Samstag, 9. Januar 2010

Entwarnung für Claudio Casula

Bildquelle: Spirit of Entebbe. Avatar oder Porträt?
Hallo,  Claudio Pinocchio Casula, die Staatsanwaltschaft Potsdam teilte mir am 18.09.2009 mit, daß der von mir in der Strafanzeige gegen Sie dargestellte Sachverhalt der falschen Tatsachenbehauptung und üblen Nachrede (Hintergründe)  im Wege der Privatklage nach Maßgabe der §§ 374 ff. der StPO zur strafgerichtlichen Aburteilung gebracht werden kann, ohne dass es der Anrufung und Mitwirkung der Staatsanwaltschaft bedarf. Ich habe auf die Privatklage bislang verzichtet. Der Staatsanwalt schreibt, dass der Erhebung der Privatklage in aller Regel eine Sühneverhandlung vorausgehen muss, über die der Schiedsmann, der im Bezirk des Beschuldigten wohnt, Auskunft erteilt. Wollen wir diesen umständlichen Weg nicht vermeiden? Ich schlage Ihnen vor, als Sühne 500 € an das Peres Center for Peace zu überweisen. Wenn Sie damit einverstanden sind, wäre diese alte Geschichte für mich erledigt. Ich würde dann solange darauf verzichten, Sie als Claudio Pinocchio Casula zu titulieren, bis ich Sie wieder bei einer falschen Tatsachendarstellung über mich (das reicht mir, ich muss nicht die ganze Welt vor Ihrer Interpretation retten) ertappe. Druschba? Shalom? Wenn nicht, teilen Sie mir doch bitte Ihren Wohnbezirk mit.

P.S. Im Kommentarbereich ein reichlich slapstikhafter Mail-Austausch zwischen "Claudio Casula" und mir. Er schwört Stein auf Bein, dass er tatsächlich "Claudio Casula" heißt. Ich wage das zu bezweifeln. Nun, dieser Austausch ist kein Ruhmesblatt, man bekleckert sich zuweilen. Stellen Sie sich uns beide als Figuren der Comedia dell´arte vor.Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Il Dottore oder Tartaglia sein will; mich würde sehr interessieren, welche Wahl "Claudio Casula" treffen würde.

P.S. 2.10.2010. "Claudio Casula" hat jetzt seinen Avatar geändert. Mehr und Neues auf diesem Blog in der Post v. 1.10.2010. Den bisherigen "Avatar" finden Sie nur noch auf der Achse des Guten.

Kommentare:

Oscar Mercator hat gesagt…

Eine eigene Post war mir das nicht wert, übergangen werden soll jedoch die Reaktion "Claudio Pinocchio Casulas" nicht:

Von: Claudio Casula [mailto:claudiocasula@alice-dsl.net]
Gesendet: Samstag, 9. Januar 2010 23:05
An: Mercatorproject@aol.com
Betreff: Lästiges Anwanzen


Hören sie, Herr Kaufmann,

meine kostbare Zeit ist mir zu schade, mich mit Clowns wie Ihnen zu beschäftigen, daher in aller gebotenen Kürze: Ihr Blog ist genauso lächerlich wie Ihre Strafanzeige, genauso wenig witzig wie Ihr „Claudio Pinocchio Casula“, und über ihre grotesken Drohungen kann ich nur den Kopf schütteln.

Lassen sie sich gesagt sein:

1. Wann und für wen ich spende, entscheide ich selbst und kein Brandenburger Tor.

2. Geben Sie´s auf, meinen Namen irgendwie mit strafverfolgenden Behörden in Verbindung zu bringen, in der Hoffnung, dass dies allein ausreicht, meinen Ruf zu schädigen. Und sei es, weil ohnehin keine Sau Ihr affektiertes und selbstreflexives Geschreibsel lesen will. Dass Sie ungefähr die Hälfte der rechtschaffen spärlichen Kommentare selbst schreiben müssen, spricht für sich.

3. Tipp: Wenn Sie unbedingt „falschen Tatsachenbehauptungen“ nachspüren wollen, werden sie im „Palästina-Portal“ des Herrn Arendt rasch fündig, ob es um „Völkermord“ oder „ethnische Säuberung“ geht. Viel Erfolg!

4. Nein, ich werde Ihren Online-Auswurf nicht verlinken, und wenn Sie mich noch so oft darum bitten. Er soll bleiben, was er ist: ein Blog von Othmar Kaufmann für Othmar Kaufmann.

5. Sie haben mich nicht um die Erlaubnis gefragt, mein Foto auf Ihrem Blog abzubilden (Screenshot anbei). Nehmen Sie´s runter, sonst bekommen Sie Ärger. Das wollen wir doch beide nicht, oder? In diesem Fall überweisen Sie, Othmar Langfinger Kaufmann, einfach 500 Euro an die Israeli Air Force, und ich betrachte die Sache als erledigt.

6. Suchen Sie einen Therapeuten auf, mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen ist nicht zu spaßen.

Schönen Abend noch.

CC

Ich habe versucht, im eine adäquate Antwort zu geben:

Mein lieber Herr Gesangverein, Claudio Langnese Casula,

kaum gebe ich Ihnen Entwarnung und mache Ihnen ein Friedensangebot, spucken Sie schon wieder große Töne.

Es kommt mir entgegen, wenn Sie mir „Ärger“ machen wollen. Schauen Sie sich mal die „juristischen Überlegungen“ von Commander Taylor an. Sofern Sie nicht nachweisen, dass das Pic auch Ihr Porträt ist, Claudio Casula Ihr Klarname, können Sie sich Ihren „Ärger“ wie Pudding an die Wand nageln. Ich vermute, dass Sie ähnlich wie Bernd Dahlenburg Ihren Avatar von irgendeinem Blog haben, der geschlossen wurde, weil der Betreiber angeblich von wilden Islamisten an Leib und Leben bedroht worden sei. Ich glaube eher, dass Sie wie der supertapfere Commander Taylor sich eher nicht mit Klarname durch das heutige Deutschland trauen. Spätestens dann, wenn Sie „Ärger“ machen wollen, müssen Sie mir Ihre Adresse und Ihren Wohnbezirk mitteilen.

Ich gehe nämlich davon aus, dass ich Sie bald wieder bei einer falschen Tatsachenbehauptung ertappe. Ihr Grummeln und Raunen auf Ihrer Post „Nicht pöbeln, Herr Doktor“ „Die Autoren dürften dieselben sein, die sich gern über einen „Maulkorb“ beschweren.“ ist nur Ihr erster Schritt auf einem abschüssigen Pfad. Sind Sie nicht ein kleines, feiges Licht, wenn Sie zu derartigen Mitteln der Verdächtigung greifen müssen, anstatt wie ein richtiger Mann Ross und Reiter zu nennen, indem Sie z.B. um Ihre Thesen zu illustrieren auf meinen Blog verlinken?

Ferndiagnosen können Sie sich sparen, das machen totalitär denkende Köpfe, soll ich Ihnen Hinweise geben, wo Sie darüber nachlesen können?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute und arbeitsreiche Woche

Michael hat gesagt…

Lieber Othmar,

ich wünsche Dir noch ein Gutes Neues Jahr. Ich habe einige Tage gebraucht, um mich mit Deinem Anliegen hier auf dem Blog vertraut zu machen. Was Du hier machst, erinnert mich unsere Spässe mit den Genossen vom KBW und anderen "Gläubigen" unserer Studentenzeit. Aber kann das noch eine Beschäftigung für einen jetzt über 60jährigen sein? Willst Du Dich in Deinem Alter mit sochen Patzern noch auseinandersetzen? Im letzten Jahr habe ich mitbekommen, dass sich Broder mit seiner Attacke auf Boris Palmer und seiner Kandidatur auf den Vorsitz des Zentralrats der Juden in Deutschland unmöglich machte. Wer nimmt den noch ernst? Und wer nimmt die übrigen Pappnasen ernst? Wenn die Diskussion um die Agenda Spengler aufflammen würde, wäre das eine andere Sache. Viel Glück
Michael

Oscar Mercator hat gesagt…

Entgenung von Claudio Pinocchio Casula:

Von: Claudio Casula [mailto:claudiocasula@alice-dsl.net]
Gesendet: Sonntag, 10. Januar 2010 20:23
An: Mercator
Betreff: AW: Lästiges Anwanzen



Ihr Problem, Kaufmann, ist, dass Sie alles auf sich beziehen. Die von Ihnen
zitierte Stelle hat nix mit Ihnen zu tun, Sie nehmen sich einfach zu
wichtig. Haben Sie sich angesprochen gefühlt?

Ihr "Friedensangebot" können Sie sich sonstwohin stecken, da ich mich nicht
im Krieg mit Ihnen befinde. Wiederum: Sie nehmen sich zu wichtig. Wenn Sie
glauben, Sie könnten mich wegen einer allgemeinen Information, die Ihnen ein
Jurist - mutmaßlich auf Ihr enervierendes Drängen hin - im September (!)
zukommen ließ, unter Druck setzen, sage ich Ihnen gleich: Schminken Sie
sich´s ab.

Wird´s Ihnen nicht langsam peinlich, um Verlinkung zu betteln? Ich
entscheide selbst, wen ich verlinke. Dass Sie im Gegensatz zu dem Dortmunder
Schwachmaten unfallfreie Sätze zu formulieren vermögen, macht Ihren Schmu
auch nicht interessanter. Im Übrigen ist es in Ordnung, wenn Sie unter
Ausschluss der Öffentlichkeit bloggen.

Noch einmal: Ich heiße, wie ich heiße, und auf dem Foto bin ich selbst zu
sehen - wie auch auf der Achse des Guten. Ich schreibe seit jeher unter
meinem Namen, Herr "Mercator". Deshalb fordere ich Sie noch einmal auf, mein
Foto von Ihrer unappetitlichen Seite zu nehmen.

In Ihrem Fall fällt die Ferndiagnose leicht: Sie haben ein Ego-Problem, das
ist alles. Und offensichtlich zu viel Zeit - während ich in der Tat eine
arbeitsreiche Woche habe. Und meine spärliche Freizeit werde ich nicht
ausgerechnet für Sie opfern. Suchen Sie sich doch einfach ein
Betätigungsfeld, mit dem Sie anderen Leuten nicht auf die Nerven gehen.
Gehen Sie mal in den Zoo, sammeln Sie Briefmarken, füttern Sie die Tauben im
Park - mir egal. Aber hören Sie auf, anderen nachzuschnüffeln, Zweifel an
ihrer Identität zu säen, sie wegen nix vor Gericht zerren zu wollen,
ungefragt ihre Porträts auf Ihr Blog zu stellen.

Warum ich nicht jedem Hinz & Kunz erzähle, wo ich wohne, dürfte klar sein,
wenn man sich den Fall Westergaard anschaut. Es laufen einfach zu viele
Idioten und Fanatiker auf der Welt herum. Nun ja, jeder muss wissen, auf
welche Seite er sich schlägt.

Werden Sie mir jetzt noch einmal schreiben? Vielleicht auf Latein?

Vergessen Sie nicht, mein Foto von Ihrer Seite zu nehmen.

Schönes Leben noch.

CC

Oscar Mercator hat gesagt…

So geht es weiter mit Claudio Pinocchio Casula

Von: Mercator [mailto:Mercatorproject@aol.com]
Gesendet: So 10.01.2010 21:58
An: Claudio Casula
Betreff: AW: Lästiges Anwanzen

Wenn Sie mir Ihre Klaranschrift nennen, ich garantiere Ihnen, dass ich Sie
nicht veröffentlichen werden. Ich will Ihnen die Flucht in den Panikroom
ersparen.

Von: Claudio Casula [mailto:claudiocasula@alice-dsl.net]
Gesendet: Sonntag, 10. Januar 2010 22:09
An: Mercator
Betreff: AW: Lästiges Anwanzen



Warum sollte ich das tun? Davon abgesehen, dass Sie mir nicht vertrauenswürdig erscheinen. Sie hatten ja auch nix Besseres zu tun als meine Mail gleich auf Ihrem Blog zu veröffentlichen. Und das Foto haben Sie immer noch nicht runtergenommen. Könnten Sie noch bedauern.

Von: Mercator [mailto:Mercatorproject@aol.com]
Gesendet: So 10.01.2010 22:22
An: Claudio Casula
Betreff: AW: Lästiges Anwanzen

Schauen Sie, mein Bester, ich kenne, ein Beispiel, Klaranschrift und Telefonnummer von Bernd Dahlenberg. Auch die von Henryk M. Broder. Die habe ich auf meinem Blog nie veröffentlicht. Wenn Sie mir Ihre Aderesse mtteilen, wäre das Äußerste, was Sie befürchten müssten, ein Anschreiben an den Schiedsmann Ihres Bezirks. Ich würde ihm gegenüber für eine kleines Sühnegeld von 500 ? plädieren.

Ansonsten: Ihr Pic bleibt stehen. Bis Sie Ihren Klarnamen und Klaranschrift nennen.

Ihre Mail an mich können Sie ja auch auf Ihrem Blog einstellen. Warum sind Sie und Ihre Freunde eigentlich so ängstlich? Hat Israel solche Hosenscheisser verdient?

Von: Claudio Casula [mailto:claudiocasula@alice-dsl.net]
Gesendet: Sonntag, 10. Januar 2010 22:40
An: Mercator
Betreff: AW: Lästiges Anwanzen

"Mein Bester"? "Sühnegeld"? Gehts noch?

Letzte Mahnung: Nichts verpflichtet mich, ausgerechnet einem Stalker meine Anschrift mitzuteilen. Ich habe Ihnen a) bestätigt, dass ich Claudio Casula heiße und b) dass das Foto, das Sie gezogen haben, meines ist. Das muss genügen.

Dies war meine letzte Nachricht an Sie, Sie haben mich schon zu viel wertvolle Lebenszeit gekostet. Nehmen Sie das Foto noch heute runter, sonst werden andere dafür sorgen, glauben Sie´s mir.

Unglaublich, was für Typen es gibt. Schlimm. Ende der Durchsage.

Oscar Mercator hat gesagt…

Lieber Michael,

Du hast in allen Punkten recht. Aber erinnerst Du Dich noch an die gewiss nicht "edle" Belustigung, wenn Patzer aus Angst vor dem Tod sich selbst matt setzten?

Herzliche Grüsse nach Freiburg

Othmar

Anonym hat gesagt…

Was für ein dreckiger Blog von einem geistegestörten Blogger. Es ist EXTREM armselig und traurig, wenn Hartz4-Empfänger rechtschaffene Bürger stalken wie es hier passiert. Hat ihre Mutter Ihnen keine Manieren beigebracht?

Henning L. hat gesagt…

Lohnt es sich eigentlich, sich mit so jemand zu beschäftigen.

Der Mensch hat keine Diskussionskultur und wird relativ schnell beleidigend. Er relativ den Holocaust und ist auch noch stolz darauf.

Man könnte auch sagen: was die NPD ist, da steht Claudio Casula in nichts nach.