Warum ist nicht korrekt, dass Susan Sarandon den Papst einen Nazi genannt hat?
"Denn da lief die Empörungsmaschine schon auf Hochtouren. Die Katholische Liga nannte Sarandons Bemerkung schamlos und unterstellte ihr, bewusst Tatsachen zu verdrehen. Die jüdische Anti-Diffamierungsliga forderte Sarandon auf, sich bei der katholischen Kirche zu entschuldigen. "Sarandon mag Probleme mit der katholischen Kirche habe", sagte ein Sprecher, "das ist aber nicht Grund genug, mit Nazi-Vergleichen um sich zu werfen. Sie schmälern das Andenken an den Holocaust."
Sarandons Bemerkung hat einen ernsten Hintergrund: Als Papst Benedikt noch Joseph Ratzinger war und ein Teenager, war er für einige Zeit Mitglied der Hitler-Jugend - ein Umstand, der lange bekannt und oft diskutiert ist." (Quelle)
Merke: Nicht weil Susan Sarandon den Papst als essentiellen Nazi (einmal Nazi, immer Nazi) diffamiert hat, sondern weil dadurch das Andenken an den Holocaust geschmälert wurde.
Parerga und Paralipomena zu einem Netzwerk mit "lediglich bloßen" Beziehungen, Henryk M. Broder und seine domini canes z.B. Lizas Welt, Castollux, Spirit of Entebbe, Heplev, Honestly Concerned, der legendäre Lehrer "Walter Schmidt". Dazu der unglückliche Alan Posener und Querverweise zu den "nun wahrlich unseriösen Islamophoben um Politically Incorrect."
Ein radikal monothematisches Blog - seit September 2009 - lädt zum Widersprechen ein
Flectere si nequeo superos Acherontas movebo
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Dienstag, 18. Oktober 2011
Ein Abschied: Friedrich Kittler segnet das Zeitliche
Jenseits der Monothematik dieses Blogs: Friedrich Kittler (*12.6.1943 +18.10.2011)
Friedrich Kittler schaut tief in das Glas. Das tue ich heute auch.
Ulf Poschardt: Der letzte Große aus dem 19. Jahrhundert
Thomas Steinfeld: Spekulant über die Zeichen
Rose-Marie Gropp: Jedem Satz wohnte ein Zauber inne
Jürgen Kaube: Jede Liebe war eine auf den ersten Blick
Jochen Hörisch: Legendär ist der Kampf um seine Habilitation
Norbert Bolz: Sirenenton des freien Denkens
Friedrich Kittler schaut tief in das Glas. Das tue ich heute auch.
Ulf Poschardt: Der letzte Große aus dem 19. Jahrhundert
Thomas Steinfeld: Spekulant über die Zeichen
Rose-Marie Gropp: Jedem Satz wohnte ein Zauber inne
Jürgen Kaube: Jede Liebe war eine auf den ersten Blick
Jochen Hörisch: Legendär ist der Kampf um seine Habilitation
Norbert Bolz: Sirenenton des freien Denkens
Montag, 17. Oktober 2011
Slavoj Zizek, Ideologische "Vermenschlichung"
"Unser inneres Erleben, die Geschichte, die wir über uns selbst erzählen, um unser Handeln zu erklären, ist eine Lüge unseres Geistes - die Wahrheit liegt außerhalb, in dem was wir tun. ...
Diesselbe Strategie der ideologischen "Vermenschlichung" ... ist auch eine Schlüsselkomponente der ideologischen (Selbst-)Darstellung der israelischen Streitkräfte. Die israelischen Medien gehen gerne ausführlich auf die Unvollkommenheiten und psychischen PÜrobleme deer israelischen Soldaten ein und stellen sie weder als perfekte Kampfmaschinen noch als übermenschliche Helden, sondern als ganz normale Menschen dar, die, gefangen in den Traumata der Geschichte und des Krieges, Fehler begehen können und die Orientierung verlieren können, wie jeder andere auch. Als etwa die israelische Armee im Januar 2003 das Haus der Familie eine mutmaßlichen "Terroristen" zerstörte, ging sie mit betonter Liebenswürdigkeit vor und half der Familie sogar noch, ihre Möbel aus dem Haus zu schaffen, bevor sie es mit dem Bulldozer planierte. Kurz zuvor hatte die israelische Presse über einen ähnlichen Vorfall berichtet: Als ein israelischer Soldat ein palästinensisches Haus nach Verdächtigen durchsuchte, rief die Mutter ihre Tochter bei Namen, um sie zu beruhigen, und der verdutzte Soldat musste feststellen, dass das verschreckte Mädchen genauso hieß wie seine eigene Tochter; in einem Anfall von Sentimentalität zückte er seine Brieftasche und zeigte ihr Bild der palästinensischen Mutter. Die Falschheit einer solchen Empathiegeste ist leicht zu erkennen: die Vorstellung, dass wir trotz aller politischen Differenzen doch Menschen mit denselben Vorlieben und Sorgen sind, neutralisiert die Wirkung dessen, was der Soldat tatsächlich gerade tut. Die einzig richte Antwort der Mutter müsste also lauten: "Wenn Sie wirklich ein Mensch sind wie ich, warum tun Sie dann, was Sie gerade tun?" Der Soldat kann sich dann nur noch auf seine verdinglichte Pflicht berufen: "Es gefällt mir nicht, aber es ist meine Pflicht ..." und so der subjektiven Annahme seiner Pflicht entgehen. Vermenschlichungen dieser Art sollen die Kluft verdeutlichen, die zwischen der komplexen Realität der Person und der Rolle, die sie entgegen ihrer wahren Natur spielen muss, herrscht. "In meiner Familie liegt das Militärische nicht in den Genen", sagt einer der interviewten Soldaten, der zu seiner eigenen Überraschung Karrieresoldat geworden ist, in Claude Lanzmanns Film Tsahal. ...
Eine Schlüsselszene gegen Ende des Films, in der Lanzmann mit einem israelischen Bauunternehmer diskutiert, beschreibt Maslin so:
"Wenn die Araber wissen, dass es hier bis in alle Ewigkeit Juden geben wird, werden sie lernen, damit zu leben", behauptet dieser Mann, dessen neue Häuser auf besetztem Gebiet gebaut werden. Hinter ihm arbeiten eifrig arabische Handwerker, während er redet. Als er mit den heiklen Fragen konfrontiert wird, die der Siedlungsbau aufwirft, verstrickt sich der Mann in Widersprüche und schaltet auf stur. "Dies ist das Land Israel", beharrt er immer dann, wenn Mr. Lanzmann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Verhältnis des israelischen Volkes zu seinem Land zu erforschen, eine der Fragen stellt, auf die es keine Antwort gibt. Schließlich gibt der Regisseur die Diskussion auf, lächelt philosophisch und umarmt den Bauunternehmer. In diesem Moment bringt er all die Wehmut und die Frustration, die in Tsahal zu sehen sind, zum Ausdruck, und er schafft dies in einer einzigen Geste." (Janet Maslin, "Tsahal; Lanzmann´s Meditation On Israel´s Defense", in: New York Times, 27. Januar 1995)
Würde Lanzmann auch den arabischen Handwerker im Hintergrund philosophisch anlächeln und umarmen, wenn dieser im Interview in wütende Raserei gegen die Israelis ausbrechen würde, die ihn zu einem bezahlten Instrument des Raubes an seinem eigene Land degradieren? Darin liegt die ideologische Ambiguität von Tsahal: Die interviewten Soldaten spielen die Rolle ihres "normalen menschlichen Selbst" sie inszenieren die Maske, die sie zur Vermenschlichung ihrer Taten geschaffen haben. Diese ideologische Mystifikation (bei der die ideologische Maske als "normales menschliches Inneres" präsentiert wird) erreicht ihren unübertroffenen ironischen Höhepunkt mit dem Auftritt von Ariel Sharon als friedlicher Bauer."
Auszug aus: Slavoj Zizek, Die bösen Geister des himmlischen Bereichs Der linke Kampf um das 21. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2011, S. 244 ff, Leseempfehlung)
Diesselbe Strategie der ideologischen "Vermenschlichung" ... ist auch eine Schlüsselkomponente der ideologischen (Selbst-)Darstellung der israelischen Streitkräfte. Die israelischen Medien gehen gerne ausführlich auf die Unvollkommenheiten und psychischen PÜrobleme deer israelischen Soldaten ein und stellen sie weder als perfekte Kampfmaschinen noch als übermenschliche Helden, sondern als ganz normale Menschen dar, die, gefangen in den Traumata der Geschichte und des Krieges, Fehler begehen können und die Orientierung verlieren können, wie jeder andere auch. Als etwa die israelische Armee im Januar 2003 das Haus der Familie eine mutmaßlichen "Terroristen" zerstörte, ging sie mit betonter Liebenswürdigkeit vor und half der Familie sogar noch, ihre Möbel aus dem Haus zu schaffen, bevor sie es mit dem Bulldozer planierte. Kurz zuvor hatte die israelische Presse über einen ähnlichen Vorfall berichtet: Als ein israelischer Soldat ein palästinensisches Haus nach Verdächtigen durchsuchte, rief die Mutter ihre Tochter bei Namen, um sie zu beruhigen, und der verdutzte Soldat musste feststellen, dass das verschreckte Mädchen genauso hieß wie seine eigene Tochter; in einem Anfall von Sentimentalität zückte er seine Brieftasche und zeigte ihr Bild der palästinensischen Mutter. Die Falschheit einer solchen Empathiegeste ist leicht zu erkennen: die Vorstellung, dass wir trotz aller politischen Differenzen doch Menschen mit denselben Vorlieben und Sorgen sind, neutralisiert die Wirkung dessen, was der Soldat tatsächlich gerade tut. Die einzig richte Antwort der Mutter müsste also lauten: "Wenn Sie wirklich ein Mensch sind wie ich, warum tun Sie dann, was Sie gerade tun?" Der Soldat kann sich dann nur noch auf seine verdinglichte Pflicht berufen: "Es gefällt mir nicht, aber es ist meine Pflicht ..." und so der subjektiven Annahme seiner Pflicht entgehen. Vermenschlichungen dieser Art sollen die Kluft verdeutlichen, die zwischen der komplexen Realität der Person und der Rolle, die sie entgegen ihrer wahren Natur spielen muss, herrscht. "In meiner Familie liegt das Militärische nicht in den Genen", sagt einer der interviewten Soldaten, der zu seiner eigenen Überraschung Karrieresoldat geworden ist, in Claude Lanzmanns Film Tsahal. ...
Eine Schlüsselszene gegen Ende des Films, in der Lanzmann mit einem israelischen Bauunternehmer diskutiert, beschreibt Maslin so:
"Wenn die Araber wissen, dass es hier bis in alle Ewigkeit Juden geben wird, werden sie lernen, damit zu leben", behauptet dieser Mann, dessen neue Häuser auf besetztem Gebiet gebaut werden. Hinter ihm arbeiten eifrig arabische Handwerker, während er redet. Als er mit den heiklen Fragen konfrontiert wird, die der Siedlungsbau aufwirft, verstrickt sich der Mann in Widersprüche und schaltet auf stur. "Dies ist das Land Israel", beharrt er immer dann, wenn Mr. Lanzmann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Verhältnis des israelischen Volkes zu seinem Land zu erforschen, eine der Fragen stellt, auf die es keine Antwort gibt. Schließlich gibt der Regisseur die Diskussion auf, lächelt philosophisch und umarmt den Bauunternehmer. In diesem Moment bringt er all die Wehmut und die Frustration, die in Tsahal zu sehen sind, zum Ausdruck, und er schafft dies in einer einzigen Geste." (Janet Maslin, "Tsahal; Lanzmann´s Meditation On Israel´s Defense", in: New York Times, 27. Januar 1995)
Würde Lanzmann auch den arabischen Handwerker im Hintergrund philosophisch anlächeln und umarmen, wenn dieser im Interview in wütende Raserei gegen die Israelis ausbrechen würde, die ihn zu einem bezahlten Instrument des Raubes an seinem eigene Land degradieren? Darin liegt die ideologische Ambiguität von Tsahal: Die interviewten Soldaten spielen die Rolle ihres "normalen menschlichen Selbst" sie inszenieren die Maske, die sie zur Vermenschlichung ihrer Taten geschaffen haben. Diese ideologische Mystifikation (bei der die ideologische Maske als "normales menschliches Inneres" präsentiert wird) erreicht ihren unübertroffenen ironischen Höhepunkt mit dem Auftritt von Ariel Sharon als friedlicher Bauer."
Auszug aus: Slavoj Zizek, Die bösen Geister des himmlischen Bereichs Der linke Kampf um das 21. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2011, S. 244 ff, Leseempfehlung)
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Ist Dr. Tilman Tarach ein freier Geist oder autoritätsgläubig?
"Aber seit dem 8. Mai 1945 gibt es in Deutschland keine Antisemiten mehr, es gibt nur noch „Israelkritiker“. Doch so wie der Antisemitismus in Adornos berühmt gewordenen Diktum als „das Gerücht über die Juden“ beschrieben wurde, so ist der Antizionismus das Gerücht über Israel." (Quelle: Lizas Welt: Der Hass auf die Freiheit)
Der das schreibt ist der promovierte Jurist und Autor Tilman Tarach, dessen Opus magnum "Der ewige Sündenbock" mit einem Geleitwort von Henryk M. Broder in die Welt entlassen wurde und seither von den Einzigwahren Freunden Israels als Standardwerk gerühmt wird, das den Feinden Israels, sofern sie sich denn einer Zahnbehandlung unterziehen würden (was sie nicht tun, weil sie behandlungsscheu sind), für alle Zeiten die Weisheitszähne ziehen würde.
Ich will nicht unterstellen, dass der verehrte Dr. Tarach einen historischen Befund formulieren wollte, zumal Israel erst am 14. Mai 1948 gegründet wurde (in dubio pro reo). Diesen Satz darf man nicht auf die empirische Goldwaage legen; was Dr. Tarach anzielt, ist nicht mehr und nicht weniger als eine transempirische Wahrheit, die zutrifft, weil sie so formuliert ist, dass sie mit den Werkzeugen der Empirie nicht überpüft und widerlegt werden kann. Der Antisemit vor 45 ist der "Israelkritiker" nach 45 (also der Ewige Antisemit, so Broder); der Israelkritiker wird gleichgesetzt mit dem Antizionisten. Es handelt sich um eine Paraphrase eines Axioms, das von Broder im Deutschen Bundestag so formuliert wurde
Der das schreibt ist der promovierte Jurist und Autor Tilman Tarach, dessen Opus magnum "Der ewige Sündenbock" mit einem Geleitwort von Henryk M. Broder in die Welt entlassen wurde und seither von den Einzigwahren Freunden Israels als Standardwerk gerühmt wird, das den Feinden Israels, sofern sie sich denn einer Zahnbehandlung unterziehen würden (was sie nicht tun, weil sie behandlungsscheu sind), für alle Zeiten die Weisheitszähne ziehen würde.
Ich will nicht unterstellen, dass der verehrte Dr. Tarach einen historischen Befund formulieren wollte, zumal Israel erst am 14. Mai 1948 gegründet wurde (in dubio pro reo). Diesen Satz darf man nicht auf die empirische Goldwaage legen; was Dr. Tarach anzielt, ist nicht mehr und nicht weniger als eine transempirische Wahrheit, die zutrifft, weil sie so formuliert ist, dass sie mit den Werkzeugen der Empirie nicht überpüft und widerlegt werden kann. Der Antisemit vor 45 ist der "Israelkritiker" nach 45 (also der Ewige Antisemit, so Broder); der Israelkritiker wird gleichgesetzt mit dem Antizionisten. Es handelt sich um eine Paraphrase eines Axioms, das von Broder im Deutschen Bundestag so formuliert wurde
Montag, 3. Oktober 2011
Dr. Clemens Heni ist zurück - und wie!
Nach der Ankündigung der Gründung des Berlin International Center for the Study of Antisemitism hat Dr. Clemens Heni seine Hände nicht in den Schoß gelegt. Inzwischen steht die Website, Dr. Clemens Heni ist Gründungsdirektor und wird mutmaßlich von einem prominent besetzten Advisory Board unterstützt; ich glaube, er wird sie alle noch brauchen:
"The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA) will provide scholarly research.
The main focus of the institute is anti-Semitism in the 21st century, particularly hatred of Israel.
The purpose of the Center is to conduct high-profile scholarly research without being stuck in the ivory towers of academia." (Quelle)
Also ein starkes Ein-Mann-Gegengewicht zu dem ZfA. Damit schließt Dr. Clemens Heni eine schmerzliche Lücke, die dadurch entstanden ist, dass die Yale University The Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA) "gekillt" hat (Quelle, siehe auch hier und hier).
Nicht nur das. Dr. Clemens Heni hat zusätzlich zu dem uns bekannten einen neuen Blog Clemens Heni/Wissenschaft und Publizistik als Kritik (clemensheni.net) eröffnet, der im www noch ein Schattendasein führt; ich wünsche ihm ein geneigtes und aufmerksames Publikum. Außerdem hat er einen Klein- und Eigenverlag, die EditionCritique, gegründet, in dem seine Bücher verlegt werden. Bisher wird dort Dr. Clemens Henis neues Opus Schadenfreude - Islamforschung und Antisemitismus in Deutschland nach 9/11 angeboten. Das 416 Seiten starke Werk ist, so der Herausgeber,
und klärt u.a.
"The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA) will provide scholarly research.
The main focus of the institute is anti-Semitism in the 21st century, particularly hatred of Israel.
The purpose of the Center is to conduct high-profile scholarly research without being stuck in the ivory towers of academia." (Quelle)
Also ein starkes Ein-Mann-Gegengewicht zu dem ZfA. Damit schließt Dr. Clemens Heni eine schmerzliche Lücke, die dadurch entstanden ist, dass die Yale University The Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA) "gekillt" hat (Quelle, siehe auch hier und hier).
Nicht nur das. Dr. Clemens Heni hat zusätzlich zu dem uns bekannten einen neuen Blog Clemens Heni/Wissenschaft und Publizistik als Kritik (clemensheni.net) eröffnet, der im www noch ein Schattendasein führt; ich wünsche ihm ein geneigtes und aufmerksames Publikum. Außerdem hat er einen Klein- und Eigenverlag, die EditionCritique, gegründet, in dem seine Bücher verlegt werden. Bisher wird dort Dr. Clemens Henis neues Opus Schadenfreude - Islamforschung und Antisemitismus in Deutschland nach 9/11 angeboten. Das 416 Seiten starke Werk ist, so der Herausgeber,
√ Das Buch zur „Islamdebatte“, √ Das Buch zum zehnten Jahrestag von 9/11, √ Das Buch zu Islamismus und Antisemitismus
und klärt u.a.
* Was machen deutsche Islamwissenschaftler tagsüber?, * Brauchen wir „mehr Kinder von den Klugen“ oder Kritik an den „klugen“ Deutschen? + vieles mehr
Natürlich, lieber Dr. Heni, brauchen wir eher Kritik an den "klugen" Deutschen als "mehr Kinder von den Klugen" (Kosten 19,90 €). Ich muss gestehen, dass ich immer ein bißchen beschwipst werde, wenn ich mich mit Dr. Clemens Heni beschäftige. Deshalb übergebe ich jetzt gerne das Wort an Martin Kloke, der auf der Achse des Guten dieses Werk besonnen rezensiert: "Der unerbittliche Moralist". Martin Kloke hat bei der Lektüre ein "ungutes Gefühl" beschlichen und er vermutet, dass die Antwort darauf im "Individualpsychologischen" des Dr. Clemens Heni zu finden wäre. Was meinen Sie?
Wir dürfen erwarten, dass der unerschrockene Dr. Clemens Heni der letzte Leichtmatrose ist, der das lecke Schiff der sogenannten "kritischen" Antisemitismusforschung verlassen wird. Er wird darauf unermüdlich Wasser schöpfen wollen. - Auch Broder ist ein Antisemit. Ich könnte das Dr. Heni leicht beweisen. Er ist schon mal dem notorischen Antisemiten Harald Schmidt in den Allerwertesten gekrochen.
Freitag, 30. September 2011
Henryk M. Broder, nine eleven und die Afterwissenschaft
Die Kenner dieses Blogs wissen, dass Henryk M. Broder ein sehr robustes, ja herzhaftes Verhältnis zur Wissenschaft als Weg der Wahrheitsfindung hat. Ich habe dem mehrere Meditationen gewidmet.
Wissenschaft sei „absurd und abstrus“ – und habe sich in fünf Jahren sowieso überholt (Quelle). "Eine wertfreie Wissenschaft gibt es ebensowenig wie objektiven Journalismus. Gesinnung ... sei "das Gegenteil von freier Wissenschaft". Auch das stimmt nicht. Wissenschaft ist Gesinnung" (Quelle). In "Kritik der reinen Toleranz" hat Broder mit einem unsterblichen Syllogismus seinen eigenen Wissenschaftsbegriff, seine Methode der Wahrheitsfindung dargestellt
"Weil aber sowohl [sic!] die Volkswirtschaft [sic!] wie [sic!] die Psychoanalyse ebenfalls spekulative Disziplinen sind, deren Vertreter retrospektiv immer die richtigen Voraussagen treffen, will auch ich mir eine begründete Spekulation erlauben.“ (Wolf Jobst Siedler jr., Berlin, 2008, 1. Auflage, S. 213)
Daraus darf man jedoch nicht schließen, dass Broder ein Anhänger einer Theorie "anything goes" ist, wo jeder nach Lust und Laune, jeder nach seiner Gesinnung "begründet" spekulieren oder spinnen kann. Broder hat ein klares Verständnis von wahr und unwahr, was Fakt ist und was gesponnen. In "A bissel und a bissel gibt a volle schissel" fühlt er den Verschwörungstheortikern von nine eleven auf den Zahn. Auf der Seite Patriots Question 9/11 stellen mehr als 220 Senior Military, Intelligence Service, Law Enforcement, and Government Officials, mehr als 1.500 Engineers and Architects, mehr als 250 Pilots and Aviation Professionals, mehr als 400 Professors, mehr als 300 9/11 Survivors and Family Members, mehr als 200 Artists, Entertainers, and Media Professionals, mehr als 400 Medical Professionals Fragen an die offizielle Version von nine eleven.
Nun, das kann doch einen Seemann wie Broder nicht erschüttern. Da, so Broder, Wissenschaft eh abstrus und absurd, Gesinnung sei, ist es nur folgerichtig, dass Broder sich nicht die vergebliche Liebesmüh macht, einige "Verschwörungstheoretiker" aus den Reihen der Ingenieure und Architekten, der Piloten oder der Medizinmänner und -frauen unter die Lupe zu nehmen. Für Broder vollkommen ausreichend ist eine kleine repräsentative Stichprobe aus den Reihen der Künstler und Entertainer, nämlich Roseanne Barr, Harry Belefonte und Charlie Sheen, um zeigen zu können, wie abstrus die Herrschaften sind und beurteilen. Keinen unnötigen Aufwand treiben ist Broders Interpretation von Ockham´s Messer. Merke: Wenn Du auf den Lukas hauen willst, dann schlag nicht auf diplomierte oder promovierte oder habilitierte oder emeritierte Fachidioten, sondern auf Jahrmarktsfiguren (siehe).
Besonders überzeugend gelungen ist das Henryk mit Indira Weiss, "Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt". Ob Indira nun ein Pop-Dummchen ist oder von Broder verschaukelt wurde, das darf man m.E. offenlassen, ebenso, ob Indiras Nachruf auf Broder verdient oder unverdient ist:
"Warum hat ein fast 70-jähriger Mann so etwas nötig? Am Ende bist Du die Nutte, lieber Henryk, der sich für ein bisschen mehr Quote prostituiert. Hast Du mir nicht ständig Komplimente gemacht, wie klug und belesen ich sei? Warum diese Heuchelei? Was ist mit Anstand, Moral und Größe? Ist das zu viel für Dein Alter, bist Du dafür schon zu senil?"
Egal, Broder hat viel getan, um die offizielle Version von 9/11 hieb- und stichfest zu machen. Bröckers, Wischnewski, Elsässer, Bülow und Co. kriechen ab sofort in ihren Bau.
In desem Sinne, lieber Broder: שנה טובה ומתוקה, ein gutes und süßes Neues Jahr 5772. Man muß dabei nicht 30 sein.
Wissenschaft sei „absurd und abstrus“ – und habe sich in fünf Jahren sowieso überholt (Quelle). "Eine wertfreie Wissenschaft gibt es ebensowenig wie objektiven Journalismus. Gesinnung ... sei "das Gegenteil von freier Wissenschaft". Auch das stimmt nicht. Wissenschaft ist Gesinnung" (Quelle). In "Kritik der reinen Toleranz" hat Broder mit einem unsterblichen Syllogismus seinen eigenen Wissenschaftsbegriff, seine Methode der Wahrheitsfindung dargestellt
"Weil aber sowohl [sic!] die Volkswirtschaft [sic!] wie [sic!] die Psychoanalyse ebenfalls spekulative Disziplinen sind, deren Vertreter retrospektiv immer die richtigen Voraussagen treffen, will auch ich mir eine begründete Spekulation erlauben.“ (Wolf Jobst Siedler jr., Berlin, 2008, 1. Auflage, S. 213)
Daraus darf man jedoch nicht schließen, dass Broder ein Anhänger einer Theorie "anything goes" ist, wo jeder nach Lust und Laune, jeder nach seiner Gesinnung "begründet" spekulieren oder spinnen kann. Broder hat ein klares Verständnis von wahr und unwahr, was Fakt ist und was gesponnen. In "A bissel und a bissel gibt a volle schissel" fühlt er den Verschwörungstheortikern von nine eleven auf den Zahn. Auf der Seite Patriots Question 9/11 stellen mehr als 220 Senior Military, Intelligence Service, Law Enforcement, and Government Officials, mehr als 1.500 Engineers and Architects, mehr als 250 Pilots and Aviation Professionals, mehr als 400 Professors, mehr als 300 9/11 Survivors and Family Members, mehr als 200 Artists, Entertainers, and Media Professionals, mehr als 400 Medical Professionals Fragen an die offizielle Version von nine eleven.
Nun, das kann doch einen Seemann wie Broder nicht erschüttern. Da, so Broder, Wissenschaft eh abstrus und absurd, Gesinnung sei, ist es nur folgerichtig, dass Broder sich nicht die vergebliche Liebesmüh macht, einige "Verschwörungstheoretiker" aus den Reihen der Ingenieure und Architekten, der Piloten oder der Medizinmänner und -frauen unter die Lupe zu nehmen. Für Broder vollkommen ausreichend ist eine kleine repräsentative Stichprobe aus den Reihen der Künstler und Entertainer, nämlich Roseanne Barr, Harry Belefonte und Charlie Sheen, um zeigen zu können, wie abstrus die Herrschaften sind und beurteilen. Keinen unnötigen Aufwand treiben ist Broders Interpretation von Ockham´s Messer. Merke: Wenn Du auf den Lukas hauen willst, dann schlag nicht auf diplomierte oder promovierte oder habilitierte oder emeritierte Fachidioten, sondern auf Jahrmarktsfiguren (siehe).
Besonders überzeugend gelungen ist das Henryk mit Indira Weiss, "Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt". Ob Indira nun ein Pop-Dummchen ist oder von Broder verschaukelt wurde, das darf man m.E. offenlassen, ebenso, ob Indiras Nachruf auf Broder verdient oder unverdient ist:
"Warum hat ein fast 70-jähriger Mann so etwas nötig? Am Ende bist Du die Nutte, lieber Henryk, der sich für ein bisschen mehr Quote prostituiert. Hast Du mir nicht ständig Komplimente gemacht, wie klug und belesen ich sei? Warum diese Heuchelei? Was ist mit Anstand, Moral und Größe? Ist das zu viel für Dein Alter, bist Du dafür schon zu senil?"
Egal, Broder hat viel getan, um die offizielle Version von 9/11 hieb- und stichfest zu machen. Bröckers, Wischnewski, Elsässer, Bülow und Co. kriechen ab sofort in ihren Bau.
In desem Sinne, lieber Broder: שנה טובה ומתוקה, ein gutes und süßes Neues Jahr 5772. Man muß dabei nicht 30 sein.
Montag, 26. September 2011
Tja, so isser, unser Claudio Pinocchio Casula
Spirit of Entebbe ist ein beispiellos "kritischer" Blog. Dort wird sogar dem einen oder anderen kritischen Kommentator erlaubt, seine "unqualifizierten" Behauptungen abzugeben; diese geben dann Claudio Casula und seinen Freunden Gelegenheit, ihn nach allen Regeln der Diskussionskunst abzubügeln (oder heißt das: abzubürsten?).
Seit einer verleumderischen Bauchlandung Claudio Pinocchio Casulas gegen mich, als er einen Kommentar unterschlug, ihn trotzdem kommentierte und dabei das genaue Gegenteil dessen, was ich geschrieben hatte, unterstellte (mehr hier), bin ich bzw. "Von den Einzigwahren Freunden Israels" bei Spirit of Entebbe Persona non grata, mehr noch: so etwas wie Lord Voldemort, "Der, dessen Name nicht genannt werden darf."
Welch unsäglicher Verbrechen ich mich gegenüber Claudio Pinocchio Casula schuldig gemacht habe, können Sie nachvollziehen, wenn Sie die Posts aufrufen, die ich unter dem Label "Claudio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe" gepostet habe. Zuletzt habe ich mir erlaubt, ihn hinsichtlich der Wahrheit und nichts als der Wahrheit, die wir Benjamin Netanyahu verdanken, zu konsultieren (mehr hier).
Nun hat einer der Mitstreiter Claudio Pinocchio Casulas mit dem vielversprechenden Namen "Zahal" den Bann, der gegen mich bei Spirit of Entebbe verhängt wurde, übersehen und tatsächlich auf "Von den Einzigwahren Freunden Israels" verlinkt - und Claudio P. Casula hat dieses Malheur übersehen.
Das zwingt Claudio Pinocchio Casula dazu, den Bann zu verschärfen. Dies hat er hier getan: "Stelzbockbann".
Ich habe mal nachgeschaut, was denn "Stelzbock" genau bedeutet
""Stelzböcke" sind männlicher Natur und haben stets nur ein Ziel vor Augen: Das weibliche Geschlecht, von dem sie geradezu magisch angezogen werden. Der Einfallsreichtum des Stelzbock ist in der Regel allerdings nicht sehr ausgeprägt, und deshalb ist die plumpste Anmache gerade gut genug, um bei der holden Weiblichkeit anzukommen." (Quelle)
Lieber Claudio, so scharf auf das weibliche Geschlecht oder einen Süßen wie Sie bin ich schon längst nicht mehr. Ich darf Ihnen auch versichern, dass längst nicht alles, was an "Kritik" und Mails bei Ihnen ankommt, von mir stammt. Ich werde jedoch auch weiterhin immer dann, wenn ich Sie zum Thema mache oder Sie konsultiere, Sie benachrichtigen und Ihnen Gelegenheit geben, auf meinem Blog ein Dementi oder eine Richtigstellung zu veröffentlichen.
Was meinen Sie, liebe Leser, warum hat Claudio Casula dieses Angebot bisher nicht angenommen? Weil ich hier die Freiheiten, die unsere Gesellschaft bietet, dreist mißbrauche? Ich vermute, das schneidige Kerlchen ist ein wahrer Hasenfuß. Claudio Pinocchio Casula badet gerne lau.
Seit einer verleumderischen Bauchlandung Claudio Pinocchio Casulas gegen mich, als er einen Kommentar unterschlug, ihn trotzdem kommentierte und dabei das genaue Gegenteil dessen, was ich geschrieben hatte, unterstellte (mehr hier), bin ich bzw. "Von den Einzigwahren Freunden Israels" bei Spirit of Entebbe Persona non grata, mehr noch: so etwas wie Lord Voldemort, "Der, dessen Name nicht genannt werden darf."
Welch unsäglicher Verbrechen ich mich gegenüber Claudio Pinocchio Casula schuldig gemacht habe, können Sie nachvollziehen, wenn Sie die Posts aufrufen, die ich unter dem Label "Claudio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe" gepostet habe. Zuletzt habe ich mir erlaubt, ihn hinsichtlich der Wahrheit und nichts als der Wahrheit, die wir Benjamin Netanyahu verdanken, zu konsultieren (mehr hier).
Nun hat einer der Mitstreiter Claudio Pinocchio Casulas mit dem vielversprechenden Namen "Zahal" den Bann, der gegen mich bei Spirit of Entebbe verhängt wurde, übersehen und tatsächlich auf "Von den Einzigwahren Freunden Israels" verlinkt - und Claudio P. Casula hat dieses Malheur übersehen.
Das zwingt Claudio Pinocchio Casula dazu, den Bann zu verschärfen. Dies hat er hier getan: "Stelzbockbann".
Ich habe mal nachgeschaut, was denn "Stelzbock" genau bedeutet
""Stelzböcke" sind männlicher Natur und haben stets nur ein Ziel vor Augen: Das weibliche Geschlecht, von dem sie geradezu magisch angezogen werden. Der Einfallsreichtum des Stelzbock ist in der Regel allerdings nicht sehr ausgeprägt, und deshalb ist die plumpste Anmache gerade gut genug, um bei der holden Weiblichkeit anzukommen." (Quelle)
Lieber Claudio, so scharf auf das weibliche Geschlecht oder einen Süßen wie Sie bin ich schon längst nicht mehr. Ich darf Ihnen auch versichern, dass längst nicht alles, was an "Kritik" und Mails bei Ihnen ankommt, von mir stammt. Ich werde jedoch auch weiterhin immer dann, wenn ich Sie zum Thema mache oder Sie konsultiere, Sie benachrichtigen und Ihnen Gelegenheit geben, auf meinem Blog ein Dementi oder eine Richtigstellung zu veröffentlichen.
Was meinen Sie, liebe Leser, warum hat Claudio Casula dieses Angebot bisher nicht angenommen? Weil ich hier die Freiheiten, die unsere Gesellschaft bietet, dreist mißbrauche? Ich vermute, das schneidige Kerlchen ist ein wahrer Hasenfuß. Claudio Pinocchio Casula badet gerne lau.
Samstag, 24. September 2011
Was macht der Frieden im Gelobten Land?
Kommt der Friedensprozess voran nach den Reden von Abbas und Netanyahu vor den United Nations?
Ulrike Putz: Abbas appelliert an das Gewissen der Welt (SPIEGEL, 23.09.11)
Bill Clinton: Netanyahu isn´t interested in Mideast peace deal (Haaretz, 23.09.11)
Lieberman slams Abbas´ speech: It is Incitement (Arutz Sheva, Israel National News, 23.09.11)
Caroline B. Glick: Israel´s path to victory (Jerusalem Post, 23.09.11)
"The irony here is that Israel’s sovereign rights to Judea and Samaria are ironclad while the Palestinians’ are flimsy. As the legal heir to the League of Nations Mandate for Palestine, Israel is the legal sovereign of Judea and Samaria.
Moreover, Israel’s historic rights to the cradle of Jewish civilization are incontrovertible....
And this brings us to the second congressional initiative taken in anticipation of the PLO’s UN statehood gambit. Earlier this month, Rep. Joe Walsh and 30 co-sponsors issued a resolution supporting Israeli annexation of Judea and Samaria.
While annexation sounds like a radical formula, the fact is that Israel already implemented a similar move twice when it applied Israeli law to Jerusalem and to the Golan Heights. And the heavens didn’t fall in either case. Indeed, the situation on the ground was stabilized.
Moreover, just as Israel remains willing to consider ceding these territories in the framework of a real peace with its neighbors, so the application of Israeli law to Judea and Samaria would not prevent these areas from being ceded to another sovereign in the framework of a peace deal.
And while not eliminating the prospects of a future peace, by applying Israeli law to Judea and Samaria, Israel would reverse one of the most pernicious effects of the 18-year-old phony peace process: the continuous erosion of international recognition of Israel’s sovereign rights to these areas. ...
Israel has nothing to lose and everything to gain from going on the offensive. Our friends in the US Congress have shown us a path that lays open to us to follow. And we must follow it. Since we’ll be blamed no matter what we do, we have no excuse for not doing what is best for us."
Ulrike Putz: Abbas appelliert an das Gewissen der Welt (SPIEGEL, 23.09.11)
Bill Clinton: Netanyahu isn´t interested in Mideast peace deal (Haaretz, 23.09.11)
Lieberman slams Abbas´ speech: It is Incitement (Arutz Sheva, Israel National News, 23.09.11)
Caroline B. Glick: Israel´s path to victory (Jerusalem Post, 23.09.11)
"The irony here is that Israel’s sovereign rights to Judea and Samaria are ironclad while the Palestinians’ are flimsy. As the legal heir to the League of Nations Mandate for Palestine, Israel is the legal sovereign of Judea and Samaria.
Moreover, Israel’s historic rights to the cradle of Jewish civilization are incontrovertible....
And this brings us to the second congressional initiative taken in anticipation of the PLO’s UN statehood gambit. Earlier this month, Rep. Joe Walsh and 30 co-sponsors issued a resolution supporting Israeli annexation of Judea and Samaria.
While annexation sounds like a radical formula, the fact is that Israel already implemented a similar move twice when it applied Israeli law to Jerusalem and to the Golan Heights. And the heavens didn’t fall in either case. Indeed, the situation on the ground was stabilized.
Moreover, just as Israel remains willing to consider ceding these territories in the framework of a real peace with its neighbors, so the application of Israeli law to Judea and Samaria would not prevent these areas from being ceded to another sovereign in the framework of a peace deal.
And while not eliminating the prospects of a future peace, by applying Israeli law to Judea and Samaria, Israel would reverse one of the most pernicious effects of the 18-year-old phony peace process: the continuous erosion of international recognition of Israel’s sovereign rights to these areas. ...
Israel has nothing to lose and everything to gain from going on the offensive. Our friends in the US Congress have shown us a path that lays open to us to follow. And we must follow it. Since we’ll be blamed no matter what we do, we have no excuse for not doing what is best for us."
Dienstag, 20. September 2011
Benjamin Netanyahu: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
Von Rolf Behrens a.k.a. Claudio Casula und seinen Freunden auf Spirit of Entebbe wissen wir, dass der Frieden im Nahen Osten schon längst ausgebrochen wäre, wenn die palästinensischen Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Pallywood-Traumtänzer nicht jede Chance, die ihnen von den allzeit friedenswilligen israelischen Administrationen geboten wurde, vermasselt hätten. Auf meine Fragen, was denn für ein Palästina den "Palästinensern" angeboten wurde, sind Claudio Casula und die anderen Etappenhengste Zions mit beschränkter Haftung bisher eine Antwort schuldig geblieben. Wie Kinder daran glauben, dass Santa Claus am Nordpol seine Produktionsstätten hat und kein Kind auf dem Erdball vergessen wird, glaubt Claudio Casula mit heißem Herzen und mit unbeirrbarem Verstand, dass Benjamin Netanyahu leider von den Palästinensern daran gehindert wird, Friedensfürst im Heiligen Land zu werden. Netanyahu hat nämlich vor dem US-Kongress appelliert
"So appelliere ich an Präsident Abbas: Zerreißen Sie Ihren Vertrag mit der Hamas! Setzen Sie sich hin und verhandeln Sie! Machen Sie Frieden mit dem jüdischen Staat! Und wenn Sie das tun, verspreche ich Folgendes: Israel wird nicht das letzte Land sein, das einen palästinensischen Staat als neues Mitglied der Vereinten Nationen willkommen heißt. Es wird das erste Land sein, das dies tut." (Quelle)
Nun wird man, wenn man Claudio Casula glauben mag, von Benjamin Netanyahu die Wahrheit und nichts als die Wahrheit hören. Wer dürfte dies besser wissen als Benjamins Vater, Benzion Netanyahu?
"I tend to believe things that a son says to his father in private. To this end, we should go back to 2009, to the words revealed by the father, Benzion Netanyahu, regarding the conduct of his son, Benjamin. With the consent of his son, the prime minister, the father gave an interview to Amit Segal on Channel 2 News, and this is what he said about the Bar-Ilan speech advocating the establishment of a Palestinian state: "He [the prime minister] doesn't support it. He supports it under conditions that they [the Arabs] will never accept. That's what I heard from him, not from myself. He proposed the conditions. They will never accept those conditions, not one of them," said Netanyahu Sr. " (Quelle)
Claudio Casula, wer lügt denn nun, Sie zusammen mit Benjamin Netanyahu oder dessen Vater, Benzion Netanyahu? Oder ist das sowas ähnliches wie ein Kreter Paradox, seine reziproke Version? Netanyahu sagt, Netanyahus lügen nicht? Netanyahu, Benjamin, will vor den UN die Wahrheit sagen, z.B.
"I do not understand why they are making do with one country. I am ready to offer them at least four: one in Gaza, the second an enclave in the Nablus area - with perhaps a tunnel to Tul Karm, the third in the Ramallah district, and the fourth in the Hebron Hills, without, of course, Baruch Marzel and the Tomb of the Patriarchs. " (mehr Wahrheiten hier)
Claudio Casula, stimmt da etwas nicht?
Inzwischen hat unser Freund Herbert Eiteneier a.k.a. heplev neue Knallcharchen, hofierte Hetzer, Friedenshetzer kenntlich gemacht, als da sind Malte Lehming vom Tagesspiegel, der Bundeswulf (Quelle), Max Scharnigg von der Süddeutschen, Silvan Shalom, Stellvertretender Ministerpäsident von Israel, Andreas Schockenhoff, CDU MdB, Kai Strittmatter von der Süddeutschen, Stephan Edathy SPD MdB, Cengiz Dursun, Günther Nonnenmacher von der FAZ, Robert Serry, UNO-Nahost-Gesandter, Die Deutsche Bundesregierung, Dr. Jochen Hippler, Politikwissenschaftler und Ignorant (Quelle). Das ist ein wahrer Tsunami. Nun könnte man einwenden, dass die Einzigwahren Freunde Israels so etwas wie die Pius-Brüder und die Hard-Core-Katholiken von kreuz.net in der Katholischen Kirche sind, Ultras, nicht Mainstream; Claudio Casula und Herbert Eiteneier sind die Sprecher der radikalen Siedler a.k.a jüdischen Häuslebauer in Samaria und Judäa in Deutschland. Ich befürchte jedoch, dass sie nicht päpstlicher als der Papst, sprich Benjamin Netanyahu oder Avigdor Lieberman sind.
"So appelliere ich an Präsident Abbas: Zerreißen Sie Ihren Vertrag mit der Hamas! Setzen Sie sich hin und verhandeln Sie! Machen Sie Frieden mit dem jüdischen Staat! Und wenn Sie das tun, verspreche ich Folgendes: Israel wird nicht das letzte Land sein, das einen palästinensischen Staat als neues Mitglied der Vereinten Nationen willkommen heißt. Es wird das erste Land sein, das dies tut." (Quelle)
Nun wird man, wenn man Claudio Casula glauben mag, von Benjamin Netanyahu die Wahrheit und nichts als die Wahrheit hören. Wer dürfte dies besser wissen als Benjamins Vater, Benzion Netanyahu?
"I tend to believe things that a son says to his father in private. To this end, we should go back to 2009, to the words revealed by the father, Benzion Netanyahu, regarding the conduct of his son, Benjamin. With the consent of his son, the prime minister, the father gave an interview to Amit Segal on Channel 2 News, and this is what he said about the Bar-Ilan speech advocating the establishment of a Palestinian state: "He [the prime minister] doesn't support it. He supports it under conditions that they [the Arabs] will never accept. That's what I heard from him, not from myself. He proposed the conditions. They will never accept those conditions, not one of them," said Netanyahu Sr. " (Quelle)
Claudio Casula, wer lügt denn nun, Sie zusammen mit Benjamin Netanyahu oder dessen Vater, Benzion Netanyahu? Oder ist das sowas ähnliches wie ein Kreter Paradox, seine reziproke Version? Netanyahu sagt, Netanyahus lügen nicht? Netanyahu, Benjamin, will vor den UN die Wahrheit sagen, z.B.
"I do not understand why they are making do with one country. I am ready to offer them at least four: one in Gaza, the second an enclave in the Nablus area - with perhaps a tunnel to Tul Karm, the third in the Ramallah district, and the fourth in the Hebron Hills, without, of course, Baruch Marzel and the Tomb of the Patriarchs. " (mehr Wahrheiten hier)
Claudio Casula, stimmt da etwas nicht?
Inzwischen hat unser Freund Herbert Eiteneier a.k.a. heplev neue Knallcharchen, hofierte Hetzer, Friedenshetzer kenntlich gemacht, als da sind Malte Lehming vom Tagesspiegel, der Bundeswulf (Quelle), Max Scharnigg von der Süddeutschen, Silvan Shalom, Stellvertretender Ministerpäsident von Israel, Andreas Schockenhoff, CDU MdB, Kai Strittmatter von der Süddeutschen, Stephan Edathy SPD MdB, Cengiz Dursun, Günther Nonnenmacher von der FAZ, Robert Serry, UNO-Nahost-Gesandter, Die Deutsche Bundesregierung, Dr. Jochen Hippler, Politikwissenschaftler und Ignorant (Quelle). Das ist ein wahrer Tsunami. Nun könnte man einwenden, dass die Einzigwahren Freunde Israels so etwas wie die Pius-Brüder und die Hard-Core-Katholiken von kreuz.net in der Katholischen Kirche sind, Ultras, nicht Mainstream; Claudio Casula und Herbert Eiteneier sind die Sprecher der radikalen Siedler a.k.a jüdischen Häuslebauer in Samaria und Judäa in Deutschland. Ich befürchte jedoch, dass sie nicht päpstlicher als der Papst, sprich Benjamin Netanyahu oder Avigdor Lieberman sind.
Sonntag, 18. September 2011
Israel ist ganz allein
Jörg Lau in der ZEIT: Nahost-Konflikt: Das einsame Land
Und so sieht es Dr. Phyllis Chessler, ehedem spiritus rector des z.Z. untergetauchten Dr. Clemens Heni, in Arutz Sheva: Blaming Israel Won´t Help
"Yesterday, I spoke with Mayor Ron Nachman of the mainly secular city of Ariel in the Shomron (Samaria). He agreed with my assessment—an assessment shared by others-- that Israel is essentially on her own. Let me quote him at length.
Israel can’t trust anyone, including America. American policy has been mistaken for six decades. America refused to move its Embassy from Tel Aviv to Jerusalem. That tells us what we need to know.
Now, the Arab “Palestinians” saw they could not get Israel to agree to commit suicide and so they turned to the United Nations. The solution is really between Israel and Jordan. Jordan is the real ‘Palestinian’ state. And by the way, when Jordan annexed the West Bank and Samaria from 1948-1967, no journalist called it an “occupation.” It is only “occupied” when it is in Jewish hands.”
What is this phrase: The ‘West Bank?’ The West Bank of the moon? The sun? The West Bank of America? We need to use the right language. Is California the “West Bank” of America? And by the way, would Americans agree to allow Mexicans and Canadians to carve out a corridor from San Diego to Vancouver so that both non-American groups can come and go without American oversight? This is what Israel is being asked to do.
And what is the meaning of the ’67 lines?’ Do people really understand that Israel is only nine miles wide, just as wide as the distance from the south to the north of the borough of Manhattan? Giving up any more land means that Israel is non-defensible.
Words and how they are used and misused continues to create problems.
The Wall.’ What is that? Think of it as a gated community. There are walls all over the world that are never singled out. Only Israel’s security fence is.
The Arabs simply refuse to accept a Jewish state. A two state solution will not lead to peace. It will lead to more attacks on Israel. They gave Yasser Arafat a Nobel Peace Prize but he brought bloodshed, not peace. Everyone shouted ‘Land for Peace'. It only led to Arab attacks on Israel again and again.”
“Mayor Nachman,” said I, “Nu, what is your solution to this intractable dilemma?”
Solution? At this rate, we need a five state solution. Jordan is one, Israel is the second, Judea and Samaria are a third, Gaza is a fourth—and the Israeli Arabs want autonomy as well.
My friend and colleague Israeli Arabist, Dr. Mordechai Kedar, believes in a confederation of cantons, with local governmental autonomy on many issues and a federal government for security and other issues, based on Dr. Kedar’s understanding of tribal loyalties and conflicts and the Arab inability to create both large and stable modern nation states.
I ask Mayor Nachman if he believes that Israel can defeat Iran. He says, cryptically:
It is not good to push someone whose back is already against the wall."
Und Netanyahu will den UN die Wahrheit präsentieren:
"He said he will address the General Assembly “and present our truth…– the fact that we are not foreigners in this country [and] that we have rights in this country that go [back] 'only' 4,000 years…." (Quelle)
Die Geheimwaffen der Palästinenser sind
"8. The Palestinians' secret weapon I: Avigdor Lieberman.
Thus far, the foreign minister is the only senior official scheduled to represent Israel in New York during the deliberations next week. A year ago, in his last appearance before the United Nations, Lieberman effectively contradicted the Israeli line that Israel was ready for peace and that the process had been impeded solely by the Palestinians. Neither side was ready for peace, he told the General Assembly, declaring that an agreement was something that could take "a few decades."
9. The Palestinians' secret weapon II: The Settlers.
If any single element is likely to win sympathy for the Palestinian cause, it will be radical settlers, who have vowed to mark the UN resolution with widespread violence. A recent arson attack against a West Bank mosque has sharpened the concerns of both Israeli and PA security authorities.
Any such action may, in turn, restrict the Israeli government's freedom of action in retaliating against a UN move.
10. The Palestinians' secret weapon III: Benjamin Netanyahu.
As the UN deliberations near, the prime minister's statements have grown more defiant. His protestations that Israel's worsening relations with Egypt and Turkey have nothing to do with the Palestinian issue, have ensured that tensions with all three have become increasingly interrelated, both at home and abroad.
"There are those who think that everything would have been different, if we had only given in to the Palestinians," Netanyahu told the cabinet this week.
"Enough with the self-flagellation," he continued. Inverting the liturgy of confession on the imminent Jewish High Holidays, he declared "We have not become guilty, neither have we transgressed."" (Quelle)
Und so sieht es Dr. Phyllis Chessler, ehedem spiritus rector des z.Z. untergetauchten Dr. Clemens Heni, in Arutz Sheva: Blaming Israel Won´t Help
"Yesterday, I spoke with Mayor Ron Nachman of the mainly secular city of Ariel in the Shomron (Samaria). He agreed with my assessment—an assessment shared by others-- that Israel is essentially on her own. Let me quote him at length.
Israel can’t trust anyone, including America. American policy has been mistaken for six decades. America refused to move its Embassy from Tel Aviv to Jerusalem. That tells us what we need to know.
Now, the Arab “Palestinians” saw they could not get Israel to agree to commit suicide and so they turned to the United Nations. The solution is really between Israel and Jordan. Jordan is the real ‘Palestinian’ state. And by the way, when Jordan annexed the West Bank and Samaria from 1948-1967, no journalist called it an “occupation.” It is only “occupied” when it is in Jewish hands.”
What is this phrase: The ‘West Bank?’ The West Bank of the moon? The sun? The West Bank of America? We need to use the right language. Is California the “West Bank” of America? And by the way, would Americans agree to allow Mexicans and Canadians to carve out a corridor from San Diego to Vancouver so that both non-American groups can come and go without American oversight? This is what Israel is being asked to do.
And what is the meaning of the ’67 lines?’ Do people really understand that Israel is only nine miles wide, just as wide as the distance from the south to the north of the borough of Manhattan? Giving up any more land means that Israel is non-defensible.
Words and how they are used and misused continues to create problems.
The Wall.’ What is that? Think of it as a gated community. There are walls all over the world that are never singled out. Only Israel’s security fence is.
The Arabs simply refuse to accept a Jewish state. A two state solution will not lead to peace. It will lead to more attacks on Israel. They gave Yasser Arafat a Nobel Peace Prize but he brought bloodshed, not peace. Everyone shouted ‘Land for Peace'. It only led to Arab attacks on Israel again and again.”
“Mayor Nachman,” said I, “Nu, what is your solution to this intractable dilemma?”
Solution? At this rate, we need a five state solution. Jordan is one, Israel is the second, Judea and Samaria are a third, Gaza is a fourth—and the Israeli Arabs want autonomy as well.
My friend and colleague Israeli Arabist, Dr. Mordechai Kedar, believes in a confederation of cantons, with local governmental autonomy on many issues and a federal government for security and other issues, based on Dr. Kedar’s understanding of tribal loyalties and conflicts and the Arab inability to create both large and stable modern nation states.
I ask Mayor Nachman if he believes that Israel can defeat Iran. He says, cryptically:
It is not good to push someone whose back is already against the wall."
Und Netanyahu will den UN die Wahrheit präsentieren:
"He said he will address the General Assembly “and present our truth…– the fact that we are not foreigners in this country [and] that we have rights in this country that go [back] 'only' 4,000 years…." (Quelle)
Die Geheimwaffen der Palästinenser sind
"8. The Palestinians' secret weapon I: Avigdor Lieberman.
Thus far, the foreign minister is the only senior official scheduled to represent Israel in New York during the deliberations next week. A year ago, in his last appearance before the United Nations, Lieberman effectively contradicted the Israeli line that Israel was ready for peace and that the process had been impeded solely by the Palestinians. Neither side was ready for peace, he told the General Assembly, declaring that an agreement was something that could take "a few decades."
9. The Palestinians' secret weapon II: The Settlers.
If any single element is likely to win sympathy for the Palestinian cause, it will be radical settlers, who have vowed to mark the UN resolution with widespread violence. A recent arson attack against a West Bank mosque has sharpened the concerns of both Israeli and PA security authorities.
Any such action may, in turn, restrict the Israeli government's freedom of action in retaliating against a UN move.
10. The Palestinians' secret weapon III: Benjamin Netanyahu.
As the UN deliberations near, the prime minister's statements have grown more defiant. His protestations that Israel's worsening relations with Egypt and Turkey have nothing to do with the Palestinian issue, have ensured that tensions with all three have become increasingly interrelated, both at home and abroad.
"There are those who think that everything would have been different, if we had only given in to the Palestinians," Netanyahu told the cabinet this week.
"Enough with the self-flagellation," he continued. Inverting the liturgy of confession on the imminent Jewish High Holidays, he declared "We have not become guilty, neither have we transgressed."" (Quelle)
Mittwoch, 14. September 2011
Politically Incorrect
Die Frankfurter Rundschau hat eine ausführliche Hintergrunddokumentation "Politically Incorrect" - Im Netz der Islamfeinde veröffentlicht.
Für den hattip danke ich der Achse des Guten Die FR deckt eine Verschwörung auf
Siehe auch: Broder, Politically Incorrect, Rabbi Meir Kahane
Für den hattip danke ich der Achse des Guten Die FR deckt eine Verschwörung auf
Siehe auch: Broder, Politically Incorrect, Rabbi Meir Kahane
Donnerstag, 8. September 2011
Thomas Müller macht uns viel Freude, nicht wahr, Bernd Dahlenburg?
Mein etwas störrischer Freund aus Augsburg, Bernd Dahlenburg, hat während der WM 2010 gejubelt "A Champion Is Born: The Tall and Great Thomas Müller" und ich habe ihm, noch trunken durch das England-Spiel, begeistert beigepflicht und Thomas Müller MegaloMüller (RiesenMüller) tituliert.
Sowohl im Wunschkonzert gegen die Ösis (6:2) als auch im Freundschaftsspiel gegen die polnischen Adler (2:2) war Thomas MegaloMüller der beste Mann auf dem Platz, sofort voll da und hellwach bis in die allerletzte Sekunde, Thomas Müller ist noch mehr Phänomen als weiland Gert. Thomas Müller ist der "Vorbereiter der Nation", "... überragt den Rest" und ist der "Problemlöser auf Storchenbeinen".
Ich hatte wie der nur ein paar Jährchen jüngere Bernd Dahlenburg das Glück, als junger Mann von den Riesen Günther Netzer, dem Kaiser und dem kleinen dicken Müller beschenkt zu werden, freue mich, dass ich mich in den nächsten zwölf Jahren an MegaloMüller, FantÖzil, wahrscheinlich auch Toni Kroos und Mario Götze begeistern darf.
Sowohl im Wunschkonzert gegen die Ösis (6:2) als auch im Freundschaftsspiel gegen die polnischen Adler (2:2) war Thomas MegaloMüller der beste Mann auf dem Platz, sofort voll da und hellwach bis in die allerletzte Sekunde, Thomas Müller ist noch mehr Phänomen als weiland Gert. Thomas Müller ist der "Vorbereiter der Nation", "... überragt den Rest" und ist der "Problemlöser auf Storchenbeinen".
Ich hatte wie der nur ein paar Jährchen jüngere Bernd Dahlenburg das Glück, als junger Mann von den Riesen Günther Netzer, dem Kaiser und dem kleinen dicken Müller beschenkt zu werden, freue mich, dass ich mich in den nächsten zwölf Jahren an MegaloMüller, FantÖzil, wahrscheinlich auch Toni Kroos und Mario Götze begeistern darf.
Montag, 5. September 2011
Ist es angemessen, Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
In dieser Post hatte ich angekündigt, dass ich noch darüber meditieren will: Ist Alan Posener ein "Sinowjew im Schlafrock"? Den Publizisten Alan Posener habe ich bisher nicht direkt zu den Einzigwahren Freunden Israels gezählt. Ich habe ihn eher als mehr oder weniger unglücklichen, verschmähten "Freund" unseres "hemmungslosen Freiheitskämpfers" Henryk M. Broder wahrgenommen und zuweilen unter die Lupe genommen.
Ich habe in letzter Zeit immer mehr an ennui, an Fadesse über die allzeit berechenbaren Einzigwahren Freunde Israels gelitten. Vielleicht rettet mich jetzt ein Abstecher zu Alan Posener. Posener scheint ein psychologisch interessanterer Fall zu sein. Während Broder in der Commedia dell´arte unserer Zeit typologisch als ein lupenreiner "Arlecchino" (Arlecchino ist die Figur, die sich auf der Bühne alles herausnehmen darf. Typisch für ihn sind seine naive Fröhlichkeit und seine Verfressenheit. Manchmal dient er sogar zwei Herren gleichzeitig, damit er mehr Essen bekommt, was zu meist lustigen Verstrickungen führt. Mit seiner ironischen Art ist er die Stimme des gemeinen Volkes zu der Zeit.) oder Hanswurst, wie er leibt und lebt, auftritt, glänzt Alan Posener im Rollenfach des "Dottore" (Dottore verkörpert meistens den gebildeten Juristen oder Gelehrten .... Dies zeigt er auch gerne durch die häufige Verwendung von Denkerposen. ... Obwohl er sehr kurzsichtig ist, sind seine Bewegungen auf der Bühne fließend und geschmeidig, Bullshit).
Dient es der Wahrheitsfindung, Dottore Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
Ich habe in letzter Zeit immer mehr an ennui, an Fadesse über die allzeit berechenbaren Einzigwahren Freunde Israels gelitten. Vielleicht rettet mich jetzt ein Abstecher zu Alan Posener. Posener scheint ein psychologisch interessanterer Fall zu sein. Während Broder in der Commedia dell´arte unserer Zeit typologisch als ein lupenreiner "Arlecchino" (Arlecchino ist die Figur, die sich auf der Bühne alles herausnehmen darf. Typisch für ihn sind seine naive Fröhlichkeit und seine Verfressenheit. Manchmal dient er sogar zwei Herren gleichzeitig, damit er mehr Essen bekommt, was zu meist lustigen Verstrickungen führt. Mit seiner ironischen Art ist er die Stimme des gemeinen Volkes zu der Zeit.) oder Hanswurst, wie er leibt und lebt, auftritt, glänzt Alan Posener im Rollenfach des "Dottore" (Dottore verkörpert meistens den gebildeten Juristen oder Gelehrten .... Dies zeigt er auch gerne durch die häufige Verwendung von Denkerposen. ... Obwohl er sehr kurzsichtig ist, sind seine Bewegungen auf der Bühne fließend und geschmeidig, Bullshit).
Dient es der Wahrheitsfindung, Dottore Alan Posener einen "Sinowjew im Schlafrock" zu nennen?
Sonntag, 4. September 2011
Potsdam Mitteschön! im September 2011
Rohbau des Stadtschlosses am 4. September 2011
Weiterführende Information: Potsdam Mitteschön!
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Weiterführende Information: Potsdam Mitteschön!
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