gut Deutsch: Auschwitz forever, Tag und Nacht) Deutschen ("Denn Auschwitz, das war gestern. Heute ist Deutschlandparty mit allem Drum und Dran..."), von Bernd Dahlenburg a.k.a. Castollux, nom de guerre "Gott-sei-bei-uns" ("Sie haben sich jetzt auf mich eingeschossen. Aber ich habe dich, unsere Freunde und Gott auf meiner Seite."), von Herbert Eiteneier a.k.a. Heplev, nom de guerre "Plattmacher" - und Claudio Pinocchio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe ("It was a daring raid") kann hier nachlesen, warum Claudio Pinocchio Casula musikalischer, herzhafter und überzeugender klingt als lediglich Claudio Casula. So Freunde, jetzt in medias res:

Henryk M. Broder (ab jetzt im Text H.M.B.), Leon de Winter & Walter Schmidt go science and prophecy.
Achtung: hier wird mit Entsetzen Spott getrieben, aber auch ernsthafte Fragen aufgeworfen. Sie brauchen nur 10 Minuten für die Lektüre, aber Stunden, um sich von den Schocks lachend oder weinend zu erholen.