Montag, 20. Juni 2011

Deborah Lipstadt gibt Dr. Clemens Heni und Benjamin Weinthal etwas zu bedenken - vergeblich

Dass Yale YIISA, Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism, so Dr. Clemens Heni, Devise: "Wissenschaft und Publizistik als Kritik", "gekillt" hat, darüber habe ich in dieser Post berichtet.

 Diese Interpretation wird unterstützt von Broder buddy Benjamin Weinthal.  Von ihm erfahren wir, dass Yale "kapituliert".

Die Yale University hat die Schließung der YIISA damit begründet, that YIISA has not acted “as a valued input to the research and teaching interests of some significant group of Yale faculty” and “no core of faculty research or student interest has developed around the center or has emerged to direct its interests.”

Der wirkliche Grund liegt nach Benjamin Weinthal jedoch darin

"Yale’s recent reversal is part of its ongoing capitulation to political correctness, and its attendant refusal to criticize fundamentalist Islamism. ... YIISA’s important work in exposing Iranian anti-Semitism, and the regime’s longstanding persecution of women and minority groups, appears to have prompted Iran’s rulers to declare Yale University a sanctioned organization on the regime’s list of targeted groups."

Ein bißchen anders oder differenzierter sieht dies Deborah Lipstadt, Dorot Professor of Modern Jewish and Holocaust Studies at Emory University in Atlanta, im Forward

"... this struggle also demonstrates the necessity of differentiating between those who do advocacy and those who do scholarship. Both are critical — but entirely different — endeavors. Let us not forget how rightfully disturbed the Jewish community has been in recent years about the way in which advocacy and polemics have permeated so many university courses on the Middle East. Too many students who take these classes find that they have entered a zone in which advocacy masquerades as scholarship. This is unacceptable, irrespective of the source from which it emanates."


Dr. Clemens Heni könnte man ins Logbuch schreiben

"Einen Menschen aber, der die Wissenschaft einem nicht aus ihr selbst (wie irrtümlich sie immer sein mag), sondern von außen, ihr fremden, äußerlichen Interessen entlehnten Standpunkt zu akkommodieren sucht, nenne ich 'gemein'" (Karl Marx, MEW 26.2, S.112)


Das habe Karl Marx auf Clemens Heni gemünzt, meint Schmok. Ich finde diese Feststellung gewagt, aber nicht unzulässig.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Dr. Clemens Heni Gründungsdirektor des Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA).

Ich muss zugeben, dass ich immer etwas fickerig und ungeduldig werde, wenn ich einige Wochen oder gar Monate lang nichts Neues von Dr. Clemens Heni höre oder sehe. Jetzt hat er sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet! Dr. Clemens Heni ist Gründungsdirektor des im Frühjahr (springtime) 2011 gegründeten Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA). Noch im Sommer (summertime) dieses Jahres wird er das Standardwerk "Schadenfreude. Islamic Studies and antisemitism in Germany after 9/11" veröffentlichen!

Diese Neugründung in Berlin ist umso dringlicher geworden als, wie Dr. Clemens Heni auf deutsch und englisch auf seinem Blog informiert, der Antisemitismus in Amerika sich ausbreitet und in Yale seine Zitadelle gefunden hat

Antisemitismus in Amerika - Yale kills YIISA

"Die Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), das 2006 gegründete erste universitäre Institut für Antisemitismusforschung in Nordamerika, wird geschlossen."

Hintergrund

Mittwoch, 8. Juni 2011

Richard Herzinger: Attacken auf Israel werden immer heimtückischer

Ist es nicht schon heimtückisch genug, dass die "Halunken " von der Hamas Israel  mit Raketenbeschuss provozieren, um dann als "Jammerlappen" darüber  heulen zu können, dass Israel "gewaltsam" und "aggressiv" zurückschlägt? Der Gipfel der  Heimtücke der Feinde Israels ist jedoch jetzt (vorläufig) dadurch erreicht, dass die Hizbollah, obwohl bis auf die Zähne bewaffnet, Israel damit provoziert, dass sie nicht angreifen, sondern darauf warten, dass Israel angreift, um dann ihrerseits "zurückzuschiessen".  Der "Verteidiger der Freien Welt", Richard Herzinger hat nachgedacht

"... Bestandteil eines konzertierten Plans ist, Israel an allen Fronten zu gewaltamen Reaktionen zu provozieren, die dann vor der Weltöffentlichkeit als Beweis für den aggressiven Charakter des jüdischen Staats ausgeschlachtet werden können.

Im Norden wartet die bis auf die Zähne mit Raketen bewaffnete islamistische Hisbollah darauf, dass Israel zu einem neuen militärischen Schlag im Libanon ausholt und sie dann ihrerseits massiv israelisches Gebiet beschießen kann. Dasselbe Muster erkennt man an der Grenze nach Gaza, wo der ständige Raketenbeschuss israelischer Städte anhält und durch die Öffnung der Übergänge von ägyptischer Seite die Ausrüstung der Hamas mit Geld und Waffen nunmehr ungehindert vonstatten gehen kann." (Quelle)

Freitag, 3. Juni 2011

Israel: Keine Annexion? keine Vertreibung?

Gideon Levy,  Vertreibung der Palästinenser und Demokratie in Israel – geht das zusammen?

Lieber Henryk, liebe Freunde Claudio Casula, Bernd Dahlenburg, Herbert Eiteneier, Alex Feuerherdt, Dr. Clemens Heni, Hallo! Sind die Befunde, die Gideon Levy in Ha´aretz darstellt, richtig recherchiert oder Verleumdungen des immer großzügigen und friedensbereiten Israel? Sind Akiva Eldar und Gideon Levy selbsthassende Juden?

Gefunden habe ich diesen Artikel auf haGalil.com. Trage ich Eulen nach Athen, wenn ich den Besuch dieses Forums insbesondere auch den fundamentalistischen Residualchristen Herbert Eiteneier  und Bernd Dahlenburg empfehle, deren Glaube in sich zusammenfallen würde, wenn der Eckstein, dass das Heilige Land, insbesondere Judäa und Samaria, gemäss Genesis den Nachkommen Jakobs auf ewig verheissen ist, nicht jedoch den Nachkommen Ismaels, deren Platz irgendwo in der Wüste ist,  herausgezogen würde? Diese Betrachtungen sub specie aeternitatis


Jerusalem als Hauptstadt zweier Staaten
Brüder im Lande Kanaan
Die Siedlungsbewegung ist fundamental anti-zionistisch
Festhalten an Hebron und Nablus nicht notwendig

könnten vielleicht ein bißchen locker machen und den verzagten Glauben an das Wort Gottes retten? 

Freitag, 27. Mai 2011

La Ola im Congress - Netanyahus Triumph

Alle aufstehen! Standing ovations for Benjamin Netanyahu ...


Na also, auch er hat´s geschafft; aber was ist mit den zwei renitenten Ladies? Hier können Sie das Auf und Nieder, immer wieder im US-Congress verfolgen. Wie heißt das? Wag the dog?

Zur Vertiefung
Uri Avnery, Bibi und die Jojos

und: Obama hasst Netanyahu und Israel, look in his eyes




Netanyahu ist sehr großzügig, Phyllis Chesler noch großzügiger

In Washington hat Benjamin Netanyahu ein großzügiges Angebot unterbreitet, ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Netanyahu bietet eine sehr großzügige Grenzziehung an, ist sehr großzügig hinsichtlich der Unteilbarkeit von Jerusalem und der Militärpräsenz Israels im Jordantal; den "Palästinensern", die dort, ob zu Recht oder zu Unrecht sei hier nicht diskutiert, im "alten jüdischen Heimatland" wohnen, bietet er - das ist ein Präzedenzfall in der Geschichte - an

"Ich erkenne an, dass wir bei einem echten Frieden Teile unseres alten jüdischen Heimatlandes werden aufgeben müssen."

Noch viel großzügiger ist Prof. Phyllis Chesler, der spiritus rector unseres geliebten  Clemens Heni; sie schlägt auf Arutz Sheva, Israel National News (auf dem auch unser Freund Herbert Eiteneier über Epidemien in Deutschland berichtet hat), The Ten State Solution vor. Also, statt der kleingeistigen Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land,  eine Zehn-Staaten-Lösung. Phyllis Chesler geht von dem Befund aus, dass im gesamten Mittleren Osten, speziell jedoch in den Gebieten, die "Palästina" genannt werden, "a central, western-style nation-state has not served the interests of the indigenous people ... in general, the Arab Middle East has always been composed of many tribes, religions, sects, and ethnic groups, all at war with each other and with the government." und führt aus:

"There is no reason to assume that a Palestinian state will not become another failing Arab state, due to the fragmented society in the West Bank and Gaza, tribalism and lack of awareness of nationhood as demonstrated by the failing performance of the Palestinian authority since its establishment in 1994…Social stability is the key for political stability…the only successful model for an Arab state is the one which is based on a single consolidated traditional group such as each of the individual Arab Gulf Emirates. ...
The towns that will receive independence (from both the Palestinian Authority and Israel) are Hebron (the Arab part), Jericho, Ramallah, Nablus, Jenin, Tul-karem and Qalqilya…Bethlehem will require further consideration. ...
And that’s where one’s family, clan, tribe, ethnicity and religion take over. If you are an Arab man in need of employment, your family/tribe will arrange it for you. What we call “nepotism” is viewed as an essential custom and way of life. If you are starving, your family/tribe is supposed to feed you. If you need a husband, that, too, is arranged for you, not by the government but by your family/tribe. ...
Dr. Kedar’s proposal is useful for another very important reason. Leaving aside the obvious and maddening fact that Jordan was supposed to be the Palestinian state—a face rarely admitted—Israel absolutely cannot survive if “Palestinian” Arabs enjoy “territorial contiguity.” Prime Minister also said as much. Allow me to give him the final words:
“While Israel is prepared to make generous compromises for peace, it cannot go back to the 1967 lines — because these lines are indefensible….A peace based on illusions will crash eventually on the rocks of Middle Eastern reality."

Sofern die sogenannten "Palästinensischen" Araber besser bedient sind, wenn sie sich keiner "territorialen Kontiguität" erfreuen, stehen auch die Siedlungen im alten jüdischen Heimatland Judäa und Samaria nicht mehr in Frage.  Auf Phyllis Chesler ist Verlass. Und dank Phyllis Chesler wissen wir auch, worin das großzügige Angebot Benjamin Netanyahus besteht.

Wie man über die Sicherheitsfrage im Heiligen Land nachdenken kann, lesen Sie

hier: Yaakov Lozowick, The 1967 Line (Lesebefehl von Claudio Casula) und
hier: Martin van Creveld, Israel doesn´t need the Westbank to be secure (Claudio Casula rät dringend ab)

Wenn in Deutschland so geurteilt wird ...

... und zwar so, dann könnte auch ich fast islamophob werden; ich entscheide mich dafür, justizophob zu werden. Im Fall Kachelmann hat die Staatsanwaltschaft 4 Jahre Haft gefordert. Hier kommt die Sippe mit Bewährungsstrafen davon. Unfassbar! Ich plädiere dafür, die Strafkammer Osnabrück nach Abottabad strafzuversetzen.

Dienstag, 24. Mai 2011

Samstag, 21. Mai 2011

Netanyahu hat nichts zu fürchten außer die Hoffnung

Was kann man gegen die Überlegungen von Carlo Strenger in Haaretz einwenden?

Netanyahu has nothing to fear but hope

Auszug

"The problem is that Netanyahu has no motivation to maneuver Hamas into moderation, because an extremist Hamas is really Netanyahu’s best friend. A Hamas that moderates its stance and takes the way of the IRA from a terror organization to a legitimate party in a peace process is an existential threat to Netanyahu’s political future. Without a hard-line Hamas, he would be left with no case against a Palestinian state, and he would have to face open conflict with the hard-line right-wingers in his own party and in his coalition in actual moves towards peace.
Expect Netanyahu to do everything to torpedo recognition of Palestine; expect him to try to weaken Fatah, Abu Mazen and Fayyad, and thus to strengthen Hamas’ extremist wing. As a result, Israel’s legitimacy will indeed come under ever more fire. But let’s face it: this is good for Netanyahu. No right-wing politician ever stayed in power if he didn’t succeed in frightening his electorate to death."

Donnerstag, 19. Mai 2011

Israelis. Palästinenser. Wir sind ein Volk!

David Ben Gurion hat es bereits geschrieben, dass jüdisches Blut in den Adern der palästinensischen Fellachen fließt, Ariella Oppenheim, Professor für Experimentelle Hämatologie in der Abteilung für Hämatologie  an der Hebrew University–Hadassah Medical School, hat es experimentell bestätigt, dass mehr als 80% der Palästinenser genetisch Juden sind, viele sogar das "Cohanim-Chromosom" tragen.

Ich bitte meine Freunde und Feinde, öffnen und entspannen Sie Ihren Geist,  schauen Sie das erstaunliche Video von Tsvi Misinai



Are some Palestinians actually Jews? 

 Das Programm von Tsvi Misinai:

"The Problem:

The entanglement of the United States in Iraq, the nuclarization of Iran, the rise of Hamas and Hizballah, and the disengagement from Gaza – all encourage terror. A tiny Palestinian state, fragmented and ruled by terror, will not enable conditions of living suitable for the 21st century. The Two States Solution in the Holy Land will only bring renewed violence, harsher than before. Iran, that is becoming the world center of terrorism and extortion, will orchestrate the violence and lead it. After all past attempts to bring peace to the Middle East, based on existing conventions, failed, time is ripe for changing these conventions. As all attempts failed as a result of objection by extremists, the new convention must propose a solution acceptable to most extremists.


The Solution – The Engagement:

A series of genetic and historical studies reinforce earlier work of David Ben-Gurion (the first prime minister of Israel) and others, in their finding: a solid majority of the Palestinians (80%-90%) are descendants of Jews who remained in the country following the destruction of the Second Jewish Temple. The ancestors of most of the Palestinians were forced to convert to Islam.

A viable and doable alternative to the Two States Solution is the creation of a single state that shall lack the problems of a binational one. A just and lasting solution requires the return of the majority of the Palestinians to the people of Israel – an engagement of peace between the Palestinians and the Jews. The solution will liberate both the Palestinians and the Jews from the tragedies of the conflict.
"

Mehr auf der Website von Tsvi Misinai The Engagement

M.E. ist das eine durchaus bedenkenswerte Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung. Wie wäre es, wenn sich die Palästinenser, seien sie, so unser Freund Claudio Casula,  nun Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Traumtänzer oder, so Prof. Oppenheim, Cohanim, sich entschließen würden, mit dem Schlachtruf "Wir sind ein Volk" einen jüdischen Staat in ganz Israel/Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan auszurufen? Mr. Netanyahu - tear down the wall!

העולם הבא

Den Hattip verdanke ich meinem verehrten alten Lehrer Ruben F.

Dienstag, 17. Mai 2011

Donnerwetter! Unverschämtheit! Teuflisch! Die palästinensischen Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Traumfabrikanten verzichten auf Terror!

Das ist Effektiver als Bombengürtel wird uns auf Lizas Welt erklärt

"Wenn man in einigen Jahren zurückblickt, dann könnte sich das Jahr 2011 als dasjenige herausstellen, in dem das Schicksal Israels besiegelt wurde. Und das nicht deshalb, weil der jüdische Staat militärisch oder terroristisch in die Knie gezwungen worden wäre, sondern weil 2011 den Beginn einer massiven internationalen Kampagne markierte, an dessen Ende die vollständige Delegitimierung Israels stand. ...

Es wird also vermutlich so kommen, wie es kommen muss: Die Palästinenser werden, wie zu Zeiten der zweiten Intifada, bereit sein, aufs Ganze zu gehen. Dieses Mal nicht mit Bombengürteln bewaffnet, sondern unterstützt von der Vollversammlung der Vereinten Nationen. ...

Die Ausrufung eines Staates birgt für die Palästinenser letztendlich viel mehr Erfolgschancen als alle bisherigen Abkommen. Eine Einheitsregierung und ein de facto anerkannter Palästinenserstaat würden Israel in die Situation bringen, nicht nur umstrittene Gebiete besetzt zu halten, sondern Land, das zu einer Art von Staat gehört. Das mag zwar völkerrechtlich irrelevant sein, moralisch und politisch kann es jedoch zum entscheidenden Todesstoß für den jüdischen Staat werden. ...

Dadurch könnte es auf lange Sicht doch zur Erfüllung aller palästinensischen Träume kommen: der Vernichtung Israels und der Errichtung Groß-Palästinas."

Das waren die guten, alten Zeiten, nicht wahr, als - so unser Freund Claudio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe - die palästinensischen Halunken, Blockadekräfte, Jammerlappen, Traumtänzer zu nichts anderem in der Lage waren, als  sich mit Bombengürteln in die Luft zu sprengen. Fayyad und die Seinen sind das trojanische Pferd; fürchtet die Palis, auch wenn sie Geschenke bringen! Die Palästinenser als Vollblut-Terroristen oder ihre Zerstrittenheit (Abu Mazen hat die Wahl zwischen einem "Frieden" mit der Hamas oder mit Israel) - das waren schöne rhetorische Figuren; jetzt muß sich Israel entscheiden, ob es einen "Friedensprozess", einen Verständigungsprozess mit den Palästinensern will (ewiger Frieden jetzt und für alle Zeiten ist eine Bedingung, die, wie auch Claudio Casula und die Seinen wissen, nicht garantiert werden kann, sondern immer wieder in den nächsten Millenien errungen werden muss) - oder die Siedlungspolitik im Namen Gottes oder einer säkularisierten Variante fortsetzen:

"And you son of man, prophesy to the mountains of Israel and say,...I will multiply men upon you, all the house of Israel, all of it; and the cities shall be inhabited and the ruins rebuilt....I will make you inhabited as in former times, and do better for you than at your beginning...." Yechezk'el 36:1,9,10.11

"Avram passed through the Land to the  place called Sh'khem, to Elon Moreh. The Kena’ani were then in the land. HaShem appeared to Avram and said, ‘To your descendants I will give this Land.’” B'resheet.12:6,7
(Quelle)

Nach Herbert Eiteneier a.k.a. heplev sind Friedenshetzer am Werk

Warum stiften europäische Führer zu eineingeschränktem Krieg im Nahen Osten an?

Ich empfehle

Mustafa Barghouti, Ein Blick von innen auf die palästinensische Einheitsvereinbarung (Quelle: Reiner & Judith Bernstein PDF 6.5.2011)

Montag, 9. Mai 2011

Henryk M. Broder erklärt den "finalen Rettungschuß"

Und zwar hier: Ihr feigen Deutschen seid passiv-aggressiv

"Schönenborn, der sonst Umfragen erklärt, vergisst zu erwähnen, dass es in allen Ländern der Bundesrepublik Gesetze über den „finalen Rettungsschuss“ gibt, der die Ermittlungsarbeit verkürzt und die Strafzumessung erleichtert." (Fettdruck durch mich)

Soweit mir bekannt, ist nach den Polizeigesetzen der Bundesländer der finale Rettungsschuss nur als Ultima ratio zur Abwendung einer akuten Gefahr für Leib oder Leben zulässig:

 "Ein Schuss, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich wirken wird, ist nur zulässig, wenn er das einzige Mittel zur Abwehr einer gegenwärtigen Lebensgefahr oder der gegenwärtigen Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ist."

Die Brodersche Auslegung, dass die ultima ratio des finalen Rettungsschusses darin besteht, die Ermittlungsarbeit zu verkürzen und die Strafzumessung zu erleichtern,  ist natürlich  viel eleganter und ein Quantensprung zu einem wahrhaft effizienten Rechtssystems. Nicht nur im Nahen Osten, wo "targeted assassinations" die Ermittlungsarbeit verkürzen, auch hier könnte ich mir bei einigen Strafdelikten vorstellen, durch einen finalen Rettungsschuß das Ermittlungsverfahren zu straffen und quälende Diskussionen über das richtige Strafmaß zu verkürzen.

Ansonsten ist dieses Essay über die Deutschen und das Recht ein "ächter" Broder; der Griff in den Zettelkasten und der Einsatz von schon seit Jahrzehnten bewährten Textbausteinen verschaffen dem Rap einen hohen Wiedererkennungswert. A-A-A-Antiamerikanismus, A-A-A-Antisemitismus ist so selbstverständlich, dass er  noch nicht mal artikuliert werden muß, A-A-A-Adolf bricht wieder  aus und spuckt wieder Lava. Spuckt er schon jetzt oder müssen wir uns noch etwas gedulden? Das ist ist noch nicht ganz entschieden, sicher ist jedoch, dass hier der ächte Broder, der "hemmungslose Freiheitskämpfer" der WELT-Gruppe, ausgebrochen ist und Gift und Galle spuckt. Dass die Deutschen "Exportweltmeister" waren oder "Weltmeister der Herzen" sind,  geht dem Beute-Deutschen ganz schön an die Nieren. Und den A-A-A- Adolf in der deutschen Brust will er sich nicht wegnehmen lassen, das ist immer noch sein allerbestes Wirtstier.

Sonntag, 8. Mai 2011

Glückwunsch! Bernd Dahlenburg

Ich gratuliere herzlich meinem störrischen Freund in Augsburg, Bernd Dahlenburg a.k.a. Castollux. Der FC Augsburg schreibt Vereinsgeschichte und steigt in die 1. Bundesliga auf. Darauf trinke ich an diesem schönen Sonntag ein Weißbier, esse eine Brezel, blinzele in die Sonne. Heute ist ein Tag, an dem Polemik nichts verloren hat. Würden Sie mich mal in die impuls-Arena einladen? Vielleicht haben Sie auch Lust, dem Match im Olympiastadion zwischen der Hertha und Ihrem FC beizuwohnen. Ich biete Ihnen Kost und Logis.

Freitag, 6. Mai 2011

Jauchzet! Frohlocket!

"Damit eines gleich klar ist: Ich freue mich unbändig über den Tod Osama Bin Ladens.... ich hätte auch gerne zusammen mit den Menschen am Times Square oder an Ground Zero über diesen Triumph der Humanität über das Prinzip totalitärer Massevernichtung gejubelt. Und ich empfinde es als eine Schmach und als tief beunruhigend, dass hier in Deutschland nicht einmal ein Anflug solchen Jubels zu entdecken war." (Richard Herzinger)

"Diese Verlogenheit, diese Besserwisserei, dieses unredliche Verdammen von angeblicher Gewissenlosigkeit ärgert mich zutiefst. Und, ganz ehrlich, meine Freude über Osama bin Ladens Tod wird dadurch nochmals verstärkt. Ein Feind der Menschheit wurde ausgelöscht. Recht so! ... Jetzt hilft nur eines: Sich erst recht über den Tod eines Menschenverachters freuen, den Erfolg bejublen. Und den USA einfach mal dankbar sein." (Christian Böhme)

"Grimmige Freude am Tod des Mörders ist angebracht.
In der deutschen Debatte über den Tod Bin Ladens überwiegt die Kritik an den USA. Ist es zu viel verlangt, grimmige Freude zu empfinden, dass der Mörder tot ist?" (Alan Posener)

"Jauchzet, frohlokket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan! Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!
Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören,
laßt uns den Namen des Herrschers verehren!
" (Johann Sebastian Bach)

Glücklich das Land, in dem man heiß und innig diskutiert, welche Gefühle angesichts des long goodbye des Fürsten der Finsternis "angebracht" sind, "nicht zuviel verlangt". Hier gibt es offenbar ein Minimum. Gut, dieses Faß haben zuerst deutsche Bedenkenträger gegen Angie Darling aufgemacht. Beeindruckend ist jedoch das Roll-Back mit over-kill-Qualitäten durch die Einzigwahren Freunde Israel. Ich verlinke hier nicht auf die Achse des Guten, schauen Sie dort selbst nach. 

Ich habe dazu in Kommentaren auf dem Autoren-Blog "Starke Meinungen" zu Leitartikeln von Alan Posener, Michel Friedman und Christian Böhme geschrieben: