Samstag, 17. Oktober 2009

Lesebefehl: "Walter Schmidt" reloaded auf der Achse des Guten, Vorsicht Satire?

"Walter Schmidt" und Hentryk M. Broder sind ein Traumpaar. Während Broder in der öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages am 16.6.2008 (wir berichteten hier) sich total sicher war, Or HaOlam zu sein, den Abgeordneten  mit seinem Antisemitenhammer einzuleuchten, und ihnen vorab mit traumwandlerischer Sicherheit versicherte, "dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben",  hat "Walter Schmidt" nur ein halbes Jahr später mit einem genialischen Eureka! Prof. Wolfgang Benz, dem Zentrum für Antisemitismusforschung und seinen verfehlten Forschungsansätzen den Garaus gemacht. Beide zusammen werden die Leitfiguren einer "kopernikanischen Wende" in der Antisemitismusforschung sein; die Paradigmen von Benz & al. werden im Orkus der Wissenschaftsgeschichte verschwinden.
Mit dem neuen Beitrag "Walter Schmidts" auf der Achse des Guten: Vorsicht, Satire? haben wir einen neuen wundervollen Beleg, wie zwei Herzen - "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder - im Dreivierteltakt schlagen. Henryk M. Broder hatte uns - wir haben darüber berichtet - die Lektüre von Klaus Bittermanns "Unter Zonis - zwanzig Jahre reichen jetzt so langsam wieder mal" ans Herz gelegt. Der springende Punkt für Henryk war dabei, dass hier und nicht weit hinter der Türkei die Brudervölker mit gleichberechtigten Anschlägen aufeinander einschlagen - und er quietschvergnügt, das Weltkind in der Mitten - als Profisachverständiger adabei sein kann. Während man gemäß Broder die gesamte Bagage samt Knüppeln gleichberechtigt in einen Sack stecken kann, macht "Schmidt", ansonsten das grobmotorische alter ego Broders, einen Rollentausch und zeigt uns in einer Apotheose der Dialektik, was Dialektik für unser Verständnis zu leisten vermag:

Leseempfehlung: Avi Efroni, Geerd Wilders und Henryk M. Broder: ein perfektes Paar

Er wird wohl noch einige Zeit frisch bleiben, der Kommentar von Avi Efroni auf Der Berliton - Der Deutsch Israelische Treffpunkt.
Avi Efroni betont zu recht, dass es sich bei dem Paar Wilders & Broder um eine Alliance, nicht um eine Mésalliance handelt. Teiletappen auf dem Wege Henryk M. Broders dahin werde ich in Kürze mit Archivbeiträgen
- Politically Incorrect, Henryk M. Broder und die Meir Kahane Verbindung, sowie
- Alan Posener empfiehlt sich für die Achse des Guten
darstellen.
Ich habe immer dafür plädiert, Broder nicht als pars pro toto, weder für die Juden in Deutschland noch die zionistische Bewegung zu sehen, auch wenn Charlotte Knobloch ihm mal bedingslose Unterstützung versprochen hatte; er selbst hätte am liebsten folgende Definition des Antisemitismus durchgesetzt: Wer gegen Broder argumentiert, kann nur Antisemit oder selbsthassender Jude sein. Denkste. Hier weitere kritische jüdische Stimmen (sind das selbsthassende Juden?)
Anja Lena Müller, Fight-Club: Broder vs. Niggemeier,
Micha Brumlik, Das halbierte Humanum. Wie Ralph Giordano zum Ausländerfeind wurde, in: Thorsten, Gerald Schneiders, Hrsg., Islamfeindlichkeit: Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen
Zitat: "Henryk Broder und Leon de Winter, an die Giordano hier womöglich als 'Kenner' denken mag, sind nämlich genau dies nicht: Kenner! (…) Weder können sie arabisch, noch haben sie Religionswissenschaften oder Theologie studiert – es handelt sich bei ihnen, ebenso wie bei Giordano selbst um meinungsfreudige Journalisten, die indes für nichts anderes bürgen als für ihre eigene Inszenierung."

Freitag, 16. Oktober 2009

Claudio Pinocchio Casula - Manipulationen in Gaza und Hamburch

Gut gemacht, Claudio Pinocchio Casula a.k.a. Spirit of Entebbe, hier hast "Du" wieder mit einem einzigen Schlag mehr als sieben erschlagen, ein ganzes Lügengebäude zum Einsturz gebracht. Schockschwerenot, die Palis malen sogar Esel an, um Kindern Zebras zeigen zu können. "Zesel" - quod ärrat dämonstrandum. Claudio Pinocchio Casula, so etwa der Stabsfeldwebel der einzigwahren Freunde Israels, schreibt - seinen Pennälerwitz hat er sich  zu allem Überfluß auch noch bewahrt - :

"Iaah, Iaah, die Zebras, sie sind da!"
"Pallywood treibt zuweilen seltsame Blüten - von A wie Al Dura bis Z wie Zebra wird manipuliert, was das Zeug hält. Denn wo Terroristen sich effektvoll als Opfer zu präsentieren verstehen, ist es eine der leichtesten Übungen, einen angemalten Esel als Zebra auszustellen."

Was uns Claudio Pinocchio Casula damit sagen will, ist, dass man den Pallis aus Pallywood ebensowenig glauben darf wie den Hollies aus Hollywood (dass so nebenbei auch unsere liebste Traumfabrik denunziert wird, nehme ich persönlich übel).  Was aus "Pallywood" kommt, ist nicht der schöne Schein, sondern ist die infame Lüge. Alle Palis lügen - und das ist kein Paradox.
Der Zoo von Gaza war und ist mit Sicherheit eines der traurigsten Tiergefängnisse der Welt (Elias Canetti "Wann werden alle Tiere schießen lernen?"), für die Kinder im abgeriegelten Gaza-Streifen aber Ort der der Verzauberung durch Tiere (Elias Canetti "Dank dem Vater hatten jene Erfahrungen durch Tiere begonnen, ohne die eine Kindheit es nicht wert ist gelebt zu werden") und vielleicht auch eine tröstliche und entspannende Spiegelung ihrer eigenen Situation. Während des Gaza Krieges fielen auch viele der Tiere dem Krieg zum Opfer. Darüber gibt es unterschiedliche Aussagen, z.B. hier und hier und hier eine Darstellung des Verlaufs von Seiten der Tzahal. Die einen beschreiben mehr oder weniger gezielte Massaker durch die Israelis, die anderen suchen zu beweisen, dass  die Terroristen vor keiner Hinterhältigkeit zurückschrecken und den Zoo und eine Schule mit Sprengfallen verminen.
Claudio Pinocchio Casula kommt  nicht in den Sinn, in der Produktion eines "Zesels" einen wahrhaft kreativen Akt, die Produktion einer schönen Illusion, die Kindern Freude machen kann, zu sehen. "Not macht erfinderisch" Doch für Claudio Pinocchio Casula, der wie immer die besten credits hat, ist alles infam in "Pallyland".
Jetzt ist es aber doch Zeit, zu erkären, warum ich Claudio Casula als Claudio Pinocchio Casula würdige.

Samstag, 10. Oktober 2009

Die einzigwahren Freunde Israels und Barak Hussein Obama

"Spürnase" Bernd Dahlenburg, Magister für Evangelische Gotteskunde, a.k.a. Castollux ist ein großer Seher. Am 5. Oktober sah er die Enstscheidung des Nobelpreiskomitees voraus "USA auf dem Weg zu Verständigung mit dem Iran". Der Friedensnobelpreis wird für Appeasement verliehen. Wir dürfen uns bei Bernd Dahlenburg bedanken, dass er uns diese Karikatur von

Nikahang Kowsar vorgestellt hat. Als Quelle gibt Bernd Dahlenburg Rooz, Iran, 4. Oktober, an. Rooz ist eine exiliranische Online-Publikation, die in Paris verlegt wird. Diese Karikatur, die uns viele Betrachtungen und  Überlegungen erspart bzw. sie treffend zusammenfasst, ist nur in der Farsi Ausgabe von Rooz publiziert, bisher jedoch nicht  auf der English Site. Bernd Dahlenburg  hat tief geschürft.



In welcher Kontinuität sich Barak Hussein Obama befindet, hat Bernd Dahlenburg hier in Wort und Bild beindruckend analysiert (Bildmontage durch Bernd Dahlenburg?).

Wir erinnern uns, Jimmy Carter ist nach Norman Finkelstein, vielleicht mit einer Nasenlänge vor Felicia Langer, Boris Palmer und Wolfgang Benz vom ZfA der grösste Feind Israels seit Delilah. Über Barak Hussein Obama, das trojanische Pferd des Islamofaschismus im Herzen des Freien Westens,  lesen wir:

"Unter Carter war der wütende Antisemit Zbignew Brzinsky Sicherheitsberater und 2008 einer der wichtigsten Stichwortgeber in Obamas Wahlkampftruppe.

Zufall?

Hatte das Komitee bei seiner Entscheidung auch Obamas "ehemalige" Freunde Reverend Dr. Jeremiah A. Wright sowie den Islam-Nazi Louis Farrakhan im Blick? Dachte das Komitee an Obamas Wunsch nach einem „judenreinen“ Westjordanland? I wo!
Wenn ja, dann stört mich diese Auszeichnung nicht besonders, denn dann bestätigt dies endgültig, dass das Komitee so naiv ist wie es handelt und Desmond Tutu, Carter, Arafat und Konsorten keine Eintagsfliegen waren und bleiben.

Noch eine bedeutsame, für Israel höchst gefährliche Variante: Da das Nobelpreiskomitee mit seinen Entscheidungen nicht selten als Souffleur für politische Nachbeben bei der UNO sorgt, wird es dem frisch gebackenen Friedensnobelpreisträger noch schwerer fallen, einen Schlag gegen das iranische Atombombenprogramm zu führen, falls er das denn überhaupt beabsichtigte.

Hier liegt natürlich der Hase im Pfeffer. Für die einzigwahren Freunde Israels gibt es schon seit Jahr und Tag keine andere Option als the case for bombing Iran bzw. pray for bombing Iran (Mai 2007)

Freitag, 9. Oktober 2009

Leseempfehlung: Broders Bücher

"Ossis sind verdruckst, tragen hässliche Klamotten und waren außerdem so blöde, aus dem noblen Ideal des Kommunismus eine Kleinbürgerdiktatur gemacht zu haben. Ein Buch, das solche Erkenntnisse auflistet, leistet sicherlich einen ganz besonders verdienstvollen Beitrag zur deutschen Einheit. 

... Die "Zonis" dürften naturgemäß ganz anderer Meinung sein und ihrerseits den Wessi für den Prototyp des hässlichen Deutschen halten, was ebenso berechtigt wäre.
Also warten wir die nächste Anthologie ab. Auch sie wird ein Beitrag zur deutschen Einheit sein."

Der Reich-Ranitzki für das Schwer-Subtile, Henryk M. Broder, stellt auf SPON die unverzichtbare Anthologie

"Klaus Bittermann (Hg.): "Unter Zonis - Zwanzig Jahre reichen jetzt so langsam wieder mal", Edition Tiamat, 190 Seiten, 15 Euro, vor.

Unnachahmlich verbinden sich in der Broderschen "Kritik" die leise Rüge und der "klammheimliche" Genuß. Henryk M. Broder versteht es wie kein zweiter, seinen Zeigefinger am Allerwertesten zu parfümieren. Wir dürfen sicher sein, dass er auch beim nächsten ebenso berechtigten Anschlag auf die deutsche Einheit zur Stelle sein wird, mit gebotener Ironie dagegen ankämpft und so zum Brückenbauer zwischen Menschenfreunden mit gepflegten Vorurteilen wird.

Dier Kampf um die deutsche Einheit wird noch dauern. Für Broder wird es noch viele Gelegenheiten geben, hier zu intervenieren. Hier ein Beispiel dafür, wie eine Person des öffentlichen Lebens auch nach 50 Jahren im Westen mit dem haut gout (dt. dem pikanten Geschmack) des Ostens punktet und nebenbei im Gegensatz zu der "ästhetischen und intellektuellen Zumutung" eines Peter Sloterdijk wahre Klasse zeigt.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Achgut und der wirkliche Grund des islamischen Antisemitismus
Archiv 15.12.2008, "Walter Schmidt" und Henryk M. Broder

"Was Wolfgang Benz und die sog. “Vorurteilsforscher” vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung hier machen, ist nichts als ein Ausdruck von Ahnungslosigkeit bar jeder Kenntnis der Thora und der Geschichte und hat mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun.
Anstatt sich zu fragen, warum es nicht nur einen “islamisierten”, sondern einen originär muslimischen bzw. islamischen (!) Antisemitismus gibt, der bereits auf das 1. Buch Mose in der Thora, nämlich auf den Streit zwischen Jakob und Esau im Bauch Rebekkas, zurückgeht und wie dieser islamische Antisemitismus sich heutzutage auswirkt, nämlich konkret gesagt in den Vernichtungsdrohungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad gegen Israel als Heimstatt des jüdischen Volkes, setzt Benz Antisemitismus und “Islamophobie” unter dem Oberbegriff des Rassismus oder auch der “gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” (Heitmeyer) gleich" (Fettdruck durch mich, Quelle: Achse des Guten, 13.12.2008)

"Walter Schmidt", an dem wir noch viel Freude, u.a. hat er schönes zum Holocaust II am Strand von Tel Aviv gesagt, haben werden, hat mit diesen Ausführungen die Grundsatzfragen Henryk M. Broders in seinem Chef-Oeuvre "Kritik der reinen Toleranz"  historisch und theologisch nahezu erschöpfend beantwortet:

"Warum werden die Juden gehasst? Warum nicht die Zuckerbäcker, die Linkshänder oder die Radfahrer? ... Diese Fragen sind mit dem üblichen Instrumentarium der Vorurteilsforschung, der Psychologie und der Soziologie nicht zu beantworten. Eher mit Angeboten aus dem Bereich der Theologie." (S. 51f)

Montag, 5. Oktober 2009

Broder zeigt dem Deutschen Bundestag, wo der Antisemitenhammer hängt
Archiv 30.6.2008, Offener Brief

Offener Brief an den Koordinierungsrat deutscher Nichtregierungsorganisationen gegen Antisemitismus

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen bekannt, war Henryk M. Broder als Sachverständiger zur öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestages am 16.6.2008 geladen. Er war sich sicher, „dass Sie am Ende meines Statements es nicht bereuen werden, mich eingeladen zu haben.“ – In der Tat, wir haben es nicht bereut.

Diese Einladung und die Publizierung der Rede Henryk M. Broders in der WELT in voller Länge zeigen, dass Broders Vorstellungen in den oberen Etagen unserer res publica für zumindest diskussionswürdig bis zu agreeable, möglicherweise für umstritten, aber keinesfalls für anstössig gehalten werden.

Ich bitte Sie, Ihre Aufmerksamkeit nochmals auf die recht einfach gestrickte, deswegen für manche verführerische Argumentation Henryk M. Broders zu richten. Diese kann man in wenigen Merksätzen, die Broder locutus ex cathedra als Dogmata formuliert, darstellen:

1. „Wir haben es beim Antisemitismus nicht mit einem Vorurteil, sondern einem Ressentiment zu tun.“
2.  „…ein Ressentiment [zielt auf] dessen Existenz. Der Antisemitismus gehört in die Kategorie der Ressentiments. Der Antisemit nimmt dem Juden nicht übel, wie er ist und was er tut, sondern dass er existiert.“
3. „Antisemitismus und Antizionismus sind zwei Seiten derselben Münze… Denn auch der Antizionismus ist ein Ressentiment, wie der klassische Antisemitismus es war. Der Antizionist hat die gleiche Einstellung zu Israel wie der Antisemit zum Juden. Er stört sich nicht daran, was Israel macht oder unterlässt, sondern daran, dass es Israel gibt… Der moderne Antisemit … bekennt sich ganz unbefangen zum Antizionismus, dankbar für die Möglichkeit, seine Ressentiments in einer politisch korrekten Form auszuleben.
Ad 2) Wenn Henryk M. Broder uns bedeuten wollte, dass diejenigen, die sich mit dem beschäftigen, was der Jude „tut“, nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, wäre das Argument durchaus diskutabel. Broder setzt jedoch als gegeben voraus, dass diejenigen, die sich mit dem Juden und dem „wie er ist und was er tut“ beschäftigen, eigentlich in ihrem Herzen auf dessen Existenz zielen. Falls ich Henryk M. Broder missverstanden habe, bitte ich um einen Hinweis.
Ad 3) Antisemitismus und Antizionismus werden gleichgesetzt. Auch hier will uns Henryk M. Broder nicht sagen, dass diejenigen, die sich daran stören „was Israel macht oder unterlässt“ nicht unbedingt exterminatorische Judenfeinde sind, sondern dass auch diese auf die Existenz Israels zielen, auf die Endlösung der Israel-Frage  „Und deswegen beteiligt er sich so leidenschaftlich an Debatten über eine Lösung der Palästina-Frage, die für Israel eine Endlösung bedeuten könnte.“
Wohlweislich vermeidet es Broder, „Zionismus“ zu definieren und seine Position darzustellen. Wie bekannt, reichen die Definitionen von Jeshajahu Leibowitz´ nüchternem Statement „Ich definiere den Zionismus folgendermaßen: Wir Juden haben genug von der Herrschaft der Goyim über das jüdische Volk…. Das ist das ganze Wesen des Zionismus“ bis zu dem „Zionismus“ des Rabbi Meir Kahane oder des Gush Emunim. Dazwischen gibt es viele Schattierungen. Es gibt stichhaltige Hinweise, dass Henryk M. Broder dem „Zionismus“ des Rabbi Kahane nahesteht. Ich bitte ihn um Präzisierung, ggf. um Korrektur.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Broderpurzler

Eine begeisternde Metamorphose. Etwas Neid packt mich schon. So schöne Kopfprofile, so klare Augen, so herrliche Schnäbel.

Mittwoch, 30. September 2009

Harald Schmidt ist Antisemit und Henryk M. Broder drückt zwei Augen zu

"Spürnase" Castollux a.k.a. Bernd Dahlenburg verdanke ich diesen Tagestipp:

Neben den üblichen Verdächtigen H.M.Broder, Claudio "Pinocchio" Casula a.k.a. Spirit of Entebbe, Lizas Welt a.k.a. Alex Feuerherdt und dem einzigartigen Sachverständigen für den Nahen Osten, Matthias Küntzel,  finden Sie in den Tagestipps von Bernd Dahlenburg Clemens Heni mit dem Leitartikel


"Deutsche Wertarbeit: Harald Schmidt macht in der ARD antisemitische "Gags" und kuscht vor den Mullahs".

Ich bitte die Wertarbeit von Clemens Heni, deutscher Muttersprachler und Post-Doctoral Researcher an der Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), YALE University, in Ruhe zu studieren.

Harald Schmidt braucht uns hier weniger zu interessieren, insofern eh "der Mainstream (und nicht nur die Linke) in Deutschland antisemitisch ist ...ein tiefes Bedürfnis nach deutscher Normalität herrscht. Ruhe von der deutschen Schuld und Auschwitz." und der Bundespräsident, wie auch H.M. Broder und Lizas  Welt a.k.a. Alex Feuerherdt mutmaßen, sich als "Helfershelfer" für ausgewiesene Antisemiten in Stellung gebracht hat.

Clemens Heni problematisiert zu Recht die vornehme Zurückhaltung Henryk M. Broders:

Samstag, 26. September 2009

Broder Schirmherr von evangelisch.de


Henryk M. Broder ist Schirmherr von evangelisch.de, der Zukunftswerkstatt für Evangelisches im Web.2!

Der Gärtner ist zum Gärtner gemacht. Keiner versteht es so gut wie Broder, die Evolution des Fortschritts auf die für ihn selbst verständlichen Kernaussagen zu bringen. Aus seinem Geleitwort:

"Das Feuer und das Rad sind Entdeckungen bzw. Erfindungen, denen die Menschheit so gut wie alles verdankt, vom römischen Kampfwagen bis zum VW Golf, vom Spanferkel bis zur Mikrowelle. Ohne die Erfindung der Null gäbe es kein Dezimalsystem und keine Digitaltechnik. Kopernikus, Kepler und Galileo haben die Erde auf die richtige Umlaufbahn gebracht, Einstein hat mit der Relativitätstheorie das Verhältnis von Raum und Zeit neu geordnet. Zwischen den ersten Flugversuchen der Gebrüder Wright und der ersten Mondlandung vergingen nur 66 Jahre. Die Sensationen von gestern sind die Selbstverständlichkeiten von heute und die Antiquitäten von morgen. Und jetzt das Internet, ..."

Die evangelische Jugend erfährt dann noch viel von Gut und Böse im digitalen Zeitalter und der Parallelwelt des Internet. Gut, dass man auch hier, wie Broder auf den Weg gibt, mit Gottes Segen navigieren kann.

Keiner versteht so klar die Frage "Sach, wie hast Du´s mit der Religion?" zu beantworten. Hoffen wir, dass Henryk M. Broder den evangelischen Internauten im Web.2 noch viel mehr geben wird, zu lernen ist z.B., wodurch eine Religion menschenfreundlich und tolerabel wird:


Freitag, 25. September 2009

Antisemitismus, Outbreak im Bundespräsidialamt

Herbert Eiteneier a.k.a. heplev ist einer der kleinen Propheten. Am 30. Oktober 2008 prophezeite er in der Zeitschrift der Siedlerbewegung Arutz Sheva
 
"I wonder how long official Germany will still pay its lip service. Should the left-wing parties be able to form the next federal government, expect a change of course soon. How long the Christian Democrats will hold out paying their lip service and letting some honest people make a stand, I can't say. But the virus is out. And I am convinced it will get out of control sooner or later."

Der kleine Prophet ist von den Ereignissen überrollt worden. Grosse Propheten wie Henryk M. Broder und Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt berichten, wie der Virus bereits das Bundespräsidialamt und den hochrangisten aller Christdemokraten infiziert hat. "Lippenbekenntnisse" sind von gestern.
"...innerhalb von nur zwei monaten sind zwei antisemiten mit auszeichnungen geehrt worden. beide male war der bundespräsident involviert. einmal hat er die urkunde unterzeichnet, das andere mal die laudatio gehalten. ich tendiere immer noch dazu, dies für für koinzidenz zu halten - in tateinheit mit inkompetenz im umfeld des präsidenten.
für den fall allerdings, dass es kein zufall war und sie demnächst noch weitere antisemiten bzw. jüdische selbsthasser ehren wollen, ...
sehr geehrter herr dr. haller, vielen dank für ihre erstaunlich schnelle antwort, der ich entnehme, dass die antisemitischen phantasien von mankell den bundespräsidenten nicht daran gehindert haben, eine laudatio auf ihn zu halten...." (Quelle: Achgut, Broder, Hilfe für den Präsidenten)

Während der entgeisterte, gutgläubige und gutwillige Henryk M. Broder dem Bundespräsidenten noch Hilfe anbieten will, weiss der unsentimentale, von Eike Geisel in die Pflicht genommene Realist Alex Feuerherdt in seinem Leitartikel "Laudator?Si!" ganz genau:

"Bundespräsident Horst Köhler wusste ganz genau, auf wen er da am vergangenen Freitag seine Laudatio hielt: ...Allemal von Interesse ist jedoch, dass der Bundespräsident den Laudator für einen glühenden Israelhasser gegeben hat – denn er kann sich nicht darauf zurückziehen, nur einen speziellen Teil von Mankells Schaffen gewürdigt haben zu wollen. ...Mag sein, dass es nicht Mankells Antisemitismus war, der den Ausschlag für die Verleihung des diesjährigen „Friedenspreises“ inklusive einer Laudatio des Bundespräsidenten gab. Aber er hat ihr auch nicht im Weg gestanden. Und das ist so bezeichnend wie übel genug."

Für welches Engagement der Bundespräsident, der eine besondere Affinität zu Afrika hat,  in seiner Laudatio Mankell ehrte, ist gänzlich irrelevant. Einzig und allein entscheidend ist die Gretchenfrage unseres neuen Milleniums "Nun sag, wie hast du´s mit Israel?" auf der Waagschale der Beurteilung eines Menschen.

Mankells Statement ist eine Fundamentalkritik und radikale Infragestellung Israels und des zionistischen Projekts. Mankell beurteilt Israel unter dem Gesichtspunkt der Apartheid und der Herrschaft eines Volkes über ein anderes Volk. Diesem System wünscht er den Untergang. Propheten sind zornig und äußerst einseitig. Israel und seine Fürsprecher mögen sich verständlicherweise in diesem Spekulum, Spiegel oder Zerrspiegel, nicht erkennen. Nachdenklich könnte jedoch stimmen, dass diese Kritik gerade auch von Persönlichkeiten geäußert wird, die im Kampf gegen das Apartheidssystem in Südafrika engagiert waren, dessen Struktur und Symptome genau kannten, und letztlich die Erfahrung machten, dass dieses System transformiert werden konnte. 

Donnerstag, 24. September 2009

Schäuble - Kuntzelmann - Ahmadinedschad
Archiv 2006-05-10, Offener Brief



Offener Brief an Henryk M. Broder v. 10. Mai 2006
 Betreff: Feedback zum Tagebuch-Beitrag: Kopf hoch, Deutschland! Our World: Germany´s honored guest
Sehr geehrte Damen und Herren, Frau ...

ich will Sie auf einen Vorgang aufmerksam machen, der politisch von minderer Bedeutung ist, aber durchaus so delikat, daß Sie ihm vielleicht etwas mehr als 15 Minuten Ihrer Aufmerksamkeit schenken könnten. Es handelt sich um groben Unfug, in dem deutsche Innen- und Außenpolitik verunglimpft und diffamiert wird, möglicherweise handelt es sich auch um den Versuch einer Störung des deutsch-israelischen Verhältnisses. Henryk M. Broder tritt in verschiedenen Foren, Internet, Presse, Rundfunk und Fernsehen als entschiedenster Freund und Verfechter Israels in Deutschland auf und als unerschrockenster Kämpfer gegen die nazistische, antisemitische, antizionistische Hydra, wo auch immer sie ihre Köpfe hebt. Dieser gute Ansatz führt bei unbesonnenen, unausgeglichenen und vor-witzigen Menschen zu Aktivitäten, die der eigenen Sache Bärendienste erweisen und in Goethes Faust durch den unsterblichen Vers „ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft“ charakterisiert sind.


Sonntag, 20. September 2009

Prophezeiungen "moderner" Zionisten
Leseempfehlung: Leon de Winter, Das Recht auf Rückkehr

Leon de Winter: Das Recht auf Rückkehr. Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers. Diogenes, Zürich. 550 S., 22,90 €.  

Der bekannte Publizist Henryk M. Broder hat eine schlaflose Nacht,  rezensiert  in der WELT das "neue" und in der Tat lang erwartete Werk seines buddys Leon de Winter und beginnt zu prophezeien.


Von Henryk M. Broder 19. September 2009, 04:00 Uhr
 Einige prophetische Überlegungen über den Zustand im heiligen Land und in der übrigen Welt in 15 Jahren - angestellt aus Anlass von Leon de Winters jüngstem Roman "Das Recht auf Rückkehr". 

Was prophezeit Henryk M. Broder?
"...ich überzeugt bin, dass dieses Buch mehr als ein Roman, ein Thriller und mehr als eine literarische Wettervorhersage ist. Es ist die Ankündigung eines Unheils... 
War früher die Option, nach Israel einwandern zu dürfen, eine Art Versicherungspolice, eine Platzkarte fürs Rettungsboot, so ist es heute die Möglichkeit, im Notfall Israel verlassen zu können....
Und dabei erfahren wir, eher beiläufig, dass Israel im Jahre 2024 auf ein zweites Massada zusammengeschrumpft ist, ein Gebiet, das kaum größer ist als die Stadt Tel Aviv und das von Hard-Core-Zionisten und religiösen Eiferern bewohnt wird.
Alle, die es sich leisten konnten, haben das Land verlassen, dennoch herrscht kein Frieden in Palästina, ist der Nahost-Konflikt nicht gelöst. Er wäre es auch dann nicht, wenn Israel nur aus der Tel Aviver Strandpromenade und den Cafés an der Hayarkon Straße bestünde. Eine düstere Vision, werden Sie jetzt sagen, Produkt schriftstellerischer Fantasie. Nein, sagt Leon de Winter, eine Realität, mit der wir rechnen müssen. Er denkt das Undenkbare, stellvertretend für uns alle....
Die meisten Juden weigern sich, die Zeichen an der Wand zu sehen. So wie sich 1933 geweigert haben, die Wirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen und vieles als Rhetorik und Schaumschlägerei abbuchten...
Wir machen jetzt einen Sprung in das Jahr 2024. Über dem Buckingham Palace in London weht die grüne Fahne des Propheten, in Deutschland hat sich Oskar Lafontaine soeben zum Kanzler auf Lebenszeit wählen lassen, Holland wird von einer Koalition aus Christdemokraten und liberalen Islamisten regiert, und in Tel Aviv sucht ein Vater nach seinem verschwundenen Sohn."

Lesen Sie bitte, liebe Leser, die ganze Rezension und finden Sie bitte heraus, was Henryk M. Broder vorschlägt, um dieses Unheil abzuwenden.  Ist er ein Defätist? Hat er sich sich mit der Dystopie Leon de Winters abgefunden? Kann Israel gerettet werden, wenn Felicia Langer, der gefährlichsten Feindin Israels seit Delilah, das BVK wieder abgenommen wird?


Samstag, 19. September 2009

Schana towa 5770

Ich bedanke mich bei meinem Freund Ruben für seinen Gruss und gebe ihn gerne weiter.


Hier der unmißverständliche Gruß des 2. Oberkommandierenden der Luft- und Bodentruppen der Etappenhengste Zions mit beschränkter Haftung, Claudio Pinocchio Casulas, an alle Menschen guten und bösen Willens, Juden, Christen, Muselmanen. Angriff ist die beste Verteidigung und Friedenssicherungsmaßnahme.


Hier ein lustiges Fundstück zum Rosch HaShana des Ramatkal German Chapter auf der Achse des Guten.