Sonntag, 12. September 2010

Sigmar Gabriels Auschwitzkeule

Sollte, wie der SPIEGEL hier berichtet, Sigmar Gabriel in Bezug auf Sarrazin und seine Ausführungen den Punkt Omega "Auschwitz" ins Spiel gebracht haben, sollte man ihn mit Holger Börners Dachlatten, die als Reliquien im Willy Brandt Haus aufbewahrt werden, und zwar ausschließlich mit ihnen, drei Runden um das nahe Holocaust Denkmal herumjagen. Ein Parteiausschlußverfahren wäre eine Übertreibung. Ich warne vor Overkill-Aktionen.

Das mit dem Pensionsdeal mit Sarrazin ist jedoch ein dicker Hund. Hier helfen keine symbolischen Sanktionen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

war da nicht etwas mit christiane scherer alias 'thea dorn' ?

jetzt taucht sie schon als "philosophin", "schriftstellerin" und "moderatorin" bei der maybritt auf !!!

eine frau will nach oben und eine neue geisel der talkshow entwickelt sich: sie werden also noch viel gelegenheit haben, ihre süsse schnute im kielwasser ihres puppet-masters zu bewundern ...

viel spass wünsche ich dabei: und nicht mehr so schwach werden !

Oscar Mercator hat gesagt…

Was hat das mit Gabriel zu tun? Sagen Sie, sind Sie derjenige der meine Google Statistik ordentlich verbessert? Die Post, in der Thea Dorn vorkommt, hat signifikant überdurchschnittliche Trefferzahlen. Das hat mich etwas gewundert. Wie häufig gehen Sie auf die Seite, um sich Bildchen der süßen Schnute anzusehen? Nehmen Sie dort auch Broder, wie er singt und lacht, wahr?
Talkshows gehen an mir vorbei. Ich habe kein TV.
Was das schwach werden angeht, Sie sehen ja, Claudio Casula und Konsorten machen es mir nicht leicht.

mondoprinte hat gesagt…

Also ich kann nichts Negatives daran finden, dass in Bezug auf Sarrazin und all jene, die es mit den Politisch Korrekten und den Gutmenschen aufnehmen wollen, jemand mal auf geschichtliche Bezüge aufmerksam macht. Hat auch nichts mit Dachlatten zu tun. Mir scheint, dass der Hinweis auf Auschwitz dermaßen von den VERTEIDIGERN sog. Islamkritik in beschlag genommen worden ist und der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus so sehr auf den Hund gekommen ist, dass sich auch bei richtigem, weil notwendigem Gebrauch bestimmte reflexe einstellen, hm? ;-)

Oscar Mercator hat gesagt…

@mondoprinte
Hat man noch irgendeinen Gewinn durch Nutzung dieses Arguments? Stellen Sie sich vor, wenn es Auschwitz nicht gegeben hätte, würden wir dann moralisch, intellektuell hilflos und ohne Maßstäbe in der Beurteilung von Taten und Untaten, Gedanken und Schwachsinn dastehen?