Montag, 7. März 2011

Muskatnuss! Herr Müller

Potsdam und Brandenburg sind weiß Gott keine Karnevalshochburgen. Am Karneval teilzunehmen, kann sogar lebensgefährlich sein.

Aber Trübsal blase ich nicht. Hier der göttliche Louis de Funés



Wer kann nicht lachen? Und hier, dank dem Hinweis des Kommentators "rotefreiheit" ddas Original

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

der grosse visionär louis de funès: schauen sie sich einmal seinen film "brust oder keule" an und gehen danach nach frankreich essen ...

sie werden dann feststellen, dass das meiste, was dort gedreht wurde, heute realität ist !

bon appétit ...

Anonym hat gesagt…

Louis de Funes ist einfach unübertroffen!
Das ist eine meiner Lieblingsszenen, da braucht man keinen Karneval mehr ;-)

Da.

Anonym hat gesagt…

Ich wollte Sie nicht zu weiterer Produktivität anfeuern! Jeder Eintrag mehr in diesem Blog ist wie ein Schlag ins Gesicht für mich!

Otto Barthelmi

Oscar Mercator hat gesagt…

@ Otto Barthelmi

Jedem das Seine.

Geschichtsvergessenheit oder Provokation?? hat gesagt…

@Mercator
Das sieht Ihnen ähnlich, dass sie jetzt auch noch das Andenken an die Holocaust-Opfer beschmutzen und einen solchen Satz an dieser Stelle verwenden!
Wie tief möchten Sie eigentlich noch sinken? Fahren sie demnächst nach Polen und schrauben sich ein Souvenir ab?

Otto Barthelmi (ohne Gruß, sie machen mich stinksauer, Kaufmann!)

Oscar Mercator hat gesagt…

@ Otto Barthelmi

Also, wenn´s Ihnen lieber ist: Suum cuique. Das kannten die Römer schon mehr als 2000 Jahre vor den Nazis und haben dabei nicht an diese gedacht. Wo kämen wir hin, wenn wir alles verwerfen würden, was die Nazis mal angefasst haben? Das waren doch keine Aliens, sondern Epigonen in allem möglichen, oder sehen Sie das anders, "Otto Barthelmi"?

Anonym hat gesagt…

adolf hitler und seine "anti-deutschen" wiedergänger: eigenartigerweise glauben sowohl neonazis, wie auch anti-deutsche, dass der gröfaz noch lebt ! für die einen ist er auf einem u-boot entkommen, für die anderen hat er seine zellen krebsartig unter der bevölkerung verteilt, sodass heute eine "geschichtsvergessenheit" eintritt ?

adolf hitler ist also für bestimmte leute sehr notwendig, um die eigene, etwas dürftige, politische existenz zu rechtfertigen.

Anonym hat gesagt…

Nein, Herr Kaufmann, ich sehe das anders!
Natürlich bedienten sich die Nazis reichlich in der Geschichte und an ihren Vorgängern, aber die Naziherrschaft und die Shoa sind und bleiben einzigartig!
Wo sonst wurde eine derart perfide Ausrottungs- und Vernichtungspolitik betrieben? Ist der Industrielle Mord an Juden, Roma und Sinti, Schwulen, Linken nicht etwas Einzigartiges?
Wer das bestreitet hat nichts verstanden und nichts aus der Geschichte gelernt!
Aber wahrscheinlich wollen Sie gar keine ernsthafte Antwort, sie wollen mal wieder nur provozieren und auf den Gräbern tanzen!

Otto Barthelmi

Anonym hat gesagt…

was hat barthelmi mit dem "kongo müller" zu tun ?

nun beide vergessen, dass der holocaust nicht "einzigartig" ist, sondern vom völkermord im kongo noch übertroffen wird.

es haben die leute dort ("meine sehr verehrten damen und herren, liebe neger" ----> wer sagte dies ?) nur keine internationale lobby. deswegen dürfen sie auch heute noch nach coltan für barthelmis handy buddeln .....

Anonym hat gesagt…

@Anonymus
Inwiefern wird der Holocaust im Kongo noch übertroffen?

Ist der industrielle Mord nicht ein Alleinstellungsmerkmal der Shoa?

Die wichtigste Frage: Warum muss der Holocaust immer verglichen werden? Warum sucht man immer irgendetwas mit dem man den Holocaust vergleichen und als "eigentlich ganz normal und sich öfters mal wiederholend" darzustellen?

Was sagen Sie, Herr Kaufmann, dazu?

Gruß

Da.

Oscar Mercator hat gesagt…

@ Da

Ich könnte Sie jetzt leicht mit dieser Post abspeisen

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gibt_es_ein_holocaust_copyright_herr_schroeder/

Ich persönlich finde, dass jeder Mord, Serienmord, Massenmord Alleinstellungsmerkmale und generelle Merkmale hat. Entscheidend ist doch, ob wir aus der Analyse lernen können und Kriterien gewinnen, dass Morde, Massenmorde verhindert werden. Schwer genug. Was mich stört bei Singularitätstheorien ist die sakrale Überhöhung. Darüber hinaus finde ich es abgeschmackt, Leiden, Opfer und Morde gegeneinander aufzurechnen.

Anonym hat gesagt…

zum völkermord im kongo sei empfohlen: "herz der finsternis" von joseph conrad, "red rubber, white king, black death", schriften von edmund dene morel, roger casements congo report "eyes of another race", adam hochschild "king leopold's ghost" / "schatten über dem kongo" ... etc. etc.

vielleicht holt die vertiefung in die lektüre einige leute von ihrem israel-hype und den "alleinstellungsmerkmalen" etwas herunter ?

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen,
ich kannte den Artikel noch gar nicht. Typisch hohles Brodergeschwafel.

Wenn ich ehrlich bin, interessiert mich der Kongo herzlich wenig. Auch der Holocaust würde mich nicht im geringsten so stark interessieren, wenn ich kein Deutscher wäre und meine Großeltern zur "Tätergeneration" gehören würden.

Neben der industriellen Abwicklung und akribischen Durchführung des Holocausts ist für mich auch besonders erschreckend, wo er stattfand: In Deutschland, dem Land von Goethe und Schiller, von Bach und Beethoven.
Auch waren es keine Eindringlinge von "außen" die den Genozid durchführten, es war der Nachbar der seinen Nachbarn erschlug, es waren Freunde und vielleicht sogar Ehepartner die plötzlich deportiert und vergast wurden.

Aus allen diesen Gründen (und noch mehr) ist der Holocaust ein Thema für mich und hat für mich auch eine besondere Singularität.

Dass daraus keine Religion werden sollte ist klar, auch dass es bedenkliche Auswüchse auf beiden Seiten (Täter wie Opfer) gibt, auch.

Ich hoffe, Anonymus ist mir nicht böse, wenn ich den Kongo Kongo sein lasse und mich lieber mit mir zeitlich, geografisch und sozial näheren Themen beschäftige. Wenn jemand Zeit und Muße hat, sich in die verschiedenen Genozide der Welt einzulesen und für jeden eine Trauerkerze anzuzünden finde ich das sehr beachtlich, allein für mich wäre das nichts.

mfg

Da.

Oscar Mercator hat gesagt…

@ alle zusammen

ich finde es erstaunlich, wohin man kommen kann, wenn man mit Louis de Funés beginnt.

Herr (rrrrollendes R) Müller war ja für mich Faschingsersatz, aber eben doch, ich weiß nicht genau, ob ich das "unbewußt" (ohne groß nachzudenken) intendiert habe, ein Stein des Anstosses.

Anonym hat gesagt…

wenn die grosseltern in der tat die täter waren, sollte man doch lieber in den kongo ziehen, anstatt sich der inzwischen nicht mehr allzu neuesten modeströmung der deutschen linken zu ergeben. aber achtung: da auch der "täter"' leopold I. im kongo deutsche wurzeln hatte, sollte die verwandschaft zu den sachsen-coburg-gothas geprüft werden !

vielleicht hat jemand ein adelsregister zur hand und schaut nach wie es da bei den zu guttenbergs steht ?

die grosseltern der "queen" haben es doch mit ihrer umbennenung zu "windsor" am 17. juli 1917 glänzend gelöst. eine "anti-deutsche" blaupause per bravour !

Anonym hat gesagt…

@Mercator
Sie haben ja auch noch nachgeholfen, mit ihrem Zitat. Soweit ich weiß ist auch schon Tchibo und Mercedes mit dem Spruch "Jedem das Seine" auf die Schnauze geflogen. Sie sind also nicht der Erste, der dafür Kritik einstecken muss.

mfg

Da.

Oscar Mercator hat gesagt…

Ich habe auf der Lateinschule "Suum Cuique" gelernt, bevor ich mitbekommen habe, dass dass die Nazis mit "Jedem das Seine" ihre Opfer in einem KZ verspottet haben.

Wenn ich diesen Spruch also nicht mehr verwenden kann, was kann ich dann noch einem Zeitgenossen sagen, der diesen Blog mit wachsender Begeisterung liest, obwohl/weil jeder Beitrag für ihn ein Schlag ins Gesicht ist?

Anonym hat gesagt…

Schreiben sie so weiter wie bisher, fordern sie ihre Gegner ruhig heraus. Aber ich bin mir sicher, dass ihr Ausspruch eine gezielte Provokation war, und es hat ja auch funktioniert. Sie wissen genauso wie ich, dass man sogar für "Autobahnen" aus Talkshows geworfen werden kann. (Ich hätte diese Gast erst gar nicht eingeladen) Solange Barthelmy noch Gast in Ihrer Talkshow ist, wird es wenigstens nicht langweilig und wir haben was zu lachen! (Ob er auch als Zeuge gegen sie auftreten wird?)

mfg

Da.

rotefreiheit hat gesagt…

Schade, sie hätten lieber die französische Version des Films verlinken sollen!

http://www.youtube.com/watch?v=7GkZFBmBYSM

Original ist (fast) immer besser!

mfg

Oscar Mercator hat gesagt…

@ rote freiheit

Danke, Sie haben recht. Ich werde das noch ergänzen.