Dienstag, 5. April 2011

Ich liebe Bernd Dahlenburgs Humor

Holz vor der Hütt´n - oder Kleinkariertes rund um Augsburg

Heimatliebe gegen Claudia Roth.

Bernd, ich glaub, ich komm mal ganz überraschend mit meinem Hercules in Augsburg vorbei. Heimatliebe gefällt mir außerordentlich.

Schade, dass Bernd Dahlenburg auf seinem Blog keine Kommentare mehr zulässt. Helmut Schmidt hat mir geschrieben, dass sein Kommentar bei Bernd nicht veröffentlicht worden sei. Hier Helmut Schmidts von Bernd Dahlenburg nicht veröffentlichter Kommentar:

Sehr geehrter Herr Mercator,

nachdem der prominenteste Sprecher der Siedler-in-Samaria-und-Judäa-Lobby "Erlösung des Bodens", Bernd Dahlenburg, meine Haltung zu Israel auf seinem Blog Castollux in Frage stellte, habe ich ihm am 26.3. folgendes Schreiben geschickt:

"Verehrter Herr Dahlenburg,

in meinem Alter maße ich mir nicht mehr an, mit jemanden wie Ihnen über die Adäquatheit von Gefühlen zu diskutieren.

Da Sie mich und meine politischen Haltungen auf Ihrem Blog zum Gegenstand machen, zwei Anmerkungen:

1. In Bezug auf die Option eines militärischen Angriffs auf den Iran habe ich bereits 2006 darauf hingewiesen:

"Es soll ja in den USA Leute geben, die an militärische Sanktionen denken. Ich kann davor nur warnen. Amerika kann jeden Krieg führen und fast jeden Krieg gewinnen, aber es kann mit dem Chaos nicht umgehen, das anschließend entsteht....Ruhe bewahren und sich erinnern, wie es einmal begann. Weil man verhindern wollte, daß weitere Staaten sich nuklear bewaffnen, hätten die Begründer des Nichtverbreitungsvertrags, der im Prinzip gut war, sich selber an ihn halten müssen. Das haben aber weder Amerika noch Rußland getan. ... Der Geist ist aus der Flasche. Die Großmächte haben hingenommen, daß sich Israel und später Pakistan und Indien nuklear bewaffnet haben. Mit Indien hat Washington sogar neuerdings eine Zusammenarbeit bei der zivilen Nutzung vereinbart und damit praktisch den Atommacht-Status Indiens akzeptiert."

2. In meinem Gespräch mit Fritz Stern habe ich dargestellt, warum ich mich sehr ungern zum Thema Israel äußere, dieses Thema eher meide. Kurz gesagt, es ist unerfreulich, die israelische Politik ist, um das mindeste zu sagen, nicht von Klugheit bestimmt. Mehr möchte ich darüber nicht sagen. Ich nutze jetzt die Gelegenheit, bei Ihnen zu veröffentlichen, dass ich bereits zur meiner Amtszeit und der meines Amtskollegen Begin ein quid pro quo vorgeschlagen habe: Die Staaten des Nahen Ostens vereinbaren eine atomwaffenfreie Zone, im Gegenzug verpflichtet sich Israel, sein Atomwaffenarsenal in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren zu verschrotten. Die Sicherheit Israels wird erst dann gewährleistet sein, wenn es die legitimen Belange der Palästinenser berücksichtigt. Wie Sie, allerdings mit einer anderen Bewertung, bin ich der Ansicht, dass die gegenwärtige israelische Administration die besetzten Gebiete als seine ureigenen ansieht, gar nicht daran denkt, mit den Palästinensern zu einem Ausgleich zu kommen. Ich halte diese Politik für höchst gefährlich. Denken Sie darüber nach.

MfG HS"

Herr Dahlenburg hat diesen Kommentar auf seinem Blog eingestellt, jetzt allerdings mit allen übrigen Kommentaren gelöscht. Ich hatte gehofft, mit dem Sprecher der Siedler in Deutschland über diese wichtige Agenda mit Besonnenheit diskutieren zu können. Ich wurde informiert, dass viele der Leser des Blogs von Bernd Dahlenburg auch Ihren Blog besuchen. Insofern schicke ich Ihnen das Schreiben zur Veröffentlichung.

MfG

H.S.
März 28, 2011

P.S. Bernd Dahlenburg fürchtet mich wie der Teufel das Weihwasser. Lieber setzt er sich mit Claudia Roth auseinander als mit mir, der ich bereits über 50 Posts mit dem Tag Bernd Dahlenburg veröffentlicht habe.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

... ich nicht.

B.D. hat gesagt…

Laß mich doch in Ruhe, Othmar!

Castollux hat gesagt…

Wüsste nicht, dass B.D. jemals mit diesem Othmar Kontakt wegen des von Mercator veröffentlichen Schund auf seinem Blog Kontakt aufgenommen hätte, geschweige denn, dass dieses gezauberte Foto irgendeinen Informationsgehalt hätte.

Und eine Duz-Beziehung zu einem mehr oder weniger schlecht verkappten Antisemiten und gestörten Agnostiker gibt es schon gar nicht.

Die von Ihnen in Misskredit gebrachte Person sieht übrigens so aus (für jedermann zugänglich; müssten Sie als Hansdampf in allen Gassen ja schon herausgefunden haben):

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=1459973016804&set=a.1224474249482.35032.1157777296&theater

Fazit: Sie sind primitiver als eine Pizza ohne Belag.

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Wenn Sie - was typisch ist für Judenhasser - unter Liebesentzug leiden, sollten Sie sich besser an Ihrer Obsession für Gegenstände unter Ihrer (geografischen) Gürtellinie weiden. Nutzen Sie diese Gelegenheit, bevor sie off ist!

Sie schaden mit Ihrer elenden Camouflage niemandem außer sich selbst. Und bleiben Sie den Leuten bitte mit Ihrem dämlichen Herkules-Fahrrad vom Leib: das sieht genauso spießig aus wie Sie: gebaut für Durchschnittstypen und Freizeit-Witzbolde, die nach 5 Kilometern sagen, dass sie ein Tageswerk vollbracht haben. Was für eine erbärmliche Kreatur Sie doch sind!

Den Vorschlag, in sich zu gehen, gebe ich Ihnen nicht mehr - dafür ist Ihre Bösartigkeit schon zu weit gewuchert.

Ich hatte Ihnen vor Monaten einmal den Vorschlag gemacht, auf Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit zu setzen. Sie haben diese Chance kläglich verpasst.

Für einen Rentner in Ihrem Alter eigentlich ein peinliches Zeichen von Infantilität und Lernunwilligkeit.

Oscar Mercator hat gesagt…

Lieber Bernd Dahlenburg,

mein Gott, seien Sie doch nicht so verbiestert. Gestern morgen 8:05 war in meinem Postfach der Kommentar von "B.D.". Ich hatte vor, Sie zu kontaktieren, ob das von Ihnen oder einem Scherzbold, der Ihnen und/oder mir mehr oder weniger gewogen ist, kommt, war jedoch den ganzen Tag über offline. Sie kamen mir dann mit Ihrer Reaktion 20:45 zuvor. Interessant ist die kurze Zeitspanne in diesem Falle. Sie reagieren ja sonst nicht, obwohl ich Sie reichlich bedenke. Entweder scannen meinen Blog gewohnheitsmäßig oder Sie haben "irgendwie" diesen Braten gerochen. Nach Ihrer früheren Kooperation mit "Sudeloscar" kann ich nichts ausschließen; weil ich jedoch auch nichts beweisen kann, will ich auf Spekulationen verzichten.

Bitte, Sie können mich beschimpfen und verunglimpfen, wie Sie wollen, wahlweise als Hans Dampf in allen Gassen oder lahme Ente (Judenhasser ist geschenkt; Ihr Waffenarsenal ist beschränkt), aber lassen Sie mal meinen Hercules außen vor, machen Sie da keine Sippenhaft. Das Fahrrad hat Ihnen nichts zu Leide getan.

Ich hab ja einen Bären an Ihnen gefressen und drücke ansonsten ein oder zwei Augen bei Ihnen zu. Mag sein, dass das an der großen Schnittmenge liegt, unserem Interesse am Wohl des Heiligen Landes, Spaß am Bloggen, religiöser Hintergrund, FC Bayern, Dick und Doof, Fahrradfahren an der frischen Luft; wenn Sie jetzt noch Schach spielen könnten wär das ganz ideal. Das ist eine wahrhaft hohe Matchingrate, die ich ansonsten mit niemanden habe. Wenn ich mit jemanden meine Leidenschaft für Dick und Doof teile, hat der keinen religiösen Hintergrund oder ist gegen den FC Bayern.

Haben Sie genügend liebende Menschen in der richtigen geographischen Gürtelweite um sich herum?

Kritische Stimme hat gesagt…

Lieber Herr Mercator,
seit Sie dieses Blog betreiben, bin ich regelmäßiger, meist begeisterter Leser. Oft hat es mich in den Fingern gejuckt, einen Kommentar zu einem Ihrer in aller Regel gelungenen Beiträge zu schreiben oder zu einem Kommentar Stellung zu nehmen. Ich habe aber darauf verzichtet, da ich beruflich sehr eingespannt bin und nur wenig Zeit habe. Diese wertvolle Zeit wollte ich nicht damit "verplempern", in die Diskussion um die Sekte der "Israel-Freunde" einzugreifen. Nachdem ich aber nun Dahlenburgs neueste Auslassungen über Ihre Beiträge gelesen habe, ist mir der Kragen geplatzt.
Am liebsten hätte ich bei "Castollux" einen Kommentar eingestellt, aber wie Sie wissen, hat B. D. diese Funktion wohlweislich abgestellt - welcher Sektierer will sich auch schon mit kritischen Gedanken auseinandersetzen?
Nun könnte ich einen Kommentar für Ihr Blog schreiben, darauf verzichte ich zunächst aber, da ich gerne Hintergrundinformationen über B. D. einbauen möchte. Die sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht, ich möchte dem Mann - bei aller notwendiger Kritik - nicht schaden.
Falls Sie Interesse an meinen Anmerkungen haben, würde ich Sie Ihnen gerne an Ihre private email-Adresse schicken, wenn Sie mir diese mitteilen möchten.
Freundliche Grüße

darimund hat gesagt…

Dieses Schmankerl wäre mir ja fast entgangen! Wirklich ein schneidiges Kerlchen, dieser Bernd Dahlenburg!

Diese anonymen Informanten, die wahlweise über Casula oder Dahlenburg informieren wollen würde ich genau prüfen... Wer sind sie? Was steckt dahinter? Wie seriös sind die Informationen?

Vielleicht gibts ja bald einen Beitrag über BD, der eher persönlich als sachlich orientiert ist. Broder würde sich den Bauch reiben vor lachen!

Oscar Mercator hat gesagt…

@ Darimund

Sie wissen doch, dass ich nur das publizieren, was sich im www lesen läßt, worauf ich verlinken kann.

darimund hat gesagt…

Was meinen Sie, habe ich Bernd Dahlenburgs Idyll hier richtig erfasst?

http://darimund.wordpress.com/2011/04/19/bernd-dahlenburg-das-bayerische-idyll-ohne-grune/

Oscar Mercator hat gesagt…

@ darimund

sähr scheen! Wollen Sie mir nicht eine Last abnehmen und den Fall Dahlenburg übernehmen?

darimund hat gesagt…

Nein, nein, lieber Herr Mercator. Jeder hat sein Kreuz selbst zu tragen!
Ich habe das Gefühl, ich bin kein Psychologe, dass Bernd Dahlenburg irgendetwas in Ihnen auslöst. Ist er ihr Schatten (CG Jung)?

Schöne Osterfeiertage nach Potsdam, ich hoffe dort ist über die Feiertage Swingtanz nicht verboten, wie hier in Hessen!

mfg

Oscar Mercator hat gesagt…

@ darimund

Schade. Ich wünsche Ihnen auch schöne Ostern. Was das Tanzen angeht, Jesus kam nicht bis nach Brandenburg. Auf der andern Seite, wir müssen ja nicht jeden Tag tanzen oder gar gegen-tanzen.