Die bei weitem erfolgreichste Post auf diesem Blog war
Broder hat noch mehr Mumm. Oder zu Gast bei Thea Dorn. Sprühende Intelligenz. Erotisches Charisma.
Ich möchte mich bei den Fans von Thea Dorn bedanken. Bei BILD hat sie ein Lippenbekenntnis abgegeben, bitte
"One night stands sind technisch nie sehr anspruchsvoll"
Herzlichen Dank an BILD für die neue Feldstudie über zeitgenössische Erotik. "Die Frauen haben gesprochen! Aber was sagen die Herren der Schöpfung zu diesem Thema?" Ich warte immer noch auf die von dem von der Welt-Gruppe als "hemmungsloser Freiheitskämpfer" begrüßten Henryk M. Broder versprochene Studie über Sex in der Ehe. In London hat er jetzt immerhin seine These vorgestellt "Broder bezeichnete eine sachliche Diskussion als so etwas wie "Sex in der Ehe", damit könne man gleich wieder aufhören." (Quelle) Sex in der Ehe sei so etwas wie eine "sachliche Diskussion", damit könne man gleich wieder aufhören. Na, wer sagt´s denn? Auf welche Stichprobe greift er zurück?
Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
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Freitag, 18. Februar 2011
Samstag, 17. Juli 2010
Broder hat noch mehr Mumm. Oder: zu Gast bei Thea Dorn. Sprühende Intelligenz. Erotisches Charisma.
Leseempfehlung!
Keineswegs wollte ich in dieser Post suggerieren, dass Henryk M. Broder nur im Fliegengewicht und in seiner "Sparrings-Arena" sticht; nein, nein, dieser Superschwergewichtskampf ist mir nicht entgangen: Literatur im Foyer v. 5. Juni mit der bezaubernden hier blonden Thea Dorn, die weiss, dass sie auf ältere Intellektuelle wie ein Cocktail aus Mata Hari, Lolitaloreley und der Königin der Sümpfe wirkt, die Bücher fürs Bett empfiehlt, weil sie nicht schnarchen. Und mit den beiden SPIEGEL-Fechtern Erich Follath und Henryk M. Broder (leider ist die Aufzeichnung dieses "Streitgesprächs" im Netz nicht mehr verfügbar). Ich habe auf die "Diskussionen" (oder war es ein "Dialog"?) zwischen Broder und Follath bereits in dieser Post: Gottseidank, Broder bekommt Hunger hingewiesen. Die knappe halbe Stunde Buchpromotion bei Thea Dorn ist für Broder-Afficionados, seien sie positiv oder negativ gepolt, keine verlorene Zeit, das ist Broder pur, wie er ein Streitgespräch "führt" und mit Taschenspieler- oder Hütchenspielertricks die Diskussion zu beherrschen versucht. Kostproben, Transskript:
Der Nahostkonflikt ist ein beschissener kleiner [sehr klein] Provinzkonflikt, der hier [in Deutschland] zur Oper [riesengroß] in der Augsburger Puppenbühne [sehr klein] aufgeblasen [unendlich groß] wird.
Belgien ist nur für seine Schokolade und seine Pädophilen berühmt. [nach Neven DuMont sieht man nur das, was man weiss ...]
Es gibt eine zweite Agenda. Die Auslagerung der europäischen Geschichte in den Nahen Osten. ...Psychoanalyse ist eine spekulative Wissenschaft, aber da die Volkswirtschaft auch eine spekulative Wissenschaft ist, darf ich psychoanalytisch spekulieren: Europa hat ein Unbehagen an sich selbst, nennen Sie es Antisemitismus ... Israel als Corpus delicti oder meine Existenz sind Erinnerer an den Holocaust ... das europäische schlechte Gewissen wäre enorm erleichtet, wenn jemand anders den "Job" [(Holocaust II] übernehmen würde ... Die Europäer würden es gut finden, weil 1. der erste Holocaust im Dunst der Geschichte verschwinden würde, 2. damit bewiesen wäre, dass mit den Juden keiner kann, 3. man an die Überlebenden Care-Pakete schicken könnte. ... Dies mag spekulativ sein, aber auch nicht spekulativer als das Verleihen von Geld an Griechenland.
Erich Follath hält die Diskussion sehr tapfer aus und versucht ihm entgegenzuhalten, dass auch für Freud eine Zigarre nur eine Zigarre war. Sie mögen Broder tiefschürfend finden und für einen Dialektiker vor dem Herrn halten. Vielleicht ist dies die Dialektik der Geschichte: dass das Reden vom Holocaust durch Henryk M. Broder zu einem Kasperle-Theater aufgeblasen wird und, sofern Henryk M. Broder der Urmeter in Fragen Holocaust und Antisemitismus ist, ungefähr so valide und solide ist wie das Verleihen von Geld an Griechenland.
Thea Dorn, die hat was. Sie ist eine Augenweide. Ich muss gestehen, dass ich diese Post nicht so sehr wegen einer Überraschung durch Henryk gemacht habe, sondern wegen der bezaubernden Thea Dorn. Am meisten begeistert mich ihre süsse Schnute. Nicht umsonst war Henryk M. Broder in ihrer Sendung so geistreich wie sonst nie und hat dabei offenbar den Verstand verloren.
P.S. Bei meiner Beschäftigung mit Broder war mir noch nie so gram ums Herz wie bei dieser Faselei. Es war kein Mitleid, eher ein Grauen, das man zuweilen bei Poe oder Lovecraft spürt. Offenbar ist es um einiges leichter zu ertragen, sich einzubilden, dass die Abneigung so weit geht, dass man vernichtet werden soll, weil man höchstpersönlich "Erinnerer an den Holocaust" ist, als sich einzugestehen, dass man als Dummschwätzer den anderen schlicht auf den Sack geht. Mehr
Und mehr zu Thea Dorn.
Keineswegs wollte ich in dieser Post suggerieren, dass Henryk M. Broder nur im Fliegengewicht und in seiner "Sparrings-Arena" sticht; nein, nein, dieser Superschwergewichtskampf ist mir nicht entgangen: Literatur im Foyer v. 5. Juni mit der bezaubernden hier blonden Thea Dorn, die weiss, dass sie auf ältere Intellektuelle wie ein Cocktail aus Mata Hari, Lolitaloreley und der Königin der Sümpfe wirkt, die Bücher fürs Bett empfiehlt, weil sie nicht schnarchen. Und mit den beiden SPIEGEL-Fechtern Erich Follath und Henryk M. Broder (leider ist die Aufzeichnung dieses "Streitgesprächs" im Netz nicht mehr verfügbar). Ich habe auf die "Diskussionen" (oder war es ein "Dialog"?) zwischen Broder und Follath bereits in dieser Post: Gottseidank, Broder bekommt Hunger hingewiesen. Die knappe halbe Stunde Buchpromotion bei Thea Dorn ist für Broder-Afficionados, seien sie positiv oder negativ gepolt, keine verlorene Zeit, das ist Broder pur, wie er ein Streitgespräch "führt" und mit Taschenspieler- oder Hütchenspielertricks die Diskussion zu beherrschen versucht. Kostproben, Transskript:
Der Nahostkonflikt ist ein beschissener kleiner [sehr klein] Provinzkonflikt, der hier [in Deutschland] zur Oper [riesengroß] in der Augsburger Puppenbühne [sehr klein] aufgeblasen [unendlich groß] wird.
Belgien ist nur für seine Schokolade und seine Pädophilen berühmt. [nach Neven DuMont sieht man nur das, was man weiss ...]
Es gibt eine zweite Agenda. Die Auslagerung der europäischen Geschichte in den Nahen Osten. ...Psychoanalyse ist eine spekulative Wissenschaft, aber da die Volkswirtschaft auch eine spekulative Wissenschaft ist, darf ich psychoanalytisch spekulieren: Europa hat ein Unbehagen an sich selbst, nennen Sie es Antisemitismus ... Israel als Corpus delicti oder meine Existenz sind Erinnerer an den Holocaust ... das europäische schlechte Gewissen wäre enorm erleichtet, wenn jemand anders den "Job" [(Holocaust II] übernehmen würde ... Die Europäer würden es gut finden, weil 1. der erste Holocaust im Dunst der Geschichte verschwinden würde, 2. damit bewiesen wäre, dass mit den Juden keiner kann, 3. man an die Überlebenden Care-Pakete schicken könnte. ... Dies mag spekulativ sein, aber auch nicht spekulativer als das Verleihen von Geld an Griechenland.
Erich Follath hält die Diskussion sehr tapfer aus und versucht ihm entgegenzuhalten, dass auch für Freud eine Zigarre nur eine Zigarre war. Sie mögen Broder tiefschürfend finden und für einen Dialektiker vor dem Herrn halten. Vielleicht ist dies die Dialektik der Geschichte: dass das Reden vom Holocaust durch Henryk M. Broder zu einem Kasperle-Theater aufgeblasen wird und, sofern Henryk M. Broder der Urmeter in Fragen Holocaust und Antisemitismus ist, ungefähr so valide und solide ist wie das Verleihen von Geld an Griechenland.
Thea Dorn, die hat was. Sie ist eine Augenweide. Ich muss gestehen, dass ich diese Post nicht so sehr wegen einer Überraschung durch Henryk gemacht habe, sondern wegen der bezaubernden Thea Dorn. Am meisten begeistert mich ihre süsse Schnute. Nicht umsonst war Henryk M. Broder in ihrer Sendung so geistreich wie sonst nie und hat dabei offenbar den Verstand verloren.
P.S. Bei meiner Beschäftigung mit Broder war mir noch nie so gram ums Herz wie bei dieser Faselei. Es war kein Mitleid, eher ein Grauen, das man zuweilen bei Poe oder Lovecraft spürt. Offenbar ist es um einiges leichter zu ertragen, sich einzubilden, dass die Abneigung so weit geht, dass man vernichtet werden soll, weil man höchstpersönlich "Erinnerer an den Holocaust" ist, als sich einzugestehen, dass man als Dummschwätzer den anderen schlicht auf den Sack geht. Mehr
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