Samstag, 17. Juli 2010

An den Blogger Sudel Oscars Auswurf

Der Blogger Sudel-Oscars Auswurf ist die aktuelle Speerspitze der Einzigwahren Freunde Israels, ist das schärfste, was sie z.Z. zu bieten haben. Angetreten unter der löblichen Mission

"Im Mai 2010 habe ich beschlossen, Licht auch in die finstersten Ecken des Internets zu bringen und positionierte meinen Scheinwerfer. Ich habe mir vorgenommen, gegen Intoleranz und Fremdenhass, für Demokratie und  Freiheit zu schreiben. Ein Anstoß für mich war, dass ich immer wieder auf neue Seiten stieß, die entweder rechtsextremes Gedankengut enthielten oder die eine unglaubliche Hetze gegen Israel und die Juden betrieben. Ich möchte mich hier mit solchen Kräften auseinandersetzen, nicht die Augen verschließen und allen voran aufklären und berichtigen."

verfeinert und führt er zu einer neuen Blüte Henryk M. Broders Grundregel seines discours de la méthode

"Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht?"


und informiert über alles, was insbesondere die Einzigwahren Freunde Israels schon immer über mich wissen wollten, geht dabei soweit, dass er jetzt als erster darauf hinweist, dass ich so saublöd sei, dass ich immer noch nicht wüsste, wie man Potzdam schreibt. Was noch fehlt, aber das hat sich der Blogger Sudel-Oscars Auswurf als Schmankerl aufgehoben, ist, dass ich eine so traurige Existenz bin, dass ich mir noch nicht einmal Hund oder Katze als "Liebesmaschinen" (Michel Houelllebecq) angeschafft habe.  Endlich hat Henryk M. Broder, der sich auch nie gescheut hat, als durchschlagendste Argumente "Pikantes" aus dem Privatleben seiner Kontrahenten vorzutragen, seinen Meisterschüler gefunden, auf dem sein Blick mit Wohlgefallen ruhen kann.

Ich halte viel von diesem neuen Stern am Himmel. Er hat die richtige Mission und den richtigen Drive, auch meinem Wunsch nachzukommen, endlich meine Posts, z.B.

Henryk M. Broder, Die einzigwahre Fragestellung oder
Alex Feuerherdt a.k.a. Lizas Welt, Pandemie des Antisemitismus in Deutschland nicht mehr unter Kontrolle

als durch und durch antisemitische Machwerke zu decouvrieren. Ich glaube fest daran, dass er frischen Wind in die z.Z. reichlich desolate und isolierte Truppe der Einzigwahren Freunde Israels bringen wird, die erleben muss, wie ihr gesamtes Engagement bei der "Volksgemeinschaft gegen Israel" auf Granit beisst. Ich freue mich, dass es noch ein kleines "gallisches" Dorf gibt, das den Römern widersteht. Ein klein bißchen Latein dürfte aber auch unseren tapferen Galliern nicht schaden:

Fortiter in re, suaviter in modo. Bellum omnium contra omnes. Iamque non pugna, sed caedes erat. Quod licet Iovi, non licet bovi. Navigare necesse est, vivere non necesse est. Avis matutina vermem capit. Cum Caesar vidisset portum plenum iuxta navigavit. Respice, lector, in nihil ab nihilo quam cito recidimos. Mors certa, hora incerta. Sicut erat in principio, et nunc, et semper: et in saecula saeculorum. Difficile est satiram non scribere.

Alles klar?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Verehrter Oscar Mercator, Sie haben Lust an der Polemik, manchmal macht es auch Spaß zu lesen, wie Sie die Einzigwahren Freunde an den Hörnern packen.

Hier jedoch gehen Sie entschieden zu weit. Ich finde es hanebüchen, dass Sie Henryk M. Broder, so problematisch manchmal seine Argumentationen ad hominem sind, durch einen talentfreien und menschlich unterirdischen Blogger, der vielleicht sogar ein agent provocateur ist, diskreditieren wollen. Ich kann Ihren Mißmut und Ärger über die dummen und bösartigen Angriffe verstehen, aber es ist gänzlich unakzeptabel, Henryk M. Broder in diesem Zusammenhang fertig machen zu wollen.

Vielleicht lassen Sie es sich nochmals durch den Kopf gehen.

Anonym hat gesagt…

Ich geb Ihnen einen Tip: Sie sollten mal auf Ihre nähere Umgebung aufpassen.

Oscar Mercator hat gesagt…

Wenn Sie genaueres wissen, sollten Sie mir das mitteilen. Ansonsten gehören Sie für zu den Menschen, die das Gift des Verdachts streuen wollen.

Anonym hat gesagt…

das ist doch ihr "ritterschlag": die achse der kotzbrocken stellt extra einen blogger ab, der sie in schach halten soll ...

Oscar Mercator hat gesagt…

Na, wenns denn so war. Ich sagte ja schon immer, wenn der Mossad bei diesen Herrschaften die Hand im Spiel hätte, würde er sich sein Bodenpersonal noch schlechter aussuchen als der Allerhöchste.

Anonym hat gesagt…

Wenn da tatsächlich der Mossad dahinter steht würde ich mal eher langsam machen. Aber was spricht schon dafür?
Außerdem haben jetzt sowieso alle Urlaub, Claudio und Bernd, und wahrscheinlich auch Oscar und Othmar, oder?

Matthias Marzahn

Oscar Mercator hat gesagt…

@Matthias Marzahn
Ratschlag
Neun Männer treten bei dir ein,
drei groß, drei mittel und drei klein.
Die großen drei, die schlagen dich,
verspotten dich, verklagen dich.
Die mittleren, die pflegen dich,
umsorgen dich, umhegen dich.
Die kleinen drei verehren dich,
vergöttern dich, begehren dich.
Wirf alle neun aus deinem Haus,
sonst weinst du dir die Augen aus.